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Erste internationale Woche des Grundeinkommens

Netzwerk Grundeinkommen

Berlin

grundeinkommen

Heute startet die erste internationale „Woche des Grundeinkommens“ mit einer Auftaktpressekonferenz in der Berliner URANIA. In einer Mitteilung der Veranstalter „Netzwerk Grundeinkommen“ heißt es:

Wer ökonomische und politische Alternativen zur Gestaltung einer menschenwürdigen sozialen Ordnung sucht, kommt am bedingungslosen Grundeinkommen nicht vorbei. Gravierende Verarmungstendenzen weltweit – selbst in den reichen Industrienationen – sprechen eine deutliche Sprache. Traditionelle Lösungskonzepte zur Bekämpfung der Armut und zur Herstellung sozialer Gerechtigkeit haben versagt.

Umso mehr sind die Bürgerinnen und Bürger gefordert – jenseits parteipolitisch motivierter Vorschläge eine Antwort im Sinne aller Menschen zu finden und umzusetzen. Das bedingungslose Grundeinkommen als garantierter Rechtsanspruch für jeden Bürger ist die konkrete Antwort auf die berechtigte Forderung der Menschen nach humanen und gerechten Verhältnissen.

Mit der Woche des Grundeinkommens will das Netzwerk Grundeinkommen diesen Impuls durch zeitgleiche internationale Aktivitäten stärken und öffentlich sichtbar machen. Unserem Aufruf haben sich die Grundeinkommens-Netzwerke in der Schweiz und in Österreich spontan angeschlossen, positive Reaktionen gibt es auch von unseren Partnern im globalen Grundeinkommens-Netzwerk BIEN (Basic Income Earth Network) von Schweden bis Südafrika. Für 2009 versuchen wir weitere Länder zu gewinnen.

So groß die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Unterschiede zwischen den Staaten auch sind – Verelendungstendenzen und ökologische Gefahren betreffen mittlerweile alle Menschen weltweit. Darum darf es keine Kapitulation vor angeblichen Sachzwängen geben, die nachhaltige Lösungen nicht zulassen.

Die Woche des Grundeinkommens startet in den deutschsprachigen Ländern, bezieht aber die internationale Perspektive mit ein. Die Schwerpunkte sind dabei verschieden: So diskutieren wir das bedingungslose Grundeinkommen in Deutschland vor allem im Zusammenhang mit Hartz IV, in Brasilien oder Namibia dagegen im Kontext von Hunger, Aids und extremer Armut.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird das Programm dezentral von den lokalen Initiativen geplant und gestaltet. Dadurch haben die Veranstaltungen innerhalb dieser sieben Tage an allen Orten ein anderes Gesicht. Zum Teil stehen politische Veranstaltungen und Diskussionen im Vordergrund, zum Teil aber auch kulturelle Events.

Die Beteiligung von bisher rund 15 Städten mit über 60 Programmpunkten zeigt, dass die Woche des Grundeinkommens ein Erfolg zu werden verspricht. Wir sind uns sicher, dass bis Mitte September noch weitere Veranstaltungen hinzukommen werden. Hier auf dieser Website werden wir dazu weiter aktuell informieren.

Wenn Sie bei der Woche des Grundeinkommens mitwirken wollen, senden Sie bitte Ihre Anregungen, Ideen oder Termine an koordination@woche-des-grundeinkommens.org oder an unsere Pressestelle.
_________________

Webtipps:

>> www.woche-des-grundeinkommens.org

>> www.grundeinkommen2008.org

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