European Milk Board und Entwicklungsverbände fordern faire Rahmenbedingungen im Milchhandel
Milchkrise für Nord und Süd nicht gelöst!
Berlin / Bonn / Hamm

Das European Milk Board (EMB), Oxfam und die UN- Millenniumkampagne fordern faire Milchpreise und ein Ende des Milchdumpings, um Milchbauern in Deutschland, Europa und in den armen Ländern vor dem Ruin zu bewahren. Die geringe Verhandlungsmacht der Milchbauern in einem Marktumfeld mit vielen Überschüssen, erlaube den Milchbauern hierzulande und im Süden nicht, den Molkereien und den Supermarktketten auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Interessen als gleichberechtigte Akteure zu vertreten.
‘Die Milchpreise decken immer noch nicht die Produktionskosten der Erzeuger’, kritisiert Romuald Schaber, Präsident des European Milk Board.
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Von Redaktion am 18.01.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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WWF lobt Agrargutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen
Landwirte für Umweltschutz belohnen
Berlin
© photodisk

Der WWF fordert zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die Bauern finanziell zu entlohnen, die aktiv den Schutz von Klima, Wasser und Biologischer Vielfalt betreiben. Spätestens mit dem Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik im Jahr 2014 müssen Agrarsubventionen grundsätzlich an ökologische Kriterien gekoppelt werden. Der WWF stützt sich bei seinen Forderungen auf ein aktuelles Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU). Das Beratungsgremium der Bundesregierung fordert von der Landwirtschaft nicht mehr nur die preiswerte Produktion von Lebensmitteln, sondern zugleich einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Dies sei das wichtigste öffentliche Gut, das zukünftig von der Landwirtschaft bereitgestellt werden müsse. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.01.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Hausaufgaben für Schwarz- Gelb
Frankfurt am Main
© Hartmut Jungius / WWF-Canon
Im Rahmen der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen trifft sich heute erstmals eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von CDU, CSU und FDP, um die Umweltpolitik der zukünftigen Bundesregierung zu skizzieren. Der WWF warnt vor faulen Kompromissen. Die Koalition stehe insbesondere beim Klimaschutz, in der Landwirtschaftspolitik und bei Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt vor enormen Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene.
„Die künftige Regierung steht im Wort. Beim bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen muss sie Farbe bekennen. Deutschland muss seiner Führungsrolle beim Klimaschutz weiter gerecht werden“, so Christine Kolmar, Leiterin des Politikbereichs beim WWF Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.10.2009 Rubrik: POLITIK
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Systemwechsel in der Milchpolitik jetzt
Landwirtschafts-, Umwelt-, Tierschutz-, Menschenrechts- und entwicklungspolitische Organisationen fordern sofortige Maßnahmen zur deutlichen Begrenzung der überschüssigen Milchmenge
Berlin / Brüssel
Die anhaltende Krise auf dem Milchmarkt und die Protestaktionen von Milchbauern in vielen europäischen Ländern zwangen die Landwirtschaftsminister der EU- Mitgliedstaaten zu einem außerplanmäßigen Treffen am Montag. “Spätestens jetzt muss allen Verantwortlichen klar geworden sein, dass die bisherigen Maßnahmen zur Stabilisierung der Milchpreise gescheitert sind”, sagt Romuald Schaber, Vorsitzender vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM). “Der Aufstand der Milchbauern in Deutschland und vielen europäischen Nachbarländern ist ungebrochen. Sie haben die Gesellschaft hinter sich und das stärkt die Milcherzeuger und deren Anliegen ungemein.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 06.10.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Oxfam: Die europäische Milchpolitik ist gescheitert
Milchbericht der EU- Kommission
Berlin
Die EU- Kommission hat heute ihren Milchbericht 2008/ 2009 veröffentlicht. ‘Der Report zeigt, wie katastrophal die Situation auf dem Milchmarkt ist’, sagt Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale. Die Milchpreise seien nach wie vor viel zu niedrig und bedrohen die Existenz vieler Bauern – in Deutschland und in Entwicklungsländern. ‘Der Milchbericht kommt einem politischen Offenbarungseid gleich. Die EU hat die Milchmengenregulierung verhindert und versucht mit Hilfe von Exportsubventionen und Einlagerungen die Preise zu stabilisieren. Diese Strategie ist gescheitert.’ Oxfam fordert daher die EU- Kommission auf, endlich die Überschussproduktion auf dem Milchmarkt deutlich zu reduzieren. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 23.07.2009 Rubrik: POLITIK
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EU-Kommission legt Plan für Schutzstrategie vor – Nachbesserungen nötig
WWF begrüßt Rettungsplan für die Ostsee
Stralsund / Brüssel
Foto: Stralsund bei Rügen © Abraham / WWF
Die heute von der EU- Kommission vorgelegte Strategie zum Schutz der Ostsee ist vom WWF Deutschland grundsätzlich positiv aufgenommen worden. Die darin formulierten Absichten stellen nach Meinung des WWF eine große Chance dar, die Ostsee länderübergreifend und nachhaltig zu schützen. Jetzt ist eine konsequente und schnelle Umsetzung nötig. Zudem sind Nachbesserungen fällig. Einige Punkte müssen im Hinblick auf den Meeresnaturschutz deutlich verschärft werden. Der WWF fordert die Bundesregierung und die ab Juli amtierende schwedische Ratspräsidentschaft auf, sich dafür einzusetzen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.06.2009 Rubrik: UMWELT
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Reform der Agrarpolitik nötig/ Subventionen fließen nach falschen Kriterien
WWF: EU-Agrarpolitik ist gescheitert
Frankfurt am Main
Foto: © M. Czasnojc / WWF
Zum heute beginnenden informellen Rat der EU-Landwirtschaftsminister im tschechischen Brzno fordert der WWF ein konsequentes Umsteuern in der Landwirtschaftspolitik. „Unterm Strich hat die bisherige EU- Agrarpolitik auf ganzer Linie versagt, weil sie mehr Probleme schafft als sie löst“, so WWF- Agrarexperte Matthias Meißner. „Trotz milliardenschwerer Subventionen gehen jedes Jahr tausende Betriebe bankrott. Zugleich kämpfen wir weiterhin mit Umweltproblemen, die durch eine zu intensive Landwirtschaft entstehen.“ Der WWF verlangt, dass ab 2013 alle Subventionszahlungen an konkreten Klima-, Arten- und Bodenschutz gekoppelt werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.06.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Transparency kritisiert Deutschlands Blockade bei der Offenlegung der EU-Agrarsubventionen:
Heute Ablauf der durch die EU-Kommission verlängerten Frist
Berlin
Die internationale Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. kritisiert, dass Deutschland als einziges EU- Mitgliedsland nicht der Verpflichtung nachgekommen ist, die Empfänger von EU- Agrarsubventionen zu veröffentlichen. Heute läuft die von der EU- Kommission um 14 Tage verlängerte Frist für Deutschland ab; nach Ablauf dieser Frist droht ein Vertragsverletzungsverfahren. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz kündigte an, rechtliche Fragen bis zum Ablauf der Frist zu klären – betroffene Landwirte hatten gegen die Veröffentlichung geklagt.
Dr. Christian Humborg, Geschäftsführer von Transparency Deutschland: „Transparenz ist ein Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie, denn sie erlaubt die Nachvollziehbarkeit staatlichen Handelns. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.05.2009 Rubrik: POLITIK
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Nur ein Prozent des nachhaltig produzierten Palmöls bislang verkauft / WWF bereitet Ranking der größten Palmöl- Nutzer vor
Industrie pfeift auf nachhaltiges Palmöl
Frankfurt am Main
Gerodeter Regenwald für Palmölplantage, Elfenbeinküste. © Hartmut Jungius / WWF-Canon
Die Palmöl verarbeitenden Unternehmen zeigen bislang kein Interesse an nachhaltig produziertem Palmöl. Von den derzeit verfügbaren 1,3 Millionen Tonnen Palmöl, die nach den Prinzipien und Kriterien des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO) produziert wurden, sind bisher nur 15.000 Tonnen (etwas mehr als ein Prozent) verkauft worden. Dies belegen Erhebungen des WWF.
“Es ist ein Skandal, dass die Industrie das nachhaltige Palmöl ignoriert”, sagt Martina Fleckenstein, Leiterin Agrarpolitik beim WWF Deutschland. „Anscheinend haben die Konzerne bislang lediglich Lippenbekenntnisse abgelegt und in Wahrheit kein ehrliches Interesse daran, die Lebensraumzerstörung durch Palmöl-Anbau zu stoppen“. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.05.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Oxfam: Transparenz ist Bürgerrecht
Veröffentlichung der Empfänger von EU- Agrarsubventionen gefährdet
Berlin
Nach Beschluss des Europäischen Rats sollten morgen eigentlich erstmals die EU- Direktzahlungen und Marktbeihilfen auch in Deutschland veröffentlicht werden. In Schleswig Holstein und Hessen haben die Verwaltungsgerichte den Landesregierungen jedoch die Veröffentlichung untersagt. Alle anderen Bundesländer und die Bundesregierung können die Agrarsubventionen aber nach wie vor veröffentlichen. Oxfam fordert, an der Veröffentlichung der Agrarsubventionen festzuhalten. „Der Bürger hat ein Recht darauf zu erfahren, wohin mehr als fünf Milliarden Euro deutsche Steuergelder fließen. Wer erhält wofür und wieviel Agrarsubventionen?’, so Marita Wiggerthale, Handelsreferentin bei Oxfam Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 30.04.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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