Hans- Böckler- Stiftung: Neue Untersuchung
Kürzere Arbeitszeiten und mehr Zeitflexibilität mit Betriebsrat
Düsseldorf

Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben oft unterschiedliche Interessen bei der Arbeitszeitgestaltung. In Betrieben mit Betriebsräten und Tarifbindung gelingt es am besten, diesen Konflikt zu bewältigen. Die individuellen Arbeitszeiten der Beschäftigten sind hier deutlich kürzer als in Betrieben ohne Regulierung durch Mitbestimmung oder Tarifvertrag. Zugleich können regulierte Betriebe aber über mehr Stunden in der Woche produzieren oder Dienstleistungen anbieten. Das zeigt eine neue, von der Hans- Böckler- Stiftung geförderte Studie von Dr. Hermann Groß, Arbeitszeitexperte an der Sozialforschungsstelle Dortmund. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.03.2010 Rubrik: FORSCHUNG
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Untersuchung in den WSI Mitteilungen
Betriebsräte tragen zu besseren Innovationen bei
Düsseldorf

Arbeitgeber wollen Kosten sparen und größere Marktanteile erobern. Betriebsräte sind vor allem an besseren Arbeitsbedingungen und sicheren Jobs interessiert. Innovationen, die beiden Seiten nützen, sind oft das Ergebnis harter Verhandlungen. Trotzdem haben Unternehmen mit einer partizipativen Innovationskultur Wettbewerbsvorteile: In den Innovationsprozess fließen durch die Arbeitnehmerbeteiligung mehr Informationen ein. So lassen sich Fehler vermeiden. Zudem führt gelungene Mitbestimmung dazu, dass Innovationen im Betrieb breiter akzeptiert werden. Zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen und Forscher des Stuttgarter IMU Instituts in einer von der Hans- Böckler- Stiftung geförderten Untersuchung. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.03.2010 Rubrik: FORSCHUNG
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Neue Analyse: Betriebs- und Personalräte unterscheiden sich nur wenig von anderen Beschäftigten
“Kollegen wie du und ich”
Düsseldorf

Ob Bildung oder Berufsstatus – Mitglieder von Betriebs- und Personalräten unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht nur wenig von anderen Beschäftigten. Wichtigste Ausnahmen: Arbeitnehmervertreter sind im Durchschnitt etwas älter und deutlich häufiger Gewerkschaftsmitglieder. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Dr. Martin Behrens, Forscher am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung.
Jeder zweite Beschäftigte hat einen Betriebs- oder Personalrat an seiner Seite. Voraussetzung dafür ist, dass hunderttausende Freiwillige bereit sind, sich zu engagieren. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Auswertung des WSI – Weniger gemeinsame Zeit am Wochenende:
45 Prozent arbeiten samstags
Düsseldorf
Für eine wachsende Zahl von Arbeitnehmern ist der Samstag kein Familientag mehr. Gut 45 Prozent der abhängig Beschäftigten arbeiten samstags zumindest hin und wieder wie an ganz normalen Arbeitstagen, zeigt eine aktuelle Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. Das sind knapp 14,8 Millionen Menschen. Im Jahr 1991 waren erst rund 11 Millionen Arbeitnehmer, knapp 33 Prozent der Beschäftigten, von Samstagsarbeit betroffen.
Die Rückkehr zur Samstagsarbeit bedeute kein Zurück zur Sechs- Tage- Woche der 1950er- Jahre, erläutert WSI- Arbeitsmarktexperte Dr. Alexander Herzog- Stein. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.12.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Supermarktinitiative präsentiert 7.500 Unterschriften für Einhaltung der Arbeits- und Menschenrechte bei Supermarktketten
Preiskrieg der Discounter
Berlin
Am vergangenen Freitag präsentierte die Supermarktinitiative vor dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels die Gesamtzahl der Unterstützer ihrer Aktion ‘Unfairen Einkauf Stoppen’. 7.500 Menschen forderten die Supermarktketten auf, Arbeits- und Menschenrechte in Deutschland und entlang der Lieferkette in Entwicklungsländern einzuhalten. ‘Viele Verbraucher wollen sozial und ökologisch verantwortlich einkaufen, aber die Supermarktketten lassen sie im Unklaren, unter welchen Bedingungen die Produkte hergestellt werden’, erklärt Oxfams Handelsexpertin Marita Wiggerthale. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.12.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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WSI-Tarifarchiv weitet Service-Angebot aus:
Jetzt 280 Berufe bei www.LohnSpiegel.de
Düsseldorf
30 neue Berufe bei http://www.lohnspiegel.de/ – das Info-Portal rund um Lohn und Gehalt weitet sein Angebot aus. Wer verdient was? Auf diese Frage gibt das Info-Portal http://www.lohnspiegel.de/ seit Jahren verlässlich Antwort.
Folgende Berufe sind jetzt neu in der Datenbank:
Controller/in, Vertriebsassistent/in, Qualitätskontrolleur/in, Kundenberater/in, Werbetexter/in, Augenoptiker/in, Biotechniker/in, Metallschleifer/in, Tierpfleger/in, Verlagsangestellte/r, Taxifahrer/in, pharmazeutisch-technische/r Assistent/in, Stukkateur/in/ Verputzer/in, Fluggerätemechaniker/in, Personalberater/in, Blumenbinder/in, Gärtner/in, PR-Fachkraft, Bibliotheksassistent/in, Hauspfleger/in, Landarbeiter/in u.a. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.11.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Betriebliche Mitbestimmung
Beschäftigte in rund 28.000 Betrieben würden durch FDP- Forderung ihre Betriebsräte verlieren
Düsseldorf
Die Forderung der FDP, wonach Betriebsräte erst in Betrieben mit mindestens 20 statt bisher fünf Beschäftigten gebildet werden können, stellt die Existenz der Betriebsratsgremien in rund 28.000 Betrieben in Frage. Sollten die Pläne umgesetzt werden, stünden rund 300.000 Beschäftigte künftig ohne ihre gewählten, mit gesetzlichen Rechten ausgestatteten Vertretungen da, zeigen Daten aus dem Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Ein weiteres Vorhaben der FDP zielt darauf, Freistellungen von Betriebsräten in Betrieben mit 200 bis 500 Beschäftigten abzuschaffen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.10.2009 Rubrik: POLITIK
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Keine Belege für positive Beschäftigungseffekte
WSI: Einschränkungen beim Kündigungsschutz würden längerfristig mehr als die Hälfte aller Entlassenen treffen
Düsseldorf
Rund zehn Millionen Beschäftigte wären ohne Absicherung durch das Kündigungsschutzgesetz, wenn das Gesetz künftig erst in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten gelten würde. Durch eine Verlängerung der individuellen Wartezeit auf zwei Jahre verlören darüber hinaus längerfristig auch in größeren Betrieben rund die Hälfte der Gekündigten den Schutz durch das Kündigungsschutzgesetz. Das zeigen Berechnungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. Zugleich belegen verschiedene empirische Untersuchungen, dass eine Schwächung des Kündigungsschutzes kaum Beschäftigungseffekte bringen dürfte. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.10.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Korruptionsbekämpfung in der 16. Legislaturperiode
Scheitern auf breiter Front: Transparency fordert zügige Reformen
Berlin
Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. hat die Ergebnisse ihrer Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl vorgestellt und hat dies zum Anlass genommen, am Ende der 16. Legislaturperiode Bilanz zu ziehen. Eine Reihe zentraler Forderungen der Organisation wurden in den letzten vier Jahren von der Großen Koalition nicht umgesetzt. Die jetzt in den Wahlprüfsteinen gemachten Aussagen von CDU/CSU, SPD, FDP, Die Linke und Bündnis90/Die Grünen zeigen, dass Transparency noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten hat, um längst überfällige Reformen anzustoßen. Sylvia Schenk, Vorsitzende von Transparency Deutschland: „Mit einem klaren Bekenntnis im Koalitionsvertrag zur zügigen Ratifizierung der UN- Konvention gegen Korruption müssen die neuen Regierungsparteien, unabhängig davon, wer diese sein werden, ein Zeichen setzen, dass sie es mit der Korruptionsbekämpfung ernst meinen.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 15.09.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern
Pfarr: Länder mit gesetzlichen Regelungen zur Entgeltgleichheit haben mehr erreicht
Düsseldorf
Nur mit einer klaren gesetzlichen Regelung ist es möglich, die großen Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen in Deutschland zu reduzieren. Darauf weist Prof. Dr. Heide Pfarr, Wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler- Stiftung hin.
“Die Politik hat sich sehr lange mit freiwilligen Initiativen und Selbstverpflichtungen der Wirtschaft zufrieden gegeben. Diese Strategie ist gescheitert, wie die gestern veröffentlichten Daten wieder gezeigt haben. Frauen verdienen ein knappes Viertel weniger als Männer – und an diesem Rückstand hat sich in den letzten Jahren nichts geändert”, sagt Pfarr. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.09.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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