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Klimaextreme im Land der aufgehenden Sonne

WWF – Report: Klimawandel in Japan

Berlin

Foto: © Michel Gunther / WWF-Canon

japan

Der World Wide Fund For Nature (WWF) veröffentlichte im Vorfeld der des G8- Gipfels im japanischen Hokkaido einen aktuellen Report zu den derzeitigen und künftigen Auswirkungen des globalen Klimawandels in Japan.

Nachdem im Land der aufgehenden Sonne im vergangenen Jahrhundert die Durchschnitts- Temperatur um ein Grad gestiegen ist und aktuell über dem weltweiten Durchschnitt liegt, habe die Häufigkeit von Wetterextremen, wie Stürme und Dürren zugenommen. Außerdem regnet es insgesamt seltener aber dafür umso heftiger. Die Blütezeit der Bäume findet inzwischen vier bis fünf Tage früher statt, als noch vor 50 Jahren.

Laut Modellrechnungen von Klimaforschern wird in Japan noch in diesem Jahrhundert mit einem weiteren Temperaturanstieg von zwei bis drei Grad gerechnet. In den Szenarien geht man von einer Verdreifachung der heißen Tage mit Höchsttemperaturen von über 30 Grad aus.

„Die beobachteten Phänomene sind nur ein erster Vorgeschmack, was das Land erwartet, wenn es nicht gelingt, den Klimawandel konsequent zu bekämpfen“, betont Naoyuki Yamagishi, Leiter des Klimabereichs beim WWF Japan.

Dramatische Folgen wird der Anstieg des Meeresspiegels für den Inselstaat haben, in dem fast die Hälfte der Bevölkerung in den stark industrialisierten Küstenregionen lebt. Einem Anstieg des Meeresspiegels um nur einen Meter würden 90 Prozent der Sandstrände zum Opfer fallen. „Dieses Szenario ist keineswegs nur Zukunftsmusik“ so Naoyuki Yamagishi, denn seit 1993 sei der Meeresspiegel jährlich um fünf Millimeter gestiegen. Dieser Trend habe sich zudem in den vergangenen Jahren beschleunigt.

Ministerpräsident Yasuo Fukuda müsse beim bevorstehenden G8- Gipfel endlich Farbe bekennen und ein internationales Klima- Abkommen auf den Weg bringen. Der WWF fordert von den Regierungschefs der G8- Staaten, auf dem G8- Gipfel eine Einigung über die Senkung der Treibhausgas- Emissionen der Industrieländer bis 2020 um mindestens 25 bis 40 Prozent zu erzielen. Das wäre die notwendige Mindestvoraussetzung für die Begrenzung der Auswirkungen des globalen Klimawandels.

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Webtipp: >> World Wide Fund For Nature

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