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Regenerative Medizin Gewinner

BMBF- Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft“

Tübingen

institutionlogo164Bundesforschungsministerin Annette Schavan stellte am Mittwoch beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin die Gewinner der ersten Runde des Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ vor. Die Regionen Nordbrandenburg und Neckar- Alb wurden von der 14-köpfigen Jury als exzellent eingeschätzt und als Sieger ausgewählt. Die beiden Regionen erhalten für die Realisierung ihrer Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die nächsten vier Jahre insgesamt bis zu 15 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dazu kommt derselbe Betrag von Partnern aus den beiden Regionen.

„Die Gesundheitsregionen Nordbrandenburg und Neckar-Alb zeigen in ihren Konzepten, wie Regionen ihr spezifisches Potenzial für Innovationen in der Patientenversorgung in herausragender Weise nutzen und Verantwortliche aus medizinischer Forschung, Entwicklung und Gesundheitsversorgung effektiv vernetzen können“, betonte Schavan.

Ziel der Gesundheitsregion Neckar-Alb ist es, neue regenerationsmedizinische Behandlungsmethoden zu erforschen und in die klinische Routine zu integrieren. Die Regenerationsmedizin befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung von Verfahren zur Heilung von erkrankten beziehungsweise zerstörten Geweben und Organen. Kernelement des prämierten Konzeptes ist der Aufbau eines Anwenderzentrums, mit dessen Hilfe innovative Produkte und Prozesse testweise in die Gesundheitsversorgung eingeführt werden.

Ziel der Gesundheitsregion Nordbrandenburg ist die Unterstützung von Hausärzten durch den Einsatz von Telemedizin. Dabei steht die Verbesserung der Betreuungsqualität für Herz-Kreislauf-Erkrankte, insbesondere in strukturschwachen ländlichen Gebieten, im Mittelpunkt.

Das Bundesforschungsministerium setzt den erfolgreichen Wettbewerb mit einer weiteren Runde fort: „Wir möchten das beachtliche Potenzial in Deutschland weiter aktivieren. Dazu ist dieser Wettbewerb ein wichtiges Instrument. Die zurückliegende Runde hat gezeigt, wie das spezifische Know-how einzelner Gesundheitsregionen erfolgreich gebündelt werden kann. Ich bin davon überzeugt, dass eine größere Zahl der Regionen das Potenzial hat, beispielhafte Innovationen für die Gesundheitswirtschaft hervorzubringen. Deshalb setzen wir den Wettbewerb mit einer zweiten Runde fort. Davon wird die Gesundheitswirtschaft in ganz Deutschland profitieren.“

Neben medizinischer Exzellenz stehen insbesondere auch Prozessinnovationen und die Vernetzung der Akteure in der Region im Vordergrund des Wettbewerbs. Die Gesundheitswirtschaft ist mit einem Umsatz von 240 Milliarden Euro und rund 4,5 Millionen Beschäftigten die größte und zudem eine stetig wachsende Branche der deutschen Wirtschaft, steht aber durch die gestiegene Lebenserwartung, eine alternde Gesellschaft und dem damit einhergehenden demographischen Wandel vor großen Herausforderungen.

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Webtipp: >> www.medizin.uni-tuebingen.de

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