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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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WWF Kinderclub Young Panda feiert ein großes Tigerfest

Kleine Tiger-Fans basteln weltgrößte Tigertatze

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© Arnold Morascher / WWF

Frankfurt – Kleine Umweltschützer und Tiger-Fans haben gestern die größte und bunteste Tigertatze der Welt gebastelt. Im Duisburger Indoor-Spielepark Pippolino klebten engagierte Kids rund 3.600 liebevoll bemalte Tatzen zu einer Riesentatze zusammen. Der Kinderclub Young Panda vom WWF hatte im Rahmen der Mitmach-Aktion „Deine Tatze für den Tiger“ junge Naturschützer dazu aufgerufen, ihre persönliche Tigertatze zu gestalten und einzusenden.


Ungleichmäßige Verteilung urbaner Biodiversität

Birds and the City

Leipzig

Tilo Arnold, PM www.ufz.de

bachstelzeDie ungleichmäßige Verteilung urbaner Biodiversität spiegelt die sozio- ökonomischen Gegebenheiten in der Stadt Leipzig wider. So ist die Vogelartenvielfalt in sozial schwächeren Gebieten oft geringer als in Gebieten mit überdurchschnittlich hohem Einkommen der Bevölkerung. Diese Einsicht gewannen Wissenschaftler des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) durch eine Untersuchung zur Brutvogelverteilung in Leipzig. Für ihre Studie, veröffentlicht im Fachblatt “Ecology and Society”, hatten sie die Anzahl der Vogelarten mit Daten zur Landnutzung, Einwohnerdichte, Haushaltsgröße, Durchschnittsalter, Wohnungsleerstand und Durchschnittseinkommen der Bevölkerung verglichen. …Weiterlesen »


Europäisches Naturschutzrecht ungenügend beachtet: Bedarfsbegründung zweifelhaft / Alternativenprüfung mangelhaft / Kompensation lückenhaft

Elbvertiefung weiterhin nicht genehmigungsfähig

Hamburg

PM www.wwf.de, Foto © Karl-Heinz Böhnke / WWF

Hamburger HafenDie Umweltorganisationen WWF und BUND haben heute eine gemeinsame Stellungnahme zur dritten Planänderung im strittigen Verfahren zur Elbvertiefung bei den Behörden eingereicht. Vor allem die Vorgaben des Europäischen und nationalen Naturschutzrechts sind erneut nicht ausreichend beachtet worden.

„Die geplante Elbvertiefung verschlimmert nach wie vor das Fischsterben in der Elbe, verschlechtert die Sauerstoffverhältnisse und Lebensbedingungen, verstärkt die Verlandung von Gewässerlebensraum und führt zu einer weiteren Kanalisierung des Flusses. Eine Vertiefung, die zu einer derartigen Verschlechterung der ökologischen Situation führt, verstößt gegen das Europäische Naturschutzrecht”, so Heike Vesper, Fachbereichsleiterin Meer und Küste des WWF Deutschland. …Weiterlesen »


WWF Jahresbericht 2009

WWF Deutschland freut sich über Zuwachs bei Unterstützern

Berlin

© WWF

260h-JB-09-WEB-1In Berlin wurde in der vergangenen Woche der WWF- Jahresbericht 2009 vorgestellt. Für die Umweltstiftung gab es Grund zur Freude: Die Zahl der Unterstützer legte 2009 um knapp sechs Prozent zu und stieg auf 378.000. Dem Jahresbericht zufolge lagen die Erlöse des WWF im vergangenen Jahr bei 41,8 Millionen Euro. Davon trugen die Spender den Löwenanteil von 58 Prozent. WWF- Vorstand Eberhard Brandes freut sich über dieses Ergebnis: „Die wachsende Unterstützung für den WWF als Anwalt der Natur zeigt, dass den Menschen der Schutz der Umwelt gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein wichtiges Anliegen ist.“ …Weiterlesen »


Programm für Nachwuchs- Naturschützer

Junior- Ranger erkundeten die Müritz

Frankfurt am Main

© Arnold Morascher / WWF

260-A.Morascher_EUROPARC_WWIm Müritz- Nationalpark – mitten im Land der 1000 Seen, fand am vergangenen Wochenende das Jahrestreffen der Nachwuchs- Naturschützer statt. Rund 300 Junior- Ranger aus dem gesamten Bundesgebiet widmeten sich auf dem zweitägigen Treffen dem Schwerpunktthema Wasserkreislauf. Insgesamt fanden dazu 11 Exkursionen statt, auf denen die Kinder Proben entnehmen konnten, die später in einem Labor untersucht wurden. Die besondere Bedeutung von Wasser konnte so hautnah erlebt werden. …Weiterlesen »


Bedrohung des Roten Tuns:

WWF begrüßt vorzeitigen Stopp des Tunfischfanges im Mittelmeer

Hamburg

Tunfischfang vor der spanischen Küste. © Jorge BARTOLOME / WWF

260_Red-tunaDie zuständige EU- Kommissarin Maria Damanaki stoppte gestern vorzeitig die Ringwadenfischerei auf Roten Tun. Bereits nach der Hälfte der vierwöchigen Saison hatten die industriellen Fangflotten der EU ihre jährlichen Quoten erfüllt. Der WWF, der sich in der Vergangenheit wiederholt für einen Fangstopp im Mittelmeer einsetzte, begrüßte diese Maßnahme und untermauerte gleichzeitig seine Forderung nach einem generellen Verbot der Ringwadenfischerei auf Roten Tunfisch im Mittelmeer.

„Dass die EU Flotte in zwei Wochen  ihre gesamte Jahresquote an Rotem Tun ausfischt, ist kein Zeichen für eine Erholung der Bestände – sondern zeigt die immense Überkapazität in dieser Fischerei“, sagt Karoline Schacht, Fischereiexpertin des WWF. …Weiterlesen »


WWF freut sich über Nachwuchs bei umgesiedelten Tigern

Sensation im Tiger- Reservat

Frankfurt am Main

Tigerweibchen mit Jungen. © Madhya Pradesh Forest Department

TigerinIm indischen Panna Tiger Reservat tapsen derzeit drei Tigerbabys durch die Wälder. „Die Kleinen sind ein Hoffnungsschimmer für den gesamten Tigerschutz“, so Katalina Engel, WWF- Tigerexpertin. „Es ist das erste Mal, dass es in freier Wildbahn Nachwuchs bei umgesiedelten Tigern gibt.“ Innerhalb eines Jahrzehnts hatten Wilderer sämtliche Tiger in dem Reservat ausgerottet. Im vergangenen Jahr wurden zwei Tigerweibchen und ein Männchen aus anderen Reservaten in das Panna Tiger Reservat gebracht und die Schutzbemühungen intensiviert. Der WWF hatte die drei erwachsenen Tiere bei der Umsiedlung mit Sendehalsbändern ausgestattet und ein Überwachungssystem bereit gestellt. …Weiterlesen »


WWF: Bemühungen zum Schutz des Aals bleiben ohne Fangstopp wirkungslos

Aigners Aal- Show

Hamburg

© Sabine Vielmo / WWF

Flussaal_zum_Verzehr Rund 65.000 junge Aale wird Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute in der Havel aussetzen, mit dem Ziel, den Bestand der Tiere in den Flüssen zu stärken. Der WWF kritisiert den deutschen Managementplan für Aal als nicht wirksam. „Diese Aktion nützt höchstens dem Angler – nicht dem Aal“ kommentiert Heike Vesper, WWF- Fischereiexpertin die Maßnahme. „Der Aal vermehrt sich nicht in unseren Flüssen. Wer hier wertvolle Glasaale aussetzt, muss dafür sorgen, dass die Fische unbeschadet zum Laichen ins Meer abwandern können.“ …Weiterlesen »


Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung

Südafrika – Hotspot für biologische Vielfalt und ihre Erforschung

Leipzig

NeFo stellt spannende Forschungsprojekte im Land der WM vor

biodiversitaet_afrikaSüdafrika hat viel zu bieten. Natürlich die Fußball- WM, doch vor allem ist es bekannt für eine riesige Fülle an einzigartigen Tieren und Pflanzen, also an Biodiversität. Das Land ist eines der artenreichsten Afrikas und dadurch auch ein Mekka für Biodiversitätsforscher, die sich mit den vielfältigsten Fragestellungen beschäftigen. Und häufig sind sie aus Deutschland. Da dieser Schatz der Natur durch die menschliche Ausbreitung immer stärker bedroht ist, geht es hier immer öfter um Strategien, den rasanten Schwund der Biodiversität zu stoppen. …Weiterlesen »


Forsa: Mehrheit der Deutschen meint, Natur- und Artenschutz findet zu wenig Beachtung

BUND startet Kampagne zur Biotopvernetzung

Berlin

bund53 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei Entscheidungen über große Bauprojekte zu wenig Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz genommen wird. In der Gruppe der unter 30-jährigen sowie der befragten Frauen sind sogar fast zwei Drittel dieser Meinung. 34 Prozent der Bevölkerung finden, bei solchen Entscheidungen werde der Natur- und Artenschutz angemessen berücksichtigt. Lediglich 10 Prozent der Deutschen meinen, dass zu viel Rücksicht auf den Naturschutz genommen wird.

Das sind Ergebnisse einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kurz vor dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai) in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa unter 1004 Bundesbürgern. …Weiterlesen »


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