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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Freitag, 20. April 2018

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WSI: Lohnentwicklung in Europa droht deutliche Abschwächung

Europäischer Tarifbericht in den WSI Mitteilungen

Düsseldorf

boeckler

Im Jahr 2009 sind die Tariflöhne in der Eurozone durchschnittlich um 2,6 Prozent angestiegen. Der Tariflohnzuwachs lag damit deutlich unterhalb der Steigerungsrate von 3,2 Prozent, die im Boomjahr 2008 erzielt wurde, aber oberhalb der Vorjahre 2007 (2,1 Prozent) und 2006 (2,3 Prozent). Zu diesem Ergebnis gelangt der neue Europäische Tarifbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung in der aktuellen Ausgabe der WSI Mitteilungen. Deutschland lag mit einer Tariflohnsteigerung von 2,6 Prozent im europäischen Mittelfeld. Die Spannbreite reichte von Finnland mit einer nominalen Tariflohnerhöhung von 3,9 Prozent bis zu Frankreich mit 2,3 Prozent. …Weiterlesen »

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WSI: Koalitionspläne zum Arbeitsrecht dürften zu noch mehr Befristungen führen

Anstieg von Zeitverträgen

Düsseldorf

boeckler

Die Zahl der befristeten Arbeitsverträge ist deutlich gestiegen, vor allem bei jüngeren Beschäftigten und Berufseinsteigern, zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Wenn die Bundesregierung ihre im Koalitionsvertrag niedergelegten Pläne zum Arbeitsrecht umsetzt, dürften es künftig noch mehr werden. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Reingard Zimmer, Arbeitsrechtlerin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans Böckler Stiftung. In Konzernunternehmen mit mehreren rechtlich eigenständigen Töchtern könnten praktisch unbegrenzte „Kettenbefristungen“ möglich werden, warnt die WSI- Expertin. …Weiterlesen »

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Kürzere Arbeitszeiten und mehr Zeitflexibilität mit Betriebsrat

Hans- Böckler- Stiftung: Neue Untersuchung

Düsseldorf

Boeckler-Stiftung

Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben oft unterschiedliche Interessen bei der Arbeitszeitgestaltung. In Betrieben mit Betriebsräten und Tarifbindung gelingt es am besten, diesen Konflikt zu bewältigen. Die individuellen Arbeitszeiten der Beschäftigten sind hier deutlich kürzer als in Betrieben ohne Regulierung durch Mitbestimmung oder Tarifvertrag. Zugleich können regulierte Betriebe aber über mehr Stunden in der Woche produzieren oder Dienstleistungen anbieten. Das zeigt eine neue, von der Hans- Böckler- Stiftung geförderte Studie von Dr. Hermann Groß, Arbeitszeitexperte an der Sozialforschungsstelle Dortmund. …Weiterlesen »

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Betriebsräte tragen zu besseren Innovationen bei

Untersuchung in den WSI Mitteilungen

Düsseldorf

boeckler

Arbeitgeber wollen Kosten sparen und größere Marktanteile erobern. Betriebsräte sind vor allem an besseren Arbeitsbedingungen und sicheren Jobs interessiert. Innovationen, die beiden Seiten nützen, sind oft das Ergebnis harter Verhandlungen. Trotzdem haben Unternehmen mit einer partizipativen Innovationskultur Wettbewerbsvorteile: In den Innovationsprozess fließen durch die Arbeitnehmerbeteiligung mehr Informationen ein. So lassen sich Fehler vermeiden. Zudem führt gelungene Mitbestimmung dazu, dass Innovationen im Betrieb breiter akzeptiert werden. Zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen und Forscher des Stuttgarter IMU Instituts in einer von der Hans- Böckler- Stiftung geförderten Untersuchung. …Weiterlesen »

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Pfarr: Länder mit gesetzlichen Regelungen zur Entgeltgleichheit haben mehr erreicht

Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern

Düsseldorf

hans-boecklerNur mit einer klaren gesetzlichen Regelung ist es möglich, die großen Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland zu reduzieren. Darauf weist Prof. Dr. Heide Pfarr, Wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler- Stiftung hin.

„Die Politik hat sich sehr lange mit freiwilligen Initiativen und Selbstverpflichtungen der Wirtschaft zufrieden gegeben. Diese Strategie ist gescheitert, wie die gestern veröffentlichten Daten wieder gezeigt haben. Frauen verdienen ein knappes Viertel weniger als Männer – und an diesem Rückstand hat sich in den letzten Jahren nichts geändert“, sagt Pfarr. …Weiterlesen »

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Senkung der Krankenkassenbeiträge entlastet einseitig Arbeitgeber

Maßnahme des Konjunkturpakets verschärft Ungleichverteilung

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat der Großen Koalition vorgeworfen, mit der morgigen Senkung der Krankenkassenbeiträge im Rahmen des Konjunkturpaketes die gesellschaftliche Ungleichverteilung weiter zu verschärfen, statt sie als eine zentrale Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise zu bekämpfen.

„Diese Form von Krisenmanagement bedeutet, Brandbeschleuniger ins Feuer sozialer Ungerechtigkeit zu gießen“, sagte Arndt Dohmen, Chefarzt der Hochrheinklinik Bad Säckingen und Mitglied der bundesweiten Attac- Arbeitsgemeinschaft „Soziale Sicherungssysteme“. „Mit ihren Steuern zahlen die Arbeitnehmer für die Beitragssenkung, die zur Hälfte den Arbeitgebern zugute kommt. Ab 2010, wenn die Krankenkassen dann Zusatzbeiträge erheben, müssen die Arbeitnehmer auch noch die fehlenden Beiträge der Arbeitgeber ausgleichen.“ …Weiterlesen »

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Wenn der Arbeitgeber kündigt: Nur jeder achte klagt

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung

Düsseldorf

hans_boeckler_stiftungWenn Arbeitgeber Arbeitsverhältnisse beenden, läuft das für sie zumeist relativ konfliktarm und ohne hohe Kosten ab, zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler-Stiftung. Nur 16 Prozent der vom Arbeitgeber Gekündigten erhalten eine Abfindung, lediglich gegen 12 Prozent der Kündigungen durch Arbeitgeber wird geklagt. Die Untersuchung bestätigt vorhergehende Forschungsergebnisse, wonach der Kündigungsschutz für Rechtsfrieden in den Arbeitsbeziehungen sorgt, ohne dem Arbeitsmarkt seine Dynamik zu nehmen. …Weiterlesen »

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