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Guido Schweizer zur anstehenden Bundestagswahl:

Die Qual der Wahl

Liebe Leut‘ es ist ne Plag,
die nächste Wahl, zum Bundestag.
Seit Wochen schon tu ich mich quälen:
welche Typen soll ich wählen?
Denn wenn ich es genau betracht‘,
dreht sich doch alles nur um Macht.
Wie es unten geht ist ganz egal,
sind sie gewählt – dann ist’s legal.
Nicht ’s Volk zuerst – nein ihre Taschen,
jeder find‘ was zu erhaschen.
Ein Pöstchen hier, ein Ämtchen dort,
im Aufsichtsrat….. und so geht’s fort!
Viel zu viele woll’n regieren,
lassen sich dazu noch schmieren.
Vom kleinen Mann wird abgezweigt,
verboten ihm die Schwarzarbeit.
Doch Politiker – ja, das ist Klasse,
pflegen ihre Schwarzgeldkasse!
Der Eine gibt sein „Ehrenwort“,
der Andere schnüffelt hier und dort,
als Innenminister heut‘ hoch zu Pferd
– doch ich kenne seinen wahren Wert!
Zurück zum König – klar, ’s wär schwierig
doch: dann wäre nur einer gierig!
Manche behaupten doch tatsächlich keck:
man müsse wieder vom Atomausstieg weg!
Atomstrom sei doch sauber und klasse –
und Schacht Konrad, Gorleben, Asse???
Die letzte Wahl – Leut‘ ich beteuer,
es ging doch um die Mehrwertsteuer!
Erhöhen wollt‘ der Eine nix,
doch nach der Wahl ging’s plötzlich fix,
der Andere wollte doch nur zwei
– Prozente waren es am Ende drei.
Mit Arglist und mit Worten klug,
gibt’s auch diesmal Wahlbetrug!
Man lenkt uns ab mit Schweinegrippe,
hat noch dazu ’ne große Lippe:
In Afghanistan, dort sei ja gar kein Krieg
und man verhelfe nur dem „Frieden“ zum Sieg!
So wird bei uns das Volk verdummt-
kriegt nach der „Wahl“ ein’s aufgebrummt.
Ach, lieber Gott, gib denen Hirn –
und am Besten auch der Dirn,
die Praxisgebühren von uns zockt,
dann samt Chauffeuer in Spanien hockt
und Wahlkampf macht im Altersheim,
zum Zahlen gibt’s ja uns – daheim!
So fühl’n wir Bürger heftig Frust
und zum Wählen fehlt die Lust.
Doch bleiben wir der Urne fern,
denken die, man häb sie gern,
man kümmere sich nicht – sie machen’s ja gut –
glauben die von sich selber voll Übermut!
D’rum wähl‘ ich lieber einen Aussenseiter,
als wieder diese „Spitzenreiter“

Anmerkung für ehrliche Politiker:
Spricht jemand schlecht über Dich, so lass‘ ihn gewähren,
Du aber lebe so, dass man ihm nicht glaubt!

Guido Schweizer, 17.09.2009

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