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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Donnerstag, 14. Dezember 2017

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WSI: Koalitionspläne zum Arbeitsrecht dürften zu noch mehr Befristungen führen

Anstieg von Zeitverträgen

Düsseldorf

boeckler

Die Zahl der befristeten Arbeitsverträge ist deutlich gestiegen, vor allem bei jüngeren Beschäftigten und Berufseinsteigern, zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Wenn die Bundesregierung ihre im Koalitionsvertrag niedergelegten Pläne zum Arbeitsrecht umsetzt, dürften es künftig noch mehr werden. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Reingard Zimmer, Arbeitsrechtlerin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans Böckler Stiftung. In Konzernunternehmen mit mehreren rechtlich eigenständigen Töchtern könnten praktisch unbegrenzte „Kettenbefristungen“ möglich werden, warnt die WSI- Expertin. …Weiterlesen »

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WSI: Einschränkungen beim Kündigungsschutz würden längerfristig mehr als die Hälfte aller Entlassenen treffen

Keine Belege für positive Beschäftigungseffekte

Düsseldorf

hans-boecklerRund zehn Millionen Beschäftigte wären ohne Absicherung durch das Kündigungsschutzgesetz, wenn das Gesetz künftig erst in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten gelten würde. Durch eine Verlängerung der individuellen Wartezeit auf zwei Jahre verlören darüber hinaus längerfristig auch in größeren Betrieben rund die Hälfte der Gekündigten den Schutz durch das Kündigungsschutzgesetz. Das zeigen Berechnungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. Zugleich belegen verschiedene empirische Untersuchungen, dass eine Schwächung des Kündigungsschutzes kaum Beschäftigungseffekte bringen dürfte. …Weiterlesen »


Wenn der Arbeitgeber kündigt: Nur jeder achte klagt

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung

Düsseldorf

hans_boeckler_stiftungWenn Arbeitgeber Arbeitsverhältnisse beenden, läuft das für sie zumeist relativ konfliktarm und ohne hohe Kosten ab, zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler-Stiftung. Nur 16 Prozent der vom Arbeitgeber Gekündigten erhalten eine Abfindung, lediglich gegen 12 Prozent der Kündigungen durch Arbeitgeber wird geklagt. Die Untersuchung bestätigt vorhergehende Forschungsergebnisse, wonach der Kündigungsschutz für Rechtsfrieden in den Arbeitsbeziehungen sorgt, ohne dem Arbeitsmarkt seine Dynamik zu nehmen. …Weiterlesen »


Die Arbeiter in Handy-Fabriken haben keine Stimme, während wir telefonieren

Neue Studie enthüllt schwerwiegende Arbeitsrechtsverletzungen in asiatischen Handyfabriken

Berlin

Am Fließband, In China und den meisten anderen asiatischen Produktionsstandorten der Elektronikindustrie arbeiten vor allem junge Frauen, die ihre oft sehr eintönige Arbeit in Spitzenzeiten für zehn bis zwölf Stunden pro Tag verrichten. Frauen werden von den Firmenchefs bevorzugt, weil sie als „leicht zu managen“ gelten.
Bildrechte: SACOM

am_fliessbandEine am Mittwoch veröffentlichte Studie der europäischen makeITfair-Kampagne kratzt am glänzenden Image der Elektronikindustrie. Die Studie enthüllt erschreckende Arbeitsbedingungen in asiatischen Handyfabriken: Junge Arbeiter hantieren ohne Schutzkleidung mit Chemikalien, leisten exzessive Überstunden, um ihre Grundbedürfnisse zu decken, und werden für fehlerhafte Produktion bestraft. In den Exportproduktionszonen in einigen Ländern Asiens, wo die Firmen angesiedelt sind, werden Proteste oft brutal unterdrückt. Die untersuchten Firmen liefern ihre Produkte an alle großen Handy-Firmen. …Weiterlesen »


Soziale Unternehmens- Verantwortung auf dem Rückzug?

Oxfam: Fundamentale Lücken bei neuer „ISO 26 000“-Norm

Santiago de Chile

oxfam

In Santiago de Chile zeichnet sich derzeit bei den sechsten internationalen Verhandlungen des neuen Leitfadens „ISO 26 000“ zu sozialer und ökologischer Verantwortung von Unternehmen und Organisationen ab, dass wesentliche erforderliche Kernelemente nicht enthalten sein werden. Die Entwicklungsorganisation Oxfam wird voraussichtlich aus dem ISO-Prozess aussteigen, wenn ihre Empfehlungen in der nächsten Version des Leitfadens keinen Niederschlag finden. Die neue Ethiknorm ISO 26 000 wird zunehmend von Kunden, Verbrauchern, Regierungen und Verbänden gefordert und soll zu glaubwürdigen Geschäftspraktiken führen und Wirtschaftsbetrug sowie Arbeitnehmer- ausbeutung unterbinden. …Weiterlesen »


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