Internetzensur in Tibet
ROG alarmiert über neue Stufe der Online- Überwachung
Berlin
PM http://www.reporter-ohne-grenzen.de/
Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Verschärfung der Internetzensur in Tibet. Nach einer Anordnung der chinesischen Behörden muss auf allen öffentlich zugänglichen Rechnern bis zum 10. August eine Filter- und Überwachungssoftware installiert sein. Die Regelung trifft vor allem Eigentümer von Internetcafés.
Damit erreicht die Online- Kontrolle einen neuen Höhepunkt in Tibet: „Die chinesische Regierung schottet mit dieser Maßnahme Tibet vom Rest der Welt ab“, so ROG. „Die Überwachungssoftware dient der Unterdrückung der freien Meinungsäußerung. Totale Kontrolle über den Informationsfluss wie in der uigurischen Region Xinjiang ist das Ziel der Behörden. Kritik und mögliche Proteste sollen im Keim erstickt werden.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.08.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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WWF fordert Lotsenpflicht in besonders sensiblen Meeresregionen und ein weltweites Verbot von Schweröl als Schiffstreibstoff
Öl- Alarm im Unterwasserparadies
Berlin
Bedrohte Unterwasserwelt am Great Barrier Reef. © Michael Poliza / WWF

Durch die Havarie des chinesischen Kohlefrachters Sheng Neng 1 wird das Great Barrier Reef an der Ostküste Australiens von einer Ölpest bedroht. Für den WWF zeigt der Unfall einmal mehr die mangelnden Sicherheitsstandards auf See. „Die Schiffssicherheit muss angesichts des zunehmenden Verkehrs auch in sensiblen Meeresgebieten dringend erhöht werden“, betont Stephan Lutter vom WWF Deutschland. Er fordert eine Lotsenpflicht für Gebiete wie das Great Barrier Reef. Dadurch lasse sich die Unfallgefahr verringern. Überdies müsse das besonders giftige Schweröl als Schiffstreibstoff verboten werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.04.2010 Rubrik: UMWELT
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Provinz Yunnan leidet seit neun Monaten unter extremer Trockenheit. / WWF: Trinkwasserknappheit, Missernten und Stromausfälle sind die Folge.
China im Griff der Dürre
Frankfurt am Main
© Michel Gunther / WWF-Canon

Die eigentlich regen- und wasserreiche Provinz Yunnan im Südwesten Chinas ist von einer extremem Dürre und Trockenheit betroffen. Wie der WWF mitteilte habe es seit einigen Monaten kaum geregnet, hinzu komme eine um zwei Grad höhere Durchschnitts- Temperatur. „Verschärft wird die Krise durch die Tatsache, dass zwei Drittel der Bevölkerung in den Tälern und damit gerade einmal auf einem zwanzigstel der Fläche leben“, sagt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF. „Die Bewohner Yunnans können daher nur auf fünf Prozent der Wasserressourcen zugreifen.“ Viele Millionen Menschen hätten in Folge der Regenausfälle nur noch sehr beschränkten Zugang zu Trinkwasser. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 29.03.2010 Rubrik: UMWELT
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Google Zensur in China
Reporter ohne Grenzen begrüßt Entscheidung von Google zur Umgehung der chinesischen Zensur
Berlin

Reporter ohne Grenzen (ROG) begrüßt die Entscheidung des US- amerikanischen Unternehmens Google, die Zensur der chinesischen Version seiner Suchmaschine aufzuheben. In der Nacht vom 22. auf den 23. März 2010 verkündete der Internet- Konzern, dass chinesische Nutzer der Suchmaschine Google.cn künftig auf die unzensierte Version der in Hongkong stationierten Suchmaschine Google.com.hk umgeleitet werden.
“Die chinesische Regierung lehnt weiterhin ein offenes und unzensiertes Internet ab. Wir begrüßen die Abschaltung der chinesischen Version der Suchmaschine Google.cn und hoffen, dass diese Entscheidung eine umfassende Debatte zum Thema Zensur in China auslöst“, so ROG. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.03.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Technische Universität Darmstadt
Ökonomische Ungleichheit und Gesundheit – Weltweite Studie zeigt Korrelation zwischen den beiden Größen
Darmstadt

Je größer die ökonomische Ungleichheit in einem Land, desto schlechter ist es um die Gesundheit seiner Bevölkerung bestellt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Gesundheitsökonomen Martin Karlsson von der TU Darmstadt in Kooperation mit der Universität Lund (Schweden). Karlssons Arbeit unterscheidet sich von bisherigen ähnlichen Studien durch ihre weltweite Datenbasis: sie gründet sich auf Umfragen in 21 Ländern.
Darunter sind die bevölkerungsreichsten Länder der Welt wie China und Indien, aber auch Deutschland oder Dänemark. “Alle befragten Personen zusammen repräsentieren die Hälfte der Weltbevölkerung”, betont Karlsson. Bisherige Studien seien lediglich innerhalb eines Landes oder unter reichen Ländern durchgeführt worden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.01.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Von der seltensten Großkatze der Welt gibt es jetzt drei Exemplare mehr
Familienzuwachs beim Amur- Leopard
Frankfurt am Main
© Valerii Maleev / WWF
Mit rund 35 Individuen in der Wildnis gilt der Amur- Leopard als die seltenste Großkatze der Erde. Umso erfreulicher sind die Nachrichten, die den WWF jetzt aus seinem Schutzprojekt im russischen Fernen Osten erreichten: Ranger sichteten ein Leopardenweibchen mit drei Jungtieren im Schlepptau. Einer Schutzpatrouille, die die seltenen Amur- Leoparden vor Wilderern schützen soll, gelangen sogar spektakuläre Aufnahmen der scheuen Tiere. Die Fotos zeigen die junge Leoparden- Familie beim gemeinsamen Abendmahl in einem Steinbruch in der Region um Sukhanovka. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.11.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF findet Tropenholz bei Benjamin Blümchen, Felix und Co.
Kahlschlag für deutsche Kinderbücher
Frankfurt am Main
© Stefan Streit / WWF
Für deutsche Kinderbücher stirbt Tropenwald. Das hat die Untersuchung „Tropenwaldzerstörung für Kinderbücher – Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland“ des WWF ergeben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt vorgelegt. Bei 19 von 51 getesteten Kinderbüchern wurden Anteile von Tropenholz nachgewiesen. Dazu gehören unter anderem so bekannte Titel wie „Benjamin Blümchen – Komm mit mir durch den Tag!“, „Felix bei den Kindern dieser Welt“ und „Bodobär auf der Ritterburg“. Insgesamt hat der WWF Titel von 13 Verlagen positiv gestestet, darunter die Branchengrößen Bertelsmann, Esslinger aus der Klett-Gruppe und Pattloch aus der Verlagsgruppe Droemer Knaur (ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Holtzbrinck und Weltbild). …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.10.2009 Rubrik: UMWELT
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REPORTER OHNE GRENZEN
ROG kritisiert verstärkte Zensur vor 60. Jahrestag der Volksrepublik
Berlin
Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die verschärfte Online-Zensur vor den Feierlichkeiten am 1. Oktober in China, dem 60. Jahrestag der Staatsgründung. „Die Vorbereitungen des Jubiläums, das störungsfrei ablaufen soll, gehen mit neuen Einschränkungen der Freiheit von Internetnutzern einher“, so ROG.
Chinesische Internet-Kontrollagenturen haben unter anderem verstärkte Maßnahmen eingeleitet, um Nutzer und Blogger davon abzuhalten, mit Hilfe spezieller Software Internetsperren zu umgehen: Die Behörden haben in den vergangenen Tagen zehntausende von IP- Adressen blockiert, die unter Verdacht stehen, Programme wie „Freegate“ zu nutzen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.10.2009 Rubrik: POLITIK
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Alexander von Humboldt-Stiftung
Umweltforschung soll Topthema in China werden
Bonn
Der Kampf gegen Umweltprobleme und den Klimawandel ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen der chinesischen Forschung. Das ist die Botschaft des interdisziplinären Humboldt-Kolloquiums in Peking, zu dem sich am Wochenende rund 150 Forscheralumni der Alexander von Humboldt-Stiftung und Nachwuchswissenschaftler aus China sowie Experten aus Deutschland trafen. China müsse eine Balance zwischen ökonomischem Wachstum und dem Erhalt der Umwelt finden. Hierzu sollen intensivere Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Wissenschaftlern sowie mit deutschen Firmen dienen. Beispiele wie das der Gewässersanierung und Abwasserentsorgung der 16- Millionenmetropole Shanghai mit deutscher Hilfe sollten Schule machen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.09.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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Wissenschaftler der Internationalen Forschergruppe China des IAMO zu Feldforschung in der chinesischen Provinz Yunnan
Wie erfolgreich sind Chinas Agrarumweltprogramme?
Halle
In der chinesischen Provinz Yunnan sind IAMO-Wissenschaftler derzeit zu Feldforschung unterwegs. (c) IAMO
Seit wenigen Tagen sind Dr. Zhanli Sun und Jens Frayer, Wissenschaftler am Leibniz- Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), in China. Für die nächsten Wochen wird für beide ein Notebook in der chinesischen Provinz Yunnan ihr Arbeitsplatz sein und nicht mehr der Schreibtisch am Hallenser Forschungsinstitut. In Yunnan, im Südwesten Chinas, wollen die Wissenschaftler Daten erheben, um zu analysieren, welche Auswirkungen staatliche Agrarumweltprogramme auf die Lebensbedingungen der Menschen und die Landnutzung haben. “Modelling the Effects of Payments for Ecosystem Service on Human Well- being and Land Use in Upland Yunnan” lautet der genaue Titel des Forschungsvorhabens, das Sun und Frayer gemeinsam mit Dr. Daniel Müller am IAMO bearbeiten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.08.2009 Rubrik: UMWELT
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