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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Ungleichmäßige Verteilung urbaner Biodiversität

Birds and the City

Leipzig

Tilo Arnold, PM www.ufz.de

bachstelzeDie ungleichmäßige Verteilung urbaner Biodiversität spiegelt die sozio- ökonomischen Gegebenheiten in der Stadt Leipzig wider. So ist die Vogelartenvielfalt in sozial schwächeren Gebieten oft geringer als in Gebieten mit überdurchschnittlich hohem Einkommen der Bevölkerung. Diese Einsicht gewannen Wissenschaftler des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) durch eine Untersuchung zur Brutvogelverteilung in Leipzig. Für ihre Studie, veröffentlicht im Fachblatt “Ecology and Society”, hatten sie die Anzahl der Vogelarten mit Daten zur Landnutzung, Einwohnerdichte, Haushaltsgröße, Durchschnittsalter, Wohnungsleerstand und Durchschnittseinkommen der Bevölkerung verglichen. …Weiterlesen »


WWF Jahresbericht 2009

WWF Deutschland freut sich über Zuwachs bei Unterstützern

Berlin

© WWF

260h-JB-09-WEB-1In Berlin wurde in der vergangenen Woche der WWF- Jahresbericht 2009 vorgestellt. Für die Umweltstiftung gab es Grund zur Freude: Die Zahl der Unterstützer legte 2009 um knapp sechs Prozent zu und stieg auf 378.000. Dem Jahresbericht zufolge lagen die Erlöse des WWF im vergangenen Jahr bei 41,8 Millionen Euro. Davon trugen die Spender den Löwenanteil von 58 Prozent. WWF- Vorstand Eberhard Brandes freut sich über dieses Ergebnis: „Die wachsende Unterstützung für den WWF als Anwalt der Natur zeigt, dass den Menschen der Schutz der Umwelt gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein wichtiges Anliegen ist.“ …Weiterlesen »


Programm für Nachwuchs- Naturschützer

Junior- Ranger erkundeten die Müritz

Frankfurt am Main

© Arnold Morascher / WWF

260-A.Morascher_EUROPARC_WWIm Müritz- Nationalpark – mitten im Land der 1000 Seen, fand am vergangenen Wochenende das Jahrestreffen der Nachwuchs- Naturschützer statt. Rund 300 Junior- Ranger aus dem gesamten Bundesgebiet widmeten sich auf dem zweitägigen Treffen dem Schwerpunktthema Wasserkreislauf. Insgesamt fanden dazu 11 Exkursionen statt, auf denen die Kinder Proben entnehmen konnten, die später in einem Labor untersucht wurden. Die besondere Bedeutung von Wasser konnte so hautnah erlebt werden. …Weiterlesen »


WWF und GEH: dramatischer Verlust der biologischen Vielfalt auf dem Bauernhof

Stallhasen lassen die Ohren hängen

Berlin

Wildkaninchen

Hasen findet man immer seltener in Feld und Wiese, sondern bereits seit Jahren auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Vielen seiner domestizierten Verwandten ergeht es kaum anders. Die Kaninchenställe von heute ähneln industriellen Fleischfabriken und dort finden sich fast nur noch auf schnelles Wachstum getrimmte Mastkaninchen. Der WWF und die Gesellschaft zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen (GEH) beklagen, dass das Artensterben vor Nutztieren nicht halt mache. Auch im Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt verabschiede sich jede Woche eine Haustierrasse von diesem Planeten. …Weiterlesen »


WWF warnt vor Bedrohungen der Weltmeere und empfiehlt Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ / Kinostart: 25. Februar

Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet

Hamburg

© Universum Film GmbH

Unsere Ozeane

Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts. …Weiterlesen »


Greenpeace- Aktivisten kennzeichnen bundesweit Babymilch- Produkte

Achtung! Gen- Milch bei Nestlé und Milupa

Hamburg

greenpeace

Gegen Gen- Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestieren Greenpeace- Aktivisten am Samstag bundesweit in 39 Städten. In über 100 Supermärkten und Drogerien wird Babymilchpulver zudem mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: “Umweltgefahr – Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik- Futter.” Greenpeace fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen- Milch- Produktion auszusteigen.

“Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gefährdet die Artenvielfalt und erhöht den Pestizid- Einsatz in der Landwirtschaft”, sagt Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »


Zusammen mit Gewerkschaften, Handwerk, Mittelstand und Kirchen soll der Umwelt- und Naturschutz in Deutschland gestärkt werden

BUND- Delegierte fordern: Industriestaaten müssen beim Weltklimagipfel in Kopenhagen in Vorleistung gehen

Bad Hersfeld / Berlin

bundZwei Wochen vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf seiner Delegiertenkonferenz im hessischen Bad Hersfeld die Industriestaaten aufgerufen, noch vor Beginn der Verhandlungen in Vorleistung zu gehen und sich auf eine Minderung ihrer Klimagase um 45 Prozent bis 2020 festzulegen. Dies müsse unabhängig von verbindlichen Zusagen der Schwellenländer geschehen, ihre CO2- Emissionen ebenfalls einschneidend zu senken. Ein Vorangehen der reichen Nationen sei die letzte Chance, das drohende Scheitern des Kopenhagener Gipfels noch zu verhindern, sagte der BUND- Vorsitzende Hubert Weiger. Fest zusagen müssten die Industriestaaten außerdem genügend Finanzmittel zur Unterstützung ärmerer Staaten bei der Anpassung an den Klimawandel und für Technologietransfers. …Weiterlesen »


Weltweit einzigartiges Forschungsprojekt stellt gebündeltes Wissen zur Artenvielfalt zur Verfügung

Das Leben im Wasser verstehen und schützen

Berlin

Fontane-Maräne /(Coregonus fontanae), diese Maräne kommt nur im Stechlinsee in Brandenburg vor. Foto: Jörg Freyhof

fischWir befinden uns am Rande einer globalen Biodiversitätskrise. Bis zum Jahre 2050 ist mit einem Verlust von bis zu 50 Prozent der weltweiten Artenvielfalt zu rechnen. Der Erhalt der Biodiversität ist daher eine globale gesellschaftliche Herausforderung, vergleichbar dem Klimaschutz, der nachhaltigen Energieversorgung und der Sicherung der Welternährung. Unter Federführung des Leibniz- Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin entwickeln Wissenschaftler aus 19 internationalen Institutionen in einem weltweit einzigartigen Forschungsprogramm eine allgemein zugängliche Informationsplattform, um Veränderungen der Biodiversität in Süßwassersystemen rasch dokumentieren und besser vorhersagen zu können. Das Projekt BioFresh startet im November 2009. …Weiterlesen »


Hausaufgaben für Schwarz- Gelb

Frankfurt am Main

© Hartmut Jungius / WWF-Canon

260_Loesung_Windenergiee_WaIm Rahmen der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen trifft sich heute erstmals eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von CDU, CSU und FDP, um die Umweltpolitik der zukünftigen Bundesregierung zu skizzieren. Der WWF warnt vor faulen Kompromissen. Die Koalition stehe insbesondere beim Klimaschutz, in der Landwirtschaftspolitik und bei Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt vor enormen Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene.

„Die künftige Regierung steht im Wort. Beim bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen muss sie Farbe bekennen. Deutschland muss seiner Führungsrolle beim Klimaschutz weiter gerecht werden“, so Christine Kolmar, Leiterin des Politikbereichs beim WWF Deutschland. …Weiterlesen »


WWF fordert von der neuen Regierung umweltpolitischen Kraftakt

Deutschland kann mehr

Frankfurt am Main

Welchen Weg schlägt die neue Regierung ein?  © J. Fieber/igreen media / WWF

260-_MG_1673JF08-_c_-J Umwelt- und Klimaschutz spielten im Wahlkampf von CDU und FDP kaum eine Rolle. Der WWF warnt davor, diese „sträfliche Vernachlässigung der Zukunftsthemen“ fortzusetzen. Die Umweltschutzorganisation fordert von der neuen Regierung, der Umweltpolitik spätestens bei den Koalitionsverhandlungen einen angemessenen Stellenwert einzuräumen. Die einstmalige „Klimakanzlerin“ Angela Merkel habe in der schwarz- gelben Koalition einen Ruf zu verteidigen. Wenige Wochen vor dem entscheidenden Klimagipfel von Kopenhagen sei eine Regierung gefordert, die entschlossen eine Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz übernehme. …Weiterlesen »


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