Soziologen der Universität Jena untersuchen Rolle und Engagement der Betriebsräte
Jena
Es ist nicht viel übrig geblieben von den “goldenen Zeiten” der Betriebsräte und Gewerkschaften. In ihren jüngsten Verhandlungen hatte die IG Metall acht Prozent mehr Lohn für die 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche verlangt. Der getroffene Kompromiss ergab eine Lohnerhöhung von 4,2 Prozent und Einmahlzahlungen. “Vor dem Hintergrund der Finanzkrise gar kein so schlechtes Ergebnis”, erklärt Prof. Dr. Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Der Jenaer Arbeitssoziologe hat die sich wandelnden Beziehungen zwischen Betriebsräten und Gewerkschaften untersucht. Unterstützt wurde die Studie von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und der Otto-Brenner-Stiftung. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 23.12.2008 Rubrik: FORSCHUNG
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Rubrik: FORSCHUNG
Eine neu erschienene Studie untersucht die Veränderung der Arbeitsmarktchancen junger Erwachsener in elf modernen Gesellschaften
Bamberg
Thomas aus dem Ruhrgebiet hat seine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker erfolgreich abgeschlossen. Statt eines unbefristeten Arbeitsvertrages erhält er von seinem Ausbildungsbetrieb nur eine befristete Anstellung. Wie es danach weitergeht, weiß Thomas noch nicht. Jennifer lebt in den USA und arbeitet trotz eines College-Besuchs vorerst als Kellnerin. Sie bewirbt sich derzeit für Jobs im Medienbereich und hofft, dort bald eine ausbildungsadäquate Anstellung zu finden. Fabrizio aus Bologna in Italien hat vor eineinhalb Jahren sein Studium mit guten Noten abgeschlossen. Trotz vieler Bewerbungen war seine Suche nach einer ersten Anstellung bisher erfolglos. Wie ihm geht es auch vielen seiner ehemaligen Studienkollegen. Er wohnt bei seinen Eltern und will sich weiter bewerben. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 17.12.2008
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Rubrik: FORSCHUNG
Studie belegt Toxizität von Dibutylzinn
Basel
Ein internationales Forschungsteam der Universität Basel und der Universität von Kalifornien, San Diego, belegt in einer Studie die Toxizität der Chemikalie Dibutylzinn auf unser Immunsystem. Das Umweltgift stört die Regulation von Genen des Immunsystems, indem es die Aktivierung eines für den Entzündungsprozess wichtigen Rezeptors hemmt. Dibutylzinn kann durch Trinkwasser von PVC- Leitungen, wie sie in Ländern ausserhalb Europas teilweise verwendet wurden, und durch den Verzehr von Fischen und Meeresfrüchten in den menschlichen Körper gelangen.
Tributylzinn (TBT) und Dibutylzinn (DBT) sind weitverbreitete, hochtoxische Chemikalien, die zum Beispiel in der Fischerei, im Segel- und Motorbootsport und in der Schifffahrtindustrie als Antifaulmittel in den Anstrichfarben für den Aussenschutz der Boote eingesetzt werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 10.12.2008
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Rubrik: FORSCHUNG
Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt zur Globalisierung der Produktion in München vorgestellt
Hannover
Die Produktion ins Ausland zu verlagern, ist Mode geworden. Niedrige Löhne und Energiepreise oder länderspezifische Förderprogramme sind dabei Motive für deutsche Unternehmen. Doch ausschließlich in Billiglohnländern zu produzieren, ist häufig nicht der Königsweg. Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Verbundprojekt mit Beteiligung des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Leibniz Universität Hannover zeigt neue Wege in der globalen Produktion auf.
“Insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (kmU) wollen wir mit unserem neu entwickelten Globalen Varianten Produktionssystem eine Hilfestellung bei der Internationalisierung ihrer Produktion geben”, sagt Carsten Wagner, der das Projekt seitens des IFA betreut. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 04.12.2008
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Rubrik: FORSCHUNG
Kieler Meeresforscher entdecken weitreichende Fernwirkungen im Ozean
Kiel
Wassertemperaturen und Strömungen um Südafrika (Momentanaufnahme in 400 m Tiefe). Der Agulhasstrom transportiert Wärme entlang der südafrikanischen Küste nach Süden. Die südlich vom Kap der Guten Hoffnung gebildeten Agulhasringe bringen diese Wärme in den Atlantischen Ozean und machen die Region zu einer Schlüsselregion für den Atlantischen Ozean.IFM-GEOMAR

Schwankungen in der Stärke des Golfstroms können zum Teil auf Strömungsvorgänge vor Südafrika zurückgeführt werden Dies ist das Ergebnis aktueller Studien, die Ozeanographen vom Kieler Leibniz- Institut für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) und der Universität Kapstadt in den renommierten Fachzeitschriften Nature und Geophysical Research Letters veröffentlicht haben. Mit Hilfe eines neu entwickelten Computermodells gelang es ihnen, diese Strömungen in bisher nicht gekanntem Detailreichtum zu simulieren. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 27.11.2008
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Rubrik: FORSCHUNG
Leibnitz- Institut für Meereswissenschaften
Kiel
Abbildung: Die gegenwärtigen Positionen von Argo-Driftern im Südpolarmeer. Derzeit sind insgesamt knapp 3200 Drifter in den Weltmeeren aktiv, davon rund 900 im antarktischen Wasserring südlich von 30°S. Farbig hinterlegt die mäandrierenden Strömungsbänder des antarktischen Zirkumpolarstroms aus einer hochauflösenden Modellsimulation, IFM-GEOMAR
Die Westwinde im südlichen Ozean nehmen infolge der globalen Erderwärmung zu. Doch wie reagiert die weltweit stärkste Meeresströmung, der antarktische Zirkumpolarstrom darauf? Kieler Meeresforscher konnten jetzt aus einer Flotte von frei im tiefen Ozean schwebenden Messrobotern überraschende Erkenntnisse gewinnen. Die Messungen bestätigen zwar die von Klimamodellen vorhergesagte Erwärmung und Salzgehaltsabnahme des Südpolarmeers bis in Wassertiefen von über 1000 m. Der Zirkumpolarstrom veränderte sich jedoch nicht: offenbar wird der verstärkte Windantrieb durch kleinräumige Wirbel kompensiert, ein Prozess, den Klimamodelle bisher nicht angemessen berücksichtigen. …Weiterlesen »
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am 24.11.2008
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Rubrik: FORSCHUNG
Klimawandel: Neue Modellstudie prognostiziert drastischen Sauerstoffschwund in den Ozeanen
Kiel
Sauerstoffs im Weltozean. Regionen mit sehr geringem Sauerstoff sind violett gekennzeichnet und finden sich überwiegend in den Tropen.IFM-GEOMAR

Eine neue Studie unter der Federführung von Kieler Forschern des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) zu den Auswirkungen zukünftiger Klimaveränderungen auf die Ozeane kommt zu erschreckenden Ergebnissen. Neben der zunehmenden Versauerung der Ozeane werden sich zukünftig auch die sauerstoffarmen Zonen deutlich ausbreiten, in denen kein höheres Leben mehr möglich sein wird. Die Studie erscheint am 11. November in der internationalen Fachzeitschrift “Global Biogeochemical Cycles”. …Weiterlesen »
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am 12.11.2008
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Rubrik: FORSCHUNG
Kieler Meereswissenschaftler berichten von Forschungsarbeiten vor der Küste von Westafrika
Kiel
Mit dem Ocean Tracer Injection System (OTIS) haben die Kieler Wissenschaftler im April 2008 Markerstoffe in den Atlantik eingebracht. Jetzt untersuchen sie, wohin diese Substanzen getrieben wurdenM. Müller, IFM-GEOMAR
Nach sieben Monaten kehrt das deutsche Forschungsschiff MARIA S. MERIAN in die Gewässer südlich der Kapverdischen Inseln zurück. Im April 2008 hatten Wissenschaftler des Leibniz- Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 754 dort chemische Markersubstanzen im Ozean hinterlassen. Jetzt wollen die Forscher untersuchen, wohin die markierten Wassermassen getrieben worden sind. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse über die Zirkulation und die Vermischung im Ozean nahe der riesigen Sauerstoffminimumzone vor der Küste von Guinea zu. In einem Weblog berichten die Wissenschaftler regelmäßig über ihre Arbeit. …Weiterlesen »
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am 04.11.2008
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Rubrik: FORSCHUNG
Fraunhofer- Institut für Solare Energiesysteme ISE
Freiburg
Karin Schneider, Fraunhofer ISE
Mit großem Erfolg feierte die internationale Kongressreihe Solar Summits Freiburg vom 22. bis 24. Oktober 2008 ihre Premiere im Konzerthaus Freiburg. 230 angesehene Photovoltaik- Experten aus 23 Ländern besuchten die hochkarätig besetzten Vorträge und nahmen an den zahlreichen Diskussionsrunden zum Thema “Silicon Materials for Photovoltaics” teil. Die Top Besucherländer waren neben Deutschland - in dieser Reihenfolge - die Niederlande, Norwegen, USA, Italien und Österreich. Besonders erfreulich waren zudem die Teilnehmerzahlen aus den Ländern Indien, Taiwan und Japan. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 31.10.2008
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Rubrik: FORSCHUNG
Wissenschaftliche Konferenz zum Umgang mit Erscheinungsformen des veränderten Klimas im Raum
Leipzig

“Die Erscheinungsformen des veränderten Klimas werden zu einem umfassenden Strukturwandel des Raumes und seiner Gesellschaft führen”, sagt Professor Johannes Ringel, Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft (ISB) der Universität Leipzig und Veranstalter der am 3. und 4. November stattfindenden Konferenz zur Klimafolgenforschung. “Deshalb ist die Auseinandersetzung mit daraus resultierenden Fragestellungen über institutionelle Grenzen dringend erforderlich.” Die wissenschaftliche Konferenz soll einen Beitrag dazu leisten. Sie richtet sich an alle Experten, die sich mit den Fragen der Klimaforschung und Klimafolgenforschung beschäftigen. Die Konferenz ist eingebunden in eine dreiteilige Reihe interdisziplinärer Veranstaltungen des ISB. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 31.10.2008
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