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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Mittwoch, 17. März 2010

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Klimapolitik wird Wirtschaftsinteressen geopfert

Frankfurt am Main

attaclogoMit einer überraschenden Aktion hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Freitag vor der Frankfurter Börse für Klimagerechtigkeit und gegen faule Tricks der Industrieländer in Kopenhagen demonstriert. Mit Tapetenkleister und Watte verwandelten die Aktivistinnen und Aktivisten den Bronze-Bären vor der Börse in einen Eisbären.

“Die Regierungen der Industrieländer drohen, den Eisbär – ebenso wie die gesamte Klimapolitik – den Interessen der Finanzindustrie und großer Konzerne zu opfern”, sagte Jutta Sundermann vom Attac- Koordinierungskreis. Der Handel mit Verschmutzungsrechten schütze nicht das Klima, sondern schaffe lediglich neue Geschäftsfelder für Banken und Konzerne. …Weiterlesen »


Dürre in Ost-Afrika: Mara-Fluss wird zum Rinnsaal / Große Tierwanderung in Gefahr

Serengeti auf dem Trockenen

Frankfurt am Main

Die berühmte Tierwanderung vor dem Kollaps?  © Martin Harvey / WWF

260-HI_109092-Gnuwanderung- Der WWF warnt vor einem „Austrocknen“ des Nord- Ostens der Serengeti in Tansania und des kenianischen Schutzgebietes Massai Mara. Die Lebensader der Region, der Mara- Fluss habe besorgniserregend niedrige Pegelstände, obwohl die Trockenzeit gerade erst begonnen habe. In den vergangenen Monaten hat es kaum geregnet, was Missernten und schlechte Weiden zur Folge hat. Die Regierungen von Kenia und Tansania haben bereits mit Hilfslieferungen für die betroffenen Menschen vor Ort reagiert. „Vom Mara- Fluss trinkt die gesamte Serengeti während der Trockenzeit. Wenn diese Quelle verloren geht, steht die Tierwanderungen von 1,3 Millionen Huftieren wie Gnus und Antilopen und das gesamte Ökosystem vor dem Kollaps“, warnt Martin Geiger, Wasser-Experte beim WWF. …Weiterlesen »


WWF-Studie: Deutscher Wasser-Fußabdruck von 159,5 km³ jährlich / Wasser-Importe aus Brasilien, Elfenbeinküste, Spanien und Türkei

Deutschland verbraucht drei Mal jährlich den Bodensee

Frankfurt am Main

Abbildung: © WWF

260-Wasser-fussabdruck_RZ2_Nach einer am Montag veröffentlichten Studie der Umweltstiftung WWF hat Deutschland einen jährlichen Wasser- Fußabdruck von 159,5 Mrd. m³ – das ist mehr als das dreifache Volumen des Bodensees (48 Mrd m³). Darin berücksichtigt ist nicht nur der direkte Wasserverbrauch, sondern auch das in Lebensmitteln und Industriegütern enthaltene Virtuelle Wasser. „Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat damit jeder Deutsche einen täglichen Wasser- Fußabdruck von 5288 Litern, was etwa 25 Badewannenfüllungen entspricht“, sagt WWF- Experte Martin Geiger. Und das, obwohl der direkte Wasserverbrauch von Privatpersonen in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf gerade einmal 124 Liter pro Tag zurückgegangen ist. …Weiterlesen »


Bisher vorgeschlagene Klimaschutzziele der reichen Länder haben mindestens +3°C Temperaturanstieg zur Folge

Oxfam: Haltung der Industrieländer beim weltweiten Klimaschutz ist erschreckend

Berlin / Bonn

oxfamAm Ende der zweiwöchigen Verhandlungsrunde in Bonn sind die Regierungen in den beiden zentralen Fragen – ausreichende Emissionsreduktionsziele der Industrieländer und Finanzierung des Klimaschutzes in armen Ländern – nicht vorangekommen. „Der Widerstand der Industrieländer gegen ein faires und ambitioniertes Abkommen ist erschreckend. Ihre bisher angebotenen Klimaschutzziele laufen auf einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um etwa +3 °C hinaus“, sagt Jan Kowalzig, Referent für Klimawandel bei Oxfam Deutschland. Dabei sei hinlänglich bekannt, dass der Klimawandel spätestens ab +2°C außer Kontrolle geraten dürfte und eine Katastrophe zu erwarten sei. …Weiterlesen »


Germanwatch: Klimapolitik muss Vorsorge stärken und internationalen Versicherungsmechanismus einführen

Wetterkatastrophen: Entwicklungsländer besonders stark betroffen

Bonn / Bremerhaven

germanwatchlogoNicht nur in den Industrienationen steigen die jährlichen Schäden durch extreme Wettereignisse. Anlässlich des Extremwetterkongresses in Bremerhaven fordert Germanwatch, die Hauptbetroffenen des Klimawandels, die Menschen in den Ländern des Südens, nicht zu vergessen. Denn wie der von Germanwatch erarbeitete Klima- Risiko- Index 2009 zeigt, sind vor allem diese Länder am heftigsten von extremen Wetterbedingungen betroffen. Es gelingt dort weitaus weniger mit den heftigen Folgen von Überschwemmungen, Stürmen und anderen Wetterextremen umzugehen. …Weiterlesen »


WWF – Report: Klimawandel in Japan

Klimaextreme im Land der aufgehenden Sonne

Berlin

Foto: © Michel Gunther / WWF-Canon

japan

Der World Wide Fund For Nature (WWF) veröffentlichte im Vorfeld der des G8- Gipfels im japanischen Hokkaido einen aktuellen Report zu den derzeitigen und künftigen Auswirkungen des globalen Klimawandels in Japan.

Nachdem im Land der aufgehenden Sonne im vergangenen Jahrhundert die Durchschnitts- Temperatur um ein Grad gestiegen ist und aktuell über dem weltweiten Durchschnitt liegt, habe die Häufigkeit von Wetterextremen, wie Stürme und Dürren zugenommen. …Weiterlesen »


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