Ungleichmäßige Verteilung urbaner Biodiversität
Leipzig
Tilo Arnold, PM www.ufz.de
Die ungleichmäßige Verteilung urbaner Biodiversität spiegelt die sozio- ökonomischen Gegebenheiten in der Stadt Leipzig wider. So ist die Vogelartenvielfalt in sozial schwächeren Gebieten oft geringer als in Gebieten mit überdurchschnittlich hohem Einkommen der Bevölkerung. Diese Einsicht gewannen Wissenschaftler des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) durch eine Untersuchung zur Brutvogelverteilung in Leipzig. Für ihre Studie, veröffentlicht im Fachblatt “Ecology and Society”, hatten sie die Anzahl der Vogelarten mit Daten zur Landnutzung, Einwohnerdichte, Haushaltsgröße, Durchschnittsalter, Wohnungsleerstand und Durchschnittseinkommen der Bevölkerung verglichen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.08.2010 Rubrik: UMWELT
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Rubrik: UMWELT
GREENPEACE:
Hamburg
PM Beate Steffens, www.greenpeace.de
Fällt durch die andauernden Flächenbrände die Stromversorgung russischer Atomkraftwerke aus, kann es in den Anlagen zu nicht mehr beherrschbaren Notfallsituationen kommen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt davor, dass zerstörte Hochspannungsleitungen und durch Rauch und Hitze versagende Notstromgeneratoren zum Ausfall der notwendigen Kühlung der Reaktoren führen können. Greenpeace fordert die russische Regierung auf, die bedrohten Atomreaktoren umgehend herunterzufahren und die Öffentlichkeit umfassend über die Sicherheitslage der betroffenen Anlagen zu informieren.
“Die russischen Krisenregionen sind ein nukleares Pulverfass, das sofort unter Kontrolle gebracht werden muss”, sagt Heinz Smital, Atomexperte bei Greenpeace. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 13.08.2010
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Rubrik: UMWELT
Pflanzenschutzmittel werden vor der Zulassung auf Bienengefährlichkeit geprüft
Braunschweig
PM www.bvl.bund.de
Im Frühjahr 2008 hatte es ein Bienensterben in Süddeutschland gegeben, das auf ein Pflanzenschutzmittel zurückzuführen war. Bei einigen Partien Maissaatgut, die mit dem insektiziden Wirkstoff Clothianidin behandelt waren, haftete der Wirkstoff nicht ausreichend an den Körnern, so dass dieser auf blühende Pflanzen gelangte und dort von Bienen aufgenommen wurde. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat daraufhin die Zulassung von bestimmten Saatgutbehandlungsmitteln mit den Wirkstoffen Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam ausgesetzt. Für Maissaatgut gilt dies weiterhin. 2009 und 2010 sind Bienenschäden im Zusammenhang mit der Maisaussaat nicht mehr beobachtet worden. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 13.08.2010
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Rubrik: UMWELT
WWF: Mangelhaftes Forstmanagement verschärft russisches Waldbrandinferno
Berlin
PM www.wwf.de, Waldbrand im Amurgebiet © V. Masterov / WWF
Mehr als 7.000 Waldbrände lodern derzeit rund um Moskau und im russischen Fernen Osten. „Daran ist nicht allein die aktuelle Hitzewelle Schuld“, betont Aurel Heidelberg, Waldreferent beim WWF Deutschland. Die Gründe seien vielfältig, aber eine mangelhafte Vorsorge und ein miserables Waldmanagement seien die Hauptursachen für die Brandkatastrophen. „Hier rächen sich die Fehler aus den vergangenen Jahrzehnten“, befürchtet der WWF. Illegaler Holzeinschlag, die Übernutzung der Wälder und großflächiger Kahlschlag hätten zu der aktuellen prekären Lage maßgeblich beigetragen.
Eine verfehlte Bewirtschaftung der Flächen, Kahlschlag und illegaler Holzeinschlag habe vielerorts zu einer Verbuschung und Versteppung geführt. Diese Wälder brennen jetzt wie Zunder. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 06.08.2010
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Rubrik: UMWELT
WWF- Report: Riesenfische im Mekong von Staudämmen bedroht. Stachelrochen und Riesenwels: Vier der größten Süßwasser-Fisch der Welt schwimmen im Mekong.
Frankfurt am Main
© Zeb Hogan / WWF-Canon, PM www.wwf.de
Von den zehn größten Süßwasser- Fischen der Welt kommen allein vier Vertreter im südostasiatischen Mekong- Fluss vor. Darunter der Riesen- Stachelrochen, der mit bis zu 600 Kilogramm Gewicht und bis zu fünf Metern Länge die Maße eines Kleintransporters besitzt und als der größte Süßwasserfisch der Welt gilt. Oder der 350 Kilogramm schwere Mekong- Riesenwels, der sich als reiner Vegetarier ausschließlich von Wasserpflanzen ernährt. „Der Mekong- Strom ist ein Fluss der Superlative. Hier leben mehr riesige Süßwasser- Fische als in jedem anderen Strom der Erde“, sagt Petr Obrdlik, Mekong- Experte bei der Umweltschutzorganisation WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 29.07.2010
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Rubrik: UMWELT
WWF warnt vor Folgen der steigenden CO2-Emissionen
Berlin
© Michel Gunther / WWF-Canon, PM www.wwf.de
Neue Daten zur Erhöhung der globalen Temperatur vom ‘Goddard Institute for Space Studies‘ der NASA zeigen, dass die erste Hälfte des Jahres 2010 das wärmste Halbjahr der letzten 130 Jahre war. Die Temperatur lag 0,7 Grad Celsius über dem Durchschnittswert. „Nur weil der Klimawandel auf der politischen Tagesordnung augenblicklich nicht ganz oben steht, hat er nicht aufgehört, zu existieren“ erklärt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF Deutschland. „Die globale Erwärmung schreitet dramatisch voran.“
Aktuelle Daten zeigen einen langfristigen Trend zu erhöhten Temperaturen der Meeresoberfläche im tropischen Atlantik und Golf von Mexiko, der auch durch den Anstieg der Treibhausgase- Konzentration in der Atmosphäre verstärkt werde. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 21.07.2010
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Rubrik: UMWELT
Europäisches Naturschutzrecht ungenügend beachtet: Bedarfsbegründung zweifelhaft / Alternativenprüfung mangelhaft / Kompensation lückenhaft
Hamburg
PM www.wwf.de, Foto © Karl-Heinz Böhnke / WWF
Die Umweltorganisationen WWF und BUND haben heute eine gemeinsame Stellungnahme zur dritten Planänderung im strittigen Verfahren zur Elbvertiefung bei den Behörden eingereicht. Vor allem die Vorgaben des Europäischen und nationalen Naturschutzrechts sind erneut nicht ausreichend beachtet worden.
„Die geplante Elbvertiefung verschlimmert nach wie vor das Fischsterben in der Elbe, verschlechtert die Sauerstoffverhältnisse und Lebensbedingungen, verstärkt die Verlandung von Gewässerlebensraum und führt zu einer weiteren Kanalisierung des Flusses. Eine Vertiefung, die zu einer derartigen Verschlechterung der ökologischen Situation führt, verstößt gegen das Europäische Naturschutzrecht”, so Heike Vesper, Fachbereichsleiterin Meer und Küste des WWF Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 13.07.2010
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Rubrik: UMWELT
WWF Jahresbericht 2009
Berlin
© WWF
In Berlin wurde in der vergangenen Woche der WWF- Jahresbericht 2009 vorgestellt. Für die Umweltstiftung gab es Grund zur Freude: Die Zahl der Unterstützer legte 2009 um knapp sechs Prozent zu und stieg auf 378.000. Dem Jahresbericht zufolge lagen die Erlöse des WWF im vergangenen Jahr bei 41,8 Millionen Euro. Davon trugen die Spender den Löwenanteil von 58 Prozent. WWF- Vorstand Eberhard Brandes freut sich über dieses Ergebnis: „Die wachsende Unterstützung für den WWF als Anwalt der Natur zeigt, dass den Menschen der Schutz der Umwelt gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein wichtiges Anliegen ist.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 05.07.2010
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Rubrik: UMWELT
Wattenmeer als Weltnaturerbe: WWF fordert sanften Tourismus, Abkehr von Ölförderung und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel
Hamburg
Junger Steinwälzer © K. Guenther / WWF
Der WWF zieht ein Jahr nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO eine vorsichtige positive Bilanz: „Das Weltnaturerbe hat eine unglaublich gute Resonanz in der Region und viele Menschen sind stolz auf die Anerkennung“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF. Aus der daraus entstehenden Anziehungskraft auf die Tourismusbranche würden sich für den Naturschutz Chancen aber zugleich auch Probleme ergeben: „Auch die Nordseeurlauber erwarten intakte Natur im Wattenmeer und würden andernfalls vielleicht nicht mehr kommen. Der Tourismus hat eine ganz zentrale Verantwortung, dass künftig mehr Respekt gegenüber der Natur gezeigt wird. Hotelbauten in Dünen, noch mehr Flugverkehr auf die Inseln, und Kitesurfen auf Kosten geschützter Vögel, das geht nicht“, so Rösner. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 25.06.2010
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Rubrik: UMWELT
Bedrohung des Roten Tuns:
Hamburg
Tunfischfang vor der spanischen Küste. © Jorge BARTOLOME / WWF
Die zuständige EU- Kommissarin Maria Damanaki stoppte gestern vorzeitig die Ringwadenfischerei auf Roten Tun. Bereits nach der Hälfte der vierwöchigen Saison hatten die industriellen Fangflotten der EU ihre jährlichen Quoten erfüllt. Der WWF, der sich in der Vergangenheit wiederholt für einen Fangstopp im Mittelmeer einsetzte, begrüßte diese Maßnahme und untermauerte gleichzeitig seine Forderung nach einem generellen Verbot der Ringwadenfischerei auf Roten Tunfisch im Mittelmeer.
„Dass die EU Flotte in zwei Wochen ihre gesamte Jahresquote an Rotem Tun ausfischt, ist kein Zeichen für eine Erholung der Bestände – sondern zeigt die immense Überkapazität in dieser Fischerei“, sagt Karoline Schacht, Fischereiexpertin des WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 10.06.2010
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