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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Samstag, 16. Dezember 2017

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BUND startet Kampagne zur Biotopvernetzung

Forsa: Mehrheit der Deutschen meint, Natur- und Artenschutz findet zu wenig Beachtung

Berlin

bund53 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei Entscheidungen über große Bauprojekte zu wenig Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz genommen wird. In der Gruppe der unter 30-jährigen sowie der befragten Frauen sind sogar fast zwei Drittel dieser Meinung. 34 Prozent der Bevölkerung finden, bei solchen Entscheidungen werde der Natur- und Artenschutz angemessen berücksichtigt. Lediglich 10 Prozent der Deutschen meinen, dass zu viel Rücksicht auf den Naturschutz genommen wird.

Das sind Ergebnisse einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kurz vor dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai) in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa unter 1004 Bundesbürgern. …Weiterlesen »

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Europas Pflanzenwelt verarmt

Umweltveränderungen

Halle / Saale

Die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis), eine Nordamerikanische Auenpflanze, wurde in Europa als Ziepflanze eingeführt. Sie verbreitet sich erfolgreich auf Brachflächen. Foto: André Künzelmann/UFZ

goldruteMit steigenden Artenzahlen durch das Einwandern neuer Pflanzenarten werden die Pflanzengemeinschaften (Floren) vieler Europäischer Regionen einander immer ähnlicher. Immer häufiger kommen die gleichen Arten vor, wohingegen seltene Arten aussterben. Doch nicht nur die Artengemeinschaften werden sich immer ähnlicher, sondern auch die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Regionen. Diese Prozesse führen zu einem Verlust der Einzigartigkeit Europäischer Floren, schreiben Wissenschaftler des DAISIE- Forschungsprojektes in der aktuellen Online- Ausgabe des Fachblatts Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS). …Weiterlesen »


Kahlschlag für deutsche Kinderbücher

WWF findet Tropenholz bei Benjamin Blümchen, Felix und Co.

Frankfurt am Main

© Stefan Streit / WWF

260-Kinderbuecher-IMG_1012-Für deutsche Kinderbücher stirbt Tropenwald. Das hat die Untersuchung „Tropenwaldzerstörung für Kinderbücher – Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland“ des WWF ergeben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt vorgelegt. Bei 19 von 51 getesteten Kinderbüchern wurden Anteile von Tropenholz nachgewiesen. Dazu gehören unter anderem so bekannte Titel wie „Benjamin Blümchen – Komm mit mir durch den Tag!“, „Felix bei den Kindern dieser Welt“ und „Bodobär auf der Ritterburg“. Insgesamt hat der WWF Titel von 13 Verlagen positiv gestestet, darunter die Branchengrößen Bertelsmann, Esslinger aus der Klett-Gruppe und Pattloch aus der Verlagsgruppe Droemer Knaur (ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Holtzbrinck und Weltbild). …Weiterlesen »


In zwölf Etappen führen angesehene Wissenschaftler durch die Klimageschichte der Erde

Zeitreise durchs Klima

München

Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel – droht eine globale Klimakatastrophe? MPI für Chemie / K. Achenbach

klimageschichteIst Klimawandel lediglich ein modernes Phänomen oder hat es ihn in der Erdgeschichte schon immer gegeben? Wie groß ist der Einfluss des Menschen auf das Klima? Welche Faktoren beeinflussen Klimaphänomene und wie hängen sie voneinander ab? In einer Veranstaltungsreihe des Max- Planck- Instituts für Chemie und dem Forschungszentrum Erdsystemwissenschaft der Johannes Gutenberg- Universität (Geocycles) Mainz stellen sich zwölf Wissenschaftler der Diskussion. Ihre Vorträge können ab sofort online angesehen werden. …Weiterlesen »


Schwarzbuch Wald dokumentiert Defizite beim Naturschutz und in der Forstwirtschaft

Forderungen des BUND für eine künftige Waldwirtschaft

Berlin

bundEin erstmalig vorgelegtes „Schwarzbuch Wald“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist erhebliche Defizite in der deutschen Waldwirtschaft nach. In 15 Fallstudien aus elf Bundesländern werden u. a. Verstöße gegen nationale und europäische Naturschutzgesetze und -richtlinien dokumentiert. Dazu gehören Kahlschläge, Fällungen wertvoller Altbaumbestände und Bodenschäden. Mehrfach wurde auch die Brut besonders geschützter Arten zerstört, was gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstößt. Zur Begründung für verheerende Eingriffe werde oftmals die Verkehrssicherungspflicht missbraucht. …Weiterlesen »


Jede Minute verschwinden Waldflächen in der Größe von 36 Fußballfeldern

Zum Tag des Baumes: WWF fordert verantwortungsvolleren Umgang mit Ressource Wald

Frankfurt am Main

Foto: © Cede Prudente / WWF

260-3-kinabatangan-_c_-cedeAnlässlich des am Samstag stattfindenden internationalen „Tag des Baumes“ ruft der WWF zu einem bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang mit dem Rohstoff Holz und dem Lebensraum Wald auf. Wirtschaft und Verbraucher vor allem in den Industriestaaten müssen ihre Konsumgewohnheiten radikal umstellen. Ansonsten werden auch die letzten großen Waldgebiete der Erde schon in wenigen Jahren irreparabel geschädigt sein. Das hätte katastrophale Konsequenzen für die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch für den Menschen. Holzprodukte und landwirtschaftliche Güter, für die Wald zerstört wird, sollten nur gekauft werden, wenn sie aus einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft stammen, ruft der WWF auf. …Weiterlesen »


Größtes Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier

Gewinner und Verlierer 2008:

Frankfurt am Main

Foto: Iberische Luchse. © WWF Spanien

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Die Umweltstiftung WWF zieht eine durchwachsene Jahresbilanz. „Zwar gibt es für manche Arten Grund zur Hoffnung, doch das Massensterben im Tier- und Pflanzenreich dauert mit unverminderter Härte und gnadeloser Schnelligkeit an“, sagt Volker Homes, Leiter des WWF-Artenschutzteams. Hauptursachen sind Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Wilderei und Übernutzung durch den Menschen. …Weiterlesen »


WWF fordert ökologische Finanzwende für den EU-Haushalt

Brüssel muss Vergabe seiner Fördermittel an Umweltkriterien koppeln

Berlin / Brüssel

Foto: © photodisc

ernteDer WWF fordert, die Vergabe sämtlicher EU-Fördermittel verbindlich an ökologische Kriterien zu knüpfen. „Wir brauchen eine ökologische Finanzwende“, sagt Peter Torkler, EU-Experte beim WWF, anlässlich der Konferenz zur Reform des EU-Haushalts heute in Brüssel. Europa habe sich ehrgeizige Ziele im Kampf gegen den Klimawandel und das Aussterben der Arten gesteckt, finanziere aber nach wie vor fatale Umweltsünden. „Derzeit werden nicht einmal fünf Prozent der EU-Gelder dafür verwendet, den Ausstoß von CO2 zu verringern“, so Torkler. …Weiterlesen »


Düngen bis zum Umkippen

Agrarministerkonferenz in Meißen

Berlin

Foto: © Michel Gunther / WWF-Canon

naehrstoffeAgrarpolitik versagt beim Gewässerschutz

Die Bauern dürfen sich in diesem Jahr über gute Ernten freuen. Doch die hohen Erträge wurden teuer erkauft. Sie gehen auf den massiven Einsatz von Stickstoffdüngern zurück. Gülle und Mineraldünger sorgen aber nicht nur für gefüllte Scheunen, sondern sie belasten die Gewässer, versauern die Böden, verursachen maßgeblich das Artensterben und stellen eine wachsende Belastung des Klimas dar. „Mit der derzeitigen Agrarpolitik ist eine Lösung des Problems nicht in Sicht.“ …Weiterlesen »


Über 100 heimische Vogelarten gefährdet

Verbände stellen aktuelle Rote Liste der Brutvögel Deutschlands vor

Berlin

uhu

Der Vogelschutz in Deutschland kann Erfolge vorweisen, verzeichnet aber auch weitere Rückschläge. Das zeigt die neue „Rote Liste der Brutvögel Deutschlands“, die am Freitag in Berlin vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Gezielte Maßnahmen des Artenschutzes haben bewirkt, dass es manchen der früher gefährdeten Vogelarten jetzt wieder besser geht. Dafür sind jedoch die Bestände anderer Arten zusammengebrochen, so dass in den Gefährdungskategorien der Roten Liste nach wie vor 110 Arten stehen. „Gewinner und Verlierer sind nah beieinander“, sagte Hans-Günther Bauer, Sprecher des Nationalen Rote-Liste-Gremiums. „Während der Seeadler weiterhin im Aufwind ist, kämpft der Schreiadler ums Überleben.“ …Weiterlesen »


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