WWF warnt vor Bedrohungen der Weltmeere und empfiehlt Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ / Kinostart: 25. Februar
Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet
Hamburg
© Universum Film GmbH

Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: KULTUR
• kommentieren »
Greenpeace- Aktivisten kennzeichnen bundesweit Babymilch- Produkte
Achtung! Gen- Milch bei Nestlé und Milupa
Hamburg

Gegen Gen- Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestieren Greenpeace- Aktivisten am Samstag bundesweit in 39 Städten. In über 100 Supermärkten und Drogerien wird Babymilchpulver zudem mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: “Umweltgefahr – Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik- Futter.” Greenpeace fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen- Milch- Produktion auszusteigen.
“Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gefährdet die Artenvielfalt und erhöht den Pestizid- Einsatz in der Landwirtschaft”, sagt Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
• kommentieren »
Zusammen mit Gewerkschaften, Handwerk, Mittelstand und Kirchen soll der Umwelt- und Naturschutz in Deutschland gestärkt werden
BUND- Delegierte fordern: Industriestaaten müssen beim Weltklimagipfel in Kopenhagen in Vorleistung gehen
Bad Hersfeld / Berlin
Zwei Wochen vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf seiner Delegiertenkonferenz im hessischen Bad Hersfeld die Industriestaaten aufgerufen, noch vor Beginn der Verhandlungen in Vorleistung zu gehen und sich auf eine Minderung ihrer Klimagase um 45 Prozent bis 2020 festzulegen. Dies müsse unabhängig von verbindlichen Zusagen der Schwellenländer geschehen, ihre CO2- Emissionen ebenfalls einschneidend zu senken. Ein Vorangehen der reichen Nationen sei die letzte Chance, das drohende Scheitern des Kopenhagener Gipfels noch zu verhindern, sagte der BUND- Vorsitzende Hubert Weiger. Fest zusagen müssten die Industriestaaten außerdem genügend Finanzmittel zur Unterstützung ärmerer Staaten bei der Anpassung an den Klimawandel und für Technologietransfers. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.11.2009 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
Weltweit einzigartiges Forschungsprojekt stellt gebündeltes Wissen zur Artenvielfalt zur Verfügung
Das Leben im Wasser verstehen und schützen
Berlin
Fontane-Maräne /(Coregonus fontanae), diese Maräne kommt nur im Stechlinsee in Brandenburg vor. Foto: Jörg Freyhof
Wir befinden uns am Rande einer globalen Biodiversitätskrise. Bis zum Jahre 2050 ist mit einem Verlust von bis zu 50 Prozent der weltweiten Artenvielfalt zu rechnen. Der Erhalt der Biodiversität ist daher eine globale gesellschaftliche Herausforderung, vergleichbar dem Klimaschutz, der nachhaltigen Energieversorgung und der Sicherung der Welternährung. Unter Federführung des Leibniz- Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin entwickeln Wissenschaftler aus 19 internationalen Institutionen in einem weltweit einzigartigen Forschungsprogramm eine allgemein zugängliche Informationsplattform, um Veränderungen der Biodiversität in Süßwassersystemen rasch dokumentieren und besser vorhersagen zu können. Das Projekt BioFresh startet im November 2009. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.11.2009 Rubrik: FORSCHUNG
• kommentieren »
Hausaufgaben für Schwarz- Gelb
Frankfurt am Main
© Hartmut Jungius / WWF-Canon
Im Rahmen der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen trifft sich heute erstmals eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von CDU, CSU und FDP, um die Umweltpolitik der zukünftigen Bundesregierung zu skizzieren. Der WWF warnt vor faulen Kompromissen. Die Koalition stehe insbesondere beim Klimaschutz, in der Landwirtschaftspolitik und bei Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt vor enormen Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene.
„Die künftige Regierung steht im Wort. Beim bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen muss sie Farbe bekennen. Deutschland muss seiner Führungsrolle beim Klimaschutz weiter gerecht werden“, so Christine Kolmar, Leiterin des Politikbereichs beim WWF Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.10.2009 Rubrik: POLITIK
• kommentieren »
WWF fordert von der neuen Regierung umweltpolitischen Kraftakt
Deutschland kann mehr
Frankfurt am Main
Welchen Weg schlägt die neue Regierung ein? © J. Fieber/igreen media / WWF
Umwelt- und Klimaschutz spielten im Wahlkampf von CDU und FDP kaum eine Rolle. Der WWF warnt davor, diese „sträfliche Vernachlässigung der Zukunftsthemen“ fortzusetzen. Die Umweltschutzorganisation fordert von der neuen Regierung, der Umweltpolitik spätestens bei den Koalitionsverhandlungen einen angemessenen Stellenwert einzuräumen. Die einstmalige „Klimakanzlerin“ Angela Merkel habe in der schwarz- gelben Koalition einen Ruf zu verteidigen. Wenige Wochen vor dem entscheidenden Klimagipfel von Kopenhagen sei eine Regierung gefordert, die entschlossen eine Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz übernehme. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 29.09.2009 Rubrik: POLITIK
• kommentieren »
Deutsches Primatenzentrum GmbH – Leibnitz- Institut für Primatenforschung
Netzwerk Biodiversität der Primaten
Göttingen
Pageh Stumpfnasenaffen (Simias concolor) auf der Mentawai-Insel Siberut, Foto: Fauzan Sayamsuri
Die Leibniz- Gemeinschaft richtet vom 14.-20. September 2009 bundesweit Veranstaltungen im Rahmen der “Woche der Biodiversität” aus. Dabei stellen an vielen Orten in Deutschland Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeiten zur Biodiversität, also zur Vielfalt der Lebensformen auf unserem Planeten, vor. An dieser Initiative beteiligt sich das Deutsche Primatenzentrum (DPZ) als Mitglied der Leibniz Gemeinschaft am Samstag, dem 19.09. 2009, in Göttingen mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung zur Artenvielfalt der Primaten, zu ihrer Erforschung und ihrer aktuellen Gefährdung.
Die Vielfalt der irdischen Lebensformen betrifft alle Menschen dieser Welt unmittelbar: Sie hat Konsequenzen für die Produktion von Lebensmitteln und die Verbesserung von Agrarprodukten, für die Herstellung neuer Medikamente auf der Grundlage von Wirkstoffen bestimmter Pflanzen- und Tierarten sowie für die Erholungsfunktion artenreicher Lebensräume (Ökotourismus). …Weiterlesen »
Von Redaktion am 15.09.2009 Rubrik: KULTUR
• kommentieren »
Gute Note für Deutschland / Integratives Nutzungskonzept für die Ostsee gefordert
WWF veröffentlicht Vergleich der Ostseestaaten
Hamburg
© Abraham / WWF
Die Anrainerstaaten der Ostsee haben bisher nicht die nötigen Instrumente, um Schutz und Nutzung der Ostsee verantwortlich zu managen, warnt der WWF heute bei der Veröffentlichung des jährlichen Ostsee-Ländervergleiches in Stockholm. Deutschland erhielt noch die besten Noten für seine Maßnahmen zum Schutz und Management seiner Ostseeräume.
Der Ostseevergleich 2009 untersucht, wie die Staaten die internationalen Abkommen zum Ostseeschutz umsetzen, ob sie ihrem Ziel gerecht werden, den Meeresraum ganzheitlich und dem Ökosystem angemessen zu entwickeln und zu managen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.09.2009 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
Neueste WWF-Daten: Entwaldung ungebremst
Dramatische Situation auf Borneo und Sumatra
Frankfurt am Main
Waldbedeckung auf Sumatra 2007 © Uryu, Y. et al / WWF Indonesia – Sumatra Snapshots
Die Entwaldung auf Borneo und Sumatra, zwei der wichtigsten Regenwaldgebiete der Erde, schreitet ungebremst voran. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bestandsaufnahme, deren Ergebnisse der WWF heute vorgelegt hat. Wenn die Entwaldung so fortschreitet, werden die Tieflandregenwälder auf beiden Inseln bis zum Jahr 2020 zerstört sein. Die Daten basieren auf Satellitenbildauswertungen der letzten Jahre und sind international die aktuellsten, die in Bezug auf Sumatra und Borneo vorliegen. Die größte Bedrohung ist mittlerweile die Umwandlung der Wälder in Plantagen aus Ölpalme und schnell wachsenden Baumarten (Akazie, Eukalyptus) für die Zellstofferzeugung. Ein Großteil der Produkte, für die in Indonesien Regenwald zerstört wird, wird für die Industrieländer produziert. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 26.08.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
• kommentieren »
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
“Wildes Land Deutschland”: NAJU setzt auf Internet und reale Natur
Berlin
Naturschutzjugend mag es wild: ab August können sich in ganz Deutschland Gruppen für den Natur- und Fledermausschutz stark machen. Foto: © NAJU
Nach den beiden Kampagnen “Die Entsiegler” und “Flussconnection” beschäftigt sich die Naturschutzjugend (NAJU) im Naturschutzbund Deutschland (NABU) ab Ende August in ihrer neuen Kampagne “Wildes Land Deutschland” (Wi.L.D.) mit dem Schutz und dem Erhalt von Kulturlandschaften, alten Alleen, Bäumen sowie Fledermäusen. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 21 Jahren sind dazu eingeladen, sich in regionalen Gruppen zusammenzuschließen und in einem Wettstreit gemeinsame Aktionen zum Naturschutz durchzuführen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 06.08.2009 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »