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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Dienstag, 06. Januar 2009

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Gewinner und Verlierer 2008:

Größtes Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier

Frankfurt am Main

Foto: Iberische Luchse. © WWF Spanien

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Die Umweltstiftung WWF zieht eine durchwachsene Jahresbilanz. „Zwar gibt es für manche Arten Grund zur Hoffnung, doch das Massensterben im Tier- und Pflanzenreich dauert mit unverminderter Härte und gnadeloser Schnelligkeit an“, sagt Volker Homes, Leiter des WWF-Artenschutzteams. Hauptursachen sind Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Wilderei und Übernutzung durch den Menschen. …Weiterlesen »



WWF- Bilanz 2008: Wattenmeerschutz noch immer auf der Kippe

Zwischen Klimakillern und Welterbestatus

Husum / Hamburg

Foto: © WWF

260_oelplattform_wattenmeer Mehr Kohlekraftwerke und mehr Ölförderung auf der einen, mehr Robben und mehr Naturschutz auf der anderen Seite. „2008 war für den Wattenmeerschutz ein ereignisreiches Jahr. Es gab viel Grund zur Freude, aber auch ebenso viele bedenkliche Entwicklungen“, bilanziert Dr. Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros in Husum. Auch mehr als 20 Jahre nach der Gründung der Nationalparke sei man noch immer weit von dem Ziel entfernt, internationale Naturschutz-Standards einzuhalten. „Die Industrialisierung des Wattenmeers schreitet leider weiter voran“, kritisiert Rösner. …Weiterlesen »



Spektakulärer Erstkontakt: In der Region „Greater Mekong“ entdecken Forscher 1000 neue Tier- und Pflanzenarten. / Einzigartige Öko- Region in Gefahr.

Eintausend neue Arten entdeckt

Frankfurt am Main

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In den Jahren 1997 bis 2007 wurden im Einzugsgebiet des unteren Mekongs insgesamt 1000 neue Arten entdeckt. Das berichtet der aktuelle WWF-Report „First Contact in the Greater Mekong“, der zahlreiche Neubeschreibungen erstmalig mit Film- und Fotoaufnahmen präsentiert. Darunter auch 15 Säugetiere, wie etwa die Laotische Felsenratte (Laonastes aenigmamus). Von dem Eichhörnchen- ähnlichen Tier vermutete man bisher, dass es seit 11 Millionen Jahren ausgestorben sei. Bis es von Forschern auf einem Lebensmittelmarkt in Laos wiederentdeckt wurde. Kurz darauf folgte die erste Sichtung in freier Wildbahn. …Weiterlesen »



Bundesumweltministerium und UBA legen neue Studie vor:

Umweltbewusstsein der Deutschen auf hohem Niveau

Dessau-Roßlau

umweltbundesamt

Das Umweltbewusstsein der Deutschen bleibt auf einem hohen Niveau: Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie zum Umweltbewusstsein in Deutschland, die das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben. Die Studie zeigt auch, dass das Problembewusstsein für die Risiken und Folgen des Klimawandels sehr hoch ist.

Weit über 80 Prozent der Befragten befürchten, dass auf Deutschland hohe Kosten zukommen für die Beseitigung von Schäden oder zum Schutz vor den Folgen des Klimawandels. …Weiterlesen »



WWF rät zum Kauf von Weihnachtsbäumen aus ökologischer Waldnutzung

„Oh (Öko)- Tannenbaum“

Frankfurt am Main

Foto: © Creative Collection

weihnachtsbaum

Er ist das Symbol des Weihnachtsfestes: Der Christbaum. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen jedes Jahr. Ein Großteil davon ist ökologisch betrachtet alles andere als festlich. Die meisten Bäume stammen aus ökologisch bedenklichem Anbau in Monokulturen. Damit die Bäume optisch ansprechend wachsen und nicht von Schädlingen befallen werden, wird in den allermeisten Fällen die Chemiekeule eingesetzt: Herbizide für konkurrierende Gräser, Insektizide gegen Käfer und Läuse, Mineraldünger für den gleichmäßigen Wuchs und die kräftige Farbe der Nadeln. Nicht nur, dass diese Form der Waldnutzung äußerst schlecht für die Natur ist; die mit Chemikalien behandelten Bäume stehen tagelang im Wohnbereich der Menschen.   …Weiterlesen »



UFZ und NABU stellen neuen europäischen Klimaatlas der Schmetterlinge vor

Europas Tagfalter durch Klimawandel ernsthaft bedroht

Berlin / Leipzig

Climatic Risk Atlas of European Butterflies, Josef Settele, Otakar Kudrna, Alexander Harpke, Ingolf Kühn, Chris van Swaay, Rudi Verovnik, Martin Warren, Martin Wiemers, Jan Hanspach, Thomas Hickler, Elisabeth Kühn, Inge van Halder …

butterflies

Europas Tagfalter sind durch den Klimawandel ernsthaft bedroht. Allein für den Aurorafalter gilt, dass er unter heutigen Bedingungen im Jahre 2080 über 85 Prozent seines Lebensraumes verlieren könnte. Dies zeigt der am Mittwoch erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Klimaatlas der europäischen Tagfalter. Er legt dar, wie die Mehrzahl europäischer Tagfalter auf den Klimawandel reagieren könnte.

Der neue Klimaatlas der Tagfalter Europas (”Climatic Risk Atlas of European Butterflies”) zeigt deutlich einen Trend nach Norden im zukünftigen Verbreitungsgebiet vieler europäischer Arten. …Weiterlesen »



Weihnachtszeit ist Orangenzeit: WWF warnt vor Wasserklau und Umweltzerstörung beim Zitrus-Anbau. - Preispolitik und zügelloses Wachstum in der Kritik.

Am besten „Frisch gepresst“

Frankfurt am Main

Foto: © Liisi Kokk / WWF

zitrusfruechte

Durchschnittlich verbraucht jeder Deutsche im Jahr 41,5kg an Zitrusfrüchten. Am beliebtesten sind Clementinen, Mandarinen und süße Apfelsinen. Insgesamt landen jährlich über eine Millionen Tonnen Zitrusfrüchte, vor allem aus der Mittelmeerregion, auf dem deutschen Markt. Doch eine harte Einkaufspolitik mit niedrigen Preisen und die Folgen von Dürreereignissen und Extremwettern erschweren die Produktion zunehmend. „In den vergangenen Jahren hat die Bedeutung der europäischen Anbauländer stark abgenommen“, erklärt Dorothea August vom WWF Deutschland. …Weiterlesen »



Germanwatch kritisiert zum Klimaaktionstag: Die Massenproduktion von Fleisch und Milchprodukten beeinträchtigt unser Klima

Kein Regenwald zu Viehfutter!

Bonn

Germanwatch-Mitarbeiter protestieren vor der CMA-Zentrale in Bonn. Foto: Larissa Neubauer, Germanwatch

germanwatch_aktion “Aber es werden nur glückliche Regenwälder gerodet!” steht auf dem Plakat, das Germanwatch- Aktivisten vor der Zentrale der Centrale Marketing- Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA) in Bonn hochhalten. Zum morgigen weltweiten Klimaaktionstag fordert Germanwatch als Teil der Klima- Allianz umfassenden Klimaschutz. “Wer jetzt noch großangelegte Werbekampagnen für den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten durchführt,zeigt, dass er von den Klimaherausforderungen nicht viel verstanden hat”, so Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. …Weiterlesen »



Ehrung von Projekten, Initiativen und Persönlichkeiten für Einsatz um Erneuerbare Energien

Verleihung der Europäischen Solarpreise 2008

Bonn / Berlin

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Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. und die KfW- Förderbank vergeben am 03. Dezember 2008 in Berlin die Europäischen Solarpreise 2008. Die Laudatio hält Jürgen Fliege, Theologe und Publizist. Die Auszeichnungen werden verliehen von EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises.

Die Europäischen Solarpreise 2008 werden in neun Kategorien vergeben. Die Preisträger: …Weiterlesen »



Neuer Katalog stellt aktuelle Reisen zu WWF-Projekten vor

Zu Besuch bei Biber, Gorilla und Waldelefant

Freiburg / Frankfurt

Abbildung: © forum anders reisen

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Von Rügen bis Madagaskar können umweltbewusste Reisende spannende WWF- Projekte besuchen. Der neue Katalog „Reisen zu WWF- Projekten“ des forum anders reisen (far) erscheint in dieser Woche und stellt insgesamt zwölf aktuelle Reisen zu Natur- und Tierschutzprojekten der Naturschutzorganisation vor. Damit geht die Kooperation zwischen der Umweltstiftung und dem Verband für nachhaltigen Tourismus in das zweite Jahr.

Neben bewährten Angeboten enthält der Katalog auch neue Reisen. So können Urlauber per Paddelboot den Lebensraum der Biber in der Uckermark erkunden oder Meeresschildkröten in Westafrika beobachten. …Weiterlesen »


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