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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Dienstag, 20. Februar 2018

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Elektroautos dürfen Herstellern nicht als Ökomäntelchen dienen

Vor IAA: Umweltexperten fordern für neue Pkw 80 Gramm CO2 pro Kilometer als Klimaziel

Frankfurt am Main / Berlin

bundVor Beginn der Internationalen Automobilausstellung (IAA) hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) der Autoindustrie vorgeworfen, mit dem selbst erzeugten Hype um Elektroautos und der Präsentation einiger weniger sparsamer Prototypen auf der Messe von den bereits jetzt vorhandenen Möglichkeiten zum Spritsparen abzulenken. Die Öffentlichkeit werde auch getäuscht, indem sogenannte „Premiumwagen“ als Arbeitsplatz sichernde Zukunft der Autoindustrie gepriesen würden. All dies zeige, dass die Manager der deutschen Autokonzerne trotz oder auch wegen der Abwrackprämie aus der Wirtschaftskrise nichts gelernt hätten. Sie würden erneut eine ökologische Herausforderung verschlafen – diesmal den Trend zu kleineren und leichteren Fahrzeugen. …Weiterlesen »

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IMK: Deutsche Wirtschaft stabilisiert sich, aber kein Aufschwung in Sicht

Update der Konjunkturprognose

Düsseldorf

hans-boecklerDie Weltkonjunktur und die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland haben sich in den vergangenen Monaten stabilisiert. Daher wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nicht ganz so stark schrumpfen wie befürchtet: 2009 geht das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,2 Prozent zurück. Im kommenden Jahr wird sich die wirtschaftliche Entwicklung zwar wieder beleben, die Erholung ist aber zu schwach, um einen selbsttragenden Aufschwung herbeizuführen. 2010 wird die deutsche Wirtschaft um 0,5 Prozent wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans- Böckler- Stiftung in seiner aktualisierten Konjunkturprognose. …Weiterlesen »

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Elektrisch fahren nur mit Erneuerbaren

WWF: Nationaler Entwicklungsplan schöpft Potentiale der Elektromobilität nicht voll aus

Frankfurt am Main

Foto: © Jürgen Matijevic / WWF

Auto-mit-Steckdose__c__JM_0Der WWF begrüßt den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität, der heute vom Kabinett beschlossen werden soll, fordert jedoch Nachbesserungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wenn Elektrofahrzeuge einen ambitionierten Beitrag zum Klimaschutz leisten sollen, muss ihre Markteinführung an den Ausbau der Erneuerbaren Energien über die jetzigen Ziele hinaus gebunden werden. Im derzeitigen Entwicklungsplan fehlt eine derartige Festlegung jedoch. Hier muss die nächste Bundesregierung nacharbeiten und sich zum zusätzlichen Ausbau Erneuerbarer Energien verbindlich bekennen. …Weiterlesen »

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Konjunkturpaketen fehlt die ökologische Ausrichtung

WWF Studie: Kredite und Investitionen können jetzt noch an Nachhaltigkeitskriterien angepasst werden

Berlin

Abbildung: © Frank Rumpenhorst

260_WWF_Konjunkturstudie__cDen Konjunkturprogrammen der Bundesregierung fehlt fast jede nachhaltige und ökologische Ausrichtung. Das ist das Ergebnis einer Studie des WWF Deutschland. Anders als von der Bundesregierung mit Begriffen wie Umweltprämie suggeriert, liefern die Maßnahmen der beiden milliardenschweren Programme nur kurzfristige wirtschaftliche Einzelimpulse, so die Studie. Nur 6 von 32 Maßnahmen haben positive ökologische Effekte. Bestenfalls 13 Prozent der Maßnahmen können als nachhaltig eingestuft werden. Einziger „grüner“ Schwerpunkt sind die Investitionen in energetische Sanierungen, die mit bis zu 9 Mrd. Euro einen zu geringen Anteil am Gesamtvolumen von 107 Mrd. Euro haben. …Weiterlesen »

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Abwracken um jeden Preis?

Prof. Dr. Fritz Helmedag, Inhaber der Professur Mikroökonomie der TU Chemnitz, zieht eine kritische Zwischenbilanz der Umweltprämie

Chemnitz

tu-chemnitz2.500 Euro bekommt in Deutschland seit Anfang 2009, wer ein Auto verschrotten lässt, das neun Jahre oder älter ist und gleichzeitig ein Neufahrzeug kauft, das beim Abgasausstoß mindestens die Euronorm 4 erfüllt. Umweltprämie heißt diese Maßnahme offiziell, gesprochen wird in der Regel von der Abwrackprämie. Die Bundesregierung verspricht sich davon einen Anschub für die Konjunktur. „Insgesamt zwei Millionen PKW werden dadurch bis Jahresende aus dem Verkehr gezogen“, berichtet Prof. Dr. Fritz Helmedag, Inhaber der Professur Mikroökonomie an der TU Chemnitz. Er hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Maßnahme aus volkswirtschaftlicher Sicht einzuschätzen ist. …Weiterlesen »

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Umweltprämien: Ausland verhilft Elektroautos zum Massenstart

Rat für NACHHALTIGE Entwicklung

Berlin

Quelle: www.nachhaltigkeitsrat.de

rat_fuer_nachhaltige_entwicAndere Länder, andere Prämien: Während Deutschland über seine Abwrackprämie Milliarden in die Verschrottung des Pkw- Bestandes pumpt, setzen Regierungen in anderen Ländern auf Anreize zum Kauf klimaschonender Elektroautos. Zuletzt gab Großbritannien bekannt, die Anschaffung eines strombetriebenen Pkw mit bis zu 5.600 Euro unterstützen zu wollen.

Ähnliche Subventionspläne gaben zuvor schon die Regierungen in China und den USA bekannt. Die Initiativen sollen helfen, die Autoindustrie aus ihrer schweren Absatzkrise zu führen und Arbeitsplätze zu sichern.

Mehr als 2,5 Milliarden Euro hat die britische Regierung dafür zuletzt zur Verfügung gestellt. …Weiterlesen »

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Konjunkturpaket ist klimaschädlich und innovationsfeindlich

Greenpeace fordert Klimaprämie für sparsame Neuwagen und Strafen für Klimakiller

Hamburg

greenpeace_logoUm das Konjunkturpaket II umweltfreundlicher zu gestalten, fordert Greenpeace die Einführung einer Klimaprämie. In der heutigen Sitzung des Bundestags soll das neue Konjunkturpaket beraten werden. Zuvor hatte Greenpeace die Parlamentarier in einem Brief aufgefordert, die klimaschädlichen Regelungen der Verschrottungsprämie und der geplanten Kfz- Steuerreform abzulehnen. In Frankreich ist eine Klimaprämie bereits 2008 eingeführt worden. Dort werden die Käufer von Autos mit geringem Verbrauch mit einem Bonus belohnt, während für Autos mit hohem Verbrauch eine Abgabe gezahlt werden muss. Hierzu veröffentlicht Greenpeace heute eine Analyse, die die Wirksamkeit des sogenannten Bonus- Malus- Systems aufzeigt. …Weiterlesen »

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Steuerentlastung für Spritfresser ökologischer und ökonomischer Unsinn

Rückwärtsgewandte Politik opfert Klimaschutz auf Altar der Autobranche

Frankfurt am Main

attacMit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Pläne der Bundesregierung reagiert, die Kfz- Steuer für Spritfresser zu senken. „Rückwärtsgewandter kann Politik kaum sein: Statt endlich den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen, klimafreundlichen Mobilitätsindustrie einzuleiten, wird eine in dieser Form nicht zukunftsfähige Dinosaurier- Branche künstlich am Leben gehalten – koste es Mensch und Umwelt, was es wolle“, sagte Chris Methmann, Klimaexperte im bundesweiten Koordinierungskreis von Attac. Mit Abwrackprämie und Steuersenkungen für Spritfresser werde der Klimaschutz auf dem Altar der Konjunktur der Autobranche geopfert. Das sei Irrsinn – ökologisch und ökonomisch. …Weiterlesen »

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Konjunkturpaket II fällt bei Umverteilungs- und Klima- Check durch

Steuersenkungen: Verheerendes Signal ohne Wirkung auf Konjunktur

Frankfurt am Main

attacDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat das von der großen Koalition beschlossene zweite Konjunkturpaket als unsozial und unökologisch kritisiert. „Beim Umverteilungs- und Klimacheck fällt das Paket glatt durch“, sagte Detlev von Larcher, Attac-Finanzexperte. Dass nicht einmal der Vorschlag der SPD, den Spitzensteuersatz für zwei Jahre um zwei Prozentpunkte zu erhöhen, durchgekommen sei, zeige, wohin die Reise geht: „Offenbar soll es nach dem Willen der großen Koalition dabei bleiben, dass die Gewinne privatisiert, die Verluste aber sozialisiert werden.“ Dagegen wird Attac wie zahlreiche andere Organisationen der Zivilgesellschaft unter dem Motto „Wir zahlen nicht für eure Krise! Es ist Zeit für den Wechsel“ zu weltweiten Protesten mobilisieren. …Weiterlesen »

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