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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 05. Dezember 2008

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Attac fordert einheitliche europäische Bankenaufsicht

Ecofin schließt nur faule Kompromisse

Frankfurt am Main

attacMit scharfer Kritik hat der globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Unfähigkeit des Finanzministerrats der Europäischen Union (Ecofin) reagiert, angesichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise angemessene Maßnahmen zu vereinbaren. “Dass sich die Finanzminister aus länderegoistischen Motiven nicht auf eine einheitliche europäische Bankenaufsicht einigen konnten, zeigt, dass sie die Bedeutung eines solchen Instruments trotz der schweren Krise nicht begriffen haben” sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. …Weiterlesen »


Attac, Bund der Energieverbraucher und Robin Wood übergeben fast 10.000 Unterschriften

Stromnetze gehören in die öffentliche Hand!

Berlin

attac

Attac, der Bund der Energieverbraucher und Robin Wood haben die Bundesregierung aufgefordert, die Hochspannungsnetze vollständig in die öffentliche Hand zu überführen. Fast 10.000 Unterschriften mit dieser Forderung übergaben Vertreterinnen und Vertreter der drei Organisationen am heutigen Donnerstag im Bundeskanzleramt. Parallel dazu konfrontierten Attac- Aktive die Vorstandsvorsitzenden von RWE, Eon und Vattenfall Europe bei der Konferenz “Kraftwerke und Netze für eine nachhaltige Energieversorgung” der Deutschen Energieagentur (Dena) in Berlin mit ihrer Forderung nach einer demokratischen Kontrolle der Netze: Vor den Augen der überraschten Konferenzteilnehmer entrollten die Globalisierungskritiker ein Transparent mit der Aufschrift “Netze in öffentliche Hand! Soziale und ökologische Stromversorgung!” …Weiterlesen »


IWF und WTO sind Garanten für weitere Krisen / G20 nicht legitimiert

Weltfinanzgipfel: Kosmetische Regulierung statt Ursachenbekämpfung

Frankfurt am Main

attac

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die Ergebnisse des so genannten Weltfinanzgipfels in Washington als völlig unzureichend kritisiert. “Der Kern einer neuen Weltwirtschaftsordnung muss die Beseitigung der globalen ökonomischen Unterschiede und der sozialen Ungleichheit sein”, sagte Alexis Passadakis vom Attac-Koordinierungskreis. “Die nun angedachten neuen Regeln deuten an, dass es den G20 vor allem um Kosmetik geht. Sie haben offensichtlich kein Interesse, die tiefer liegenden Ursachen der Krise anzugehen, insbesondere das chronische Defizit der USA und die horrenden Exportüberschüsse von Deutschland und China.” …Weiterlesen »


Ab heute im Vorprogamm von James Bond und Let’s Make Money

Tatortregisseur dreht Attac- Kinospot zur Bankenkrise

Frankfurt am Main

attac_kinospot

Der preisgekrönte Tatort-Regisseur Thomas Bohn hat für das globalisierungskritische Netzwerk Attac einen 52-Sekundenspot zum Thema Bankenkrise entwickelt.

Der Film wirkt zunächst wie der Werbespot einer Bank  – dann aber wird deutlich, dass mit der Bank und ihren Mitarbeitern einiges nicht in Ordnung ist. Eine alltägliche Beratungssituation in einer Bank entwickelt sich zur Groteske. …Weiterlesen »


500 Teilnehmer beim ersten Lateinamerika-Kongress von Attac

Alternativen zum Neoliberalismus sind möglich

Mannheim

attac

Mit mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist am heutigen Sonntag in Mannheim der erste Lateinamerika-Kongress von Attac zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Continente Rebelde – Alternativen zum Neoliberalismus“ kamen Interessierte aus ganz Deutschland zusammen, um sich über Alternativen zur neoliberalen Politik aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas zu informieren und zu diskutieren. Gäste aus Bolivien, Ecuador, Argentinien, Venezuela und Kuba stellten Projekte wie die neuen Verfassungen von Ecuador und Bolivien vor, die mit breiter Beteiligung der Bevölkerung erarbeitet und anschließend durch Referenden verabschiedet wurden. …Weiterlesen »


400 Berlinerinnen und Berliner bei Protest-Kundgebung von Attac

Nicht auf unsere Kosten - Die Profiteure sollen zahlen!

Berlin

attac“Nicht auf unsere Kosten – Die Profiteure sollen zahlen!” Unter diesem Motto haben am heutigen Donnerstag, dem Weltspartag, 400 Berlinerinnen und Berliner bei einer von Attac mit organisierten Kundgebung vor dem Bundesfinanzministerium eine sozial gerechte Finanzierung der Kosten der Finanzkrise gefordert. “Dass sich heute so viele trotz Kälte und Dauerregens unserem Protest angeschlossen haben, zeigt, dass sich Wut breit macht”, sagte Alexis Passadakis vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis. Jahre lang hätten sich die Bedingungen für die große Bevölkerungsmehrheit durch Sozialabbau und Niedriglöhne verschlechtert, während eine kleine Minderheit von den liberalisierten Finanzmärkten profitiert habe. “Es ist Zeit für eine grundlegende Umverteilung von Reich zu Arm. Es ist Zeit für eine neue Protestbewegung!”, sagte Alexis Passadakis. …Weiterlesen »


Thema Umverteilung wird konsequent ausgespart

Finanzkrise: SPD-Papier vollkommen unzureichend

Frankfurt am Main

attacDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat das am heutigen Montag von einer SPD-Arbeitsgruppe unter Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vorgelegte Papier “Eine neue Balance von Markt und Staat: Verkehrsregeln für die Internationalen Finanzmärkte” als vollkommen unzureichend kritisiert.

“Von einer sozialdemokratischen Antwort auf die Finanzmarktkrise kann aber keine Rede sein – im Gegenteil: Das Papier spart konsequent das Thema Umverteilung aus”, sagte Alexis Passadakis vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Die Vorschläge reichten bei Weitem nicht aus, um den Verwüstungen der Krise Einhalt zu gebieten. “Die Ursachen der Krise müssen an der Wurzel gepackt werden. Dazu gehört, die Banken unter demokratische Kontrolle zu bringen und den Reichtum grundlegend umzuverteilen”, betonte Alexis Passadakis. …Weiterlesen »


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