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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Montag, 22. Januar 2018

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Elbvertiefung: Erörterungsmarathon endet mit Debakel für Antragsteller

BUND und WWF kritisieren katastrophale Planung und fordern Verkehrsminister Tiefensee und die Hamburger GAL auf, das Verfahren einzustellen

Hamburg

Foto: Frachter auf der Unterelbe. © WWF

frachter-unterelbe_232x167_Nach insgesamt acht Erörterungsterminen, die seit März 2009 von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord und der HPA veranstaltet wurden, bleibt aus Sicht der Umweltverbände BUND und WWF nach dem heutigen Ende des letzten Termins in Krempe nur ein Fazit: Trotz eines Planungsvorlaufs von fast fünf Jahren und trotz einer zweiten Auslegung besteht eine beispiellose Anhäufung an Mängeln, Kenntnislücken und Rechtsverstößen. Der in solchen Großverfahren üblichen und von den Gerichten eingeforderten Sorgfalt und Aktualität konnte man nicht ansatzweise gerecht werden. …Weiterlesen »

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Hamburgs unlauteres Spiel mit der Angst

WWF- Studie: Senat und Wirtschaft übertreiben Arbeitsplatzeffekte der Elbvertiefung

Frankfurt am Main

Foto: © H. U. Rösner

260-elbschiff-_c_-hans-ulriDer überwiegende Teil der Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt mit dem Hamburger Hafen zu tun haben, hängen nicht von der geplanten Elbvertiefung ab. In der Bedarfsbegründung für die 400 Millionen Euro teure Infrastrukturmaßnahme werden die Beschäftigungseffekte der Vertiefung systematisch überschätzt. Dies geht aus einer vom WWF in Auftrag gegebenen Studie des Berliner Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hervor, die heute in Hamburg vorgestellt wurde. Am kommenden Donnerstag findet mit dem öffentlichen Erörterungstermin der nächste Schritt im Genehmigungsverfahren zur Elbvertiefung statt. …Weiterlesen »

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Der Rechnungshof hat sich verrechnet

WWF kritisiert Bericht zu Elbvertiefung und spricht von Inkompetenz

Frankfurt am Main

Foto: © Bernd Lammel / WWF

elbhochwasser

Der WWF übt harsche Kritik an einem Bericht des Bundesrechnungshofs zur Elbvertiefung, der der Umweltorganisation vorliegt. Darin fordert die Behörde einen umfassenderen Ausbau des Flusses zwischen Hamburg und der Nordsee und spricht von einer ökologischen Überkompensation der letzten Vertiefung. „Dieser Bericht ist skandalös. Die ökologische Inkompetenz des Rechnungshofs ist erschreckend“, so WWF-Expertin Beatrice Claus. Die Umweltfolgen der Elbvertiefung von 1999 waren nach Angaben des WWF drastischer als erwartet und sind bis heute nicht ausreichend kompensiert. Der Bericht ignoriere, dass ein weiterer Eingriff die ökologische Krise der Elbe verschärfen würde. …Weiterlesen »

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