Technische Universität Darmstadt
Ökonomische Ungleichheit und Gesundheit – Weltweite Studie zeigt Korrelation zwischen den beiden Größen
Darmstadt

Je größer die ökonomische Ungleichheit in einem Land, desto schlechter ist es um die Gesundheit seiner Bevölkerung bestellt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Gesundheitsökonomen Martin Karlsson von der TU Darmstadt in Kooperation mit der Universität Lund (Schweden). Karlssons Arbeit unterscheidet sich von bisherigen ähnlichen Studien durch ihre weltweite Datenbasis: sie gründet sich auf Umfragen in 21 Ländern.
Darunter sind die bevölkerungsreichsten Länder der Welt wie China und Indien, aber auch Deutschland oder Dänemark. “Alle befragten Personen zusammen repräsentieren die Hälfte der Weltbevölkerung”, betont Karlsson. Bisherige Studien seien lediglich innerhalb eines Landes oder unter reichen Ländern durchgeführt worden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.01.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Von der seltensten Großkatze der Welt gibt es jetzt drei Exemplare mehr
Familienzuwachs beim Amur- Leopard
Frankfurt am Main
© Valerii Maleev / WWF
Mit rund 35 Individuen in der Wildnis gilt der Amur- Leopard als die seltenste Großkatze der Erde. Umso erfreulicher sind die Nachrichten, die den WWF jetzt aus seinem Schutzprojekt im russischen Fernen Osten erreichten: Ranger sichteten ein Leopardenweibchen mit drei Jungtieren im Schlepptau. Einer Schutzpatrouille, die die seltenen Amur- Leoparden vor Wilderern schützen soll, gelangen sogar spektakuläre Aufnahmen der scheuen Tiere. Die Fotos zeigen die junge Leoparden- Familie beim gemeinsamen Abendmahl in einem Steinbruch in der Region um Sukhanovka. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.11.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF findet Tropenholz bei Benjamin Blümchen, Felix und Co.
Kahlschlag für deutsche Kinderbücher
Frankfurt am Main
© Stefan Streit / WWF
Für deutsche Kinderbücher stirbt Tropenwald. Das hat die Untersuchung „Tropenwaldzerstörung für Kinderbücher – Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland“ des WWF ergeben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt vorgelegt. Bei 19 von 51 getesteten Kinderbüchern wurden Anteile von Tropenholz nachgewiesen. Dazu gehören unter anderem so bekannte Titel wie „Benjamin Blümchen – Komm mit mir durch den Tag!“, „Felix bei den Kindern dieser Welt“ und „Bodobär auf der Ritterburg“. Insgesamt hat der WWF Titel von 13 Verlagen positiv gestestet, darunter die Branchengrößen Bertelsmann, Esslinger aus der Klett-Gruppe und Pattloch aus der Verlagsgruppe Droemer Knaur (ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Holtzbrinck und Weltbild). …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.10.2009 Rubrik: UMWELT
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REPORTER OHNE GRENZEN
ROG kritisiert verstärkte Zensur vor 60. Jahrestag der Volksrepublik
Berlin
Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die verschärfte Online-Zensur vor den Feierlichkeiten am 1. Oktober in China, dem 60. Jahrestag der Staatsgründung. „Die Vorbereitungen des Jubiläums, das störungsfrei ablaufen soll, gehen mit neuen Einschränkungen der Freiheit von Internetnutzern einher“, so ROG.
Chinesische Internet-Kontrollagenturen haben unter anderem verstärkte Maßnahmen eingeleitet, um Nutzer und Blogger davon abzuhalten, mit Hilfe spezieller Software Internetsperren zu umgehen: Die Behörden haben in den vergangenen Tagen zehntausende von IP- Adressen blockiert, die unter Verdacht stehen, Programme wie „Freegate“ zu nutzen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.10.2009 Rubrik: POLITIK
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Alexander von Humboldt-Stiftung
Umweltforschung soll Topthema in China werden
Bonn
Der Kampf gegen Umweltprobleme und den Klimawandel ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der chinesischen Forschung. Das ist die Botschaft des interdisziplinären Humboldt-Kolloquiums in Peking, zu dem sich am Wochenende rund 150 Forscheralumni der Alexander von Humboldt-Stiftung und Nachwuchswissenschaftler aus China sowie Experten aus Deutschland trafen. China müsse eine Balance zwischen ökonomischem Wachstum und dem Erhalt der Umwelt finden. Hierzu sollen intensivere Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Wissenschaftlern sowie mit deutschen Firmen dienen. Beispiele wie das der Gewässersanierung und Abwasserentsorgung der 16- Millionenmetropole Shanghai mit deutscher Hilfe sollten Schule machen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.09.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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Wissenschaftler der Internationalen Forschergruppe China des IAMO zu Feldforschung in der chinesischen Provinz Yunnan
Wie erfolgreich sind Chinas Agrarumweltprogramme?
Halle
In der chinesischen Provinz Yunnan sind IAMO-Wissenschaftler derzeit zu Feldforschung unterwegs. (c) IAMO
Seit wenigen Tagen sind Dr. Zhanli Sun und Jens Frayer, Wissenschaftler am Leibniz- Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), in China. Für die nächsten Wochen wird für beide ein Notebook in der chinesischen Provinz Yunnan ihr Arbeitsplatz sein und nicht mehr der Schreibtisch am Hallenser Forschungsinstitut. In Yunnan, im Südwesten Chinas, wollen die Wissenschaftler Daten erheben, um zu analysieren, welche Auswirkungen staatliche Agrarumweltprogramme auf die Lebensbedingungen der Menschen und die Landnutzung haben. “Modelling the Effects of Payments for Ecosystem Service on Human Well- being and Land Use in Upland Yunnan” lautet der genaue Titel des Forschungsvorhabens, das Sun und Frayer gemeinsam mit Dr. Daniel Müller am IAMO bearbeiten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.08.2009 Rubrik: UMWELT
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S. H. der DALAI LAMA besucht Deutschland und die Schweiz:
Vorträge zum Weltfrieden und zum Buddhismus
Genf / Frankfurt am Main
Foto: © Hans-Dieter Erlenbach
S. H. der Dalai Lama wird vom 29. Juli bis zum 7. August 2009 Deutschland und die Schweiz besuchen. Er wird dort Vorträge zum Weltfrieden und zum Mitgefühl halten, an Seminaren zu Fragen von Umwelt, Wirtschaft und Ethik teilnehmen und buddhistische Unterweisungen abhalten.
Der Dalai Lama wird am 29. Juli in Frankfurt am Main eintreffen. Er folgt damit einer gemeinsamen Einladung von drei Organisationen: der Deutschen Buddhistischen Union, dem Tibethaus Deutschland e.V. und der vietnamesischen buddhistischen Pagode Phat Hue. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 30.07.2009 Rubrik: KULTUR
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In China, dem weltweit größten Importeur von Palmöl, verpflichten sich Produzenten und Nutzer zu mehr Nachhaltigkeit
Aufschwung für nachhaltiges Palmöl
Berlin
Foto: © Desmarita Murni / WWF Indonesien
Die größten in China ansässigen Produzenten und Nutzer von Palmöl haben mehr Unterstützung für nachhaltig produziertes Palmöl angekündigt. Der WWF wertet die Initiative als wichtigen Schritt, um die Zerstörung der tropischen Regenwälder aufzuhalten. China ist derzeitig der größte Importeur von Palmöl und für ein Drittel des weltweiten Handelsaufkommens verantwortlich.
„Wenn man die riesigen Menge Palmöl betrachtet, die mittlerweile genutzt werden, ist jeder Schritt von China hin zu mehr Nachhaltigkeit enorm wichtig, um die massive Zerstörung des Regenwaldes einzudämmen“, erklärt Martina Fleckenstein, Leiterin Agrarpolitik beim WWF Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.07.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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makeITfair überreicht Unterschriften an Mobiltelefonhersteller
Tausende Verbraucher fordern faire Handys
Berlin
Anlässlich des Welt- Telekommunikationstages am 17. Mai üben tausende Verbraucher europaweit Druck auf ihre Mobiltelefonunternehmen aus, damit sie sich innerhalb ihrer Lieferketten für “faire” Produktionsbedingungen einsetzen. “Diese Kampagne im Rahmen des makeITfair- Netzwerkes hat mehr als 8.000 Unterschriften gesammelt, um eine gerechte Bezahlung und bessere Arbeitsstandards in Zuliefererbetrieben in China zu fordern. Hierdurch wird deutlich, dass sich Verbraucher immer stärker Gedanken über die Herkunft ihres Mobiltelefons machen und eine Nachfrage nach fairen Handys vorhanden ist”, so Cornelia Heydenreich von Germanwatch und deutsche Koordinatorin von makeITfair. Mehr als die Hälfte aller weltweit genutzten Mobiltelefone werden in China produziert. Wanderarbeiter arbeiten bis zu zwölf Stunden am Tag und verdienen umgerechnet nur etwa 40 Cents pro Stunde. Dies ist nicht ausreichend, um ihre grundlegenden Lebenshaltungskosten zu decken. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.05.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Erdbeben verwüstete Lebensraum der Großen Pandabären / Renaturierung und Wiederaufbau in vollem Gange
China: Ein Jahr nach dem großen Beben
Frankfurt am Main
Foto: © Susanne Honnef / WWF
Vor einem Jahr, am 12. Mai 2008, erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala Chinas Südwesten. Über 69.000 Menschen verloren bei der Katastrophe ihr Leben, Millionen wurden obdachlos. Das Epizentrum lag nicht einmal 100 Kilometer nordwestlich von Chengdu, von wo aus der WWF das Schutzprogramm für den Großen Panda koordiniert. Die WWF- Mitarbeiter vor Ort kamen mit dem Schrecken davon. Verheerend waren die Zerstörungen im Panda- Projektgebiet und lange Zeit war nicht klar, wieviele der seltenen Großbären überlebt hatten. Ein Jahr später kann das WWF- Büro diesbezüglich weitestgehend Entwarnung geben. Zwei Tiere kamen in der Zuchtstation Wolong ums Leben, ein Exemplar wird seit dem Beben vermisst. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.05.2009 Rubrik: UMWELT
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