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Konzertprojekt „DDR-Rock-Pop-Musik“

Am 8. April 2009 in Potsdam

Potsdam

uni-potsdamJunge Musiker, Wissenschaftler und Medienpädagogen haben sich zwanzig Jahre nach dem Mauerfall zusammengeschlossen, um sich in einem ganz besonderen Projekt mit dem Titel „Ehrt man die Rose noch? DDR-Rockmusik zwischen Anpassung und Aufbegehren“ mit der Musik der jüngsten deutschen Geschichte auseinander zu setzen.

Prof. Dr. Birgit Jank von der Universität Potsdam beschäftigt sich seit der politischen Wende mit Fragen der Aufarbeitung von DDR-Musik und DDR- Musikpädagogik. Sie gründete ein Archiv zur DDR- Musikpädagogik und interviewte namhafte Künstler der DDR. In der Veranstaltungsreihe tritt sie in einen Dialog mit Suse Jank & Band, einer international besetzten Band, die sich mit der Neuinterpretation von DDR-Rock-Pop-Musik befasst.

Das generationsübergreifende Team tourt im April 2009 mit einem moderierten Live-Konzert durch ganz Deutschland. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Dr. Wolfgang Thierse, übernommen. An Musikhochschulen und Universitäten werden die Rock-Pop-Musik der DDR und deren staatliche Repressionen in einer medial vielseitigen Darbietung von verschiedenen Seiten beleuchtet. Live-Musik und wissenschaftlicher Vortrag werden mit einer eigens dafür produzierten multimedialen Präsentation verbunden. Neue ästhetisch-musikalische Ansichten treffen auf fundierte historische Tatsachen, auf deutsche Geschichte und verschiedene Generationen aus Ost und West.

Persönlichkeiten wie Tamara Danz und Manfred Krug, Bands wie Renft, Lift und viele andere lebten nicht nur in ganz eigenen Musikwelten und begeisterten durch die hohe künstlerische Qualität und Originalität ihrer Musik, sondern waren wie alle Künstler in der DDR zugleich politisch im Fokus des Staates und seiner oft unterdrückenden Kulturpolitik. Der Einfluss von Politik machte Musik nicht nur zu einem freizeitlichen Hörgenuss, sondern auch zu einem vielschichtigen Sprachrohr von Sehnsüchten, Hoffnungen und Protesten.

Die Veranstaltungsreihe ist ein Versuch, aus kritischer Perspektive die Geschichte auf der Bühne neu zu gestalten. Auf der eigens für diese Veranstaltung eingerichteten Internet-Plattform www.ostpoesie.de sowie in Gesprächen nach den Konzerten soll auch das Publikum in diesen Dialog einbezogen werden. Der kostenlose Eintritt wurde vor allem durch die Unterstützung der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Universität Potsdam ermöglicht.

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Webtipp: >> www.uni-potsdam.de

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