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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Samstag, 25. November 2017

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Damit Ostsee nicht „kippt“, sichern Muscheln und Algen Gleichgewicht

Zuchtanlagen in Kieler Förde mindern Nährstoffgehalt im Wasser und stärken Fischwirtschaft – DBU fördert

Kiel

Mit der Ernte der Braunalgen werden dem Gewässer die Nährstoffe entzogen, die in zu hoher Konzentration dazu führen, dass das ökologische Gleichgewicht gestört wird.

braunalgenDen Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management (CRM) aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will. „Die erhöhte Konzentration an Nährstoffen im Wasser lässt die Vegetation übermäßig gedeihen“, erläutert CRM- Mitarbeiter Dr. Peter Krost. „Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar durch Lebewesen, die sich von ihnen ernähren.“ Miesmuscheln und Braunalgen sollen es richten. Denn würden sie geerntet, verbessere sich nicht nur die Wasserqualität, sondern sie könnten auch zu Lebensmitteln und Fischfutter weiter verarbeitet werden. „So wird die Nährstoffbelastung der Ostsee gemindert und gleichzeitig die nachhaltige Fischwirtschaft gestärkt“, freut sich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit 320.000 Euro fördert. …Weiterlesen »

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Agrarministerin Aigner: 100 Tage ohne Umweltschutz

WWF: Ilse Aigner beackert nur einen Teil ihrer Aufgaben und ignoriert Umweltprobleme

Frankfurt am Main

Foto: © photodisc

260_guelle_landwirtschaft__Nach 100 Tagen im Amt hat Bundesagrarministerin Aigner sich noch nicht mit den drängenden Umweltproblemen befasst, kritisiert der WWF. Stattdessen sei die Arbeit der CSU- Politikerin von einer großen Nähe zur Bauernlobby und großer Distanz zu den Umweltverbänden geprägt. „Frau Aigner bestellt fleißig das Feld der industriellen Landwirtschaft“, sagt WWF- Agrarexperte Matthias Meissner. „Wie diese fordert Aigner Produktivitätssteigerung ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit. Ressourcenverbrauch, Artenvielfalt, Umweltgifte, Klimaschutz – all das scheint nebensächlich.“ Dies sei umso erstaunlicher, als der Markt für nachhaltig erzeugte Lebensmittel stetig wachse. „Dafür ist in der Strategie von Frau Aigner jedoch offenbar kein Platz“. …Weiterlesen »


Von wegen Grün

Landwirtschaft verursacht so viele Emissionen wie Verkehr und Industrie – WWF- Aktion auf der Grünen Woche gegen die vergessenen Klimagase

Berlin

Foto: © Delia Wöhlert / WWF

260-ausmisten-wwf-event-04Mit einer überdimensionierten Kuh hat der WWF zum Auftakt der Grünen Woche ein klimafreundliches Umsteuern in der Agrarpolitik gefordert. Als Früchte und Gemüse verkleidete WWF- Aktivisten verteilten vor dem Eingang Luftballons mit der Aufschrift „Landwirtschaft klimafreundlich machen!“ Hintergrund der Aktion: Der Anteil der Landwirtschaft an den klimaschädlichen Treibhausgasen liegt weltweit bei mindestens 14 Prozent – und damit genauso hoch wie in den Bereichen Transport und Industrie. „Trotzdem stellen sich die Landwirtschaftsverbände gerne als grün und umweltfreundlich dar. Aber auch von ihnen brauchen wir ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz und einen Plan, wie die Landwirtschaft die selbst verursachten Klimagase zurückfahren will“, sagt WWF- Agrarexperte Matthias Meißner. Die Politik müsse die Bauern dabei finanziell unterstützen und wo nötig mit Gesetzen Verbesserungen erzwingen.   …Weiterlesen »


Düngen bis zum Umkippen

Agrarministerkonferenz in Meißen

Berlin

Foto: © Michel Gunther / WWF-Canon

naehrstoffeAgrarpolitik versagt beim Gewässerschutz

Die Bauern dürfen sich in diesem Jahr über gute Ernten freuen. Doch die hohen Erträge wurden teuer erkauft. Sie gehen auf den massiven Einsatz von Stickstoffdüngern zurück. Gülle und Mineraldünger sorgen aber nicht nur für gefüllte Scheunen, sondern sie belasten die Gewässer, versauern die Böden, verursachen maßgeblich das Artensterben und stellen eine wachsende Belastung des Klimas dar. „Mit der derzeitigen Agrarpolitik ist eine Lösung des Problems nicht in Sicht.“ …Weiterlesen »


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