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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Forsa: Mehrheit der Deutschen meint, Natur- und Artenschutz findet zu wenig Beachtung

BUND startet Kampagne zur Biotopvernetzung

Berlin

bund53 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei Entscheidungen über große Bauprojekte zu wenig Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz genommen wird. In der Gruppe der unter 30-jährigen sowie der befragten Frauen sind sogar fast zwei Drittel dieser Meinung. 34 Prozent der Bevölkerung finden, bei solchen Entscheidungen werde der Natur- und Artenschutz angemessen berücksichtigt. Lediglich 10 Prozent der Deutschen meinen, dass zu viel Rücksicht auf den Naturschutz genommen wird.

Das sind Ergebnisse einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kurz vor dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai) in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa unter 1004 Bundesbürgern. …Weiterlesen »


Internationales UN-Jahr der Biologischen Vielfalt – WWF fordert drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen

Die Arche Noah wieder flott machen!

Berlin / Frankfurt am Main

© Zig Koch / WWF

Butterflies

Heute eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin offiziell das internationale Jahr der Biologischen Vielfalt der Vereinten Nationen. Der WWF begrüßt die Ankündigungen, den Kampf gegen das Artensterben zu verstärken. Allerdings dürfe es nicht bei Sonntagsreden bleiben. Deutschland habe noch bis zum Herbst den Vorsitz bei den UN- Verhandlungen im Rahmen des Übereinkommens zur biologischen Vielfalt (CBD) und stehe besonders in der Verantwortung. „Leider kneifen Bund und Länder oft, wenn es konkret wird“, beklagt Eberhard Brandes. Der Geschäftsführer des WWF Deutschland fordert den drastischen Abbau Umwelt erstörender Subventionen, beispielsweise für die Landwirtschaft und die Fischerei. Aktuellen Studien zufolge fließen weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben. …Weiterlesen »


Menschenverursachtes Artensterben schreitet auch 2009 ungebremst voran. / WWF: Bundesregierung verfehlt Biodiversitäts- Ziel

Eisbär, Tiger & Co: Gewinner und Verlierer 2009

Frankfurt am Main

© David Lawson / WWF-UK

Sumatra-TigerDie Umweltstiftung WWF zieht unter Artenschutzgesichtspunkten eine durchwachsene Jahresbilanz. Während sich die Lage von Tiger, Eisbär oder Nashorn in 2009 weiter verschlechtert habe, können Elbebiber, Luchs und Amur-Leopard etwas optimistischer in die Zukunft blicken. „Es gab zwar für manche Arten einzelne Silberstreifen am Horizont, doch das Massenaussterben im Tier- und Pflanzenreich dauerte auch 2009 unvermindert an“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Hauptursachen seien die ungebremste Lebensraumzerstörung, der Klimawandel, eine zunehmende Wilderei und die Übernutzung durch den Menschen. …Weiterlesen »


Umweltveränderungen

Europas Pflanzenwelt verarmt

Halle / Saale

Die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis), eine Nordamerikanische Auenpflanze, wurde in Europa als Ziepflanze eingeführt. Sie verbreitet sich erfolgreich auf Brachflächen. Foto: André Künzelmann/UFZ

goldruteMit steigenden Artenzahlen durch das Einwandern neuer Pflanzenarten werden die Pflanzengemeinschaften (Floren) vieler Europäischer Regionen einander immer ähnlicher. Immer häufiger kommen die gleichen Arten vor, wohingegen seltene Arten aussterben. Doch nicht nur die Artengemeinschaften werden sich immer ähnlicher, sondern auch die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Regionen. Diese Prozesse führen zu einem Verlust der Einzigartigkeit Europäischer Floren, schreiben Wissenschaftler des DAISIE- Forschungsprojektes in der aktuellen Online- Ausgabe des Fachblatts Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS). …Weiterlesen »


WWF findet Tropenholz bei Benjamin Blümchen, Felix und Co.

Kahlschlag für deutsche Kinderbücher

Frankfurt am Main

© Stefan Streit / WWF

260-Kinderbuecher-IMG_1012-Für deutsche Kinderbücher stirbt Tropenwald. Das hat die Untersuchung „Tropenwaldzerstörung für Kinderbücher – Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland“ des WWF ergeben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt vorgelegt. Bei 19 von 51 getesteten Kinderbüchern wurden Anteile von Tropenholz nachgewiesen. Dazu gehören unter anderem so bekannte Titel wie „Benjamin Blümchen – Komm mit mir durch den Tag!“, „Felix bei den Kindern dieser Welt“ und „Bodobär auf der Ritterburg“. Insgesamt hat der WWF Titel von 13 Verlagen positiv gestestet, darunter die Branchengrößen Bertelsmann, Esslinger aus der Klett-Gruppe und Pattloch aus der Verlagsgruppe Droemer Knaur (ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Holtzbrinck und Weltbild). …Weiterlesen »


Zeitreise durchs Klima

In zwölf Etappen führen angesehene Wissenschaftler durch die Klimageschichte der Erde

München

Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel – droht eine globale Klimakatastrophe? MPI für Chemie / K. Achenbach

klimageschichteIst Klimawandel lediglich ein modernes Phänomen oder hat es ihn in der Erdgeschichte schon immer gegeben? Wie groß ist der Einfluss des Menschen auf das Klima? Welche Faktoren beeinflussen Klimaphänomene und wie hängen sie voneinander ab? In einer Veranstaltungsreihe des Max- Planck- Instituts für Chemie und dem Forschungszentrum Erdsystemwissenschaft der Johannes Gutenberg- Universität (Geocycles) Mainz stellen sich zwölf Wissenschaftler der Diskussion. Ihre Vorträge können ab sofort online angesehen werden. …Weiterlesen »


Tropenwälder bis zum Ende des Jahrhunderts abgeholzt – positive Nachrichten aus Brasilien und Kolumbien

Tag der Tropenwälder: WWF warnt vor Artensterben und Klimawandel durch Waldzerstörung

Frankfurt am Main

© Zig Koch / WWF

260-2965--Detalhe-de-arvoreAnlässlich des gestrigen Tags der Tropenwälder warnte der WWF vor den fatalen Folgen der Tropenwaldvernichtung. Wenn die Abholzung der tropischen Wälder mit dem jetzigen Tempo fortschreitet, werden sie weltweit spätestens bis zum Ende des Jahrhunderts abgeholzt sein. Das hätte katastrophale Folgen für die Artenvielfalt und das Weltklima. Jedes Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Tropenwald abgeholzt, das entspricht der Fläche von 36 Fußballfeldern pro Minute. Weltweit gibt es nur noch etwa 10 Millionen Quadratkilometer tropische Wälder.

„Wenn die Abholzung der Wälder nicht schnellstmöglich gestoppt wird, wird es schon bald zu irreversiblen Schädigungen in der globalen Waldstruktur kommen“, so WWF Tropenwaldexperte Markus Radday. „Dadurch würden Tropenwälder als Lebensraum und Klimastabilisator zunichte gemacht“. …Weiterlesen »


Forderungen des BUND für eine künftige Waldwirtschaft

Schwarzbuch Wald dokumentiert Defizite beim Naturschutz und in der Forstwirtschaft

Berlin

bundEin erstmalig vorgelegtes „Schwarzbuch Wald“ des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist erhebliche Defizite in der deutschen Waldwirtschaft nach. In 15 Fallstudien aus elf Bundesländern werden u. a. Verstöße gegen nationale und europäische Naturschutzgesetze und -richtlinien dokumentiert. Dazu gehören Kahlschläge, Fällungen wertvoller Altbaumbestände und Bodenschäden. Mehrfach wurde auch die Brut besonders geschützter Arten zerstört, was gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstößt. Zur Begründung für verheerende Eingriffe werde oftmals die Verkehrssicherungspflicht missbraucht. …Weiterlesen »


Zum Tag des Baumes: WWF fordert verantwortungsvolleren Umgang mit Ressource Wald

Jede Minute verschwinden Waldflächen in der Größe von 36 Fußballfeldern

Frankfurt am Main

Foto: © Cede Prudente / WWF

260-3-kinabatangan-_c_-cedeAnlässlich des am Samstag stattfindenden internationalen “Tag des Baumes” ruft der WWF zu einem bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang mit dem Rohstoff Holz und dem Lebensraum Wald auf. Wirtschaft und Verbraucher vor allem in den Industriestaaten müssen ihre Konsumgewohnheiten radikal umstellen. Ansonsten werden auch die letzten großen Waldgebiete der Erde schon in wenigen Jahren irreparabel geschädigt sein. Das hätte katastrophale Konsequenzen für die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch für den Menschen. Holzprodukte und landwirtschaftliche Güter, für die Wald zerstört wird, sollten nur gekauft werden, wenn sie aus einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft stammen, ruft der WWF auf. …Weiterlesen »


Gewinner und Verlierer 2008:

Größtes Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier

Frankfurt am Main

Foto: Iberische Luchse. © WWF Spanien

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Die Umweltstiftung WWF zieht eine durchwachsene Jahresbilanz. „Zwar gibt es für manche Arten Grund zur Hoffnung, doch das Massensterben im Tier- und Pflanzenreich dauert mit unverminderter Härte und gnadeloser Schnelligkeit an“, sagt Volker Homes, Leiter des WWF-Artenschutzteams. Hauptursachen sind Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Wilderei und Übernutzung durch den Menschen. …Weiterlesen »


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