Experte kritisiert die Änderungen der internationalen Bilanzierungsregeln
Brandenburg
Die neuesten Änderungen der internationalen Bilanzierungsstandards im Zuge der Finanzkrise werden von deutschen Experten heftig kritisiert. Zur Regelung, dass durch fallende Börsenkurse entstandene Verluste nicht mehr zwangsläufig in der Unternehmensbilanz auftauchen müssen, sagt Prof. Dr. Joachim S. Tanski: “Wenn nicht realisierte - also fiktive - Gewinne aus steigenden Aktienkursen gut geschrieben werden, dann müssen auch die entsprechenden Verluste in der Bilanz ausgewiesen werden. Alles andere ist eine legalisierte Verschleierung der tatsächlichen Vermögenslage eines Unternehmens.” Prof. Tanski lehrt an der Fachhochschule Brandenburg (FHB) allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Steuerlehre und Rechnungslegung und ist Leiter des Arbeitskreises “Steuern und Revision” im BWA Bund der Wirtschaftsakademiker e.V. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.12.2008 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Rubrik: WIRTSCHAFT
Börsengeschäfte mit Landminen und Streumunition
Osnabrück
Immer noch gibt es Unternehmen, die Landminen und Streumunition herstellen oder anbieten und sich weltweit an Börsen Investoren zur Finanzierung ihrer Geschäfte suchen. Nur wenige Tage nach Unterzeichnung des historischen Verbotsvertrages für Streumunition in Oslo, veröffentlicht das Aktionsbündnis Landmine.de hierzu eine neue, weltweite Datenbank, die auf der Webseite von www.landmine.de abrufbar ist. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 15.12.2008
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Rubrik: WIRTSCHAFT
PIK / ISI - Studie “Investitionen für ein klimafreundliches Deutschland”
Karlsruhe / Poznan
Im Rahmen der UN- Klimakonferenz in Poznan stellen das Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Fraunhofer- Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) die Studie “Investitionen für ein klimafreundliches Deutschland” vor. Von stringenter Energie- und Klimapolitik können demnach positive Impulse für Wachstum und Beschäftigung ausgehen. Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen fördern die Innovationsfähigkeit und stärken Deutschlands führende Position bei vielen Effizienz- und Klimaschutztechnologien. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 11.12.2008
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Rubrik: WIRTSCHAFT
Rat für Nachhaltige Entwicklung und Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützen IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte
Berlin

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und future e. V. bewerten bei ihrem Ranking 2009 erneut die Nachhaltigkeitsberichte der 150 größten Unternehmen Deutschlands. Zusätzlich werden erstmals auch Nachhaltigkeitsberichte von kleinen und mittelständischen Unternehmen in einem eigenen Ranking beurteilt. Die Schirmherrschaft für beide Rankings übernehmen Bundesarbeitsminister Olaf Scholz und Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für Nachhaltige Entwicklung.
Das Ranking der Nachhaltigkeitsberichte ist ein Beitrag zu einem öffentlichen Wettbewerb von unternehmerischer Nachhaltigkeit. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 08.12.2008
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Rubrik: WIRTSCHAFT
EU-Kommission und Wirtschaft ziehen positive Halbzeitbilanz
Berlin

Das Erfolgsrezept für nachhaltiges Wirtschaften und unternehmerische Verantwortung ist die Freiwilligkeit - so das heutige Fazit von Europäischer Kommission und Wirtschaft nach zwei Jahren Allianz für Corporate Social Responsibility (CSR). econsense unterstützt die Initiative von Beginn an und beteiligt sich aktiv mit seinen Mitgliedsunternehmen daran.
Im Mittelpunkt des Engagements steht für econsense das Thema demografischer Wandel. Die bisherigen Ergebnisse - das Online- Tool “Demographic Risk Map”, der jüngst veröffentlichte Bericht “Mapping Regional Demographic Change and Regional Demographic Location Risk in Europe” und die Dokumentation der europaweiten Dialog- Workshops - wurden heute im Rahmen einer Veranstaltung des europäischen Netzwerks CSR Europe in Brüssel an den Präsidenten des EU- Parlaments, Prof. Dr. Hans- Gert Pöttering, und an die EU-Kommissare Günter Verheugen und Vladimir Spidla überreicht. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 05.12.2008
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Rubrik: WIRTSCHAFT
Attac fordert einheitliche europäische Bankenaufsicht
Frankfurt am Main
Mit scharfer Kritik hat der globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Unfähigkeit des Finanzministerrats der Europäischen Union (Ecofin) reagiert, angesichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise angemessene Maßnahmen zu vereinbaren. “Dass sich die Finanzminister aus länderegoistischen Motiven nicht auf eine einheitliche europäische Bankenaufsicht einigen konnten, zeigt, dass sie die Bedeutung eines solchen Instruments trotz der schweren Krise nicht begriffen haben” sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 04.12.2008
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Rubrik: WIRTSCHAFT
Entwicklungspolitik Online:
Washington (epo.de)

Die US-Regierung und die Europäische Union haben mittlerweile das 45fache der Summe, die sie für die Abmilderung des Klimawandels und die Verringerung der weltweiten Armut ausgeben, für die Rettung maroder Banken und Unternehmen im Rahmen der Finanzmarktkrise zur Verfügung gestellt. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des Washingtoner Institute for Policy Studies (IPS) mit Stand vom 24. November 2008 und dem Titel “Skewed Priorities: How the Bailouts Dwarf Other Global Crisis Spending” . …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 28.11.2008
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Rubrik: WIRTSCHAFT
PwC- Transparenzpreis 2008
Köln
UNICEF Deutschland ist einer der zehn Finalisten beim Transparenzwettbewerb der weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) und belegt Platz 9 unter 55 teilnehmenden Organisationen.
Pricewaterhouse Coopers (PwC) vergab den Preis zum vierten Mal in Folge an deutsche Spendenorganisationen, die sich durch eine hervorragende Informationsvermittlung ihren Spendern gegenüber auszeichnen. UNICEF nahm in diesem Jahr erstmals teil. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 28.11.2008
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Rubrik: WIRTSCHAFT
Max- Planck- Institut für Ökonomik
Jena

Nachhaltiges Handeln ist in den unterschiedlichsten Lebensbereichen zur einem zentralen Ziel geworden. Verhalten aber wird von Einstellungen beeinflusst, denen wiederum Wertvorstellungen zugrunde liegen. Nun hat eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, zu denen auch Dr. Dr. Holger Patzelt vom Jenaer Max- Planck- Institut für Ökonomik gehört, ein methodisch gesichertes Messinstrument zur Erhebung grundlegender Wertvorstellungen zu nachhaltiger Entwicklung vorgelegt. …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 26.11.2008
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Rubrik: WIRTSCHAFT
Center for Responsibility Research (CRR) am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen
Essen

Die ökologischen und sozialen Auswirkungen unserer Konsumgewohnheiten sind uns längst bekannt. So haben Nachrichten über Kinderarbeit bei der Kleidungsproduktion, die Klimafolgen unserer Mobilitätsgewohnheiten oder über Massentierhaltung dazu geführt, dass sich unser Bewusstsein geschärft hat. Und dennoch: Grundlegende Konsumgewohnheiten haben sich kaum verändert und der Griff zur Bio- Milch bleibt die Ausnahme.
Warum setzen Konsumenten ihr Bewusstsein nicht in ein entsprechendes Verhalten um? Können sie das Marktgeschehen überhaupt beeinflussen und ist die Rede von “Konsumentenverantwortung” gerechtfertigt? …Weiterlesen »
Von Redaktion
am 26.11.2008
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