LONDONER AFGHANISTAN-KONFERENZ:
RECHTSTAATLICHE STRUKTUREN SIND VORAUSSETZUNG FÜR SICHERHEIT
Bonn

Konsequenter Schutz von Zivilisten, kompromisslose Untersuchung von zivilen Todesfällen bei Kampfhandlungen, transparente Handhabung von Entschädigungen und die angemessene Beteiligung der Afghanen selbst – das sind Kernforderungen von Amnesty International an die internationale Afghanistan-Konferenz am 28. Januar in London. “Der Schutz der Zivilbevölkerung und die Einhaltung der Menschenrechte müssen in London ganz oben auf der Tagesordnung stehen”, sagte Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland. “Wir hoffen, dass Außenminister Guido Westerwelle hier zu seinem Wort steht. Außerdem muss die afghanische Zivilgesellschaft in London angemessen Gehör finden.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.01.2010 Rubrik: POLITIK
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Oxfam-Studie:
Afghanen machen Armut und Arbeitslosigkeit für Krieg verantwortlich
Berlin
70 Prozent der Befragten in Afghanistan nennen Armut und Arbeitslosigkeit als Hauptursache für den andauernden bewaffneten Konflikt in ihrem Land. Das zeigt eine neue Umfrage von Oxfam und mehreren afghanischen Partnerorganisationen. An zweiter Stelle nennen die Befragten die schwache afghanische Regierung sowie Korruption. Die Taliban und die Einmischung von Nachbarstaaten werden als die dritt- und viertwichtigsten Ursachen angesehen.
‘Die Menschen in Afghanistan wollen endlich Frieden. Sie erwarten zu Recht, dass die wahren Ursachen des Krieges beseitigt werden’, sagt Oxfam-Geschäftsführer Paul Bendix.’ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.11.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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EINSCHÄTZUNG VON AMNESTY INTERNATIONAL ZUR MENSCHENRECHTSLAGE IN AFGHANISTAN VOR DEN WAHLEN
“DIE POLIZEI IST EHER BEDROHUNG ALS SCHUTZ”
Bonn
Zur Situation in Afghanistan vor den Wahlen gehört auch: Der oder die Einzelne kann kaum seine Rechte geltend machen, Menschenrechtsverletzungen bleiben zumeist straffrei. Denn Justiz und Polizei sind häufig korrupt, weiterhin schlecht ausgestattet und ausgebildet. “Die Menschen in Afghanistan nehmen die Polizei eher als Bedrohung denn als Schutz war”, sagte Amnesty- Generalsekretärin Monika Lüke, “und ein funktionierendes Justizwesen ist weiterhin nicht in Sicht. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die innerhalb Afghanistans vor Menschenrechtsverletzungen fliehen; wir müssen von mindestens 235.000 Binnenflüchtlingen ausgehen.”
“Wir fordern von der neuen Regierung, die Reform von Polizei und Justiz zur Priorität zu machen; die Bevölkerung hätte hier einen unmittelbaren und spürbaren Nutzen”, sagte Lüke. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 15.09.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Die UN rufen am 19.8. erstmals zum Welttag der Humanitären Hilfe auf
Hilfe in Gefahr: Weltweit hat sich in den letzten zehn Jahren die Zahl der Angriffe auf humanitäre Helfer verdreifacht
Köln
Foto: UNICEF
UNICEF ruft anlässlich des ersten Welttags der Humanitären Hilfe am kommenden Mittwoch dazu auf, den Schutz von humanitären Helfern in Krisengebieten zu verbessern. Die Gefahren für die Helfer sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Allein im Jahr 2008 wurden weltweit 260 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen während ihres Einsatzes getötet, entführt oder bei Überfällen schwer verletzt. Dies waren dreimal so viele Opfer wie vor zehn Jahren. Das Risiko, bei einem Einsatz zu sterben, war für die humanitären Helfer damit höher als für die Soldaten der UN- Friedenstruppen. In der Folge mussten oftmals lebensrettende Hilfsmaßnahmen für Not leidende Menschen eingeschränkt werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 19.08.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Neue Afghanistan-Studie zum NATO- Gipfel
Hilfsorganisationen: Afghanistan- Strategie der NATO – Schutz der Zivilbevölkerung muss oberste Priorität haben
Berlin
Die angekündigte NATO- Truppenverstärkung für Afghanistan könnte für die Bevölkerung eine massive Bedrohung darstellen – denn die internationalen Streitkräfte nehmen bisher zu wenig Rücksicht auf den Schutz von Zivilpersonen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Caught in the Conflict“, die am 3. April 2009 von Oxfam, CARE und weiteren Organisationen veröffentlicht wird. „Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich auf dem NATO- Gipfel dafür einsetzen, dass in der neuen Afghanistan-Strategie die Sicherheit der Zivilbevölkerung oberste Priorität hat“, fordert Matt Waldman, Oxfams Afghanistan- Experte in Kabul.
Laut Studie haben die NATO- eine Mitschuld an der schlechten Sicherheitslage in Afghanistan. Im Jahr 2008 wurden 30 Prozent mehr Zivilisten bei Kampfhandlungen getötet, als im Vorjahr. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.04.2009 Rubrik: POLITIK
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Zwischen Hass und Trauer – der unheilige Krieg im Orient
http://video.google.com/videoplay?docid=7165550504981583298
Nach den Attentaten vom 11. September 2001 genoss Amerika weltweite Sympathie wie nie zuvor. Fast fünf Jahre ist das her. Heute sind die USA in einen aussichtslosen Guerilla-Krieg im Irak verwickelt, in Afghanistan reorganisieren sich Taliban- und Al Kaida-Kämpfer und im Nahen Osten wird Krieg geführt. Der Plan der USA, Frieden, Demokratie und Stabilität nach ihrem Muster in einigen Ländern der nahöstlichen Welt durchzusetzen, scheint bis auf weiteres gescheitert zu sein. Peter Scholl-Latour… …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.03.2009 Rubrik: Gesellschaft und Zeitgeschehen
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Internationale Geberkonferenz für Afghanistan
Welthungerhilfe fordert Erfolgsmessung von Hilfsmaßnahmen
Bonn / Paris
Im Vorfeld der Internationalen Afghanistan- Konferenz, die heute in Paris stattfindet, forderte die Welthungerhilfe höhere verbindliche und effizientere Standards bei der Vergabe und Umsetzung von Hilfsprojekten in Afghanistan.

“Wir brauchen endlich nachprüfbare Indikatoren für die Projekte der Geberländer, die transparent für alle Beteiligten sind”, sagt Theo Riedke, Leiter Zentralasien bei der Welthungerhilfe. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.06.2008 Rubrik: GESELLSCHAFT
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