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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Donnerstag, 26. April 2018

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Pharmazie: nachhaltige Ansätze benötigen noch Vitaminschub

Internationale Fachtagung in DBU griff Zukunftsthema auf – Fortschritte bei Produktionsverfahren

Osnabrück

„Green and Sustainable Pharmacy“ lautet der Titel des Fachbuches, das die Herausgeber, Dr. Maximilian Hempel (links), Leiter des DBU- Referates Umweltchemie, und Prof. Dr. Klaus Kümmerer (rechts), Leiter der Sektion Angewandte Umweltforschung am Universitätsklinikum Freiburg, anlässlich der internationalen DBU- Fachtagung „2nd International Conference on Sustainable Pharmacy. Incentives and Perspectives“ ankündigten.

DBU

Für eine hohe Lebensqualität des Menschen sind sie ein Segen. Aber etwa Geier oder Fische können sie gefährden: Arzneimittel und ihre zumindest in Spuren in der Umwelt nachweisbaren Rückstände. Die Geier- Population in Indien und Pakistan schwindet durch Wirkstoffe eines Schmerzmittels, mit dem Rinder behandelt werden. Bei Fischen konnte eine „Verweiblichung“ nachgewiesen werden durch Wirkstoffe aus hormonellen Verhütungsmitteln, die die Wasseraufbereitung passieren. Welche Innovationen zeichnen sich in der Pharmazie – etwa in der Entwicklung umweltfreundlicher Wirkstoffe – ab? „Bei neuen umweltfreundlichen Produktionsverfahren zur Vermeidung von Emissionen sind schon gute Fortschritte erreicht worden. …Weiterlesen »

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Saubere Lösungen gesucht: Internationale Experten diskutieren in DBU Strategien einer nachhaltigen Pharmazie

Arzneimittel sind unentbehrlich für eine hohe Lebensqualität.

Osnabrück

dbu

Arzneimittel sind unentbehrlich für eine hohe Lebensqualität. Allerdings: Ihre Anwendung hat auch eine Kehrseite. Sie sind zumindest in Spuren weit verbreitet in der Umwelt nachweisbar. Einige pharmazeutische Wirkstoffe werden bei der Abwasserbehandlung nur unvollständig entfernt. Falls eine Abwasserbehandlung überhaupt stattfindet: Weltweit gelangen rund 90 Prozent der Abwässer ungeklärt oder nicht ausreichend gereinigt in die Gewässer. Als Folge konnten bei Tieren Fortpflanzung- und Entwicklungsstörungen nachgewiesen werden, zum Beispiel die „Verweiblichung“ von Fischen durch Wirkstoffe aus hormonellen Verhütungsmitteln. Einzelne Wirkstoffe können sogar die Trinkwasseraufbereitung passieren und sind im Trinkwasser nachweisbar. …Weiterlesen »

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Unbemannte Flugobjekte „Spione“ für eine nachhaltige Landwirtschaft

Quadrokopter helfen, Nährstoffversorgung von Böden zu analysieren – DBU fördert mit 450.000 Euro

Berlin

Ähnlich wie dieser Mikrokopter werden die Flugroboter für den Einsatz in der Landwirtschaft aussehen: Nach dem Baukastenprinzip werden einzelne elektronische Elemente zu einem Flugobjekt zusammengefügt. © Institut für Informatik HU Berlin

Mikrokopter

Sie sind unbemannt, haben vier Rotoren und machen präzise, fotografische Aufnahmen von dem Land, das sie überfliegen. Normalerweise kommen die so genannten Quadrokopter bei Militär und Geheimdienst zum Einsatz. Das Institut für Pflanzenbauwissenschaften der Humboldt- Universität (HU) zu Berlin hat sie nun für die zivile Nutzung entdeckt. Es plant die Drohnen als preiswerte Fernerkundungstechnologie für die exakt dosierte Nährstoffversorgung von Ackerflächen einzusetzen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben mit knapp 450.000 Euro. …Weiterlesen »

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Damit Ostsee nicht „kippt“, sichern Muscheln und Algen Gleichgewicht

Zuchtanlagen in Kieler Förde mindern Nährstoffgehalt im Wasser und stärken Fischwirtschaft – DBU fördert

Kiel

Mit der Ernte der Braunalgen werden dem Gewässer die Nährstoffe entzogen, die in zu hoher Konzentration dazu führen, dass das ökologische Gleichgewicht gestört wird.

braunalgenDen Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management (CRM) aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will. „Die erhöhte Konzentration an Nährstoffen im Wasser lässt die Vegetation übermäßig gedeihen“, erläutert CRM- Mitarbeiter Dr. Peter Krost. „Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar durch Lebewesen, die sich von ihnen ernähren.“ Miesmuscheln und Braunalgen sollen es richten. Denn würden sie geerntet, verbessere sich nicht nur die Wasserqualität, sondern sie könnten auch zu Lebensmitteln und Fischfutter weiter verarbeitet werden. „So wird die Nährstoffbelastung der Ostsee gemindert und gleichzeitig die nachhaltige Fischwirtschaft gestärkt“, freut sich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit 320.000 Euro fördert. …Weiterlesen »

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Bundespräsident Köhler übergibt 17. Deutschen Umweltpreis

Festakt am Sonntag in Augsburg: Tschechischer Umweltminister Miko zählt zu Ehrengästen

Augsburg

umweltpreis2009Bundespräsident Horst Köhler wird am Sonntag in der Augsburger Kongresshalle den 17. Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) überreichen. Die mit 500.000 Euro höchst dotierte Umweltauszeichnung Europas wird in diesem Jahr an das Unternehmer- Duo Petra Bültmann-Steffin (39, Neuenrade) und Dr. Carsten Bührer (39, Rheinbach), den Wissenschaftler Prof. Dr. Bo Barker Jørgensen (63, Bremen) sowie die Ehrenvorsitzende des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Dr. Angelika Zahrnt (65, Neckargemünd), verliehen. …Weiterlesen »

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DBU- Projekt „Zukunft einkaufen“ mit Preis für fairen Handel geehrt

Verein TransFair lobte Auszeichnung erstmalig aus – Brickwedde: „Saat scheint aufzugehen“

Berlin

Thomas Kamp-Deister, Umweltbeauftragter der Landesvolkshochschule (LVHS) Freckenhorst bei Warendorf, und LVHS-Küchenchef Martin Hohelüchter genießen Cappucino und Latte Macciato der LVHS. 274.000 Tassen davon trinken die Gäste der Bildungsstätte im Bistum Münster pro Jahr. Die LVHS ist eine von 49 Einrichtungen, die sich bundesweit am ausgezeichneten Projekt „Zukunft einkaufen“ in katholischen und evangelischen Einrichtungen beteiligt.

kamp_deisterErneute Auszeichnung für „Zukunft einkaufen“! Nachdem das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt der evangelischen und katholischen Kirche in Westfalen bereits im März von den Vereinten Nationen (United Nations, UN) als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ geadelt worden war, erhielt es heute Abend in Berlin am Vorabend der International Fairtrade Conference den „Fairtrade Award“ des gemeinnützigen Vereins TransFair. Der will benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika fördern und durch den fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern. …Weiterlesen »

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Aquakultur: Entlastung der Meere, aber Belastung der Umwelt?

DBU startet Förderinitiative zur nachhaltigeren Produktion von Fischen und Meeresfrüchten

Osnabrück

Dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände: Aquakultur kann künftig eine wichtige Alternative zum klassischen Wildfang darstellen. Copyright: © Paulus, Hans-Gerd/piclease

fischbestaendeHering oder Thunfisch, gegrillt, zu Sushi verarbeitet oder als Beilage für Pizza und Salat – Meeres-Spezialitäten sind bei deutschen Verbrauchern „in“. Knapp 16 Kilogramm verzehrt der Bundesbürger laut Fisch- Informationszentrum durchschnittlich im Jahr, Tendenz steigend. Demgegenüber steht ein dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände. Aquakultur – die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln oder Krebsen – wird als Alternative zum klassischen Wildfang immer wichtiger und kann helfen, überfischte Gewässer zu entlasten. Doch mit dem Wachstum der Branche können auch neue Umweltprobleme entstehen. …Weiterlesen »

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Industrielle Abfallstoffe im Einsatz für den Umweltschutz

Zementproduktion: DBU fördert neuartiges Verfahren, um Kohlendioxid- Ausstoß zu mindern

Weimar

Durch ein neuartiges Herstellungsverfahren soll bei der Zementproduktion bis zu 40 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen werden. Foto: DBU

zementproduktionAls Ernst Gustav Leube 1838 in Ulm das erste Zementwerk Deutschlands gründete, gehörte der Klimawandel noch nicht zu den drängendsten Problemen. Der gelernte Apotheker ahnte wohl auch nicht, dass rund 170 Jahre später weltweit zwei Milliarden Tonnen Zement jährlich produziert werden und damit fünf Prozent des globalen Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2) auslösen. Denn Kalkstein, der neben Ton, Sand und Eisenerz die Hauptbasis von Zement bildet, enthält CO2. Wird das Stoffgemisch gebrannt, wird es in die Atmosphäre abgegeben. Das will die IBU- tec advanced materials AG in Weimar nun ändern. …Weiterlesen »

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„Wildes Land Deutschland“: NAJU setzt auf Internet und reale Natur

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Berlin

Naturschutzjugend mag es wild: ab August können sich in ganz Deutschland Gruppen für den Natur- und Fledermausschutz stark machen. Foto: © NAJU

newsimage97323Nach den beiden Kampagnen „Die Entsiegler“ und „Flussconnection“ beschäftigt sich die Naturschutzjugend (NAJU) im Naturschutzbund Deutschland (NABU) ab Ende August in ihrer neuen Kampagne „Wildes Land Deutschland“ (Wi.L.D.) mit dem Schutz und dem Erhalt von Kulturlandschaften, alten Alleen, Bäumen sowie Fledermäusen. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 21 Jahren sind dazu eingeladen, sich in regionalen Gruppen zusammenzuschließen und in einem Wettstreit gemeinsame Aktionen zum Naturschutz durchzuführen. …Weiterlesen »

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Für „Vielfalt-Entdecker“: Einladung zum Deutschen Umweltpreis winkt

DBU- Wettbewerb lädt ausgewählte Teilnehmer zum Festakt nach Augsburg – Stichtag für Bewerbung: 10. September

Osnabrück / Augsburg

dbuAuf die Plätze, fertig – bewerben! Wer jetzt schnell ist und bis zum 10. September beim Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) „Entdecke die Vielfalt!“ ein Projekt online einreicht, hat die Chance, an der Verleihung des Deutschen Umweltpreises der DBU am 25. Oktober in Augsburg teilzunehmen und den Bundespräsidenten zu treffen. „Mit unserem Wettbewerb suchen wir pfiffige Zehn- bis 16- Jährige, die sich ideenreich und engagiert für biologische Vielfalt einsetzen“, erklärt DBU- Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. …Weiterlesen »

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