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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Sonntag, 25. Februar 2018

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Ökologen bringen Preisschilder bei invasiven Arten an

Forschung zeigt Kosten der Schäden an Ökosystemen auf

Washington / Halle(Saale)

Zum Beispiel hat die sporadische Massenvermehrung der Chinesischen Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis) in deutschen Gewässern seit 1912 zu Schäden zwischen 73 und 85 Millionen Euro geführt. Dem gegenüber stehen Verkaufserlöse aus dem Export der Tiere von drei bis fünf Millionen Euro zwischen 1993 und 2004. Foto: Uta Dreyer/UFZ

260-ridley_fishcatch3-fishc1Invasive Arten können natürliche und künstliche Ökosysteme zerstören, Nahrungsketten aus dem Gleichgewicht bringen und die Dienstleistungen der Ökosysteme für den Menschen einschränken. Jetzt haben Ökologen begonnen, diese Schäden zu beziffern. In einer Studie, die gestern in der Online- Ausgabe des US- Fachjournals Frontiers in Ecology and the Environment erschienen ist, haben Ökologen jene Arten aufgelistet, die die Umwelt am meisten schädigen und deren Bekämpfung am teuersten ist. …Weiterlesen »

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Wird sich Europa endlich einigen, um tausende fremder Eindringlinge abzuwehren?

Helmholtz- Zentrum für Umweltforschung UFZ

Leipzig

Der Amerikanische Mink (Mustela vison) ist ein Generalist und Raubtier, das aus Nordamerika zur Pelzzucht eingeführt wurde. Inzwischen bedroht er den Europäischen Mink (Mustela lutreola), dessen Verbreitung inzwischen aug einieg wenge fragmentierte Populationen beschränkt ist. Foto: André Künzelmann/UFZ

minkEuropas Grenzen werden von tausenden Pflanzen- und Tierarten aus anderen Teilen der Welt überrollt: das Spektrum reicht von amerikanischen Minks bis hin zu neuseeländischen Plattwürmern. Die Eindringlinge fressen einheimische Arten, hybridisieren mit ihnen, parasitieren sie und verdrängen sie durch Konkurrent. Sie bringen Krankheiten mit, verändern Ökosysteme, ja ganze Landschaften und haben große Auswirkungen auf Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei. Vorläufige Schätzungen deuten an, dass der Schaden durch invasive Arten jährlich mindestens 10 Milliarden Euro beträgt, allerdings wissen wir bei 90 Prozent der Arten noch nicht, welche Schäden sie verursachen. …Weiterlesen »

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