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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Dienstag, 28. Juni 2016

Wie „Cybermobbing“ und „Online-Trolle“ das Leben zur Hölle machen

Netzkultur

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Längst bestimmen Laptop, iPhone, iPad & Co. unsere alltägliche Kommunikation. Wir mailen, chatten, posten oder sms’en via Facebook, Twitter und Co. Auch der Einkauf bei Online-Shops ist beliebter denn je, weil er sich einfach und bequem mit ein paar Mausklicks erledigen lässt.

Doch die schöne neue Welt ist Segen und Fluch gleichermaßen. Jeder konnte beispielsweise verfolgen, wie auf Facebook oder Twitter ein sogenannter „Shitstorm“ – also eine Welle negativer Nachrichten oder Kommentare – über einen Schauspieler, Showmaster, Politiker oder einen Fußballmanager hereinbrach. Einige haben gewiss auch schon Bekanntschaft mit einem „Online-Troll“ gemacht: Diese Gesellen lieben es, im Netz destruktive Kommentare zu hinterlassen und sie versuchen, jede sinnvolle, sachliche Diskussion zu verhindern. Sie provozieren, diffamieren, intrigieren – und sind meist in mehreren Medien zugleich unterwegs. …Weiterlesen »

Twitter, Facebook ...

Sexsucht: Wenn aus Lust Sucht wird

Warum Hypersexuelle ständig auf der Suche nach der schnellen Nummer und dem nächsten orgiastischen Kick sind

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © olly – Fotolia.com

„Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.“ Oscar Wilde

Die Liste der Männer, die wegen sexueller Skandale ihre Karriere aufs Spiel gesetzt haben, ist lang: Sie reicht von John F. Kennedy über Arnold Schwarzenegger, Bill Clinton, über den Direktor des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn, den Weltklasse-Golfspieler Tiger Woods, bis hin zum Schauspieler Michael Douglas. Doch was treibt diese Männer an, dass sie für Sex alles riskieren? Waren oder sind sie einfach nur triebhaft oder wurden sie Opfer ihrer Sucht? Seit Tiger Woods öffentlich Abbitte leistete, verbreitet sich das Thema Sexsucht in den Medien wie eine Epidemie. Auch Romanautoren und Filmregisseure haben sich dieses Phänomens angenommen. …Weiterlesen »


Segen und Fluch Hochsensibilität:

Warum empfindsame Menschen sich trotz ihrer besonderen Fähigkeiten durchs Leben balancieren müssen und Gefahr laufen zu scheitern

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © redhorst – Fotolia.comAbbildung: © redhorst – Fotolia.com

„Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.“ (Berthold Auerbach)

Leben mit der „Zerbrechlichkeit“
Maria, 31 Jahre alt, ist eine fragile, fast elfenhafte Erscheinung mit blauen Augen, blonden Haaren und hellem Teint. „Schon als Kind“, erzählt sie, „war ich anders. Ich habe mehr gehört, mehr gesehen, mehr gefühlt als andere Kinder und stieß damit vor allem bei meinen Mitschülern, die mich als Heulsuse und Angsthase gehänselt haben, auf Ablehnung und Unverständnis. Am meisten gefürchtet habe ich mich vor den Klassenfahrten. Die überwiegende Zeit habe ich dann heulend auf der Toilette zugebracht, weil die anderen über mich tuschelten, mich bloßstellten und schikanierten, nur um sich selbst als cool und hart profilieren zu können. Manchmal habe ich geglaubt, dass das nie enden würde und dass ich ganz allein die Schuld daran habe – weil ich so anders bin. …Weiterlesen »


„Bist du irre, oder was?“

Wie psychisch Kranke stigmatisiert werden und warum wir mehr Informationen über psychische Probleme und eine bessere Versorgung psychisch Kranker benötigen

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © andresinfinite - Fotolia.com Abbildung: © andresinfinite – Fotolia.com

„Wir können uns das nicht leisten.“
Die Depression kam, als eigentlich alles wieder im Lot zu sein schien. Gerade hatte Sarah eine Krebserkrankung überstanden und wieder in ihrem Beruf als Vorstandsassistentin Fuß gefasst. Doch eines Morgens fühlte sie sich wie gerädert, hatte keinen Antrieb mehr, ja, sie schaffte es an diesem Morgen nicht einmal mehr aufzustehen. Sarah war ausgelaugt, fühlte sich überfordert und alles fiel ihr irgendwie schwer. Ihr Kopf war leer, nichts machte mehr Spaß, auch ihr Job, der sie immer ausgefüllt hatte, schien plötzlich sinn- und freudlos. Dabei hätte sie sich doch eigentlich freuen müssen, den Krebs besiegt und wieder zurück ins Leben gefunden zu haben. Aber das Schlimmste war, dass sie kein Selbstvertrauen mehr hatte. Bei jeder kleinen Kritik brach sie in Tränen aus, zweifelte an sich selbst, empfand sich als nutzlos. Sie konnte einfach nichts dagegen tun. Erschwerend kam hinzu, dass sie nachts keine Ruhe fand und stundenlang wach lag. …Weiterlesen »


Umwelt- und Ökolabel als Orientierungshilfen für Verbraucher

Nachhaltiges Wirtschaften – 2011: Jahr des Waldes

sfcWährend in den letzten Jahren vor allem Verbraucher, Beschäftigte und Investoren dafür sorgten, dass Nachhaltiges Wirtschaften und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung sowie eine entsprechend transparente Berichterstattung darüber mehr und mehr zur zentralen Aufgabe in Unternehmen wurde, sind es andererseits vor allem noch fehlende oder ungenügende Standards und Kontrollmöglichkeiten sowie komplexe für den Laien unüberschaubare Produktionsabläufe und Zulieferbedingungen, die zur Überforderung bei der Beurteilung und Einschätzung des Wahrheitsgehaltes vieler Selbstdarstellungen der Unternehmen führen.

So manche angebliche Ökofirma entpuppt sich so durch geschicktes Greenwashing bei näherer Untersuchung eher als „Wolf im Schafspelz“. …Weiterlesen »


Die Geschichte der Frauenbewegung und kritische Reflexion über die moderne Gleichstellungspolitik

Die Metamorphose von Paarbeziehungen im ausklingenden 20. Jahrhundert und deren Implikationen für das Individuum „Eine rollentheoretische Konzeption“

Auszug aus: Diplomarbeit Studiengang Kommunikationspsychologie – Fachbereich Sozialwesen – Hochschule für Wirtschaft, Technik und Sozialwesen Zittau/Görlitz (FH) 2007, mit freundlicher Genehmigung des Verfassers: Dirk Müntzenberg


„Die Emanzipation der Frau wie die des ganzen Menschengeschlechtes wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein.“

(CLARA ZETKIN 1889, Referat auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationale).


„Und die Gebärfähigkeit ist auch der einzige Unterschied, der zwischen Mann und Frau bleibt. Alles andere ist künstlich aufgesetzt, ist eine Frage der geformten seelischen Identität.“
(ALICE SCHWARZER 1977, „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“, zitiert nach Bettina Röhl Artikel „Der Sündenfall der Alice Schwarzer“, Cicero Online Spezial) …Weiterlesen »


Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Petition: Arbeitslosengeld II – Keine Kürzung von Leistungen bei ehrenamtlicher Tätigkeit

petitionenETHIKER unterstützt die Petition des Berliners Johannes Israel gegen ALG II – Leistungskürzungen bei ehrenamtlicher Tätigkeit:

Petitionstext: Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Hartz IV (SGBII) Leistungsempfänger und Sozialhilfeempfänger (SGBXII) von Sanktionen ausgenommen werden, wenn sie sich denn freiwillig in einem gemeinnützigen, eingetragenen Verein aktiv betätigen. Als Nachweis reicht ein formloses Schreiben des Vereinsträgers.

Zeichnungsfrist: bis 12.08.2011

Johannes Israel: „Es kann nicht sein, dass Menschen, egal ob sie geringfügig erwerbstätig sind oder ohne Entgelte eine freiwillige Leistung erbringen, zu irgendeiner Arbeit im Eineurojob unter Androhung im Falle der Verweigerung mit Sanktionen dazu gezwungen werden bis hin zur Kürzung des geldlichen Bezuges.

Ein Unterschreiten des Existenzminimums durch Sanktionen ist normativ und verfassungsrechtlich nicht zu rechtfertigen, eine sachliche Begründung ist nicht erkennbar und die faktische Ausgrenzung von leistungsberechtigten Personen aus dem Leistungsbezug ist vielfach sogar mit Blick auf die angeblich angestrebten Ziele „Integration in Erwerbsarbeit“ kontraproduktiv. …Weiterlesen »


Brandbrief – 1000 Unterschriften sind geleistet

Übergabe des Briefes an seine Adressaten

 

Liebe Freunde,

1000 Unterschriften sind geleistet – es wird Zeit den Brief an seine Adressaten zu verteilen:

Wir laden ein
zum

Bürgerspaziergang zur  Wiedereinsetzung der Grundrechte – mit Übergabe des Brandbriefs von Ralph Boes und 1.000 Unterschriften an den Bundespräsidenten, die Bundestagsfraktionen, die Bundeskanzlerin und die Ministerin für Arbeit und Soziales

am Freitag, 24.06.2011


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Sozial ist, was Teilhabe schafft

Paradigmenwechsel in der Arbeitskultur?

Bildquelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Entwicklung_Erwerbsarbeit„Langfristig wird die Erwerbsarbeit verschwinden“, so der US-Ökonom und Berater der EU- Kommission Prof. Jeremy Rifkin. Rifkin kritisierte bereits im Jahre 2005 in einem Interview mit der  Stuttgarter Zeitung die politischen Scheindiskussionen in Deutschland, während Bund und Länder weiterhin mit Slogans, wie der von der Lobby-Denkfabrik Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kreierten PR „Sozial ist, was Arbeit schafft“ an der Utopie der Vollbeschäftigung festhalten. Unser gesamtes Modell eines funktionierenden Sozialstaates fußt auf dieser zugrunde liegenden Kopplung von Erwerbsarbeit und Einkommen. Ziehen wir jedoch jetzt im Jahr 2011 Resümee, dann lässt sich der von Rifkin skizzierte Trend einer zurückgehenden Erwerbsarbeit nicht mehr leugnen. …Weiterlesen »


BlogModernisierung

Aktuell: Neuentwicklung – ETHIKER-Layout

Liebe Leserinnen und Leser,

unsere BlogPlattform hat einen frischen Anstrich bekommen und erscheint demnächst mit neuen Projekten und Inhalten.

Anke Pohl (Ethiker-Redaktion)

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Layoutentwicklung:

p a r a d o x l o g i c

Webseiten – Grafik – Sound – 3D-Welten

http://www.paradoxlogic.de


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