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Der Ausstellungszug „Expedition Zukunft“ tourt ab 24. April durch 60 deutsche Städte

Wissenschaft am Zug

München

Abbildung: Die Lok des Ausstellungszuges, ArchiMeDes GbR

ausstellungszugWie wird die Welt in 20 Jahren aussehen? Wie werden wir dann wohl leben? Mit dem Wissenschaftszug „Expedition Zukunft“, der ab 24. April in 60 deutschen Städten Halt macht, will die Max- Planck- Gesellschaft jungen Menschen und allen Wissenschaftsbegeisterten einen Überblick darüber vermitteln, welche Forschungsgebiete unser Leben in den nächsten Jahrzehnten am stärksten beeinflussen werden. Schulklassen können an Führungen und am „Mitmachlabor“ im Zug teilnehmen; das Max- Planck- Schülerkolleg „Abenteuer Forschung“ bringt Jugendliche an zahlreichen Max- Planck- Instituten direkt mit Wissenschaftlern in Kontakt. Die Max- Planck- Institute bieten darüber hinaus ein vielfältiges Rahmenprogramm an.

In den zwölf Wagen des Ausstellungszuges werden globale Herausforderungen wie Klimawandel, Rohstoffmangel, medizinische Versorgung und fortschreitende Urbanisierung thematisiert und Lösungsansätze aus Wissenschaft und Technik skizziert. Hintergrundinformationen, multimediale Installationen, Filme sowie zahlreiche Exponate, die zum Experimentieren einladen, bieten Wissenschaftsbegeisterten die Möglichkeiten, sich über technologische Trends und Spitzenforschung kundig zu machen und über Chancen und Grenzen der Wissenschaft nachzudenken.

„Spitzenforschung aus Deutschland wird unser zukünftiges Leben entscheidend prägen. Sie ermöglicht tiefe Blicke in unsere Vergangenheit und entschlüsselt so manches Rätsel des Lebens“, sagt Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, gibt er am 23. April in Berlin das Startsignal für die Ausstellung, die maßgeblich von der Max-Planck-Gesellschaft in München und der Ausstellungsagentur ArchiMeDes in Berlin konzipiert und umgesetzt wurde.

Der Wissenschaftszug ist einer der Höhepunkt im Wissenschaftsjahr 2009, das unter dem Motto „Forschungsexpedition Deutschland“ steht. Es zählt zu den Hauptattraktionen der Bundesregierung anlässlich des 60. Gründungsjubiläums der Bundesrepublik Deutschland. Neben der Max-Planck-Gesellschaft unterstützen die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-, die Leibniz- und die Deutsche Forschungsgemeinschaft sowie zahlreiche Universitäten und Industriepartner die Ausstellung und sind Leihgeber von Exponaten.

Am 24. April ist der Zug im Berliner Hauptbahnhof zu sehen. Danach wird er in über 60 deutschen Städten für mehrere Tage halten. Neben Frankfurt am Main stehen unter anderem Jena, Bremen, Dresden, Leipzig, Potsdam, Dortmund, Mainz, Stuttgart und München auf dem Fahrplan, bevor der Zug im November noch einmal nach Berlin zurückkehrt. In vielen Städten an der Zugroute sind Max-Planck-Institute ansässig, die während des Stopps in ihrer Stadt vielfältige Veranstaltungen und ein umfangreiches Begleitprogramm anbieten.

So lädt beispielsweise das Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund am 19. Mai um 18 Uhr zum Vortrag von Prof. Dr. Metin Tolan „Geschüttelt, nicht gerührt – James Bond im Visier der Physik“ ein. Am 12. Juni begeistern die Göttinger Max-Planck-Institute im Rahmen des Festivals „Stadt der jungen Forscher“ Kinder und Jungendliche mit Mitmach-Experimenten, Filmen und Bildern aus der Welt der Forschung in der Fußgängerzone der Stadt. Wissenschaftler erklären unter anderem die physikalischen Gesetze, die Sandburgen zusammenhalten und die Funktion von Nervenzellen, die durch Mikroskope ins Visier genommen werden können.

In zahlreichen Städten findet begleitend zum Ausstellungszug in den Max-Planck-Instituten vor Ort das Max-Planck-Schülerkolleg „Abenteuer Forschung“ statt: Max-Planck -Wissenschaftler berichten in speziell für Schüler konzipierten Vorträgen aus ihrem Forschungsgebiet und diskutieren mit ihren jungen Gästen über das Ringen um neue Erkenntnisse, Rück- und Fortschritte und den Alltag des Forschers. Die Themen reichen dabei von Astronomie über Hirnforschung und bis hin zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Anschließend an den Besuch eines Vortrags steht dann die Ausstellung im Zug auf dem Programm. Im zwölften Wagen der „Expedition Zukunft“ vermitteln einfache, aber eindrucksvolle Experimente Denk- und Arbeitsweisen von Wissenschaftlern und Ingenieuren. Im Mitmachlabor können Schulklassen und Familien mit Kindern zu den Themen „Cooler Kunststoff – ein Werkstoff mit Überraschungseffekt“ und „Heiße Zellen – Solarenergie für kreative Anwendungen“ forschen.

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Weitere Informationen: >> www.expedition-zukunft.org

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