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Bündnis fordert: Wirtschaftskrise nicht zu Lasten der Ärmsten und der Umwelt

Demoaufruf zum 28. März:

Berlin

venroAnlässlich des G20-Gipfels in London ruft ein Bündnis aus Umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen zu Demonstrationen am kommenden Samstag in Berlin und Frankfurt am Main auf. Der 28. März ist ein globaler Aktionstag zur Finanz- und Klimakrise. Mit dem gemeinsamen Aufruf wollen die Nichtregierungsorganisationen ihrer Forderung nach einer sozialen und ökologischen Lösung der Wirtschaftskrise Nachdruck verleihen.

„Die Klima- und Wirtschaftskrise zwingt uns, jetzt konsequent umzusteuern“, betont Klaus Breyer, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche von Westfalen und Mitglied des Sprecherrates der Klima-Allianz. „Statt mit den Konjunkturprogrammen überholte Strukturen zu stützen, muss mit diesen Geldern der Strukturwandel hin zu einer umweltverträglichen und sozialen Lebens- und Wirtschaftsweise vorangebracht werden.“

Das gesellschaftlich breite Bündnis von über 100 Organisationen fordert eine dauerhafte Abkehr von der kurzsichtigen Profitmaximierung auf Kosten der Allgemeinheit. Der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, fordert, staatliche Gelder nur noch in Verbindung mit ökologischen Auflagen zu gewähren.

„In Klimaschutz und Umwelt zu investieren heißt, in unsere Zukunft investieren. Deshalb müssen Gelder künftig anders verteilt werden. Umweltschädliche Subventionen wie das Dienstwagenprivileg oder für Agrarexporte müssen dringend abgeschafft werden.“ Außerdem müsse die EU ihren fairen Anteil für Klimaschutz und Anpassung in den armen Ländern tragen und beim G20-Gipfel mindestens 35 Milliarden Euro jährlich zusagen.

„Die Menschen in armen Ländern werden von der Finanz- und Wirtschaftskrise am härtesten getroffen. Für sie gibt es keine sozialen Sicherungssysteme, die die verheerenden Folgen abfedern könnten“, sagt Paul Bendix, Geschäftsführer von Oxfam Deutschland e.V.

„Die G20 müssen Entwicklungsländer daher entschieden unterstützen. Insbesondere die reichen Geberländer müssen ihr Versprechen, die Entwicklungshilfe zu erhöhen, einhalten“, so Bendix. Zudem müssten alle illegitimen Schulden von Entwicklungsländern gestrichen und die Finanzmärkte stärker reguliert werden.

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Webtipp: >> www.venro.org

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