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	<title>ETHIKER &#187; Afghanistan</title>
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	<description>TAGESZEITUNG FÜR CSR UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG</description>
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		<title>RECHTSTAATLICHE STRUKTUREN SIND VORAUSSETZUNG F&#220;R SICHERHEIT</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 00:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bonn Konsequenter Schutz von Zivilisten, kompromisslose Untersuchung von zivilen Todesf&#228;llen bei Kampfhandlungen, transparente Handhabung von Entsch&#228;digungen und die angemessene Beteiligung der Afghanen selbst &#8211; das sind Kernforderungen von Amnesty International an die internationale Afghanistan-Konferenz am 28. Januar in London. &#8220;Der Schutz der Zivilbev&#246;lkerung und die Einhaltung der Menschenrechte m&#252;ssen in London ganz oben auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2146" style="float: left;" title="amnesty_logo" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/11/amnesty_logo.jpg" alt="amnesty" width="195" height="79" /></p>
<p>Konsequenter Schutz von Zivilisten, kompromisslose Untersuchung von zivilen Todesf&#228;llen bei Kampfhandlungen, transparente Handhabung von Entsch&#228;digungen und die angemessene Beteiligung der Afghanen selbst &#8211; das sind Kernforderungen von Amnesty International an die internationale Afghanistan-Konferenz am 28. Januar in London. &#8220;Der Schutz der Zivilbev&#246;lkerung und die Einhaltung der Menschenrechte m&#252;ssen in London ganz oben auf der Tagesordnung stehen&#8221;, sagte Monika L&#252;ke, Generalsekret&#228;rin von Amnesty International in Deutschland. &#8220;Wir hoffen, dass Au&#223;enminister Guido Westerwelle hier zu seinem Wort steht. Au&#223;erdem muss die afghanische Zivilgesellschaft in London angemessen Geh&#246;r finden.&#8221;<span id="more-4505"></span></p>
<p>Amnesty forderte den afghanischen Pr&#228;sidenten Hamid Karsai auf, mit Unterst&#252;tzung der internationalen Gemeinschaft vorrangig das Problem der Straflosigkeit anzugehen. Karsai besucht am 26./27. Januar Deutschland. &#8220;Wer in Menschenrechtsverletzungen verstrickt ist, darf kein Volksvertreter werden oder &#246;ffentliche &#196;mter bekleiden; das sollte die Bundesregierung gegen&#252;ber Karsai ansprechen&#8221;, sagte L&#252;ke. &#8220;Die Kandidaten f&#252;r die anstehenden Parlamentswahlen m&#252;ssen daraufhin &#252;berpr&#252;ft werden.&#8221; Auch die Beschwerdekommission des Parlaments muss gest&#228;rkt werden. Dort sind seit 2004 zwar tausende Beschwerden &#252;ber Parlamentarier eingegangen, denen Menschenrechtsverletzungen und Verbindungen zu Milizen vorgeworfen werden. Diesen wird jedoch nicht nachgegangen.</p>
<p>&#8220;Polizei, Justiz, Gef&#228;ngnisse &#8211; viel ist in diesen Bereichen bisher schief gelaufen, und nur wenige Erfolge sind zu verzeichnen&#8221; sagte L&#252;ke weiter. &#8220;Hier ist ein gr&#246;&#223;eres Engagement erforderlich, das sich klar an den Menschenrechten orientiert.&#8221; Amnesty begr&#252;&#223;t, dass sich die Bundesregierung st&#228;rker beim Aufbau der Polizei in Afghanistan engagieren will. &#8220;Genauso wichtig wie mehr Geld und Ausbilder sind aber die Inhalte der Ausbildung: Sie muss ein grundlegendes Verst&#228;ndnis der Menschenrechte und der polizeilichen Pflichten und Beschr&#228;nkungen gegen&#252;ber den B&#252;rgern vermitteln. Au&#223;erdem brauchen wir ein Monitoring nach der Ausbildung, damit der Effekt nicht sofort wieder verpufft.&#8221;</p>
<p>Auch f&#252;r die Behandlung von Gefangenen fordert Amnesty International ein wirksames Monitoring. &#8220;Die ISAF-Truppen sollten keine Festgenommenen an afghanische Beh&#246;rden &#252;berstellen, solange die Gefahr von Folter und Misshandlung besteht.&#8221;</p>
<p>Ein gemeinsames Positionspapier von Amnesty International, Human Rights Watch und medica mondiale zur Londoner Afghanistan-Konferenz finden Sie unten zum Download.</p>
<p>_____________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.amnesty.de/">&gt;&gt; www.amnesty.de</a></p>
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		<title>Afghanen machen Armut und Arbeitslosigkeit f&#252;r Krieg verantwortlich</title>
		<link>http://www.ethiker.com/afghanen-machen-armut-und-arbeitslosigkeit-fuer-krieg-verantwortlich/4263/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 14:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin 70 Prozent der Befragten in Afghanistan nennen Armut und Arbeitslosigkeit als Hauptursache f&#252;r den andauernden bewaffneten Konflikt in ihrem Land. Das zeigt eine neue Umfrage von Oxfam und mehreren afghanischen Partnerorganisationen. An zweiter Stelle nennen die Befragten die schwache afghanische Regierung sowie Korruption. Die Taliban und die Einmischung von Nachbarstaaten werden als die dritt- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1197" style="float: left;" title="oxfam" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/08/oxfam.jpg" alt="oxfam" width="195" height="67" />70 Prozent der Befragten in Afghanistan nennen Armut und Arbeitslosigkeit als Hauptursache f&#252;r den andauernden bewaffneten Konflikt in ihrem Land. Das zeigt eine neue Umfrage von Oxfam und mehreren afghanischen Partnerorganisationen. An zweiter Stelle nennen die Befragten die schwache afghanische Regierung sowie Korruption. Die Taliban und die Einmischung von Nachbarstaaten werden als die dritt- und viertwichtigsten Ursachen angesehen.</p>
<p>&#8216;Die Menschen in Afghanistan wollen endlich Frieden. Sie erwarten zu Recht, dass die wahren Ursachen des Krieges beseitigt werden&#8217;, sagt Oxfam-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Paul Bendix.&#8217; <span id="more-4263"></span>Das hei&#223;t in erster Linie, die Armut zu bek&#228;mpfen, unter der fast die H&#228;lfte der Bev&#246;lkerung leidet.&#8217; Die internationale Gemeinschaft m&#252;sse dem zivilen Aufbau klaren Vorrang vor milit&#228;rischen L&#246;sungen einr&#228;umen.</p>
<p>Die Umfrage ist Teil des neuen Oxfam-Berichts &#8216;The Cost of War&#8217;, der ein d&#252;steres Bild des seit 30 Jahren von Kriegen heimgesuchten Landes zeichnet. Es wurden 704 Personen aus verschiedenen Regionen Afghanistans befragt. Viele beklagen, dass die internationale Hilfe nicht diejenigen erreiche, die sie am dringendsten ben&#246;tigen. &#8216;Die Menschen brauchen vor allem Arbeit&#8217;, erkl&#228;rt Bendix. &#8216;Die afghanische Landwirtschaft muss st&#228;rker gef&#246;rdert und die Infrastruktur verbessert werden.&#8217; Die Befragten w&#252;nschen sich au&#223;erdem, dass das Bildungs- und Gesundheitswesen ausgebaut wird.</p>
<p>Damit der Aufbau in Afghanistan gelingt, muss der Schutz der Zivilbev&#246;lkerung absolute Priorit&#228;t haben&#8217;, fordert Bendix. Luftangriffe und n&#228;chtliche Durchsuchungen durch die alliierten Streitkr&#228;fte m&#252;ssten deshalb weitestm&#246;glich beschr&#228;nkt werden. Allein bis Oktober seien in diesem Jahr 2021 Zivilisten ums Leben gekommen.</p>
<p>Weitere Ergebnisse der Oxfam-Umfrage:</p>
<ul>
<li>Jede/r sechste Befragte erw&#228;gt derzeit, Afghanistan zu verlassen</li>
<li>Drei Viertel der Befragten wurden seit 1979 vor&#252;bergehend oder auf Dauer aus ihren Wohnorten vertrieben</li>
<li>Jede/r F&#252;nfte wurde seit dem Beginn der K&#228;mpfe im Jahr 1979 in Gef&#228;ngnissen oder von bewaffneten Gruppen gefolter</li>
</ul>
<p>_______________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.oxfam.de/">&gt;&gt; http://www.oxfam.de/</a></p>
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		<title>&#8220;DIE POLIZEI IST EHER BEDROHUNG ALS SCHUTZ&#8221;</title>
		<link>http://www.ethiker.com/die-polizei-ist-eher-bedrohung-als-schutz/4000/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 11:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bonn Zur Situation in Afghanistan vor den Wahlen geh&#246;rt auch: Der oder die Einzelne kann kaum seine Rechte geltend machen, Menschenrechtsverletzungen bleiben zumeist straffrei. Denn Justiz und Polizei sind h&#228;ufig korrupt, weiterhin schlecht ausgestattet und ausgebildet. &#8220;Die Menschen in Afghanistan nehmen die Polizei eher als Bedrohung denn als Schutz war&#8221;, sagte Amnesty- Generalsekret&#228;rin Monika L&#252;ke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2146" style="float: left;" title="amnesty_logo" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/11/amnesty_logo.jpg" alt="amnesty_logo" width="195" height="79" />Zur Situation in Afghanistan vor den Wahlen geh&#246;rt auch: Der oder die Einzelne kann kaum seine Rechte geltend machen, Menschenrechtsverletzungen bleiben zumeist straffrei. Denn Justiz und Polizei sind h&#228;ufig korrupt, weiterhin schlecht ausgestattet und ausgebildet. &#8220;Die Menschen in Afghanistan nehmen die Polizei eher als Bedrohung denn als Schutz war&#8221;, sagte Amnesty- Generalsekret&#228;rin Monika L&#252;ke, &#8220;und ein funktionierendes Justizwesen ist weiterhin nicht in Sicht. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die innerhalb Afghanistans vor Menschenrechtsverletzungen fliehen; wir m&#252;ssen von mindestens 235.000 Binnenfl&#252;chtlingen ausgehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wir fordern von der neuen Regierung, die Reform von Polizei und Justiz zur Priorit&#228;t zu machen; die Bev&#246;lkerung h&#228;tte hier einen unmittelbaren und sp&#252;rbaren Nutzen&#8221;, sagte L&#252;ke.<span id="more-4000"></span> &#8220;Die internationale Gemeinschaft muss Afghanistan hier noch st&#228;rker unterst&#252;tzen und zugleich Druck aus&#252;ben, dass die Polizei- und Sicherheitskr&#228;fte die Menschenrechte einhalten. Willk&#252;rliche Inhaftierungen und Folter m&#252;ssen aufh&#246;ren, Gerichtsverfahren nach fairen Standards ablaufen.&#8221;</p>
<p>Die Pressefreiheit wird in Afghanistan nicht nur in von den Taliban kontrollierten Gebieten erheblich eingeschr&#228;nkt, sondern auch durch die Regierung. In allen Landesteilen werden Journalisten bedroht, entf&#252;hrt, willk&#252;rlich verhaftet oder gar ermordet. Journalisten aus 13 afghanischen Provinzen berichteten Amnesty International k&#252;rzlich, dass ihnen gedroht worden sei f&#252;r den Fall, dass sie kritisch &#252;ber die Regierung Karzai berichten w&#252;rden. &#8220;Wenn mich Regierungsbeamte bedrohen, wo soll ich mich beschweren?&#8221;, sagte ein Journalist, der nicht genannt werden wollte. &#8220;Ich muss Selbstzensur aus&#252;ben, sonst bin ich tot.&#8221;</p>
<p>Die Garantie der Presse- und Meinungsfreiheit ist Teil eines Zehn-Punkte-Plans, den Amnesty k&#252;rzlich den Pr&#228;sidentschaftskandidaten vorgelegt hat. Darin fordert die Menschenrechtsorganisation die afghanischen Beh&#246;rden auch auf, willk&#252;rliche Inhaftierungen und Folter sofort zu beenden, Menschenrechtsverletzungen der Vergangenheit aufzuarbeiten, die Diskriminierung von Frauen zu beenden, Kinderrechte effektiv zu sch&#252;tzen und die Todesstrafe abzuschaffen.</p>
<p>___________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.amnesty.de/">&gt;&gt; www.amnesty.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilfe in Gefahr: Weltweit hat sich in den letzten zehn Jahren die Zahl der Angriffe auf humanit&#228;re Helfer verdreifacht</title>
		<link>http://www.ethiker.com/hilfe-in-gefahr-weltweit-hat-sich-in-den-letzten-zehn-jahren-die-zahl-der-angriffe-auf-humanitaere-helfer-verdreifacht/3821/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 08:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[K&#246;ln Foto: UNICEF UNICEF ruft anl&#228;sslich des ersten Welttags der Humanit&#228;ren Hilfe am kommenden Mittwoch dazu auf, den Schutz von humanit&#228;ren Helfern in Krisengebieten zu verbessern. Die Gefahren f&#252;r die Helfer sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Allein im Jahr 2008 wurden weltweit 260 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen w&#228;hrend ihres Einsatzes get&#246;tet, entf&#252;hrt oder bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>K&#246;ln</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Foto: UNICEF</span><strong><br />
</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3823" style="float: left;" title="c0ad77e0dc" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/08/c0ad77e0dc.jpg" alt="c0ad77e0dc" width="195" height="131" />UNICEF ruft anl&#228;sslich des ersten Welttags der Humanit&#228;ren Hilfe am kommenden Mittwoch dazu auf, den Schutz von humanit&#228;ren Helfern in Krisengebieten zu verbessern. Die Gefahren f&#252;r die Helfer sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Allein im Jahr 2008 wurden weltweit 260 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen w&#228;hrend ihres Einsatzes get&#246;tet, entf&#252;hrt oder bei &#220;berf&#228;llen schwer verletzt. Dies waren dreimal so viele Opfer wie vor zehn Jahren. Das Risiko, bei einem Einsatz zu sterben, war f&#252;r die humanit&#228;ren Helfer damit h&#246;her als f&#252;r die Soldaten der UN- Friedenstruppen. In der Folge mussten oftmals lebensrettende Hilfsma&#223;nahmen f&#252;r Not leidende Menschen eingeschr&#228;nkt werden.<span id="more-3821"></span></p>
<p>„Humanit&#228;re Helfer in den Kriegs- und Krisengebieten sichern unter schwierigsten Bedingungen das &#220;berleben von Millionen Menschen. Es muss alles getan werden, damit sie ihre Arbeit so sicher wie m&#246;glich durchf&#252;hren k&#246;nnen. Dazu geh&#246;rt, dass sie neutral sind und allen Hilfebed&#252;rftigen beistehen k&#246;nnen. Jede Vermischung von politischen oder milit&#228;rischen Ma&#223;nahmen mit humanit&#228;rer Hilfe gef&#228;hrdet deren Akzeptanz in der Bev&#246;lkerung und bringt die Helfer in zus&#228;tzliche Gefahr“, sagte Dr. J&#252;rgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland.</p>
<p>Die Vereinten Nationen haben den 19. August zum Welttag der Humanit&#228;ren Hilfe erkl&#228;rt, um an alle Helfer zu erinnern, die w&#228;hrend ihres Einsatzes ihr Leben verloren haben. Sie erinnern damit auch an den verheerenden Anschlag auf das UN-Hauptquartier in der irakischen Hauptstadt Bagdad am 19. August 2003. Damals starben 22 Menschen, darunter der damalige Hochkommissar f&#252;r Menschenrechte und Sonderbeauftragte f&#252;r den Irak, Sergio de Mello. Unter den Opfern war auch der UNICEF-Programmleiter f&#252;r den Irak, Chris Klein-Beekmann.</p>
<p>Kinder in Krisengebieten besonders bedroht</p>
<p>In Krisengebieten sind insbesondere Kinder auf rasche Hilfe angewiesen. Krankheiten, fehlendes Trinkwasser und Mangelern&#228;hrung bedrohen ihr Leben. Viele sind ver&#228;ngstigt und traumatisiert. UNICEF sch&#228;tzt, dass etwa jeder zweite der rund 40 Millionen Fl&#252;chtlinge und Vertriebenen ein Kind oder Jugendlicher ist. UNICEF leistete im vergangenen Jahr bei &#252;ber 270 Krisenf&#228;llen und Katastrophen in 92 L&#228;ndern Nothilfe f&#252;r Kinder.</p>
<p>Nothilfe unter gef&#228;hrlichen Bedingungen</p>
<p>Dass die internationale Gemeinschaft auch auf gro&#223;e Katastrophen reagieren kann, hat die erfolgreiche Nothilfe nach dem Tsunami 2004 gezeigt. Doch gleichzeitig haben in den Kriegs- und B&#252;rgerkriegsgebieten der Erde &#220;berf&#228;lle, direkte Angriffe und sogar Anschl&#228;ge auf humanit&#228;re Helfer zuletzt stark zugenommen.</p>
<p>Dies h&#228;ngt zum einem mit dem Charakter vieler Konflikte zusammen, in denen die Konfliktparteien immer weniger R&#252;cksicht auf der Bev&#246;lkerung nehmen und sogar Terror gegen Helfer als politisches Mittel einsetzen. Zum anderen f&#252;hrt die lange Dauer vieler Konflikte und die anhaltende extreme Armut in vielen L&#228;ndern dazu, dass sich Rechtlosigkeit und Kriminalit&#228;t ausbreiten.</p>
<p>Besonders gef&#228;hrdet waren in den vergangenen Jahren Helfer in den Kriegs- und B&#252;rgerkriegsgebieten in Afghanistan, der Demokratischen Republik Kongo, im Irak, in Somalia, Sri Lanka sowie im Sudan. Trotzdem gelang es UNICEF zusammen mit vielen anderen UN- und Nichtregierungsorganisationen, in diesen L&#228;ndern Millionen Kinder mit dem N&#246;tigsten zu versorgen.</p>
<p>____________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.unicef.de/">&gt;&gt; www.unicef.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilfsorganisationen: Afghanistan- Strategie der NATO – Schutz der Zivilbev&#246;lkerung muss oberste Priorit&#228;t haben</title>
		<link>http://www.ethiker.com/hilfsorganisationen-afghanistan-strategie-der-nato-schutz-der-zivilbevoelkerung-muss-oberste-prioritaet-haben/3016/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 00:04:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin Die angek&#252;ndigte NATO- Truppenverst&#228;rkung f&#252;r Afghanistan k&#246;nnte f&#252;r die Bev&#246;lkerung eine massive Bedrohung darstellen – denn die internationalen Streitkr&#228;fte nehmen bisher zu wenig R&#252;cksicht auf den Schutz von Zivilpersonen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Caught in the Conflict“, die am 3. April 2009 von Oxfam, CARE und weiteren Organisationen ver&#246;ffentlicht wird. „Bundeskanzlerin Angela [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1197" style="float: left;" title="oxfam" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/08/oxfam.jpg" alt="oxfam" width="195" height="67" />Die angek&#252;ndigte NATO- Truppenverst&#228;rkung f&#252;r Afghanistan k&#246;nnte f&#252;r die Bev&#246;lkerung eine massive Bedrohung darstellen – denn die internationalen Streitkr&#228;fte nehmen bisher zu wenig R&#252;cksicht auf den Schutz von Zivilpersonen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Caught in the Conflict“, die am 3. April 2009 von Oxfam, CARE und weiteren Organisationen ver&#246;ffentlicht wird. <cite title="Matt Waldman">„Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich auf dem NATO- Gipfel daf&#252;r einsetzen, dass in der neuen Afghanistan-Strategie die Sicherheit der Zivilbev&#246;lkerung oberste Priorit&#228;t hat“</cite>, fordert Matt Waldman, Oxfams Afghanistan- Experte in Kabul.</p>
<p>Laut Studie haben die NATO- eine Mitschuld an der schlechten Sicherheitslage in Afghanistan. Im Jahr 2008 wurden 30 Prozent mehr Zivilisten bei Kampfhandlungen get&#246;tet, als im Vorjahr.<span id="more-3016"></span> <cite title="Matt Waldman">„Neben Anschl&#228;gen von Aufst&#228;ndischen sind daf&#252;r auch die internationalen Streitkr&#228;fte und die afghanische Armee verantwortlich“</cite>, erkl&#228;rt Waldman. Zwei Drittel der von den alliierten Truppen get&#246;teten Zivilpersonen kamen bei Luftangriffen ums Leben. Viele wurden durch unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ige Gewaltanwendung bei Hausdurchsuchungen get&#246;tet oder verletzt. <cite title="Matt Waldman">„Es fehlt ein einheitliches und transparentes Verfahren zur Aufkl&#228;rung derartiger &#220;bergriffe und zur Entsch&#228;digung.“</cite></p>
<p>In der afghanischen Bev&#246;lkerung droht die Unterst&#252;tzung f&#252;r das internationale Engagement noch weiter abzunehmen – dies gilt sowohl f&#252;r die internationalen Streitkr&#228;fte als auch die Hilfsorganisationen. <cite title="Matt Waldman">„Die NATO muss daf&#252;r sorgen, dass ihre Soldaten das humanit&#228;re V&#246;lkerrecht einhalten und die afghanischen Gesetze, die Religion und die Kultur respektieren“</cite>, sagt Waldman. Oxfam fordert daher eine klare Trennung zwischen milit&#228;rischem Engagement und ziviler Aufbauarbeit. <cite title="Matt Waldman">„Ansonsten ist die Unparteilichkeit der Hilfsorganisationen gef&#228;hrdet, und damit auch die Sicherheit unserer Mitarbeiter.“</cite></p>
<p>Einige NATO-Staaten und die afghanische Regierung betreiben gemeinsam den Aufbau lokaler bewaffneter Milizen. Au&#223;erdem sollen mit neuen Distrikt-R&#228;ten einflussreiche &#246;rtliche Pers&#246;nlichkeiten an die Zentralregierung gebunden werden, die damit ihren Einfluss auf lokaler Ebene st&#228;rken m&#246;chte. Oxfam sieht beide Ma&#223;nahmen kritisch: <cite title="Matt Waldman">„Bewaffnete lokale Milizen k&#246;nnten die Konflikte eher versch&#228;rfen, und f&#252;r die neuen Distrikt-R&#228;te gibt es keine demokratische Legitimierung. Es besteht sogar die Gefahr, dass sie die Korruption versch&#228;rfen“</cite>, so Waldman.</p>
<p>“Caught in the Conflict – Civilians and the international security strategy in Afghanistan&#8217; wird gemeinsam von ActionAid, Afghanaid, CARE, Christian Aid, Cordaid, DACAAR, International Rescue Committee, Marie Stopes International, Oxfam und Save the Children UK herausgegeben. Autor der Studie ist Matt Waldman, Leiter des Oxfam-B&#252;ros in Kabul.</p>
<p>_____________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.oxfam.de">&gt;&gt; www.oxfam.de</a></p>
<p><strong>Oxfam- Studie</strong>: <a  href="http://www.oxfam.de/download/caught_in_the_conflict.pdf">&gt;&gt; DOWNLOAD</a></p>
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		<title>Zwischen Hass und Trauer &#8211; der unheilige Krieg im Orient</title>
		<link>http://www.ethiker.com/zwischen-hass-und-trauer-der-unheilige-krieg-im-orient/2810/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 23:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft und Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[[googlevideo]http://video.google.de/videoplay?docid=7165550504981583298&#38;hl=de[/googlevideo] Nach den Attentaten vom 11. September 2001 genoss Amerika weltweite Sympathie wie nie zuvor. Fast f&#252;nf Jahre ist das her. Heute sind die USA in einen aussichtslosen Guerilla-Krieg im Irak verwickelt, in Afghanistan reorganisieren sich Taliban- und Al Kaida-K&#228;mpfer und im Nahen Osten wird Krieg gef&#252;hrt. Der Plan der USA, Frieden, Demokratie und Stabilit&#228;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[googlevideo]http://video.google.de/videoplay?docid=7165550504981583298&amp;hl=de[/googlevideo]</p>
<p>Nach den Attentaten vom 11. September 2001 genoss Amerika weltweite Sympathie wie nie zuvor. Fast f&#252;nf Jahre ist das her. Heute sind die USA in einen aussichtslosen Guerilla-Krieg im Irak verwickelt, in Afghanistan reorganisieren sich Taliban- und Al Kaida-K&#228;mpfer und im Nahen Osten wird Krieg gef&#252;hrt. Der Plan der USA, Frieden, Demokratie und Stabilit&#228;t nach ihrem Muster in einigen L&#228;ndern der nah&#246;stlichen Welt durchzusetzen, scheint bis auf weiteres gescheitert zu sein. <strong>Peter Scholl-Latour</strong>&#8230;<span id="more-2810"></span> bereist seit Jahrzehnten den Nahen Osten. Wie kaum ein Zweiter kennt er den islamischen Raum. In der Dokumentation &#8220;Zwischen Hass und Trauer &#8211; Der unheilige Krieg im Orient&#8221; schildert er, wie sich die Fronten seit dem 11. September 2001 verh&#228;rtet haben. Er beschreibt den Zorn der islamischen Welt auf den Westen, aber auch, wo innerhalb der L&#228;nder dieser Region die politischen Bruchlinien verlaufen. Auf seiner Reise durch Afghanistan, den Irak, Iran und Israel berichtet Peter Scholl-Latour direkt von den Brennpunkten der Weltpolitik</p>
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		<title>Welthungerhilfe fordert Erfolgsmessung von Hilfsma&#223;nahmen</title>
		<link>http://www.ethiker.com/welthungerhilfe-fordert-erfolgsmessung-von-hilfsmasnahmen/438/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 10:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[GESELLSCHAFT]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Theo Riedke]]></category>
		<category><![CDATA[Welthungerhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbaumaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Ziviler Aufbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Bonn / Paris Im Vorfeld der Internationalen Afghanistan- Konferenz, die heute in Paris stattfindet, forderte die Welthungerhilfe h&#246;here verbindliche und effizientere Standards bei der Vergabe und Umsetzung von Hilfsprojekten in Afghanistan. &#8220;Wir brauchen endlich nachpr&#252;fbare Indikatoren f&#252;r die Projekte der Geberl&#228;nder, die transparent f&#252;r alle Beteiligten sind&#8221;, sagt Theo Riedke, Leiter Zentralasien bei der Welthungerhilfe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn / Paris</strong></p>
<p>Im Vorfeld der Internationalen Afghanistan- Konferenz, die heute in Paris stattfindet, forderte die Welthungerhilfe h&#246;here verbindliche und effizientere Standards bei der Vergabe und Umsetzung von Hilfsprojekten in Afghanistan.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-439" style="float: left;" title="afg2008whh005" src="http://www.ethiker.com/wp-content/upload/2008/06/afg2008whh005.jpg" alt="" width="195" height="146" /></p>
<p><cite title="Theo Riedke">&#8220;Wir brauchen endlich nachpr&#252;fbare Indikatoren f&#252;r die Projekte der Geberl&#228;nder, die transparent f&#252;r alle Beteiligten sind&#8221;</cite>, sagt Theo Riedke, Leiter Zentralasien bei der Welthungerhilfe.<span id="more-438"></span></p>
<p>Das gelte auch f&#252;r die Wiederaufbauhilfe der Milit&#228;rs im zivilen Bereich. Etwa 40 Prozent der zivilen Mittel f&#252;r den Wiederaufbau k&#228;men aus den USA. Diese unterl&#228;gen keinerlei Kontrolle oder Absprachen mit anderen Hilfsgebern und w&#252;rden auch afghanische Ministerien kaum einbeziehen. Wiederaufbauma&#223;nahmen d&#252;rften sich nicht l&#228;nger auf milit&#228;risch umk&#228;mpfte Provinzen konzentrieren, sondern m&#252;ssten in erster Linie am Bedarf der Menschen orientiert werden.</p>
<p>Die Welthungerhilfe appelierte auch an die afghanische Regierung und forderte ein klares Bekenntnis zur Bek&#228;mpfung der Korruption und eine St&#228;rkung der Rechtsstaatlichkeit. <cite title="Theo Riedke1">&#8220;Die direkte finanzielle Hilfe an die afghanische Regierung muss an messbare Konditionen gebunden werden&#8221;</cite>, sagt Riedke.</p>
<p>Nach wiederkehrenden D&#252;rren und jahrzehntelangem Kriegszustand seien die nat&#252;rlichen Ressourcen in Afhanistan stark zerst&#246;rt. Etwa die H&#228;lfte der Bev&#246;lkerung sei unterern&#228;hrt.</p>
<p>Von der Geberkonferenz erwartet die Welthungerhilfe deshalb neben der eindeutigen Erh&#246;hung der Mittel f&#252;r den zivilen Aufbau eine Schwerpunktverlagerung auf die Ern&#228;hrungssicherheit und Unterst&#252;tzung der Landwirtschaft.</p>
<p>Foto: © Welthungerhilfe</p>
<p>____________________________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.welthungerhilfe.de">&gt;&gt; Welthungerhilfe</a></p>
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