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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Montag, 19. Februar 2018

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Mehr Zeitarbeit und Stellenabbau in der Pflege

Neue Studie – Institut Arbeit und Technik (IAT)

Düsseldorf

Boeckler-StiftungLaut einer von der Hans- Böckler- Stiftung geförderten Untersuchung des Instituts Arbeit und Technik (IAT) hat sich die Zahl der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer im Pflegebereich seit 2004 verfünffacht.

„Nachdem Einrichtungen tausende feste Arbeitsplätze abgebaut und Ausbildungsmöglichkeiten eingeschränkt haben, sind sie zunehmend auf Zeitarbeitskräfte angewiesen. Allein die deutschen Allgemeinkrankenhäuser haben zwischen 1996 und 2006 rund 46.000 Pflege- Vollzeitstellen gestrichen – obwohl der Arbeitsaufwand pro Patient gestiegen und die Patientenzahl etwa gleich geblieben ist. …Weiterlesen »

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WSI: Lohnentwicklung in Europa droht deutliche Abschwächung

Europäischer Tarifbericht in den WSI Mitteilungen

Düsseldorf

boeckler

Im Jahr 2009 sind die Tariflöhne in der Eurozone durchschnittlich um 2,6 Prozent angestiegen. Der Tariflohnzuwachs lag damit deutlich unterhalb der Steigerungsrate von 3,2 Prozent, die im Boomjahr 2008 erzielt wurde, aber oberhalb der Vorjahre 2007 (2,1 Prozent) und 2006 (2,3 Prozent). Zu diesem Ergebnis gelangt der neue Europäische Tarifbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung in der aktuellen Ausgabe der WSI Mitteilungen. Deutschland lag mit einer Tariflohnsteigerung von 2,6 Prozent im europäischen Mittelfeld. Die Spannbreite reichte von Finnland mit einer nominalen Tariflohnerhöhung von 3,9 Prozent bis zu Frankreich mit 2,3 Prozent. …Weiterlesen »

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Lauter Protest bei Eröffnung der WTO- Ministerkonferenz

Internationale Aktivisten fordern radikalen Wechsel im Handelssystem

Genf

attaclogoUnter lautem Protest internationaler Aktivistinnen und Aktivisten hat am heutigen Montag die siebte Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO in Genf begonnen. „Es ist gewissenlos von der WTO zu tagen, um genau das Freihandelssystem zu verteidigen und weiter auszubauen, das weltweit mit verantwortlich ist für die Finanzkrise und den Hunger, den ein Sechstel der Menschen weltweit leidet“, sagte Anurada Mittal, indische Aktivistin für das Menschenrecht auf Nahrung. „Wir brauchen einen radikalen Wechsel im globalen Wirtschaftssystem. Das Recht auf Nahrung und der Schutz der Umwelt müssen endlich an erster Stelle stehen.“

Bei einem NGO- Briefing vor Beginn der Konferenz hatte WTO- Generalsekretär Pascal Lamy erklärt, die Ursachen für die Wirtschaftskrise lägen nicht bei der WTO. …Weiterlesen »

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Globale Konkurrenzstrategie von EU und WTO verschärft Hunger

Welthunger auf dem höchsten Stand seit 1970

Frankfurt am Main

attaclogoAngesichts der dramatischen Zahlen über den Hunger in der Welt und wenige Wochen vor der WTO – Ministerkonferenz Ende November kritisiert das Netzwerk Attac die sogenannte Freihandelspolitik. Sowohl die WTO als auch die EU setzten weiterhin unbeirrt auf die neoliberalen Konzepte von Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung. „Die neoliberale Agenda ist gescheitert. Dass die Welt heute über so viel Wohlstand verfügt wie nie zuvor, aber dennoch über eine Milliarde Menschen an Hunger leiden, ist ein Skandal“, sagte Steffen Stierle, Mitglied im Attac Koordinierungskreis. „Deregulierte, globale Marktmechanismen versagen völlig, wenn es darum geht, den bestehenden Wohlstand gerecht zu verteilen“. …Weiterlesen »

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Modell Deutschland: Ausweg aus dem Treibhaus

WWF-Studie „Modell Deutschland“: Der Weg zu 95% weniger Treibhausgasemissionen

Berlin

© WWF

260-wwf_modellD_Internet101Die Klimawissenschaftler sind sich weitgehend einig: Die globale Temperatur darf nicht um mehr als zwei Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten steigen. Nur so lassen sich die schlimmsten Folgen des Klimawandels abwenden. Dazu müssen die Industrieländer ihre Treibhausgase allerdings bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, zeigt die heute in Berlin vorgestellte Studie des WWF: „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“. Die WWF-Studie liefert ein Navigationssystem zum Klimaschutzziel 2050 und zeigt, dass Emissionsminderungen von 95 Prozent möglich und bezahlbar sind. …Weiterlesen »

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Beschäftigungsmotor Klimaschutz

UBA-Studie untersucht Wirkungen von Energieeffizienz- Maßnahmen in Gebäuden, Verkehr und Unternehmen

Dessau-Roßlau

umweltbundesamtAmbitionierter Klimaschutz führt zu mehr Beschäftigung: Rund 630.000 neue Arbeitsplätze können in Deutschland entstehen. Voraussetzung dafür: Die Bundesregierung verfolgt das Ziel weiter, die nationalen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 insgesamt um rund 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu reduzieren. Einen wichtigen Beitrag leisten Maßnahmen für eine bessere Energieeffizienz.

So schafft allein die schnelle und konsequente Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in Gebäuden bis zum Jahr 2012 fast 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. …Weiterlesen »

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Demonstranten fordern Rettungspakete für Menschen statt für Banken

„March for Jobs“ zum Auftakt der G20-Proteste in Pittsburgh

Frankfurt am Main

attaclogoMit einem „March for Jobs“, also einem Protestmarsch für Arbeitsplätze, durch Pittsburgh hat die US- amerikanische „Bail- Out- People“-Bewegung am Sonntag die Aktionswoche gegen den G20- Gipfel eingeleitet. „Die Menschen versprechen sich hier nichts von dem bevorstehenden G20- Gipfel. Sie fordern ein weitgehendes Umsteuern der Politik und beklagen die enge Zusammenarbeit zwischen der Regierung, Banken und Konzernen, die am Ende immer wieder die Menschen im Regen stehen lassen“, berichtet Jutta Sundermann vom Koordinierungskreis des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac Deutschland, die an der Demonstration teilnahm. …Weiterlesen »

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Anti-Atom-Demonstration „Einfach mal abschalten – ATOMKRAFT NEIN DANKE!“

Mehr als 350 Trecker und rund 50.000 Menschen setzen ein machtvolles Zeichen: Atomenergie hat in Deutschland keine Zukunft! Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien

Berlin

bundRund 50.000 Menschen und mehr als 350 Trecker beteiligten sich an der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration am Samstag in Berlin und erteilten der weiteren Nutzung der Atomenergie eine klare Absage. Dazu erklärte der Trägerkreis des Anti- Atom- Trecks: „Von dieser Demonstration geht ein klares Signal aus: Die Zeit des Wartens auf den Atomausstieg ist vorbei! Nach Asse II und Krümmel und dem Gerede von Laufzeitverlängerungen sind die Menschen es einfach leid. Wir haben heute den Schulterschluss erlebt zwischen dem jahrzehntelangen Widerstand an den Standorten und aus den Bürgerinitiativen, der erstarkten Branche der Erneuerbaren Energien, den um nachhaltige, sozialverträgliche Arbeitsplätze streitenden Gewerkschaften und einer für die Bewahrung der Schöpfung eintretenden Kirche. …Weiterlesen »

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Die Bundestagswahl rückt näher und Deutschland sucht die KlimakanzlerIn

Umfrage zeigt: Grüne Jobs und Erneuerbare Energie können Wahl entscheiden

Berlin

germanwatchlogoWährend sich Deutschland auf die Bundestagswahlen in diesem Monat vorbereitet, könnte laut einer deutschlandweiten Infratest- dimap- Umfrage der Klimawandel den Ausschlag geben. Die Studie wurde von der neuen Kampagne KlimakanzlerIn gesucht in Auftrag gegeben. Mehr als neun von zehn Wählern (92%) gaben an, dass der Aufbau einer klimafreundlichen Wirtschaft mit Millionen neuer Arbeitsplätze wichtig für ihre Wahlentscheidung sei – mehr als die Hälfte sagten sogar, dies sei sehr wichtig.

„Klimawandel und grüne Jobs sind die vernachlässigten Themen dieser Wahl“, sagte Ricken Patel, Direktor der globalen Kampagnenorganisation Avaaz.org, bei der Vorstellung der Umfrage in Berlin. …Weiterlesen »

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WWF begrüßt den neuen Umweltfokus im SPD „Deutschland- Plan“

Wahlkampf

Berlin

Foto: © Tobias Dornbusch / WWF

260-Windraeder-_c_-WWF-TobiIn Berlin stellte der Kanzlerkandidat der SPD, Frank- Walter Steinmeier, die Grundzüge seines „Deutschland- Plans“ vor, von dessen Umsetzung er sich Millionen neuer Arbeitsplätze in Deutschland erhofft. Wesentliche Schwerpunkte dieses Plans sollen der sparsamere Einsatz von Energie und Rohstoffen sowie die Förderung grüner Schlüsseltechnologien sein.

Der WWF begrüßt, dass die SPD und ihr Kanzlerkandidat die Schaffung von Jobs durch Klima- und Umweltschutztechnologien in das Zentrum ihres politischen Wirkens stellen wollen. …Weiterlesen »

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