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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Samstag, 04. Juli 2009

ETHIKER: PHILOSOPHIE
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Fraunhofer Gesellschaft

Virtuelle Konstruktion von Energieanlagen

Magdeburg

Bei der Entwicklung einer Feuerungsanlage sehen die Ingenieure mit einem neuen VR-Modell, in welche Richtung Gase durch die Anlage strömen werden. © Dirk Mahler / Fraunhofer IFF

virtuelle_konstruktion_von_Photovoltaik- und Windenergieanlagen, Wasserkraftwerke und Biogasanlagen liefern Strom, ohne die Umwelt zu belasten. Konstruktion und Wartung sind jedoch aufwändig. Virtuelle Realität VR erleichtert Planung und Betrieb. Dem Ingenieur brummt der Kopf: Seit Stunden wertet er am PC Daten aus – ein Ende ist nicht in Sicht. Für die Planung eines Wasserkraftwerks möchte er wissen, welche Drücke, Temperaturen oder Strömungsbewegungen von Flüssigkeiten in der Anlage herrschen werden. Dies kann er mit einer Simulationssoftware berechnen. Diese liefert ihm jedoch nur riesige Zahlenkolonnen oder eindimensionale Darstellungen, die er Stück für Stück analysieren muss – eine mühselige Angelegenheit. …Weiterlesen »




WWF und Allianz stellen G8 Climate Scorecards 2009 in Berlin vor / klimapolitische Anstrengungen der G8- Staaten bisher nicht ausreichend / Deutschland im Vergleich führend

G8- Staaten erreichen Klimaziele nicht

Berlin

Abbildung: © WWF

260-G8_Climate_Scorecards_3Deutschland ist im Vergleich mit anderen G8-Staaten knapp vor Großbritannien und Frankreich führend im Klimaschutz. Allerdings hat bisher keines der G8-Länder ausreichende Maßnahmen getroffen, um einen gefährlichen Klimawandel aufzuhalten. Zu dem Ergebnis kommen die G8 Climate Scorecards, eine Studie von Ecofys im Auftrag von WWF und Allianz SE.

Nur noch fünf Monate bleiben der Staatengemeinschaft bis im Dezember in Kopenhagen über ein Kyoto- Folgeabkommen verhandelt wird, das die gefährlichsten Folgen des Klimawandels abwenden soll. Dafür, so sind sich Wissenschaftler inzwischen einig, ist es notwendig, die globale Temperaturerhöhung auf maximal 2°C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen. …Weiterlesen »



Fraunhofer Gesellschaft

Autohupen warnen vor Naturkatastrophen

Euskirchen

fraunhoferÜberschwemmung, Großfeuer oder Chemieunfall – früher heulten die Sirenen, und die Bevölkerung war gewarnt. Heute gibt es in Deutschland kein flächendeckendes Warnsystem mehr. Die Sirenen wurden nach dem Kalten Krieg größtenteils abgebaut. Forscher am Fraunhofer- Institut für Naturwissenschaftlich- Technische Trendanalysen INT in Euskirchen wollen die Bevölkerung in Zukunft mit hupenden Autos warnen.

Bricht in Batmans Heimatstadt Gotham City der Notstand aus, projiziert ein gigantischer Scheinwerfer das Batsignal in den Himmel, um den Superhelden und gleichzeitig die Einwohner zu alarmieren. …Weiterlesen »



Energieeffizienz in der Robotik

Roboter lernen Strom sparen

Stuttgart

Simulationstool zur Generierung energieoptimierter Bahnen. Foto: © Fraunhofer IPA

roboter_lernen_strom_sparenIm Rahmen des Forschungsprojekts “Energieeffiziente Robotersysteme” (EneRo) wurden am Fraunhofer IPA der Energiebedarf von Robotersystemen untersucht, um Einflussfaktoren zu identifizieren und Optimierungspotenziale abzuleiten. Die Ergebnisse werden vom 1.-3. Juli zum 50- jährigen Institutsjubiläum an einer Demonstratorzelle des Fraunhofer IPA präsentiert.

Steigende Energiekosten einerseits sowie die vom Staat wegen des Klimawandels geforderte Reduzierung der CO2- Emissionen andererseits haben dazu geführt, dass energieeffiziente Technologien zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Faktor werden. …Weiterlesen »



Podium ist mit prominenten Teilnehmern besetzt

Diskussion befasst sich mit Anwaltsethik

Hannover / Karlsruhe

leibnitz_uni_hannoverPodiumsdiskussion mit hochkarätiger Besetzung: Gemeinsam mit der Rechtsanwaltskammer des Bundesgerichtshofs und dem Verein der beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwälte lädt das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) der Leibniz Universität Hannover für Donnerstag, 16. Juli 2009, 18 Uhr, zu einer Podiumsdiskussion über “Anwaltliche Berufsethik” in den Vortragsaal der Bibliothek des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe ein.

Zwei Jahrzehnte nach dem Wegfall der Standesregeln wird immer häufiger die Frage aufgeworfen, ob und welche ethischen Pflichten notwendige Voraussetzung für die Ausübung des Anwaltsberufs sind. Unterliegt der Rechtsanwalt als bloßer Dienstleister nur dem allgemeinen Straf- und Wettbewerbsrecht oder gilt für das “Organ der Rechtspflege” eine spezifische Berufsethik? …Weiterlesen »



Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung

RecycVision – Zuverlässige automatische Klassifikation von Altgeräten

Stuttgart

Katalysatoren desselben Typs mit unterschiedlichem Verschmutzungsgrad, Foto: © Fraunhofer IPA

recycvisionBei komplexen Recyclingaufgaben und einem hohen Spezialisierungsgrad bei den Verwertern rückt die Wirtschaftlichkeit von Recyclingprozessen zunehmend in den Fokus der beteiligten Akteure. Zwar sind die Rohstoffpreise aktuell wieder gesunken, dennoch besteht aufgrund knapper Ressourcen sowie gesetzlicher Auflagen die Notwendigkeit, Altgeräte und Teilkomponenten dem Recycling oder einer Aufarbeitung zur Wiederverwendung zuzuführen. Dabei ist eine Erhöhung des Automatisierungsgrads bei einem hohen Altgeräte- Aufkommen zukünftig unausweichlich.

Ein früher Schritt in der Recyclingkette ist die Sortierung von Altteilen und Altgeräten, um eine objektangepasste Verwertung initiieren zu können. …Weiterlesen »



Oxfam fordert Investitionen zur Unterstützung von 1,7 Milliarden Bauern in armen Ländern

Oxfam- Studie: Entwicklungshilfe für Agrarsektor um 75 Prozent gekürzt

Berlin

oxfamDie Geberländer haben ihre landwirtschaftliche Hilfe in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent auf ca. fünf Milliarden US-Dollar reduziert. Das geht aus der Oxfam-Studie ‘Investing in poor farmers pays’ hervor, die am Dienstag, den 30. Juni veröffentlicht wird. ‘Um Bauern und Bäuerinnen in Entwicklungsländern eine Chance zu geben, dauerhaft für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, sind aber mindestens 25 Milliarden US- Dollar nötig’, sagt Marita Wiggerthale, Agrarexpertin bei Oxfam. Die Staats- und Regierungschef der Welt, vor allem die der G8- Staaten seien gefordert, die notwendigen Mittel bereitzustellen. …Weiterlesen »



Hinweisgeberschutz und Verbesserung des Informationszugangs

Transparency unterstützt die beiden Magdeburger Entschließungen der Beauftragten für Informationsfreiheit

Berlin

transparencyDie Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland unterstützt die beiden Entschließungen der Beauftragten für Informationsfreiheit des Bundes und der Länder vom 24. Juni 2009. Die Entschließungen sind das Ergebnis der 18. Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten, an der neben dem Bundesinformationsfreiheitsbeauftragten neun Beauftragen des Landes in Magdeburg teilgenommen haben. In den zwei Entschließungen haben sie den Deutschen Bundestag aufgefordert, endlich den Schutz von Hinweisgebern gesetzlich festzuschreiben und den Zugang zu amtlichen Informationen zu verbessern.

Beschäftigte sollen keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen befürchten müssen, nur weil sie Rechtsverstöße im Arbeitsumfeld anzeigen. Zur Wahrung der schutzwürdigen Belange der Beteiligten seien verbindliche Verfahrensregeln in Behörden und Unternehmen unerlässlich. …Weiterlesen »



Maßnahme des Konjunkturpakets verschärft Ungleichverteilung

Senkung der Krankenkassenbeiträge entlastet einseitig Arbeitgeber

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat der Großen Koalition vorgeworfen, mit der morgigen Senkung der Krankenkassenbeiträge im Rahmen des Konjunkturpaketes die gesellschaftliche Ungleichverteilung weiter zu verschärfen, statt sie als eine zentrale Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise zu bekämpfen.

“Diese Form von Krisenmanagement bedeutet, Brandbeschleuniger ins Feuer sozialer Ungerechtigkeit zu gießen”, sagte Arndt Dohmen, Chefarzt der Hochrheinklinik Bad Säckingen und Mitglied der bundesweiten Attac- Arbeitsgemeinschaft “Soziale Sicherungssysteme”. “Mit ihren Steuern zahlen die Arbeitnehmer für die Beitragssenkung, die zur Hälfte den Arbeitgebern zugute kommt. Ab 2010, wenn die Krankenkassen dann Zusatzbeiträge erheben, müssen die Arbeitnehmer auch noch die fehlenden Beiträge der Arbeitgeber ausgleichen.” …Weiterlesen »



WWF kritisiert das Wahlprogramm von CDU und CSU

CDU/CSU – Klimaschutz geht anders

Berlin

Foto: © Delia Wöhlert / WWF

260-DW_WWF_29.6Der WWF hat beim gemeinsamen Kongress von CDU und CSU seine Proteste gegen das am Sonntag verabschiedete Wahlprogramm fortgesetzt. Aktivisten in Strahlenschutzanzügen und grauen Kohlekitteln haben einen großen Würfel mit einer düsteren Landschaft aus Atommeilern und Kohlekraftwerken und der Aufschrift “Mit der CDU/CSU kann der Klimaschutz einpacken!” aufgebaut.

“Den Wählern wird von CDU und CSU eine grüne Mogelpackung verkauft. Außen steht Klimaschutz drauf und innen wird an unwirtschaftlichen Atommeilern und besonders klimaschädlichen Kohlekraftwerken gebastelt”, erklärt Regine Günther, Leiterin Klima und Energie beim WWF. “Eine glaubwürdige und überzeugende Klima- und Energiepolitik sieht anders aus.” …Weiterlesen »


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