Umweltveränderungen
Europas Pflanzenwelt verarmt
Halle / Saale
Die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis), eine Nordamerikanische Auenpflanze, wurde in Europa als Ziepflanze eingeführt. Sie verbreitet sich erfolgreich auf Brachflächen. Foto: André Künzelmann/UFZ
Mit steigenden Artenzahlen durch das Einwandern neuer Pflanzenarten werden die Pflanzengemeinschaften (Floren) vieler Europäischer Regionen einander immer ähnlicher. Immer häufiger kommen die gleichen Arten vor, wohingegen seltene Arten aussterben. Doch nicht nur die Artengemeinschaften werden sich immer ähnlicher, sondern auch die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Regionen. Diese Prozesse führen zu einem Verlust der Einzigartigkeit Europäischer Floren, schreiben Wissenschaftler des DAISIE- Forschungsprojektes in der aktuellen Online- Ausgabe des Fachblatts Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS). …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.12.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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Forschung zeigt Kosten der Schäden an Ökosystemen auf
Ökologen bringen Preisschilder bei invasiven Arten an
Washington / Halle(Saale)
Zum Beispiel hat die sporadische Massenvermehrung der Chinesischen Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis) in deutschen Gewässern seit 1912 zu Schäden zwischen 73 und 85 Millionen Euro geführt. Dem gegenüber stehen Verkaufserlöse aus dem Export der Tiere von drei bis fünf Millionen Euro zwischen 1993 und 2004. Foto: Uta Dreyer/UFZ
Invasive Arten können natürliche und künstliche Ökosysteme zerstören, Nahrungsketten aus dem Gleichgewicht bringen und die Dienstleistungen der Ökosysteme für den Menschen einschränken. Jetzt haben Ökologen begonnen, diese Schäden zu beziffern. In einer Studie, die gestern in der Online- Ausgabe des US- Fachjournals Frontiers in Ecology and the Environment erschienen ist, haben Ökologen jene Arten aufgelistet, die die Umwelt am meisten schädigen und deren Bekämpfung am teuersten ist. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.04.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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