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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Donnerstag, 18. März 2010

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Finanzmarktreform hat weiterhin Priorität:

Nur ein transparenter Reformprozess schafft Glaubwürdigkeit

Berlin

transparency

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. fordert eine transparente und mutige Reform des Finanzmarktes. Eine Abgabe der Banken zur Refinanzierung der „Banken- Rettungs- Kosten“ nach US- Muster zielt darauf ab, Fehlentscheidungen der Vergangenheit zu korrigieren. Zukunftsgerichtete Finanzmarktreformen dürfen daneben nicht an Priorität verlieren. Die regulierenden Finanzbehörden, insbesondere das Financial Stability Board (FSB), müssen wesentlich transparenter agieren. Es muss beispielsweise klar sein, nach welchen Prinzipien das FSB Entscheidungen trifft. Nur so entsteht ein glaubwürdiger Reformprozess, der Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen ist. …Weiterlesen »


Klimapolitik wird Wirtschaftsinteressen geopfert

Frankfurt am Main

attaclogoMit einer überraschenden Aktion hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Freitag vor der Frankfurter Börse für Klimagerechtigkeit und gegen faule Tricks der Industrieländer in Kopenhagen demonstriert. Mit Tapetenkleister und Watte verwandelten die Aktivistinnen und Aktivisten den Bronze-Bären vor der Börse in einen Eisbären.

“Die Regierungen der Industrieländer drohen, den Eisbär – ebenso wie die gesamte Klimapolitik – den Interessen der Finanzindustrie und großer Konzerne zu opfern”, sagte Jutta Sundermann vom Attac- Koordinierungskreis. Der Handel mit Verschmutzungsrechten schütze nicht das Klima, sondern schaffe lediglich neue Geschäftsfelder für Banken und Konzerne. …Weiterlesen »


Krisen-Verursacher müssen zahlen / Steuer im Euroraum einführbar

Finanztransaktionssteuer: Attac begrüßt internationale Task Force

Frankfurt am Main

attaclogoDas Europäische Attac- Netzwerk begrüßt das erste Treffen einer internationalen Task Force für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTT) am 22. Oktober in Paris. Der Task Force gehören die Finanzminister zahlreicher Staaten an. Die Globalisierungskritiker fordern, dass die Verursacher der globalen Wirtschaftskrise für ihre Bewältigung bezahlen und das globale Finanzcasino geschlossen wird. Für beide Ziele sei eine Finanztransaktionssteuer dringend notwendig.

“Die Finanztransaktionssteuer ist – etwa im Euroraum – so problemlos einführbar wie die Gebühren für Girokonten”, sagte Peter Wahl vom Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland. …Weiterlesen »


Attac beprognostiziert soziale Unruhen

Forderungen der Arbeitgeber bedeuten Klassenkampf von oben

Frankfurt am Main

attaclogoMit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf den Forderungskatalog der Arbeitgeberverbände reagiert, den diese bereits einen Tag nach der Bundestagswahl der neuen Mehrheit im Bundestag präsentiert haben. Wenn die schwarz-gelbe Koalition diesen Forderungen nachkomme, seien soziale Unruhen unausweichlich. “Es ist mehr als dreist, wie offen der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages Wohltaten für Unternehmen und sozialen Einschnitten das Wort redet. Das würde die weitere Spaltung der Gesellschaft bedeuten”, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. …Weiterlesen »


Attac legt Kapital an die Kette

Frankfurt am Main

attaclogoMit einer Aufsehen erregenden Aktion hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am heutigen Donnerstag in Frankfurt seiner Forderung Nachdruck verliehen, Banken und Kapitalmärkte zu schrumpfen und Reichtum umzuverteilen. Anlass für die Aktion war der heute beginnende G20- Gipfel in Pittsburgh/USA.

Vor den Augen der überraschten Passanten warfen die Globalisierungskritiker rot-weiße Baustellenketten über das Euro- Zeichen auf dem Frankfurter Willy- Brandt- Platz und umwickelten mit ihnen die 15 Meter hohe Skulptur. “Statt G20: Kapital an die Kette! Umverteilung von oben nach unten – weltweit!” forderten sie dazu auf einem Transparent. …Weiterlesen »


Finanzmärkte schrumpfen und Krisenlasten gerecht verteilen

G20: Attac fordert endlich Nägel mit Köpfen statt heißer Luft

Frankfurt am Main

attaclogoDie Globalisierungskritiker von Attac Deutschland und Attac Österreich haben die Staats- und Regierungschefs der 20 wirtschaftsstärksten Industrie- und Schwellenländer aufgefordert, bei ihrem Gipfeltreffen in Pittsburgh endlich eine echte Regulierung des internationalen Finanzsektors anzugehen und dafür zu sorgen, dass die Profiteure der liberalisierten Kapitalmärkte weltweit für die Kosten der Krise aufkommen.

“Es genügt nicht, populistisch einzelne Maßnahmen als Allheilmittelmittel zu verkaufen. Wir benötigen einen grundlegenden Wandel des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems. Dafür ist ein Dreiklang aus echter Regulierung und Schrumpfung des Bank- und Finanzsektors, der Beseitigung von globalen Ungleichgewichten sowie der Bezahlung der Kosten der Krise durch ihre Verursacher nötig”, sagte Detlev von Larcher von Attac Deutschland. …Weiterlesen »


Volumen zwischen 2005 und 2008 verdreifacht

Informationen über Aktien- Rückkäufe oft wenig transparent

Düsseldorf

hans-boecklerGroße Unternehmen in Deutschland haben in den Jahren vor der Krise immer mehr eigene Aktien aufgekauft. 51 der 160 in Dax, MDax, SDax und TecDax gelisteten Unternehmen erwarben von Januar 2005 bis September 2008 eigene Aktien. Für den Besitz an sich selbst gaben sie in diesem Zeitraum rund 49,6 Milliarden Euro aus. Damit folgen die deutschen Manager einem internationalen Trend, zeigt eine Studie des Saarbrücker Info- Institutes im Auftrag der Hans- Böckler- Stiftung. Solche Aktienrückkäufe sind aber nicht unproblematisch, weil sie zulasten von Investitionen gehen können und nicht selten wenig transparent ablaufen. Es gibt ein starkes persönliches Eigeninteresse der Manager an diesem Instrument. Strengere Informationspflichten für das Management können die Risiken begrenzen. …Weiterlesen »


“March for Jobs” zum Auftakt der G20-Proteste in Pittsburgh

Demonstranten fordern Rettungspakete für Menschen statt für Banken

Frankfurt am Main

attaclogoMit einem “March for Jobs”, also einem Protestmarsch für Arbeitsplätze, durch Pittsburgh hat die US- amerikanische “Bail- Out- People”-Bewegung am Sonntag die Aktionswoche gegen den G20- Gipfel eingeleitet. “Die Menschen versprechen sich hier nichts von dem bevorstehenden G20- Gipfel. Sie fordern ein weitgehendes Umsteuern der Politik und beklagen die enge Zusammenarbeit zwischen der Regierung, Banken und Konzernen, die am Ende immer wieder die Menschen im Regen stehen lassen”, berichtet Jutta Sundermann vom Koordinierungskreis des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac Deutschland, die an der Demonstration teilnahm. …Weiterlesen »


Attac fordert Taten statt Worte – Finanztransaktionssteuer jetzt einführen

Ein Jahr Lehman-Pleite: Von Finanzmarktregulierung keine Spur

Frankfurt am Main

attaclogoAnlässlich des Jahrestags der US- amerikanischen Bank Lehmann Brothers am kommenden Dienstag hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac der Politik und den Banken vorgeworfen, nicht einmal ansatzweise die notwendigen Konsequenzen aus der Finanzkrise gezogen zu haben. “Allen Ankündigungen zum Trotz ist in den vergangenen zwölf Monaten so gut wie nichts in Richtung einer verstärkten Kontrolle und Regulierung der Finanzmärkte passiert”, stellte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest.

Egal, ob es um strenge Regeln für den Handel auf den Finanzmärkten gehe, um ein Verbot von hoch riskanten Finanzprodukten wie Zertifikaten, Derivaten und Hedgefonds, um strengere Eigenkapitalvorschriften oder die Besteuerung von Finanzmarkttransaktionen – keine der notwendigen Regeln sei in Angriff genommen worden. …Weiterlesen »


Überraschende Attac- Aktion im Untersuchungsausschuss zur Hypo Real Estate

“HRE- Akten offen legen – Banken zur Kasse!”

Berlin / Frankfurt am Main

attaclogoAktivistinnen und Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac haben am gestrigen Donnerstag im Bundestags- Untersuchungsausschuss zur Hypo Real Estate (HRE) in Berlin überraschend ein Banner mit der Forderung “HRE- Akten offen legen – Banken zur Kasse!” von der Zuschauertribüne entrollt. Die von Sprechchören begleitete Aktion begann unmittelbar vor der Zeugenanhörung von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück.

Zur Begründung hieß es, der HRE- Untersuchungsausschuss, der mit Steinbrück heute seinen letzten Zeugen anhört, sei seinen Aufgaben nicht gerecht geworden. …Weiterlesen »


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