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Humanismus im Islam – der Fall Murtada az-Zabidi

Humanismus im Dialog:

Essen

kwiIm Rahmen der Diskussionsreihe „Humanismus im Dialog“ stellt der Orientalist und Islamwissenschaftler Stefan Reichmuth der Ruhr- Universität Bochum am 27. April 2009 einen muslimischen Humanisten vor, dessen Humanismus vom Zusammenspiel zwischen Wissenschaft, Literatur und Mystik lebte. Die Diskussionsreihe wird vom Projekt „Humanismus in der Epoche der Globalisierung“ am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) veranstaltet und durch die Stiftung Mercator gefördert.
Stefan Reichmuth präsentiert einen muslimischen Wissenschaftler, Künstler und gläubigen Muslim aus der Blütezeit des Islam und zeigt an ihm exemplarisch auf, wie sich rationales Denken, dichterisches Schaffen und religiöser Glaube wechselseitig inspirieren. Der im Werk von Murtada az Zabidi sichtbare Humanismus stellt einen ganz eigenen Typus dar. An ihm lässt sich die kulturelle Besonderheit eines humanistisch zu verstehenden Menschenbildes im Islam beispielhaft ablesen. Und an ihm wird auch deutlich, über welch reichhaltige humanistische Tradition der Islam verfügt, ohne sie in den gegenwärtigen Debatten über Religion und humane Lebensführung schon hinreichend zur Geltung zu bringen.

Referent:
Stefan Reichmuth, Professor am Seminar für Orientalistik und Islamwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum.

Kommentar:
Shadia Husseini, Graduiertenkolleg des Humanismusprojekts am KWI.

Moderation:
Jörn Rüsen, Leiter des Projekts „Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Menschheit, Kultur und Werte“ am KWI und Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur an der Universität Witten/Herdecke.

Datum: 27. April 2009, 18:15 Uhr
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Nächster Termin der Diskussionsreihe „Humanismus im Dialog“:
29. Juni 2009, 18:15 Uhr
Humanismus und Mystik – Inspirationen des Islam
Welche Gedanken und Vorstellungen wurden in der islamischen Mystik, dem Sufismus, entwickelt, die sich mit der Bezeichnung „humanistisch“ beschreiben lassen?
Referentin: Professor Dr. Renate Würsch (Universität Basel)
Kommentar: Jonathan Kriener (Graduiertenkolleg des Humanismusprojekts)

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Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.

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Weitere Informationen: >> www.kulturwissenschaften.de

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Ein Kommentar zu “Humanismus im Islam – der Fall Murtada az-Zabidi”

  1. Joachim Datko

    Siehe auch:
    Ist das humanistische Menschenbild besser als das der abrahamitischen Religionen?
    http://www.monopole.de/Menschenbild-Vergleich-Humanismus-Christentum-Islam-Judentum-Abraham.html

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