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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 20. September 2017

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Wie „Cybermobbing“ und „Online-Trolle“ das Leben zur Hölle machen

Netzkultur

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Längst bestimmen Laptop, iPhone, iPad & Co. unsere alltägliche Kommunikation. Wir mailen, chatten, posten oder sms’en via Facebook, Twitter und Co. Auch der Einkauf bei Online-Shops ist beliebter denn je, weil er sich einfach und bequem mit ein paar Mausklicks erledigen lässt.

Doch die schöne neue Welt ist Segen und Fluch gleichermaßen. Jeder konnte beispielsweise verfolgen, wie auf Facebook oder Twitter ein sogenannter „Shitstorm“ – also eine Welle negativer Nachrichten oder Kommentare – über einen Schauspieler, Showmaster, Politiker oder einen Fußballmanager hereinbrach. Einige haben gewiss auch schon Bekanntschaft mit einem „Online-Troll“ gemacht: Diese Gesellen lieben es, im Netz destruktive Kommentare zu hinterlassen und sie versuchen, jede sinnvolle, sachliche Diskussion zu verhindern. Sie provozieren, diffamieren, intrigieren – und sind meist in mehreren Medien zugleich unterwegs. …Weiterlesen »

Twitter, Facebook ...

Sexsucht: Wenn aus Lust Sucht wird

Warum Hypersexuelle ständig auf der Suche nach der schnellen Nummer und dem nächsten orgiastischen Kick sind

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © olly – Fotolia.com

„Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.“ Oscar Wilde

Die Liste der Männer, die wegen sexueller Skandale ihre Karriere aufs Spiel gesetzt haben, ist lang: Sie reicht von John F. Kennedy über Arnold Schwarzenegger, Bill Clinton, über den Direktor des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn, den Weltklasse-Golfspieler Tiger Woods, bis hin zum Schauspieler Michael Douglas. Doch was treibt diese Männer an, dass sie für Sex alles riskieren? Waren oder sind sie einfach nur triebhaft oder wurden sie Opfer ihrer Sucht? Seit Tiger Woods öffentlich Abbitte leistete, verbreitet sich das Thema Sexsucht in den Medien wie eine Epidemie. Auch Romanautoren und Filmregisseure haben sich dieses Phänomens angenommen. …Weiterlesen »


Segen und Fluch Hochsensibilität:

Warum empfindsame Menschen sich trotz ihrer besonderen Fähigkeiten durchs Leben balancieren müssen und Gefahr laufen zu scheitern

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © redhorst – Fotolia.comAbbildung: © redhorst – Fotolia.com

„Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.“ (Berthold Auerbach)

Leben mit der „Zerbrechlichkeit“
Maria, 31 Jahre alt, ist eine fragile, fast elfenhafte Erscheinung mit blauen Augen, blonden Haaren und hellem Teint. „Schon als Kind“, erzählt sie, „war ich anders. Ich habe mehr gehört, mehr gesehen, mehr gefühlt als andere Kinder und stieß damit vor allem bei meinen Mitschülern, die mich als Heulsuse und Angsthase gehänselt haben, auf Ablehnung und Unverständnis. Am meisten gefürchtet habe ich mich vor den Klassenfahrten. Die überwiegende Zeit habe ich dann heulend auf der Toilette zugebracht, weil die anderen über mich tuschelten, mich bloßstellten und schikanierten, nur um sich selbst als cool und hart profilieren zu können. Manchmal habe ich geglaubt, dass das nie enden würde und dass ich ganz allein die Schuld daran habe – weil ich so anders bin. …Weiterlesen »


„Bist du irre, oder was?“

Wie psychisch Kranke stigmatisiert werden und warum wir mehr Informationen über psychische Probleme und eine bessere Versorgung psychisch Kranker benötigen

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © andresinfinite - Fotolia.com Abbildung: © andresinfinite – Fotolia.com

„Wir können uns das nicht leisten.“
Die Depression kam, als eigentlich alles wieder im Lot zu sein schien. Gerade hatte Sarah eine Krebserkrankung überstanden und wieder in ihrem Beruf als Vorstandsassistentin Fuß gefasst. Doch eines Morgens fühlte sie sich wie gerädert, hatte keinen Antrieb mehr, ja, sie schaffte es an diesem Morgen nicht einmal mehr aufzustehen. Sarah war ausgelaugt, fühlte sich überfordert und alles fiel ihr irgendwie schwer. Ihr Kopf war leer, nichts machte mehr Spaß, auch ihr Job, der sie immer ausgefüllt hatte, schien plötzlich sinn- und freudlos. Dabei hätte sie sich doch eigentlich freuen müssen, den Krebs besiegt und wieder zurück ins Leben gefunden zu haben. Aber das Schlimmste war, dass sie kein Selbstvertrauen mehr hatte. Bei jeder kleinen Kritik brach sie in Tränen aus, zweifelte an sich selbst, empfand sich als nutzlos. Sie konnte einfach nichts dagegen tun. Erschwerend kam hinzu, dass sie nachts keine Ruhe fand und stundenlang wach lag. …Weiterlesen »


Cannabis lindert Neuropathieschmerz geringfügig

Placebokontrollierte Studie

dpa

cannabisMontreal – Die Inhalation von Cannabis hat in einer kleinen placebokontrollierten Studie im kanadischen Ärzteblatt (CMAJ 2010; doi: 10.1503/cmaj.091414) neuropathische Schmerzen signifikant gelindert. Konzentration der Droge und Effektstärke der Wirkung waren allerdings gering.

Cannabis sativa wurde bereits im 3. Jahrtausend vor Chr. zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt und seit 12 Jahren kann diese Wirkung auch über eine Aktivierung von endogenen Cannabinoide im Gehirn erklärt werden. Beides belegt die therapeutische Wirksamkeit jedoch nicht.


Chemiker gelingt erstmals die Herstellung des synthetischen Cannabis- Wirkstoffes

Heterologe Biosynthese von THC

Dortmund

PM Technische Universität Dortmund

tu-dortmundTetrahydrocannabinol (THC), der Wirkstoff der Cannabis- Pflanze, könnte mittlerweile in vielen medizinischen Bereichen Anwendung finden: in der Krebstheraphie, bei der Behandlung vom Multipler Sklerose oder bei chronischen Schmerzen. Das Problem ist jedoch, dass der Anbau von Cannabis in Deutschland durch das Betäubungsmittelgesetz nahezu vollständig eingeschränkt ist. Gerade einmal 20 kg pro Jahr können produziert werden, der tatsächliche Bedarf liegt aber bei über einer Tonne. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet jetzt ein Verfahren, das Prof. Oliver Kayser vom Lehrstuhl Technische Biochemie der TU Dortmund entwickelt hat: Ihm ist erstmals die heterologe Biosynthese von THC gelungen. …Weiterlesen »


Der Umgang mit Wasserknappheit und Dürre

Das europäische WATER CoRe- Projekt

Wiesbaden

PM www.hlug.de

hlugDas Projekt WATER CoRe soll eine Austauschplattform für den Umgang mit Wasserknappheit und Dürre in den verschiedenen Regionen Europas schaffen. Die englischsprachige Webseite des Projektes ist jetzt unter http://www.watercore.eu/ freigeschaltet worden.
An dem Projekt nehmen 14 Institutionen aus Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Niederlande, Ungarn und Rumänien teil. Als deutsche Modellregion beteiligt sich Hessen, vertreten durch das Hessische Umweltministerium und das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie. WATER CoRe hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist vom europäischen Fonds für regionale Entwicklung mit einem Budget von 2,5 Millionen Euro ausgestattet. …Weiterlesen »


Frühwarnsystem für Hitzewellen erforderlich

GKSS- Forschungszentrum Geesthacht GmbH

Geesthacht

PM GKSS- Forschungszentrum Geesthacht GmbH

GKSSNach dem kalten Winter hat nun die Hitze Deutschland fest im Griff. Alles deutet darauf hin, dass der Juli 2010 als heißester Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte eingehen wird. Die Hitzewelle kam so überraschend wie der vergangene extreme Winter. Denn bislang gibt es noch keine zuverlässigen Instrumente zur Prognose extremer saisonaler Wetterereignisse. Das Climate Service Center des GKSS- Forschungszentrums Geesthacht empfiehlt eine Weiterentwicklung der entsprechenden Vorhersagemodelle.

Derzeit ist es nicht möglich, für Europa verlässliche Jahreszeitenprognosen zu treffen und etwa extrem heiße Sommer oder Hitzewellen vorherzusehen. Dies wäre jedoch dringend notwendig, um wirkungsvolle Anpassungsmaßnahmen vorzubereiten und negative Folgen für Mensch und Umwelt damit zu reduzieren. …Weiterlesen »


Tag der offenen Tür in Stuttgart: Solarhaus home+

Solar Decathlon Europe 2010 in Madrid

Stuttgart

PM Fachhochschule Stuttgart, Solarhaus home+

SolarhausEin interdisziplinäres Team der Hochschule für Technik Stuttgart – bestehend aus Studierenden, Mitarbeitern und Professoren – holte beim Solar Decathlon Europe 2010 in Madrid mit dem Wettbewerbshaus home+ mehrere Einzelpreise und insgesamt die Bronzemedaille nach Stuttgart. Die drei Spitzenteams lagen am Ende nur vier Punkte auseinander.

Beim Wettbewerbsfinale in Madrid bestaunten über 190000 Besucher die innovativen Solarhäuser der internationalen Hochschulteams. Am Dienstag, den 27. Juli 2010 von 14 bis 18 Uhr ist das Wettbewerbshaus home+ der HFT Stuttgart nun erstmalig der interessierten Öffentlichkeit in Stuttgart zugänglich. …Weiterlesen »


„The Drum Beat“ – Kann man sich gesund trommeln?

Interdisziplinäres Team der TU Chemnitz erforscht verschiedene Arten des Trommelns – Kooperationen beim Einsatz in Schulen sowie in der Depressions- und Krebstherapie

Chemnitz

Puls, Laktatwerte und Atemgas: Studentin Jacqueline Böhr (vorne) trommelt unter Anleitung von Drums Alive-Erfinderin Carrie Ekins (r.). Pressemitteilung TU Chemnitz Foto: TU Chemnitz/Andreas Seidel

trommelnMusik, Rhythmus, Bewegung: „Trommeln und Tanzen sind die einfachsten Formen der Kommunikation seit Entstehung der Menschheit und auch heute noch sehr verbreitet, vor allem in Afrika und Asien“, berichtet Peter Wright, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Sportmedizin/-biologie der Technischen Universität Chemnitz. Forscher verschiedener Fakultäten der TU beschäftigen sich im Projekt „The Drum Beat – Chemnitz Drumming Project“ mit den Wirkungen und Effekten verschiedener Arten des Trommelns auf Fitness, Gesundheit und Verhalten. Initiiert von der Professur Sportmedizin/-biologie sind inzwischen neben Sportwissenschaftlern und -ingenieuren auch Psychologen, Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaftler der TU Chemnitz am Projekt beteiligt. …Weiterlesen »


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