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Klimawandel und Extremwetter – wie gehen wir damit um?

Kongress „Risiko Erde“

Leipzig

extremwetterExtreme Regen- und Schneefälle, Fluten und Sturm beeinflussen unser Leben fundamental und scheinen beängstigend zugenommen zu haben. Eine Folge des Klimawandels? Was kann/ muss getan werden? Hochkarätige Wissenschaftler und Politiker aus aller Welt setzen sich auf dem Kongress „Risiko Erde“ auseinander mit neuen Strategien zum Umgang mit den Naturgewalten. Organisiert wird er von der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Deutschen Komitee für Katastrophenvorsorge.

„Es geht darum zu klären, was uns alle zukünftig erwartet , wie wir damit umgehen und was wir noch tun können“ , der Meteorologe Prof. Gerd Tetzlaff, Universität Leipzig, der die Tagung gemeinsam organisiert mit Prof. Wolfgang Fach, Politikwissenschaftler und Prorektor für Studium und Lehre an der Universität Leipzig.

Jahrhundertsommer und Jahrtausendflut – Folgen des Klimawandels?

Prof. Gerd Tetzlaff beschäftigt sich seit Jahrzehnten wissenschaftlich mit dem Thema Extremwetter. Das Klima wandelt sich, und damit verändern sich auch extreme Wetterereignisse. Die Oderflut im Jahre 2000, der verheerende Wirbelsturm Katharina in den USA, der Tsunami vor Puket/Thailand – auf solche oder ähnliche Ereignisse müssen wir uns vorbereiten. Aber die alten Annahmen über Wetterverhalten sind nicht mehr gültig. Welches Wissen brauchen wir dafür, und wie bekommen wir es? Professor Tetzlaff sagt, was man braucht, um diese Fragen zu beantworten. Gemeinsam mit Prof. Wolfgang Fach erläutert er politische und wissenschaftliche Ansätze zum Umgang mit der Katastrophenproblematik.

Wie ein Schonprogramm für Mutter Erde gelingen kann

Unter dem Motto „Wer hat Angst vorm Planeten Erde ?“ spricht Prof. Eduardo de Mulder. Der Klimaforscher von der Technischen Universität Delft (Niederlande) und Vorsitzender des „Internationalen Jahrs des Planeten Erde“ will klären, wie groß die Bedrohung wirklich ist, aber auch, wie ein schonenderer, rücksichtsvoller Umgang mit dem Planeten und die ursächliche Verringerung von Naturkatastrophen gelingen kann.

Wie können wir die schlimmsten Folgen von extremen Wettereignissen abwenden?

Wie durch Vorsorge und koordinierte Interaktion von Wissenschaft und Politik die schlimmsten Folgen von extremen Wetterereignissen abgewendet werden können , dazu spricht Dr. Irmgard Schwaetzer, Vorsitzende des Deutschen Komitees für Katastrophenvorsorge und ehemals Bundesministerin für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau.

Klimawandel in Afrika – die dritte Welt trifft es besonders hart

Dass bei der Umsetzung aller Schutz-Strategien international angesetzt werden muss, macht Prof. Dr. Sospeter Muhongo deutlich. Er ist Professor für Geologie an der Universität Pretoria (Südafrika), blickt auf eine jahrzehntelange Arbeit mit der UNESCO zurück und kandidiert zur Zeit für deren Vorsitz. Er erläutert, was Katastrophen auf dem afrikanischen Kontinent für Folgen haben und ob es auch dort gelingen kann sich anzupassen.

Interessierte Laien können sich auf der gesamten Tagung kostenlos informieren,
dafür bieten sich auch besonders die Abendvorträge an.

Zeit: 02. März 2009 bis 04. März 2009
Ort: Fakultät für Physik und Geowissenschaften
Linnéstraße 5
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Webtipp: >> www.uni-leipzig.de/risikoerde2009

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