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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Dienstag, 06. Januar 2009

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Ärzte ohne Grenzen veröffentlicht Liste der schwersten zehn humanitären Krisen 2008 -

Zunehmend unsichere Kontexte erschweren Hilfe für Bedürftige

Berlin

aerzte_ohne_grenzenMassive Vertreibungen, Gewalt und vernachlässigte medizinische Bedürfnisse: Das Leid der Menschen in der Demokratischen Republik Kongo, in Somalia, im Irak, Sudan, in der äthiopischen Somali- Region und in Pakistan bleibt für die Weltöffentlichkeit oft unsichtbar. Zusammen mit den kaum beachteten medizinischen Notsituationen in Myanmar (Birma) und Simbabwe gehören sie jedoch zu den derzeit schlimmsten humanitären Krisen weltweit. Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat heute die Liste der schwersten humanitären Krisen 2008 vorgestellt. Auf ihr stehen auch die weltweit zunehmende Verbreitung der Koinfektion von HIV und Tuberkulose sowie Mangelernährung bei Kindern, die die Ursache für den Tod von bis zu fünf Millionen Kindern jährlich ist. …Weiterlesen »



HIS Hochschul- Informations- System GmbH

Aktuelle Entwicklungen im Arbeits- und Umweltschutz in Hochschulen

Hannover

hisDie HIS Hochschul-Informations-System GmbH informiert seit 1989 kontinuierlich viermal jährlich im HIS-Mitteilungsblatt über aktuelle Entwicklungen zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz in Hochschulen. Das Mitteilungsblatt liefert Berichte zu erprobten und innovativen Erfahrungen aus der Praxis und bezieht Position zu virulenten Fragestellungen.

In dieser Ausgabe berichtet das Mitteilungsblatt u. a. über die neue Chemikalien-Klimaschutzverordnung. In dieser werden u. a. neue Sachkundeanforderungen für Personal beim Umgang mit fluorierten Treibhausgasen formuliert. …Weiterlesen »



Rüstungsexportbericht 2007

Amnesty und Oxfam: Deutsche Rüstungslieferungen gefährden weltweit Menschenrechte

Berlin

oxfamMit deutlicher Kritik reagieren Amnesty International und Oxfam Deutschland auf den heute veröffentlichten Rüstungsexportbericht 2007 der Bundesregierung. Besorgniserregend seien insbesondere die Genehmigungen für Exporte von Kleinwaffen, Panzern oder Kriegsschiffen in Staaten mit bedenklicher Menschenrechtslage und in Krisengebiete. Deutschland lieferte beispielsweise an die Türkei über einhundert Leopard- 2- Panzer trotz des anhaltenden Konfliktes in den kurdischen Gebieten. Für Pakistan genehmigte die Bundesregierung umfangreiche Lieferungen von Torpedos und Luft-Luft-Raketen nach Pakistan. …Weiterlesen »



Nachhaltigkeitsbeirat Baden-Württemberg:

Bildung für nachhaltige Entwicklung muss zur “Chefsache” werden

Stuttgart

universitaet_stuttgartMehr Einsatz und Engagement zur Verbesserung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (kurz BNE) fordert der Nachhaltigkeitsbeirat Baden-Württemberg in seinem neuesten Gutachten, das gestern an Umweltministerin Tanja Gönner übergeben wurde. Anerkennend hebt der Beirat hervor, dass es bereits eine Fülle an Initiativen, Programmen und Projekten zu BNE im Land gibt. Dieses Angebot sei aber noch nicht ausreichend. Vor allem fehle es an Ansätzen, um die Bürgerinnen und Bürger in die Lage zu versetzen, eigene Möglichkeiten für nachhaltiges Handeln erkennen und umzusetzen zu können. Eine einseitige Ausrichtung auf Umweltbildung sei unzureichend, um das Konzept der Nachhaltigkeit in seinen ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten ganzheitlich zu beleuchten. …Weiterlesen »



Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

foodwatch entlarvt Verbraucher- Informationsgesetz als reine Symbolpolitik

Berlin

foodwatch

Das wichtigste verbraucherpolitische Vorhaben der Großen Koalition von CDU/CSU und SPD, das Verbraucher- Informationsgesetz (VIG), ist gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherorganisation foodwatch, die das im Mai 2008 in Kraft getretene Gesetz sechseinhalb Monate systematisch in der Praxis geprüft hat. Die Bilanz ist nach Ansicht von foodwatch erschreckend. Auskünfte würden in den meisten Fällen nicht erteilt, Fristen nicht eingehalten und zum Teil abschreckend hohe Gebühren verlangt. „Das VIG erweist sich als reine Symbolpolitik. Verbraucher werden abgeschreckt, abserviert und abkassiert“, sagte Kampagnenleiterin Cornelia Ziehm von foodwatch. …Weiterlesen »



Positive Bilanz der Bildungskampagne ” Wissen gegen Willkür”

Hänsel und Gretel in Guantanamo

Bonn

amnesty

Auf humorvoll- drastische Weise zeigt eine Schüler- Verfilmung von Grimms Märchen, dass Hänsel und Gretel einiges mit den Gefangenen- Käfigen von Guantanamo gemein haben. Mit diesem gar nicht “märchenhaften” Filmprojekt gewannen die 10. Klassen der Waldschule Kinderhaus aus Münster einen bundesweiten Schulwettbewerb von Amnesty International und Stiftung Lesen in der Kategorie “Klasse 7 bis 10″. Ältere Schüler der Klasse 11 der Braunschweiger Johannes- Selenka- Schule überzeugten die Fachjury durch fiktive Titelseiten für ein politisches Magazin in der Kategorie “Klassen 11 bis 13″. …Weiterlesen »



Attac, NGOs und Soziale Bewegungen stellen gemeinsame Erklärung vor

“Menschenrechte als unbedingte Teilhaberechte”

Berlin / Frankfurt am Main

attac

Zwei Tage vor dem 60. Jahrestag der UN- Deklaration der Menschenrechte hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen und Sozialen Bewegungen die Erklärung “Menschenrechte als unbedingte Teilhaberechte - Globalisierung von unten für soziale sowie ökologische Gerechtigkeit und individuelle Freiheit” vorgestellt. Das am heutigen Montag in Berlin präsentierte Papier kritisiert die mangelnde Umsetzung der sozialen und politischen Menschenrechte weltweit. Dabei betonen die Unterzeichner, dass genügend materieller Reichtum vorhanden ist, um diese Menschenrechte realisieren zu können. …Weiterlesen »



foodwatch veröffentlicht Acrylamid-Testergebnisse für Weihnachtsgebäck

Nennung von Herstellernamen zeigt Erfolg, Belastung sinkt

Berlin

foodwatch_gebaeck

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat 17 Sorten Weihnachtsgebäck in einem unabhängigen Labor auf Acrylamid untersuchen lassen. Die Mehrheit der Produkte ist nur noch gering mit der krebsverdächtigen Substanz belastet. foodwatch testet seit 2002 regelmäßig Lebkuchen und Spekulatius auf Acrylamid und veröffentlicht Werte, Produktnamen und Hersteller. Das zeigt Wirkung, fast alle Hersteller haben die Belastung gesenkt. “Wenn Produktnamen genannt werden, steigt der Druck auf die Hersteller, die Belastung mit Acrylamid zu senken“, sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch. …Weiterlesen »



Greenpeace- Umfrage: Kunden wollen Qualität zu fairen Preisen für die Bauern

Verbraucher wollen Milch ohne Gentechnik

Hamburg

greenpeaceRund 85 Prozent der Verbraucher in Deutschland wollen, dass Milchkühe kein gentechnisch verändertes Futter erhalten. Das ist das Ergebnis einer von Greenpeace bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage. Zudem wären Verbraucher zu 80 Prozent auch bereit, mehr Geld für Milchprodukte ohne Gentechnik zu zahlen. Zwei Drittel der 1000 Befragten würden Produkte mit dem Hinweis ohne Gentechnik bevorzugt kaufen. Greenpeace fordert die deutsche Milchindustrie auf, Gen- Pflanzen aus der gesamten Produktion zu verbannen.

“Ein Cent je Liter reicht den Landwirten aus, um die Mehrkosten für Futter ohne Gentechnik zu decken”, sagt Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »



Face it - Act now! - Aktionsaufruf

Für ein globales Recht auf Nahrung!

Heidelberg

fian

Anlässlich des 60. Geburtstages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte startete das FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk FIAN einen Aktionsaufruf:

“Wir rufen Regierungen weltweit dazu auf, Menschenrechten Vorrang zu geben vor wirtschaftlichen Interessen, die nur einigen wenigen statt dem Wohle aller dienen. Regierungshandeln und Politik müssen das Menschenrecht auf Nahrung unterstützen und dürfen es nicht verletzen. Wir fordern von den Regierungen Europas und der Europäischen Union eine führende Rolle in der weltweiten Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung einzunehmen. …Weiterlesen »


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