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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Dienstag, 09. Februar 2010

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Greenpeace veröffentlicht neue Bewertung von Agrargiften in Lebensmitteln

Schwarze Liste der gefährlichsten Pestizide

Hamburg

greenpeace

Greenpeace veröffentlicht heute eine Liste von 451 weltweit eingesetzten Pestiziden, die besonders gesundheits- und umweltgefährdend sind. Rund ein Drittel davon sind auch in der europäischen Lebensmittelproduktion zugelassen. Für die Studie Die schwarze Liste der Pestizide haben zwei unabhängige Experten im Auftrag der Umweltorganisation alle relevanten international eingesetzten 1150 Pflanzenschutzmittel nach ihrer Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt überprüft. Die gelisteten Agrargifte können unter anderem Krebs auslösen, die Fruchtbarkeit beeinflussen oder eine neurotoxische Wirkung haben. Greenpeace fordert, dass der Einsatz gefährlicher Pestizide weltweit beendet wird.

“In der konventionellen Landwirtschaft werden nach wie vor Chemikalien verwendet, die Menschen krank machen und die Natur zerstören können”, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »


freiheitstattvollbeschaeftigung


Pressekonferenz mit Moazzam Begg

DEUTSCHLAND MUSS UNSCHULDIGE GUANTÁNAMO- HÄFTLINGE AUFNEHMEN!

Berlin

Pressemitteilung Amesty International Deutschland

amnesty

Im US-Gefangenenlager Guantánamo halten die USA immer noch knapp 200 Häftlinge menschenrechtswidrig fest. Darunter sind 45- 50 Häftlinge, gegen die strafrechtlich nichts vorliegt, die aber aufgrund drohender Folter und Verfolgung nicht in ihre Heimatländer zurückkehren können. Die Länder der EU sollten diese Gefangenen endlich aufnehmen. Sie können wirksam die Sicherheit der westlichen Welt erhöhen, wenn sie helfen, Guantánamo zu schließen. Dazu muss die EU deutlich mehr Gefangene als bisher aufnehmen. Deutschland, das größte Land der EU, hat bisher noch keinen einzigen Gefangenen aufgenommen.

Moazzam Begg ist einer der etwa 800 Menschen, die seit Eröffnung des Lagers dort inhaftiert waren. …Weiterlesen »



Nichts aus Fehlern des IWF gelernt / Weg mit Non-Bailout-Klausel

EU verordnet Griechenland mehr Armut

Frankfurt am Main

attac

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat das Sparprogramm, das die Europäische Union der griechischen Regierung aufdrückt, scharf kritisiert. “Wer den Menschen in Griechenland helfen will, muss die wichtigsten Probleme des Landes bekämpfen: Arbeitslosigkeit, Lohndumping, Armut und soziale Ungleichheit. Das kostet Geld, zahlt sich aber aus”, sagte Steffen Stierle vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis.

Stattdessen plant die griechische Regierung unter dem Druck der EU einen radikalen Sparkurs: Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst, Erhöhung des Renteneintrittsalters und Lohnkürzungen. …Weiterlesen »



UNICEF- JuniorBotschafter 2010:

Roger Moore spornt an zur „Mission Kinderrechte“

Köln

unicef

„Mission Kinderrechte“ – der dienstälteste UNICEF- Botschafter Sir Roger Moore und die JuniorBotschafter Sofie, Laura, Franziska und Katharina aus dem bayerischen Weilheim rufen gemeinsam auf, sich als UNICEF- JuniorBotschafter zu bewerben. Noch acht Wochen haben Schulklassen, Gruppen und einzelne Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Zeit um mitzumachen.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. März. „Kinder sind die besten Botschafter für ihre Rechte und setzen sich gern für andere ein“, würdigte Sir Roger den Einsatz der UNICEF- JuniorBotschafter. „Die Kinderrechte gelten für alle Kinder. Wir alle können etwas dafür tun, dass sie weltweit Wirklichkeit werden“, sagte Laura Krietenstein, eine der vier JuniorBotschafter- Gewinnerinnen 2009. …Weiterlesen »



Umweltorganisationen mahnen in 100-Tage- Bilanz der neuen Regierung stärkeres Umwelt- Engagement aller Ressorts an

Umwelt sitzt am Katzentisch

Berlin

© WWF

Bilanz_2010_WWF

Nach Ansicht der fünf großen deutschen Umweltorganisationen BUND, DNR, Greenpeace, NABU und WWF hat die neue Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel in ihren ersten 100 Tagen die Umweltpolitik spürbar vernachlässigt. Während sich das Umweltministerium bemühe, seinen Aufgaben gerecht zu werden, spiele das Thema Umwelt bei der schwarz- gelben Bundesregierung insgesamt kaum eine Rolle. Vor allem in der Energie- und Klimapolitik, aber auch beim Schutz der biologischen Vielfalt sei weder eine gemeinsame Linie noch ein ressortübergreifendes Engagement aller Ministerien zu erkennen. Ein Umbau der Wirtschafts- und Finanzpolitik sei dringend notwendig, um die ökologische Krise abzuwenden. …Weiterlesen »



Klimaschutz

Unternehmen wählen Zulieferer zunehmend aufgrund der CO2- Emissionen aus

Berlin

© cc

Lieferkette-Autoreifen

Bei vielen Unternehmen entsteht ein nicht unerheblicher Anteil der gesamten CO2- Emissionen in der Lieferkette. Um ihre CO2- Emissionen in der gesamten Produktionskette (indirekte CO2- Emissionen oder Scope 3-Emissionen) strategisch zu managen und zu reduzieren, besteht für produzierende Unternehmen zunehmend der Bedarf an belastbaren CO2- Emissionensdaten ihrer Lieferanten.

Die wichtigsten Ergebnisse sind:

  • 44 internationale Unternehmen und 710 Zulieferer nahmen in diesem Jahr am Supply Chain Programm teil. Unter den 44 teilnehmenden Konzernen sind 20 US- amerikanische, 18 europäische und 4 asiatische Unternehmen, dazu jeweils ein Konzern aus Brasilien und Australien. …Weiterlesen »


Breites Bündnis will am 24. April zwischen Brunsbüttel und Krümmel demonstrieren

Atomkraftgegner planen 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette

Berlin / Hamburg

bund

Die Anti- AKW- Bewegung macht mobil gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Für den 24. April ruft ein breites gesellschaftliches Bündnis unter dem Motto “KettenreAktion: Atomkraft abschalten!” zu einer 120 Kilometer langen Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel auf. Die Kette wird dabei auch quer durch Hamburg führen.

Initiatoren der Anti- Atom- Kette sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti- Atom- Organisation .ausgestrahlt, das Kampagnennetzwerk Campact und die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad. …Weiterlesen »



Leerverkäufe und Steueroasen führen in die nächste Krise

Streit um CD mit Steuerdaten verschleiert Politikversagen

Frankfurt am Main

attac

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac bezeichnet den Streit um den Kauf oder Nicht- Kauf einer CD mit Daten von Steuerflüchtlingen als eine Verschleierung bitteren Politikversagens. Detlev von Larcher, Steuerexperte und Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis von Attac sagte: “Der Vorgang beweist, wie wirkungslos die Abkommen zur Bekämpfung der Steuerflucht auf Basis der OECD – Kriterien sind.”

Attac hatte die von den Regierungen gefeierten Regeln deswegen schon früh scharf kritisiert. …Weiterlesen »



foodwatch bietet Mitmachtool zum Einbinden für Websites und Blogs

Mit Widgets für die Ampelkennzeichnung

Berlin

foodwatch

Weit mehr als 40.000 Verbraucher haben auf foodwatch.de bereits bei der Online- Mitmachaktion für die Nährwert- Ampel mitgemacht – jetzt können Blogger und Website- Betreiber die Aktion auch auf ihre Seite holen. Unter http://www.foodwatch.de/widgets bietet die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch Widgets in mehreren Formaten an, die wie Banner in Internetseiten eingebunden werden können. In dem Fenster können Verbraucher direkt an der foodwatch- Aktion teilnehmen. Damit unterzeichnen sie eine E- Mail an die zuständigen Politiker in Europa, in der sie die Einführung der Nährwert- Ampel für Lebensmittel fordern. …Weiterlesen »



Über 40 Meisterwerke aus fünf Jahrhunderten setzen die spektakuläre Reihe der Ausstellungsserie in der »Kunstkammer Rau« fort.

Kunstkammer Rau: Das Auge des Sammlers

Köln

unicef

Nach dem großen Erfolg der Auftaktausstellung der Sammlung Rau für UNICEF im Arp Museum mit rund 45.000 Besuchern wird nun am 5. Februar eine zweite Schau eröffnet, die den Sammler Gustav Rau in den Mittelpunkt stellt.

Die Auswahl mit dem Titel „Das Auge des Sammlers“ wird wiederum in der eigens eingerichteten „Kunstkammer Rau“ gezeigt und steht erneut unter der kuratorischen Leitung von Professor Klaus Gallwitz. Als Entrée und Zentrum dient ein Werk des flämischen Malers Jan Siberechts (1627 – 1703) aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Gustav Rau erwarb das Gemälde »Kabinett eines Kunstliebhabers« im Dezember 1973 in London. …Weiterlesen »


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