WWF Kinderclub Young Panda feiert ein großes Tigerfest
Kleine Tiger-Fans basteln weltgrößte Tigertatze
Frankfurt – Kleine Umweltschützer und Tiger-Fans haben gestern die größte und bunteste Tigertatze der Welt gebastelt. Im Duisburger Indoor-Spielepark Pippolino klebten engagierte Kids rund 3.600 liebevoll bemalte Tatzen zu einer Riesentatze zusammen. Der Kinderclub Young Panda vom WWF hatte im Rahmen der Mitmach-Aktion „Deine Tatze für den Tiger“ junge Naturschützer dazu aufgerufen, ihre persönliche Tigertatze zu gestalten und einzusenden.
Von Redaktion am 31.08.2010 Rubrik: KULTUR NACHRICHTEN
• kommentieren »
Ungleichmäßige Verteilung urbaner Biodiversität
Birds and the City
Leipzig
Tilo Arnold, PM www.ufz.de
Die ungleichmäßige Verteilung urbaner Biodiversität spiegelt die sozio- ökonomischen Gegebenheiten in der Stadt Leipzig wider. So ist die Vogelartenvielfalt in sozial schwächeren Gebieten oft geringer als in Gebieten mit überdurchschnittlich hohem Einkommen der Bevölkerung. Diese Einsicht gewannen Wissenschaftler des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) durch eine Untersuchung zur Brutvogelverteilung in Leipzig. Für ihre Studie, veröffentlicht im Fachblatt “Ecology and Society”, hatten sie die Anzahl der Vogelarten mit Daten zur Landnutzung, Einwohnerdichte, Haushaltsgröße, Durchschnittsalter, Wohnungsleerstand und Durchschnittseinkommen der Bevölkerung verglichen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.08.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
Europäisches Naturschutzrecht ungenügend beachtet: Bedarfsbegründung zweifelhaft / Alternativenprüfung mangelhaft / Kompensation lückenhaft
Elbvertiefung weiterhin nicht genehmigungsfähig
Hamburg
PM www.wwf.de, Foto © Karl-Heinz Böhnke / WWF
Die Umweltorganisationen WWF und BUND haben heute eine gemeinsame Stellungnahme zur dritten Planänderung im strittigen Verfahren zur Elbvertiefung bei den Behörden eingereicht. Vor allem die Vorgaben des Europäischen und nationalen Naturschutzrechts sind erneut nicht ausreichend beachtet worden.
„Die geplante Elbvertiefung verschlimmert nach wie vor das Fischsterben in der Elbe, verschlechtert die Sauerstoffverhältnisse und Lebensbedingungen, verstärkt die Verlandung von Gewässerlebensraum und führt zu einer weiteren Kanalisierung des Flusses. Eine Vertiefung, die zu einer derartigen Verschlechterung der ökologischen Situation führt, verstößt gegen das Europäische Naturschutzrecht”, so Heike Vesper, Fachbereichsleiterin Meer und Küste des WWF Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.07.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
WWF Jahresbericht 2009
WWF Deutschland freut sich über Zuwachs bei Unterstützern
Berlin
© WWF
In Berlin wurde in der vergangenen Woche der WWF- Jahresbericht 2009 vorgestellt. Für die Umweltstiftung gab es Grund zur Freude: Die Zahl der Unterstützer legte 2009 um knapp sechs Prozent zu und stieg auf 378.000. Dem Jahresbericht zufolge lagen die Erlöse des WWF im vergangenen Jahr bei 41,8 Millionen Euro. Davon trugen die Spender den Löwenanteil von 58 Prozent. WWF- Vorstand Eberhard Brandes freut sich über dieses Ergebnis: „Die wachsende Unterstützung für den WWF als Anwalt der Natur zeigt, dass den Menschen der Schutz der Umwelt gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein wichtiges Anliegen ist.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.07.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
Programm für Nachwuchs- Naturschützer
Junior- Ranger erkundeten die Müritz
Frankfurt am Main
© Arnold Morascher / WWF
Im Müritz- Nationalpark – mitten im Land der 1000 Seen, fand am vergangenen Wochenende das Jahrestreffen der Nachwuchs- Naturschützer statt. Rund 300 Junior- Ranger aus dem gesamten Bundesgebiet widmeten sich auf dem zweitägigen Treffen dem Schwerpunktthema Wasserkreislauf. Insgesamt fanden dazu 11 Exkursionen statt, auf denen die Kinder Proben entnehmen konnten, die später in einem Labor untersucht wurden. Die besondere Bedeutung von Wasser konnte so hautnah erlebt werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 15.06.2010 Rubrik: KULTUR
• kommentieren »
Bedrohung des Roten Tuns:
WWF begrüßt vorzeitigen Stopp des Tunfischfanges im Mittelmeer
Hamburg
Tunfischfang vor der spanischen Küste. © Jorge BARTOLOME / WWF
Die zuständige EU- Kommissarin Maria Damanaki stoppte gestern vorzeitig die Ringwadenfischerei auf Roten Tun. Bereits nach der Hälfte der vierwöchigen Saison hatten die industriellen Fangflotten der EU ihre jährlichen Quoten erfüllt. Der WWF, der sich in der Vergangenheit wiederholt für einen Fangstopp im Mittelmeer einsetzte, begrüßte diese Maßnahme und untermauerte gleichzeitig seine Forderung nach einem generellen Verbot der Ringwadenfischerei auf Roten Tunfisch im Mittelmeer.
„Dass die EU Flotte in zwei Wochen ihre gesamte Jahresquote an Rotem Tun ausfischt, ist kein Zeichen für eine Erholung der Bestände – sondern zeigt die immense Überkapazität in dieser Fischerei“, sagt Karoline Schacht, Fischereiexpertin des WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.06.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
WWF freut sich über Nachwuchs bei umgesiedelten Tigern
Sensation im Tiger- Reservat
Frankfurt am Main
Tigerweibchen mit Jungen. © Madhya Pradesh Forest Department
Im indischen Panna Tiger Reservat tapsen derzeit drei Tigerbabys durch die Wälder. „Die Kleinen sind ein Hoffnungsschimmer für den gesamten Tigerschutz“, so Katalina Engel, WWF- Tigerexpertin. „Es ist das erste Mal, dass es in freier Wildbahn Nachwuchs bei umgesiedelten Tigern gibt.“ Innerhalb eines Jahrzehnts hatten Wilderer sämtliche Tiger in dem Reservat ausgerottet. Im vergangenen Jahr wurden zwei Tigerweibchen und ein Männchen aus anderen Reservaten in das Panna Tiger Reservat gebracht und die Schutzbemühungen intensiviert. Der WWF hatte die drei erwachsenen Tiere bei der Umsiedlung mit Sendehalsbändern ausgestattet und ein Überwachungssystem bereit gestellt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.06.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
WWF: Bemühungen zum Schutz des Aals bleiben ohne Fangstopp wirkungslos
Aigners Aal- Show
Hamburg
© Sabine Vielmo / WWF
Rund 65.000 junge Aale wird Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute in der Havel aussetzen, mit dem Ziel, den Bestand der Tiere in den Flüssen zu stärken. Der WWF kritisiert den deutschen Managementplan für Aal als nicht wirksam. „Diese Aktion nützt höchstens dem Angler – nicht dem Aal“ kommentiert Heike Vesper, WWF- Fischereiexpertin die Maßnahme. „Der Aal vermehrt sich nicht in unseren Flüssen. Wer hier wertvolle Glasaale aussetzt, muss dafür sorgen, dass die Fische unbeschadet zum Laichen ins Meer abwandern können.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 26.05.2010 Rubrik: UMWELT
• 1 Kommentar »
Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung
Südafrika – Hotspot für biologische Vielfalt und ihre Erforschung
Leipzig
NeFo stellt spannende Forschungsprojekte im Land der WM vor
Südafrika hat viel zu bieten. Natürlich die Fußball- WM, doch vor allem ist es bekannt für eine riesige Fülle an einzigartigen Tieren und Pflanzen, also an Biodiversität. Das Land ist eines der artenreichsten Afrikas und dadurch auch ein Mekka für Biodiversitätsforscher, die sich mit den vielfältigsten Fragestellungen beschäftigen. Und häufig sind sie aus Deutschland. Da dieser Schatz der Natur durch die menschliche Ausbreitung immer stärker bedroht ist, geht es hier immer öfter um Strategien, den rasanten Schwund der Biodiversität zu stoppen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 26.05.2010 Rubrik: FORSCHUNG
• kommentieren »
Forsa: Mehrheit der Deutschen meint, Natur- und Artenschutz findet zu wenig Beachtung
BUND startet Kampagne zur Biotopvernetzung
Berlin
53 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei Entscheidungen über große Bauprojekte zu wenig Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz genommen wird. In der Gruppe der unter 30-jährigen sowie der befragten Frauen sind sogar fast zwei Drittel dieser Meinung. 34 Prozent der Bevölkerung finden, bei solchen Entscheidungen werde der Natur- und Artenschutz angemessen berücksichtigt. Lediglich 10 Prozent der Deutschen meinen, dass zu viel Rücksicht auf den Naturschutz genommen wird.
Das sind Ergebnisse einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kurz vor dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai) in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa unter 1004 Bundesbürgern. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.05.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »