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Ansporn zum Ärmel hochkrempeln

WWF Jahresbericht 2007: Wachstum bei Förderern und Spendeneinnahmen

Frankfurt a.M.

Abbildung: © WWF

wwf_jahresbericht_2007

Der aktuelle WWF- Jahresbericht (World Wide Fund For Nature) für 2007 zeigt, dass Naturschutzthemen in der Öffentlichkeit eine nie dagewesene Akzeptanz erfahren. Die Zahl der Förderer kletterte im Jahr 2007 auf einen neuen Rekord. Rund 345.000 Menschen stellten dem WWF Deutschland insgesamt 22,7 Millionen Euro für weltweite Naturschutzprojekte zur Verfügung.

„Die Erde braucht weiterhin so tatkräftige Anwälte der Natur wie den WWF, um die Interessen des Umweltschutzes vehement zu vertreten und die Folgen des Klimawandels zu mildern. Wir freuen uns, dass wir immer mehr Menschen davon überzeugen können, unsere weltweiten Naturschutzprojekte zu unterstützen“, sagte WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes angesichts des positiven Jahresabschlusses.

Das Rekordjahr 2007 wird laut Brandes als „Klimaschutz- Jahr in die Geschichte“ eingehen. Trotzdem warnt Brandes auch davor, jetzt die Hände in den Schoß zu legen: „Wir werten das Vertrauen unserer Förderer als Ansporn die Ärmel noch weiter hochzukrempeln – damit unsere Kinder und Enkel einen lebenswerten Planeten mit erträglichem Klima und einer atemberaubenden Artenvielfalt vorfinden. Es liegen noch gewaltige Aufgaben vor uns.“

Zum Erfolg beigetragen haben die 127 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg sowie in den Projektbüros Stralsund, Husum, Dessau und Mölln, die im vergangenen Jahr fest angestellt wurden. Das Jahr 2007 stand ganz im Zeichen des Klimawandels. Die Umweltschützer nutzten die Tatsache, dass die G8- Staaten den Klimawandel zum Top- Thema des Gipfels in Heiligendamm machten, als Anlass für den weiteren Ausbau der bereits intensiven Lobbyarbeit sowie der gezielten Öffentlichkeitsarbeit, um damit die Leitplanken für einen Politikwechsel zu setzen.

„Wir halten den Klimawandel für eine der größten Herausforderungen des Jahrhunderts. Deshalb setzen wir weiter alles daran, um die schlimmsten Folgen noch rechtzeitig abzuwenden. Dazu darf die Temperatur nur um bis zu zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten steigen“, formuliert Brandes das Hauptziel des WWF.

Auch der verstärkte „klassische Naturschutz“ für eine der wichtigsten Klimaanlagen der Erde – das größte Tropenwaldgebiet im brasilianischen Amazonasbecken gehörte zu den Schwerpunktthemen des WWF im Jahr 2007. Der WWF unterstützt dort das umfassendste Regenwaldschutz- Projekt aller Zeiten. Um auch die deutsche Öffentlichkeit für die Rettung Amazoniens zu mobilisieren, warb der WWF mit einer bundesweiten Kampagne erfolgreich um Unterstützung.

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Webtipp: >> WWF Deutschland

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