ETHIKER

News Online

Twitter

Twitter
@EthikerNews

ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Samstag, 17. Februar 2018

PHILOSOPHIE
PERSONEN
DOWNLOAD
COMMUNITY
KONTAKT
IMPRESSUM
» ethiker.com kaufen

EU verordnet Griechenland mehr Armut

Nichts aus Fehlern des IWF gelernt / Weg mit Non-Bailout-Klausel

Frankfurt am Main

attac

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat das Sparprogramm, das die Europäische Union der griechischen Regierung aufdrückt, scharf kritisiert. „Wer den Menschen in Griechenland helfen will, muss die wichtigsten Probleme des Landes bekämpfen: Arbeitslosigkeit, Lohndumping, Armut und soziale Ungleichheit. Das kostet Geld, zahlt sich aber aus“, sagte Steffen Stierle vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis.

Stattdessen plant die griechische Regierung unter dem Druck der EU einen radikalen Sparkurs: Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst, Erhöhung des Renteneintrittsalters und Lohnkürzungen. …Weiterlesen »

Share

Attac- Aktion „Stoppt die Krisenköche! Vermögen umverteilen!“

Globalisierungskritiker planen für 2010 Bankentribunal und Kampagne gegen PPP

Berlin / Frankfurt am Main

attacMit einer Aktion unter dem Motto „Stoppt die Krisenköche! Vermögen umverteilen!“ hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Montag in Berlin gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung protestiert: In einen überdimensionalen Suppenkessel vor dem Bundestag warfen als Politiker und Wirtschaftsführer verkleidete Attac- Aktive die Zutaten für eine unbekömmliche Krisensuppe: Steuernachlässe für Wohlhabende, Sozialkürzungen, Geschenke an Banken, Klimalügen und Welthandel brutal.

„Wir werden 2010 erleben, wie die Umverteilung zu Lasten der Ärmsten voranschreitet. Politik und Wirtschaft werden von ‚Sachzwängen der Krise‘ sprechen, um von der Begünstigung ihrer Klientel abzulenken“, sagte Alexis Passadakis vom bundesweiten Attac – Koordinierungskreis. …Weiterlesen »

Share

Afghanen machen Armut und Arbeitslosigkeit für Krieg verantwortlich

Oxfam-Studie:

Berlin

oxfam70 Prozent der Befragten in Afghanistan nennen Armut und Arbeitslosigkeit als Hauptursache für den andauernden bewaffneten Konflikt in ihrem Land. Das zeigt eine neue Umfrage von Oxfam und mehreren afghanischen Partnerorganisationen. An zweiter Stelle nennen die Befragten die schwache afghanische Regierung sowie Korruption. Die Taliban und die Einmischung von Nachbarstaaten werden als die dritt- und viertwichtigsten Ursachen angesehen.

‚Die Menschen in Afghanistan wollen endlich Frieden. Sie erwarten zu Recht, dass die wahren Ursachen des Krieges beseitigt werden‘, sagt Oxfam-Geschäftsführer Paul Bendix.‘ …Weiterlesen »

Share

Starker Kündigungsschutz Voraussetzung für interne Flexibilität – keine Belege für negative Wirkung

Analyse zur Krisenbewältigung am Arbeitsmarkt

Düsseldorf

hans-boecklerDie internationale empirische Arbeitsmarktforschung liefert keinen Beleg dafür, dass ein starker Kündigungsschutz eine höhere Arbeitslosigkeit verursacht. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt könnte eine Schwächung des Kündigungsschutzes die interne Flexibilität sogar reduzieren. Die relativ hohe Beschäftigungsstabilität in einer tiefen Wirtschaftskrise, die Deutschland derzeit im internationalen Vergleich auszeichnet, wäre dann schwerer zu erreichen. Zu diesem Ergebnis kommen die Arbeitsmarktexperten des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. …Weiterlesen »

Share

Ökologisches Investitionsprogramm kann Arbeitslosigkeit vor 2020 unter zwei Millionen reduzieren

Neue Studie:

Düsseldorf

hans-boecklerDeutsche Unternehmen und Anleger haben in den vergangenen Jahrzehnten immer weniger Geld in die Erneuerung der Wirtschaft investiert und sich stattdessen vermehrt auf den Finanzmärkten engagiert. Die aktuelle Krise hat dieses Modell massiv erschüttert. Sie birgt für Deutschland aber auch die Chance, mit Investitionen in grüne Technologien die Globalisierung positiv zu gestalten: indem die deutsche Wirtschaft fit wird für die globalen Märkte der Zukunft, und indem zugleich der Weg zur Lösung des globalen Klimaproblems eingeschlagen wird. Ein konsequenter Umbau der Produktionsstrukturen in Richtung Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelttechnologien und Klimaschutz kann das durchschnittliche reale Wirtschaftswachstum der Bundesrepublik im kommenden Jahrzehnt auf deutlich mehr als zwei Prozent pro Jahr erhöhen. …Weiterlesen »

Share

IMK: Deutsche Wirtschaft stabilisiert sich, aber kein Aufschwung in Sicht

Update der Konjunkturprognose

Düsseldorf

hans-boecklerDie Weltkonjunktur und die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland haben sich in den vergangenen Monaten stabilisiert. Daher wird die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nicht ganz so stark schrumpfen wie befürchtet: 2009 geht das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 5,2 Prozent zurück. Im kommenden Jahr wird sich die wirtschaftliche Entwicklung zwar wieder beleben, die Erholung ist aber zu schwach, um einen selbsttragenden Aufschwung herbeizuführen. 2010 wird die deutsche Wirtschaft um 0,5 Prozent wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans- Böckler- Stiftung in seiner aktualisierten Konjunkturprognose. …Weiterlesen »

Share

Arbeitszeit, Qualifizierung, soziale Dienstleistungen – Ansätze für mehr Beschäftigung

Analyse des WSI

Düsseldorf

hans-boecklerDass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland trotz der tiefen Wirtschaftskrise bislang nur relativ gering angestiegen sind, zeigt die enorme Bedeutung der Arbeitszeit für die Steuerung des Arbeitsmarktes. Dieses Instrument könnte und sollte auch über die Kurzarbeit zur Bewältigung akuter Krisen hinaus stärker als bisher eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. Die richtige soziale Absicherung und mehr öffentliche Dienstleistungen können ebenfalls neue Impulse für eine bessere Beschäftigungsentwicklung geben, zeigen die Wissenschaftler in einer neuen Analyse. …Weiterlesen »

Share

Wasserprojekt für Namibia bewilligt: CuveWaters II

Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE

Frankfurt am Main

ISOEDas Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die zweite Phase von CuveWaters bewilligt. Das vom Institut für sozial- ökologische Forschung (ISOE) koordinierte Verbundprojekt soll die Wasserversorgung im nördlichen Namibia nachhaltig verbessern.

Im südlichen Afrika leben 288 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser. Besonders Namibia, als trockenster Staat der Sub-Sahara, ist von Wassermangel und den Folgen des Klimawandels bedroht. Im Projekt CuveWaters werden innovative Lösungen entwickelt, um die Menschen im nordnamibischen Cuvelai- Etosha Basin nachhaltig mit Wasser zu versorgen. In dem Gebiet lebt fast die Hälfte der namibischen Bevölkerung. An dem transdisziplinären Verbundprojekt, das vom ISOE koordiniert wird, sind zahlreiche deutsche und namibische Kooperationspartner beteiligt. …Weiterlesen »

Share

IAQ- Studie zu Erwerbstätigkeit und sozialer Sicherung

Universität Duisburg- Essen

Duisburg

uni_duisburg_essenNur wenige arbeiten heute bis zur Rente mit 65. Im Jahr 2005 gelang nur 9,2 Prozent der Männer und 5 Prozent der Frauen über 65 Jahre der nahtlose Übergang aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung oder Altersteilzeit in den Ruhestand. Mit Anhebung der Rentenaltersgrenze auf 67 Jahre oder mehr wird keinesfalls das Alter für den Austritt aus dem Beruf automatisch ansteigen. Sowohl die Situation auf dem Arbeitsmarkt als auch der jeweilige Gesundheitszustand erfordern vielmehr eine sozialverträgliche Gestaltung des Altersübergangs, um Härten zu vermeiden. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. …Weiterlesen »

Share

Die Dynamik der Armut

Großprojekt zur Entwicklungsforschung in Thailand und Vietnam

Hannover

leibnitz_uni_hannoverLanganhaltende Trockenheit, Überschwemmungen, Stürme, Schädlingsbefall, Arbeitslosigkeit, ein Unfall oder Todesfall: Solche Katastrophen können die Existenz von Familien nachhaltig beeinflussen und bedrohen. Was derartige „Schocks“ für Familien in ländlichen Provinzen Thailands und Vietnams bedeuten, untersuchen Wirtschaftsgeographen und Wirtschaftswissenschaftler der Universitäten in Hannover, Göttingen und Frankfurt a. M. gemeinsam mit Wissenschaftspartnern in Südostasien zurzeit in einem gemeinsamen Projekt zur Entwicklungsforschung. Ziel ist es, die Dynamik der ländlichen Armut besser zu verstehen, um neue Strategien zur Bewältigung zu entwickeln.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die erste Phase des Projekts, das seit 2006 läuft, mit 1,1 Millionen Euro gefördert. Im Frühjahr 2007 sind 4400 Familien in jeweils drei ländlichen Provinzen Thailands und Vietnams erstmals zu ihren Lebensumständen, ihren Einkommensmöglichkeiten und Erfahrungen mit Schocks befragt worden. …Weiterlesen »

Share

Share
Share

Eigentümer und Herausgeber: Anke Pohl www.ethiker.com Das Copyright für veröffentlichte Publikationen, Objekte und Inhalte der Webseite verbleibt bei den Eigentümern.
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für die Inhalte externer Links übernommen. © www.ethiker.com
SSL Zertifikate

buero