Klimapolitik wird Wirtschaftsinteressen geopfert
Frankfurt am Main
Mit einer überraschenden Aktion hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Freitag vor der Frankfurter Börse für Klimagerechtigkeit und gegen faule Tricks der Industrieländer in Kopenhagen demonstriert. Mit Tapetenkleister und Watte verwandelten die Aktivistinnen und Aktivisten den Bronze-Bären vor der Börse in einen Eisbären.
“Die Regierungen der Industrieländer drohen, den Eisbär – ebenso wie die gesamte Klimapolitik – den Interessen der Finanzindustrie und großer Konzerne zu opfern”, sagte Jutta Sundermann vom Attac- Koordinierungskreis. Der Handel mit Verschmutzungsrechten schütze nicht das Klima, sondern schaffe lediglich neue Geschäftsfelder für Banken und Konzerne. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.12.2009 Rubrik: POLITIK
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Dürre in Ost-Afrika: Mara-Fluss wird zum Rinnsaal / Große Tierwanderung in Gefahr
Serengeti auf dem Trockenen
Frankfurt am Main
Die berühmte Tierwanderung vor dem Kollaps? © Martin Harvey / WWF
Der WWF warnt vor einem „Austrocknen“ des Nord- Ostens der Serengeti in Tansania und des kenianischen Schutzgebietes Massai Mara. Die Lebensader der Region, der Mara- Fluss habe besorgniserregend niedrige Pegelstände, obwohl die Trockenzeit gerade erst begonnen habe. In den vergangenen Monaten hat es kaum geregnet, was Missernten und schlechte Weiden zur Folge hat. Die Regierungen von Kenia und Tansania haben bereits mit Hilfslieferungen für die betroffenen Menschen vor Ort reagiert. „Vom Mara- Fluss trinkt die gesamte Serengeti während der Trockenzeit. Wenn diese Quelle verloren geht, steht die Tierwanderungen von 1,3 Millionen Huftieren wie Gnus und Antilopen und das gesamte Ökosystem vor dem Kollaps“, warnt Martin Geiger, Wasser-Experte beim WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.09.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF-Studie: Deutscher Wasser-Fußabdruck von 159,5 km³ jährlich / Wasser-Importe aus Brasilien, Elfenbeinküste, Spanien und Türkei
Deutschland verbraucht drei Mal jährlich den Bodensee
Frankfurt am Main
Abbildung: © WWF
Nach einer am Montag veröffentlichten Studie der Umweltstiftung WWF hat Deutschland einen jährlichen Wasser- Fußabdruck von 159,5 Mrd. m³ – das ist mehr als das dreifache Volumen des Bodensees (48 Mrd m³). Darin berücksichtigt ist nicht nur der direkte Wasserverbrauch, sondern auch das in Lebensmitteln und Industriegütern enthaltene Virtuelle Wasser. „Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat damit jeder Deutsche einen täglichen Wasser- Fußabdruck von 5288 Litern, was etwa 25 Badewannenfüllungen entspricht“, sagt WWF- Experte Martin Geiger. Und das, obwohl der direkte Wasserverbrauch von Privatpersonen in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf gerade einmal 124 Liter pro Tag zurückgegangen ist. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.08.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Bisher vorgeschlagene Klimaschutzziele der reichen Länder haben mindestens +3°C Temperaturanstieg zur Folge
Oxfam: Haltung der Industrieländer beim weltweiten Klimaschutz ist erschreckend
Berlin / Bonn
Am Ende der zweiwöchigen Verhandlungsrunde in Bonn sind die Regierungen in den beiden zentralen Fragen – ausreichende Emissionsreduktionsziele der Industrieländer und Finanzierung des Klimaschutzes in armen Ländern – nicht vorangekommen. „Der Widerstand der Industrieländer gegen ein faires und ambitioniertes Abkommen ist erschreckend. Ihre bisher angebotenen Klimaschutzziele laufen auf einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um etwa +3 °C hinaus“, sagt Jan Kowalzig, Referent für Klimawandel bei Oxfam Deutschland. Dabei sei hinlänglich bekannt, dass der Klimawandel spätestens ab +2°C außer Kontrolle geraten dürfte und eine Katastrophe zu erwarten sei. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.06.2009 Rubrik: POLITIK
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Germanwatch: Klimapolitik muss Vorsorge stärken und internationalen Versicherungsmechanismus einführen
Wetterkatastrophen: Entwicklungsländer besonders stark betroffen
Bonn / Bremerhaven
Nicht nur in den Industrienationen steigen die jährlichen Schäden durch extreme Wettereignisse. Anlässlich des Extremwetterkongresses in Bremerhaven fordert Germanwatch, die Hauptbetroffenen des Klimawandels, die Menschen in den Ländern des Südens, nicht zu vergessen. Denn wie der von Germanwatch erarbeitete Klima- Risiko- Index 2009 zeigt, sind vor allem diese Länder am heftigsten von extremen Wetterbedingungen betroffen. Es gelingt dort weitaus weniger mit den heftigen Folgen von Überschwemmungen, Stürmen und anderen Wetterextremen umzugehen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.02.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF – Report: Klimawandel in Japan
Klimaextreme im Land der aufgehenden Sonne
Berlin
Foto: © Michel Gunther / WWF-Canon

Der World Wide Fund For Nature (WWF) veröffentlichte im Vorfeld der des G8- Gipfels im japanischen Hokkaido einen aktuellen Report zu den derzeitigen und künftigen Auswirkungen des globalen Klimawandels in Japan.
Nachdem im Land der aufgehenden Sonne im vergangenen Jahrhundert die Durchschnitts- Temperatur um ein Grad gestiegen ist und aktuell über dem weltweiten Durchschnitt liegt, habe die Häufigkeit von Wetterextremen, wie Stürme und Dürren zugenommen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.07.2008 Rubrik: UMWELT
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