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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 29. März 2017

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Wie Algen Metalle recyceln können

TU-Wissenschaftler entwickeln umweltfreundliche Methode zur Reinigung von kontaminiertem Wasser

Berlin

tu_berlinSo ein Algenteppich kann einem im Sommer die Lust am Baden verderben. Für Dr. Gerald Bunke vom Institut für Biotechnologie an der Technischen Universität Berlin sind Algen jedoch spannende Forschungsobjekte. So untersucht er die Fähigkeit verschiedener Mikro- und Makroalgen, Metalle zu binden. Damit können Algenkügelchen das durch Gifte und Schwermetalle kontaminierte Wasser säubern.

„Insgesamt haben wir 48 verschiedene Algenspezies und Cyanobakterien dahingehend überprüft, welche Halb- oder Schwermetalle sie an ihre Zelloberfläche binden können“, berichtet der Wissenschaftler. So haben er und sein Team zum Beispiel herausgefunden, dass Cyanobakterien eine besondere Affinität zu Blei haben. …Weiterlesen »

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Massensterben am Meeresgrund

Universität Wien

Wien

Todeszone im Kleinformat: Im Kubus sind Tiere und Pflanzen eingeschlossen/ Department für Meeresbiologie

todeszonenUnter dem blauen Meeresspiegel ringen Organismen um Luft und Leben: Weltweit gibt es in Küstenbereichen bereits 400 sauerstoffarme (hypoxische) Zonen, sogenannte Todeszonen (Dead Zones). Zusammengenommen beträgt ihre Fläche rund 250.000 Quadratkilometer – ein Gebiet so groß wie Deutschland. Ein Team um Michael Stachowitsch und Bettina Riedel vom Department für Meeresbiologie geht der Problematik experimentell auf den Grund.

Ursache des Massensterbens am Meeresgrund sind sogenannte Sauerstoffkrisen. „Man spricht von Eutrophierung – Nährstoffanreicherung im Gewässer – in Zusammenhang mit einer saisonal bedingten Schichtung des Wasserkörpers“, erklärt Stachowitsch: …Weiterlesen »


Saharastrom und Wasserkraft – mit erneuerbaren Energien in die Zukunft

GESIS – Leibnitz- Institut für Sozialwissenschaft

Bonn

gesisDie Juli- Ausgabe der GESIS – Fachinformationsreihe „Recherche Spezial“ thematisiert die sozialwissenschaftlichen Aspekte der regenerativen Energiegewinnung und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Im Zeichen von Klimaerwärmung und Verknappung der Erdölressourcen zeigt sich zunehmend die Notwendigkeit, den Energiebedarf aus nachhaltigen, sich erneuernden Quellen zu beziehen. Neben Sonnenkraft werden auch Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt, um Strom zu erzeugen. In der Bundesrepublik Deutschland lag Ende März 2009 der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtenergiegewinnnung bei rund 10 Prozent. Doch trotz hoher Investitionskosten und technischer Schwierigkeiten beim Stromtransport nimmt die Menge der regenerativ gewonnenen Energie rasch zu. …Weiterlesen »


Biostrom aus der Zelle

Freiburger Nachwuchsforscher gewinnen beim Ideenwettbewerb „Bioenergie“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Freiburg

Foto: Sven Kerzenmacher und Dr. Johannes GescherUniversität Freiburg

biostrom_aus_der_zelleDie jungen Forscher Dr. Johannes Gescher und Sven Kerzenmacher von der Universität Freiburg zählen zu den Gewinnern beim Ideenwettbewerb „Bioenergie – Neue Wege beschreiten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Der Ideenwettbewerb im Rahmen der Förderinitiative BioEnergie 2021 rief junge Forscherinnen und Forscher auf, sich mit neuen Ideen und Konzepten für die Energiegewinnung jenseits der eingetretenen Pfade zu bewerben. Die Forschungsvorhaben sollen neue Umwandlungsprozesse von Biomasse – vor allem aus biologischen Abfall- und Reststoffen – vorantreiben. Die insgesamt vier Gewinner des Wettbewerbs erhalten ein attraktives Preisgeld: Mit insgesamt zehn Millionen Euro wird das BMBF in den nächsten fünf Jahren grundlagenorientierte Forschungsvorhaben mit einem völlig neuen Ansatz zur Nutzung von Biomasse unterstützen. …Weiterlesen »


Forscher zeigen neueste Techniken zum energieeffizienten und solaren Bauen

Aktueller Tagungsband:

Berlin

energieeffizientes_bauenWelche Techniken gibt es, um Gebäude energetisch zu optimieren und mit erneuerbaren Energien zu versorgen? Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien hat soeben einen Tagungsband veröffentlicht mit den neusten wissenschaftlichen Ergebnissen zu energieeffizientem und solarem Bauen. Das Heft kann kostenlos bestellt werden und steht im Internet als Download zur Verfügung unter http://www.fvee.de/publikationen/themenhefte/.

In Deutschland ist im Gebäudebereich ein riesiges Einsparpotenzial für Energie und CO2 vorhanden, das in zwei Stufen erschlossen werden kann. Zunächst müssen die Gebäude energetisch optimiert werden mit Hilfe von neuen Verfahren für Wärmedämmung und Verglasungstechniken für Tageslicht und Wärmeschutz. …Weiterlesen »


Zertifizierung von Biokraftstoffen kann Umweltgefahren nur teilweise ausschließen

Leipzig

Zuckerrohrplantage im Osten Brasiliens. Durch die Nachhaltigkeitskriterien der EU-Richtlinie zu Erneuerbaren Energien kann zwar sichergestellt werden, dass auf der gerade bewirtschafteten Fläche kein ökologisch wertvoller Bestand zerstört wird. Forscher fürchten aber aber, dass die Biomasseproduktion den Anbau von Lebensmitteln verdrängt, der wiederum dann in sensible Räume ausweicht. Dagegen bietet das rechtliche Instrumentarium der Richtlinie keine Handhabe, so eine neue Untersuchung, die auf dem 14. Leipziger Umweltrechtlichen Symposion am 23. und 24. April 2009 vorgestellt wird.Foto: Christoph Knogge/UFZ

zuckerrohrplantageDas geplante Zertifizierungssystem für Biomasse kann die nachhaltige Produktion von importierten nachwachsenden Rohstoffen nur begrenzt sicherstellen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in einer Untersuchung zu den Nachhaltigkeitsanforderungen der Erneuerbare- Energien- Richtlinie der Europäischen Union, die im Dezember 2008 vom Europäischen Parlament verabschiedet wurde. Die Richtlinie stellt Kriterien für die Nachhaltigkeit von Biomasse auf, die als Biokraftstoffe oder andere flüssige Brennstoffe eingesetzt werden. …Weiterlesen »


Naturschutz und Biomasse im Spannungsfeld

Bundesamt für Naturschutz

Berlin / Bonn

bfn„Der Anbau von Energiepflanzen rückt zunehmend in ein Spannungsfeld mit dem Naturschutz. Vornehmliches Ziel muss es sein, einem weiteren Verlust an biologischer Vielfalt zu verhindern!“, forderte Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), gestern in ihrer Rede bei der Internationalen Konferenz „Biomass in Future Landscapes“ in Berlin.

Mit der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft und stärker werdender Flächenkonkurrenz seien aus Naturschutzsicht ungünstige Trends zu beobachten. Denn Anbaumethoden mit enger Fruchtfolge, Monokulturen oder höherer Düngemittel- und Herbizideinsatz gingen vielfach mit dem Verlust an Kulturartenvielfalt, biologischer Vielfalt und von Landschaftsstrukturen einher. …Weiterlesen »


Experten diskutieren über „Pflanzenkohle“

Tagung des von Thünen- Instituts über hydrothermale Carbonisierung in Berlin

Mainz

vtiHydrothermale Carbonisierung: Dieser etwas sperrige Begriff bezeichnet ein Verfahren, mit dem sich landwirtschaftliche Reststoffe wie beispielsweise Zuckerrübenblätter unter Druck und hohen Temperaturen zu einer Art Kohle umwandeln lassen. Die so genannte „Pflanzenkohle“ kann zur Energiegewinnung, als Grundstoff für die chemische Industrie oder auch zur Bodenverbesserung eingesetzt werden. Wie realistisch sind diese Anwendungsfelder in der Praxis? Darüber diskutieren am 5. März 2009 auf Einladung des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, rund 150 Experten auf einer Fachveranstaltung in Berlin. …Weiterlesen »


Neue Wege zur Biomasse- Nutzung

Kosteneffektive Umsetzung von Cellulose in industriell nutzbare Kohlenstoffverbindungen

Frankfurt am Main

Dr. Renate Hoer, Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

gdch

Alternativen zu Erdöl und Erdgas als Kohlenstoffquelle und Brennstoff sind gefragt. Biomasse könnte dabei zukünftig einen bedeutenderen Stellenwert einnehmen. Forscher aus den USA und China haben jetzt einen neuen Katalysator entwickelt, der Cellulose, die am weitesten verbreitete Form von Biomasse, direkt in Ethylenglycol umsetzt, ein wichtiges Zwischenprodukt der chemischen Industrie. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, besteht der Katalysator aus Wolframcarbid und Nickel auf Kohlenstoff als Trägermaterial. …Weiterlesen »


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