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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Freitag, 21. Juli 2017

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Wie „Cybermobbing“ und „Online-Trolle“ das Leben zur Hölle machen

Netzkultur

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Längst bestimmen Laptop, iPhone, iPad & Co. unsere alltägliche Kommunikation. Wir mailen, chatten, posten oder sms’en via Facebook, Twitter und Co. Auch der Einkauf bei Online-Shops ist beliebter denn je, weil er sich einfach und bequem mit ein paar Mausklicks erledigen lässt.

Doch die schöne neue Welt ist Segen und Fluch gleichermaßen. Jeder konnte beispielsweise verfolgen, wie auf Facebook oder Twitter ein sogenannter „Shitstorm“ – also eine Welle negativer Nachrichten oder Kommentare – über einen Schauspieler, Showmaster, Politiker oder einen Fußballmanager hereinbrach. Einige haben gewiss auch schon Bekanntschaft mit einem „Online-Troll“ gemacht: Diese Gesellen lieben es, im Netz destruktive Kommentare zu hinterlassen und sie versuchen, jede sinnvolle, sachliche Diskussion zu verhindern. Sie provozieren, diffamieren, intrigieren – und sind meist in mehreren Medien zugleich unterwegs. …Weiterlesen »

Twitter, Facebook ...

Sexsucht: Wenn aus Lust Sucht wird

Warum Hypersexuelle ständig auf der Suche nach der schnellen Nummer und dem nächsten orgiastischen Kick sind

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © olly – Fotolia.com

„Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.“ Oscar Wilde

Die Liste der Männer, die wegen sexueller Skandale ihre Karriere aufs Spiel gesetzt haben, ist lang: Sie reicht von John F. Kennedy über Arnold Schwarzenegger, Bill Clinton, über den Direktor des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn, den Weltklasse-Golfspieler Tiger Woods, bis hin zum Schauspieler Michael Douglas. Doch was treibt diese Männer an, dass sie für Sex alles riskieren? Waren oder sind sie einfach nur triebhaft oder wurden sie Opfer ihrer Sucht? Seit Tiger Woods öffentlich Abbitte leistete, verbreitet sich das Thema Sexsucht in den Medien wie eine Epidemie. Auch Romanautoren und Filmregisseure haben sich dieses Phänomens angenommen. …Weiterlesen »


Segen und Fluch Hochsensibilität:

Warum empfindsame Menschen sich trotz ihrer besonderen Fähigkeiten durchs Leben balancieren müssen und Gefahr laufen zu scheitern

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © redhorst – Fotolia.comAbbildung: © redhorst – Fotolia.com

„Der Empfindsame ist der Waffenlose unter lauter Bewaffneten.“ (Berthold Auerbach)

Leben mit der „Zerbrechlichkeit“
Maria, 31 Jahre alt, ist eine fragile, fast elfenhafte Erscheinung mit blauen Augen, blonden Haaren und hellem Teint. „Schon als Kind“, erzählt sie, „war ich anders. Ich habe mehr gehört, mehr gesehen, mehr gefühlt als andere Kinder und stieß damit vor allem bei meinen Mitschülern, die mich als Heulsuse und Angsthase gehänselt haben, auf Ablehnung und Unverständnis. Am meisten gefürchtet habe ich mich vor den Klassenfahrten. Die überwiegende Zeit habe ich dann heulend auf der Toilette zugebracht, weil die anderen über mich tuschelten, mich bloßstellten und schikanierten, nur um sich selbst als cool und hart profilieren zu können. Manchmal habe ich geglaubt, dass das nie enden würde und dass ich ganz allein die Schuld daran habe – weil ich so anders bin. …Weiterlesen »


„Bist du irre, oder was?“

Wie psychisch Kranke stigmatisiert werden und warum wir mehr Informationen über psychische Probleme und eine bessere Versorgung psychisch Kranker benötigen

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © andresinfinite - Fotolia.com Abbildung: © andresinfinite – Fotolia.com

„Wir können uns das nicht leisten.“
Die Depression kam, als eigentlich alles wieder im Lot zu sein schien. Gerade hatte Sarah eine Krebserkrankung überstanden und wieder in ihrem Beruf als Vorstandsassistentin Fuß gefasst. Doch eines Morgens fühlte sie sich wie gerädert, hatte keinen Antrieb mehr, ja, sie schaffte es an diesem Morgen nicht einmal mehr aufzustehen. Sarah war ausgelaugt, fühlte sich überfordert und alles fiel ihr irgendwie schwer. Ihr Kopf war leer, nichts machte mehr Spaß, auch ihr Job, der sie immer ausgefüllt hatte, schien plötzlich sinn- und freudlos. Dabei hätte sie sich doch eigentlich freuen müssen, den Krebs besiegt und wieder zurück ins Leben gefunden zu haben. Aber das Schlimmste war, dass sie kein Selbstvertrauen mehr hatte. Bei jeder kleinen Kritik brach sie in Tränen aus, zweifelte an sich selbst, empfand sich als nutzlos. Sie konnte einfach nichts dagegen tun. Erschwerend kam hinzu, dass sie nachts keine Ruhe fand und stundenlang wach lag. …Weiterlesen »


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