TUM- Bodenkundler entzaubern eine Umweltschützer- Hoffnung
Steppenböden als Klimaretter?
München
Typische Kurz- bis Mischgrassteppe in Nordchina, hauptsächlich bestehend aus den Gräsern Leymus chinensis und Stipa grandis. (Bildquelle: Markus Steffens / TUM)
Fruchtbare Grassteppen bedecken rund 40% der festen Erdoberfläche. Die Einheimischen – zum Beispiel in der Mongolei – nutzen sie derzeit intensiv als Weideland. Klimaschützern wäre es lieber, die Beweidung zu stoppen: Denn die Grasländer der Erde gelten, wenn man sie der Natur überlässt, als hervorragende Kohlenstoffsenke. Man nimmt an, dass der sich erholende Boden durch das Pflanzenwachstum große Mengen des Klimakillers CO2 speichern kann. In den globalen Kohlenstoffbilanzen wird der Nutzungswandel in Steppen deshalb bereits als Möglichkeit zur Entlastung der Atmosphäre berücksichtigt. Doch Bodenkundler der TU München stellen diese Idee jetzt in Frage. …Weiterlesen »










