Attac fordert staatliche Hilfen nur für Good Banks
Steinbrücks Bad Banks: Risiko bleibt bei Steuerzahlern
Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zu Bad Banks, den er am morgigen Mittwoch im Kabinett vorlegen will, als unsozial kritisiert. “Es klingt gut, wenn es in dem Papier heißt, die Eigentümer der Banken müssten für mögliche Verluste der Bad Banks selbst aufkommen. Die Wahrheit sieht anders aus: Das Risiko für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler bleibt”, betonte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Der Grund: Für die Schuldverschreibungen, die eine Bad Bank der dazugehörigen Good Bank gibt, garantiert für 20 Jahre der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin). …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.05.2009 Rubrik: POLITIK
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Attac fordert sofortigen Stopp der Aktivitäten der Commerzbank in Steueroasen
Steinbrück muss seinen Worten Taten folgen lassen
Frankfurt am Main

Nach der Übernahme von 25% plus einer der Aktien der Commerzbank durch den Bund verlangt Attac den sofortigen Rückzug der Commerzbank aus sämtlichen Steueroasen. Die Bank hat u.a. Filialen auf den Cayman- Inseln in Singapur und in den europäischen Steueroasen Schweiz und Luxemburg.
“Jetzt muss Steinbrück seinen Worten Taten folgen lassen! In seinen Reden hat sich der Finanzminister auf europäischen und internationalen Konferenzen sowie vor dem Bundestag gegen Steuerflucht stark gemacht,” sagte Detlev von Larcher, Attac Steuerexperte und Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis. “Seine Forderungen etwa gegenüber der Schweiz oder Liechtenstein verlieren jede Glaubwürdigkeit, wenn der Einstieg des Bundes als größter Aktionär bei der Commerzbank nicht zum Ende der Aktivitäten in Steueroasen führt.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.01.2009 Rubrik: POLITIK
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Neue Recherche Spezial 13/2008:
Literatur- und Forschungsnachweise zur Finanzkrise
Bonn
Sophie Zervos, GESIS – Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen
Unter dem Titel “Mit der Bubble- Ökonomie in die Krise” bündelt die Dezember- Ausgabe der Reihe “Recherche Spezial” die aktuellsten sozialwissenschaftlichen Literatur- und Forschungsnachweise, die sich mit den Ursachen und den Folgen der aktuellen Finanzkrise beschäftigen.
Die Banken- und Finanzkrise, die im Frühsommer 2007 mit einer US- Immobilienkrise begann, wurde im Verlauf des Jahres 2008 zu einem globalen Problem, dessen wirtschaftliche Folgen in der Zukunft noch nicht absehbar sind. Die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute prognostizieren einstimmig für das Jahr 2009 die schlimmste Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik. Zugleich ist der Staat nach Jahrzehnten der wirtschafts- und finanzpolitischen Deregulierung als mächtiger Gestaltungsfaktor auf den Wirtschaftsmarkt zurückgekehrt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.01.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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Attac fordert einheitliche europäische Bankenaufsicht
Ecofin schließt nur faule Kompromisse
Frankfurt am Main
Mit scharfer Kritik hat der globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die Unfähigkeit des Finanzministerrats der Europäischen Union (Ecofin) reagiert, angesichts der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise angemessene Maßnahmen zu vereinbaren. “Dass sich die Finanzminister aus länderegoistischen Motiven nicht auf eine einheitliche europäische Bankenaufsicht einigen konnten, zeigt, dass sie die Bedeutung eines solchen Instruments trotz der schweren Krise nicht begriffen haben” sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.12.2008 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Ab heute im Vorprogamm von James Bond und Let’s Make Money
Tatortregisseur dreht Attac- Kinospot zur Bankenkrise
Frankfurt am Main

Der preisgekrönte Tatort-Regisseur Thomas Bohn hat für das globalisierungskritische Netzwerk Attac einen 52-Sekundenspot zum Thema Bankenkrise entwickelt.
Der Film wirkt zunächst wie der Werbespot einer Bank – dann aber wird deutlich, dass mit der Bank und ihren Mitarbeitern einiges nicht in Ordnung ist. Eine alltägliche Beratungssituation in einer Bank entwickelt sich zur Groteske. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.11.2008 Rubrik: KULTUR
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5. Tag der Finanzen
Besinnung unterm Rettungsschirm
Nürtingen
Prof. Dr. Dr. Dietmar Ernst führte beim 5. Tag der Finanzen in das Tagungsthema ein. HfWU; Tzamalouka
Grundlegender Regulierungsbedarf, Lob für die Bundesregierung und Gefahr noch nicht gebannt – diese vorläufige Bilanz zur aktuellen Finanzkrise zogen die Experten auf dem 5. Tag der Finanzen. Die Veranstaltung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) und des Deutschen Instituts für Corporate Finance lockte mit namhaften Referenten und einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mehr als 500 Teilnehmer in die Nürtinger Stadthalle. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.11.2008 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Attac fordert weltwirtschaftlichen Paradigmenwechsel
Geplante Weltfinanzgipfel nur Theater
Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die am Wochenende konkretisierten Pläne für eine Serie von Weltfinanzgipfeln scharf kritisiert. “Bereits jetzt ist abzusehen, dass wir nur eine globale Theateraufführung erleben werden. Die von den Regierungschefs diskutierten Maßnahmen machen deutlich, dass es ihnen bloß darum geht, den Finanzmarkt- Kapitalismus zu retten, statt den dringend nötigen weltwirtschaftliche Paradigmenwechsel einzuleiten”, sagte Alexis Passadakis vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.10.2008 Rubrik: POLITIK
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Attac kritisiert Gesetzentwurf als unsozial und undemokratisch
Banken- Rettungspaket mit Sonderabgabe auf Vermögen koppeln
Frankfurt am Main
Attac hat das geplante 470-Milliarden-Euro-Rettungspaket für die Banken als unsozial und undemokratisch kritisiert. Bei einer Protestaktion am Mittwoch vor dem Bundestag forderte das globalisierungskritische Netzwerk die Abgeordneten auf, das Rettungspaket nur zusammen mit einer Sonderabgabe auf Vermögen zu verabschieden und Hilfen für Banken an einen echten Systemwechsel zu koppeln.
„Dieses Gesetz wurde im Hinterzimmer in einer Runde von Banklobbyisten ausgeklüngelt. Und jetzt verlangt die Bundesregierung vom Parlament einen Blankoscheck über Kapitalhilfen in Höhe von 100 Milliarden Euro – ohne jegliche demokratische Kontrolle, welche Banken das Geld zu welchen Bedingungen erhalten und wer die Kosten trägt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.10.2008 Rubrik: POLITIK
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Attac fordert Sonderabgabe auf Vermögen
Rettungspaket für Banken sozial gerecht finanzieren!
Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac fordert die Bundesregierung und den Bundestag auf, das geplante Rettungspaket für die Banken in Höhe von insgesamt 470 Milliarden Euro sozial gerecht zu finanzieren. Nach Presseangaben rechnet die Bundesregierung mit einer Haushaltsbelastung von mindestens 20 Milliarden Euro durch Ausfälle bei dem 400 Milliarden Euro umfassenden Garantiefonds. “Es ist nicht akzeptabel, dass jetzt den Banken das Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in den Rachen geworfen wird, während es gleichzeitig an vielen anderen Stellen fehlt”, sagte Stephan Schilling vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.10.2008 Rubrik: POLITIK
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Keine Hilfe für Pleite-Banken ohne Systemwechsel
EU- Finanzminister müssen heute das Casino schließen
Frankfurt am Main

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die EU-Finanzminister aufgefordert, bei ihrem Treffen endlich klare Regeln zur Kontrolle der Finanzmärkte zu beschließen sowie dafür zu sorgen, dass die Steuerzahler nicht auf den Kosten der Finanzkrise sitzen bleiben. “Es ist völlig inakzeptabel, nun dem Bankensektor mit Milliardenhilfen aus der Patsche zu helfen, ohne gleichzeitig einen Systemwechsel anzugehen”, sagte Stephan Schilling, Finanzmarktexperte im bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.10.2008 Rubrik: POLITIK
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