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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Sonntag, 14. März 2010

ETHIKER: PHILOSOPHIE
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Kritik von Umweltverbänden:

Computermesse Cebit ohne Fortschritt beim Energiesparen

Hannover / Berlin

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Mehrere Umweltverbände haben zum Ende der Computermesse Cebit kritisiert, dass “Green IT” weiterhin ein Nischendasein fristete und eine verständliche Verbrauchskennzeichnung bei IT -Produkten immer noch nicht in Sicht sei. Die an der Kampagne “energieeffizienz – jetzt!” beteiligten Organisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Deutscher Naturschutzring (DNR), das Öko- Institut und der ökologische Unternehmerverband B.A.U.M. sehen den Trend zu übergroßen 3D- Fernsehern und -Monitoren sowie zu leistungshungrigen Spiele -Computern mit Sorge. Außerhalb der Ausstellungsfläche auf der Cebit für sogenannte “Green-IT- Lösungen” spiele Energieeffizienz kaum eine Rolle. …Weiterlesen »


freiheitstattvollbeschaeftigung


Mitmachkongress der Attac- Finanzfrauen in Berlin

Finanzkrise trifft Frauen und Männer unterschiedlich

Frankfurt am Main

attac

Frauen und Männer sind von der Wirtschaftskrise und der Krisenpolitik der Bundesregierung unterschiedlich betroffen. Darauf hat die Attac- Projektgruppe Finanzfrauen anlässlich des Internationalen Frauentages am heutigen Montag hingewiesen. So habe der größte krisenbedingte Arbeitsplatzabbau bisher in Branchen stattgefunden, in denen hauptsächlich Männer beschäftigt sind. Entsprechend seien auch die Konjunkturpakete und die Kurzarbeit vor allem auf diese männerdominierten Brachen ausgerichtet. “Die angesichts der leeren öffentlichen Kassen jetzt zu erwartenden Sparmaßnahmen werden dagegen Frauen stärker treffen”, warnte Deborah Ruggieri von den Attac- Finanzfrauen. …Weiterlesen »



Entwicklungs- und Umweltorganisationen rufen CeBIT-Aussteller auf, weltweit faire Arbeitsbedingungen in der IT-Produktion zu schaffen

“Globale Vernetzung” darf nicht auf Kosten der Entwicklungsländer gehen

Hannover / Berlin

germanwatch

Entwicklungs- und Umweltorganisationen haben zum Beginn der CeBIT die Elektronikhersteller dazu aufgefordert, faire Arbeitsbedingungen in ihrer Produktion zu schaffen. Laut Germanwatch, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung und der Christlichen Initiative Romero gibt es noch keine sozial gerechten und wirklich grünen IT-Geräte. Mit kreativen Aktionen sowie einem makeITfair-Stand von Germanwatch auf der CeBIT wollen die Organisationen auf die Probleme aufmerksam zu machen.

“Die immer günstigeren Preise für Geräte einer vernetzten Welt dürfen nicht auf Kosten der Arbeiterinnen in den Entwicklungsländern gehen. Das muss auch bei dem Green IT Forum ‘Kosten runter und Umwelt schonen’ auf der CeBIT deutlich werden. …Weiterlesen »



Von wegen „Verbesserte Rezeptur“:

Bertolli- Saucen mit schlechterer Qualität

Berlin

foodwatch

Auf dem Etikett steht „verbesserte Rezeptur“, doch tatsächlich hat sich die Qualität der Produkte verschlechtert – mit dieser Masche führt Unilever die Kunden bei seinen Bertolli Pasta Saucen in die Irre. Ein besonders freches Beispiel hat die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch heute auf www.abgespeist.de, der Internetplattform zum Thema Etikettenschwindel, veröffentlicht: Die Sorte Bertolli „Gegrilltes Gemüse“, die seit Oktober 2009 mit neuer Zusammensetzung verkauft wird. Die angeblich „verbesserte Rezeptur“ enthält ein nicht näher bestimmtes Aroma und den Geschmacksverstärker Hefeextrakt – beide Zutaten waren vor der Umstellung nicht in der Sauce. Außerdem wurde natürlicher Zitronensaft durch den Zusatzstoff E 330 (Citronensäure) ersetzt. …Weiterlesen »



Greenpeace: Gen- Pflanzen in Europa auf dem Rückzug

Gentechnik- Lobby bauscht Anbaustatistik auf

Hamburg

Greenpeace

Greenpeace beanstandet den heute von der Gentechnik- Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro- Gentechnik als irreführend. Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri- biotech Application (ISAAA) dehnte sich die Grüne Gentechnik im Jahr 2009 weltweit aus. Nach Einschätzung von Greenpeace stagnieren jedoch Entwicklung und Anbau von Gen- Pflanzen seit ihrer Einführung vor 14 Jahren. Die Anbaufläche für Gen- Mais in der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr sogar um rund zehn Prozent zurückgegangen. Die ISAAA wird unter anderen von den Agrarkonzernen Bayer, Monsanto, Syngenta, Pioneer und Dupont finanziert. …Weiterlesen »



Online- Umfrage von www.lohnspiegel.de

Personalabbau, Kurzarbeit und weniger Lohn – Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Beschäftigten – Metallindustrie besonders betroffen

Düsseldorf

hans-boeckler

Auf die Wirtschaftskrise reagieren viele Betriebe mit Personalabbau, Kurzarbeit und Abstrichen bei Lohn und Gehalt. Besonders deutlich sind die Auswirkungen in der Metallindustrie, wo insbesondere die Kurzarbeit beim Krisenmanagement eine sehr große Rolle spielt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Erhebung des Projekts LohnSpiegel, das vom Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung betreut wird. An der Erhebung haben sich von August bis Dezember 2009 rund 10.000 Beschäftigte beteiligt. …Weiterlesen »



Greenpeace- Aktivisten kennzeichnen bundesweit Babymilch- Produkte

Achtung! Gen- Milch bei Nestlé und Milupa

Hamburg

greenpeace

Gegen Gen- Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestieren Greenpeace- Aktivisten am Samstag bundesweit in 39 Städten. In über 100 Supermärkten und Drogerien wird Babymilchpulver zudem mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: “Umweltgefahr – Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik- Futter.” Greenpeace fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen- Milch- Produktion auszusteigen.

“Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gefährdet die Artenvielfalt und erhöht den Pestizid- Einsatz in der Landwirtschaft”, sagt Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »



“Cyberaktion” startet in Deutschland / Film mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers

Kampagne für Finanztransaktionssteuer jetzt international

Nürnberg / Frankfurt am Main / Berlin

attac

Ein internationales Netzwerk aus Nichtregierungsorganisationen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Gruppen sowie dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac startet am heutigen Dienstag eine Unterschriftenkampagne unter einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der G20- Länder. Darin werden die Staats- und Regierungschefs aufgefordert, für die Einführung einer Umsatzsteuer auf den Handel mit Finanzvermögen zu sorgen.

Auch ein heute auf der Kampagnenseite www.steuergegenarmut.de lancierter Filmspot mit Heike Makatsch und Jan Josef Liefers wirbt eindrucksvoll für dieses Anliegen. …Weiterlesen »



Donau- Anrainerstaaten verabschieden neuen Bewirtschaftsungsplan. / Donau- Petition von 100.000 Bürgern unterzeichnet.

WWF fordert eine “lebendige Donau”

Frankfurt am Main / Wien

© Michel Gunther / WWF-Canon

donau

Minister und hochrangige Regierungsvertreter aus 14 Ländern des Donaubeckens – darunter auch Deutschland – unterzeichneten heute in Wien den Donau- Bewirtschaftungsplan für die kommenden fünf Jahre. Der Plan legt Maßnahmen fest, die bis 2015 umgesetzt werden müssen, um die Donau und ihre Nebenflüsse in einen guten ökologischen Zustand zu bringen und eine nachhaltige Wassernutzung im Donau- Einzugsgebiet zu erreichen. Nach sieben Jahren vorbereitender Arbeit bietet der Plan nach Einschätzung des WWF und anderer Umweltverbände Grund zur Hoffnung, dass Europas Lebensader revitalisiert wird. Zugleich warnen die Umweltschützer aber vor weiten Baumaßnahmen, etwa zu Gunsten der Schifffahrt, die diese Zielsetzungen zu untergraben drohten. …Weiterlesen »



Finanzmarktreform hat weiterhin Priorität:

Nur ein transparenter Reformprozess schafft Glaubwürdigkeit

Berlin

transparency

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. fordert eine transparente und mutige Reform des Finanzmarktes. Eine Abgabe der Banken zur Refinanzierung der „Banken- Rettungs- Kosten“ nach US- Muster zielt darauf ab, Fehlentscheidungen der Vergangenheit zu korrigieren. Zukunftsgerichtete Finanzmarktreformen dürfen daneben nicht an Priorität verlieren. Die regulierenden Finanzbehörden, insbesondere das Financial Stability Board (FSB), müssen wesentlich transparenter agieren. Es muss beispielsweise klar sein, nach welchen Prinzipien das FSB Entscheidungen trifft. Nur so entsteht ein glaubwürdiger Reformprozess, der Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen ist. …Weiterlesen »


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