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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Dienstag, 12. Dezember 2017

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Entwicklungshilfe konkret – Berichte aus Tanzania I

Manfred Schieß in Afrika

Tanzania

Fortsetzung von: Entwicklungshilfe konkret – Berichte aus Malawi IV

Bis Montag 7.7. waren wir in Salima am Malawisee. Das Zentrum, das wir besuchten hat zu 80% AIDS-Patienten. Sie erhalten zwar in den Regierungskrankenhäusern die ARV-Medikamente kostenlos dank dem Global Fund. ABER: Sie erhalten KEINE Nahrung und ohne vollwertige Nahrung, was sich so gut wie keiner leisten kann, ist die Behandlung sinnlos! Im Zentrum erhalten sie die Nahrung kostenlos.

Am Montag fuhren wir im überfüllten Bus zunächst stehend nach Mzuzu. Zum Glück entdeckte Nelson einen Verwandten im Bus, der mir nach 90 Minuten seinen Platz überließ. Ich wollte ihm dafür etwas geben, doch war dies in diesenm Bus unmöglich, da er früher ausstieg und nicht gleich etwas annahm.

Gestern fuhren wir dann mit Kleinbussen nach Mbeya. In einem 16-Sitzer zählte ich – selbst auch stehend – 29 Passagiere! Aber wir kamen gut an – die Hauptsache!

Heute morgen trafen wir beim Fühstück im Guesthouse einen Niederländer indonesischer Abstammung, der hier in einem Waisenprojekt arbeitet und nach unseren Ausführungen nun sehr an natürlicher Medizin interessiert ist. Er möchte das Projekt nachhaltig machen. Da könnte der anamed-Ansatz viel beitragen.

Ich gebe ihm eine CD mit den PPPs und ein anamed-Buch, das zumindest die hier häufigsten Krankheiten und deren natürliche Behandlung bringt.

Morgen fahren wir nach Sumbawanga, am Freitag nach Mpanda. Wahrscheinlich komme ich erst wieder in Dar (nach dem 18.7.) ins Netz.

Ergänzung:

Etwa 80 km hinter Mzuzu in Malawi erlebten wir die spektakulärste Hochgebirgsfahrt, die ich bislang in Afrika außerhalb Nordäthiopiens gesehen habe: Eine großartige Asphaltstraße gibt Blicke in Schluchten mit Wasserfällen und zum Malawisee frei – unvergesslich! Leider konnte ich keine Fotos machen, da der Kleinbus nirgends hielt und ich aus dem fahrenden Bus, die besten Sichten verpasste. Diese Strecke liegt am Rande des Nyika Nationalparks, der grandios sein muss…

An der Grenze zu Tanzania mussten wir unser Gepäck eine schöne Strecke zwischen den beiden Ländern in großer Hitze tragen. Daher nutzten wir dann auf der tanzanischen Seite jeweils ein Fahrradtaxi (ein Fahrrad mit gepolstertem Sitz auf dem Gepäckträger), das uns  samt Gepaeck etwa zwei km weit zur Minibussation brachte, wo wir dann den Minibus bekamen, in dem wir zunächst mal völlig verrenkt standen. Mein Fahrradtaxifahrer verkündete laut Hals, dass er gerade einen „Mzungu“ befördere, das muss ein Bild für die Götter gewesen sein, doch leider konnte Nelson kein Foto machen, da er mit seinem Gepäck auch das Gleichgewicht auf dem schmalen Sitz halten musste…

Gestern habe ich dann in Mbeya noch zwei Leuten im Internetcafe die anamed-PPPs vorgeführt, worauf der Besitzer des Cafes sie auch noch auf seinen Stick überspielte.

Morgen früh geht es weiter nach Mpanda – hoffentlich mit etwas mehr Bewegungsfreiheit im Bus. Immerhin Platzkarten haben wir schon…

Viele Grüße aus Mpanda, wo es sogar 2 Internetcafes gibt und wir bislang keinen Stromausfall hatten. Die Computer sind auch recht brauchbar,

Manfred


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