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	<title>ETHIKER &#187; Elektronenmikroskop</title>
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	<description>TAGESZEITUNG FÜR CSR UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG</description>
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		<title>Die &#196;sthetik des Unsichtbaren- Ausstellung in Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 10:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[KULTUR]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8221; Die &#196;sthetik des Unsichtbaren &#8211; Pflanzenoberfl&#228;chen unter dem Elektronenmikroskop&#8221; ist eine Galerieausstellung zur Sch&#246;nheit pflanzlicher Ultrastrukturen. Sie verbindet die technische Perfektion wissenschaftlicher Rasterelektronenmikroskopie mit dem k&#252;nstlerisch- &#228;sthetischen Anspruch von Fotografie. Die Ausstellung des W&#252;rzburger Fotografen Stefan Diller ist vom 11. Juni bis 23. August 2009 im Botanischen Museum Berlin zu sehen. Alle ausgestellten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3360" style="float: left;" title="pflanzenoberfl_klein" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/05/pflanzenoberfl_klein.jpg" alt="pflanzenoberfl_klein" width="195" height="269" />&#8221; Die &#196;sthetik des Unsichtbaren &#8211; Pflanzenoberfl&#228;chen unter dem Elektronenmikroskop&#8221; ist eine Galerieausstellung zur Sch&#246;nheit pflanzlicher Ultrastrukturen. Sie verbindet die technische Perfektion wissenschaftlicher Rasterelektronenmikroskopie mit dem k&#252;nstlerisch- &#228;sthetischen Anspruch von Fotografie. Die Ausstellung des W&#252;rzburger Fotografen Stefan Diller ist vom 11. Juni bis 23. August 2009 im Botanischen Museum Berlin zu sehen. Alle ausgestellten Bildmotive k&#246;nnen erworben werden.</p>
<p>In der Ausstellung &#8220;Die &#196;sthetik des Unsichtbaren&#8221; zeigt Stefan Diller mehr als 30 gro&#223;formatige Pflanzenfotografien, die unter dem Rasterelektronenmikroskop entstanden und von ihm k&#252;nstlerisch nachkoloriert wurden.<span id="more-3359"></span> Kr&#228;uter von Absinth bis Zitronenmelisse werden portr&#228;tiert. Hundertfach bis mehr als Zehntausendfach vergr&#246;&#223;erte Haare, Blattfl&#228;chen, Bl&#252;ten oder Pollen enth&#252;llen oft sehr bizarre Strukturen, die f&#252;r das blo&#223;e menschliche Auge nicht sichtbar sind.</p>
<p>Die 50&#215;70 Zentimeter gro&#223;en Abz&#252;ge sind mit kurzen botanischen Beschreibungen versehen, die der wissenschaftliche Leiter des Botanischen Gartens W&#252;rzburg, Dr. Gerd Vogg verfasste. Sie umfassen Angaben zur nat&#252;rlichen Herkunft der Pflanze, ihrer kulturgeschichtlichen Bedeutung und ihrem Nutzen. Auch wird erl&#228;utert, welche Zusammenh&#228;nge zwischen der Struktur von Pflanzenoberfl&#228;chen und ihrer Funktion, aber auch den Umwelteinfl&#252;ssen bestehen.</p>
<p>Um eine Einsch&#228;tzung der Gr&#246;&#223;enverh&#228;ltnisse des Abgebildeten zu erm&#246;glichen, werden die Endvergr&#246;&#223;erung des Bildes und die jeweilige Gr&#246;&#223;e des Bildfeldes angegeben. Die Technik der Rasterelektronenmikroskopie wird anschaulich dargestellt, so dass die Entstehung der Fotografien von den Besuchern der Ausstellung nachvollzogen werden kann.</p>
<p>Aus der Forschung ist die Rasterelektronenmikroskopie schon lange nicht mehr wegzudenken, um die Ultrastruktur von Materialien und Organismen zu untersuchen. Die Arbeiten des W&#252;rzburger Fotografen Stefan Diller zeigen, dass die wissenschaftliche Fotografie des &#8220;Unsichtbaren&#8221; eine starke &#228;sthetische Ausstrahlung besitzt.</p>
<p>Stefan Diller ist gelernter Fotograf und Meister. Er arbeitete als Bildjournalist, freischaffender Fotograf, Laborbetreiber und illustrierte bereits mehrere B&#252;cher. Dillers fotografisches Interessenspektrum reicht von Portraits eineiiger Zwillinge &#252;ber Luftbilder von Landschaften bis zur Dokumentation von Altarbildern. Seit 1993 besch&#228;ftigt sich Stefan Diller intensiv mit Raster- und Transmissionselektronenmikroskopen und betreibt ein eigenes Labor f&#252;r wissenschaftliche Photographie. Neben der k&#252;nstlerisch-&#228;sthetischen Mikrophotographie werden diese Leistungen z.B. von Umweltlaboren bei der Asbestfasernbestimmung oder im Bereich Werkstofftechnik zur Untersuchung von Materialeigenschaften, Bruchstrukturen oder Schichtenaufbau genutzt.</p>
<p><strong>Zur Technik der Rasterelektronenmikroskopie und fotografischen Anwendung:</strong></p>
<p>W&#228;hrend das Lichtmikroskop normalerweise nur in Strukturen vordringen kann, die zwischen 200 und 500 Nanometer gro&#223; sind, wird im Rasterelektronenmikroskop das Licht durch einen fein geb&#252;ndelten Elektronenstrahl ersetzt, der bei modernen Ger&#228;ten einen Durchmesser von nicht einmal einem Nanometer (1 nm = ein Millionstel Millimeter) hat. Dieser feine Strahl wird durch eine Hochspannung (zwischen 1000 und 30 000 Volt) beschleunigter Elektronen zeilenweise &#252;ber ein Pr&#228;parat gelenkt; beispielsweise ein winziges Pflanzenst&#252;ck, das entw&#228;ssert und mit Gold oder Platin bedampft wurde. Die Metallbedampfung ist notwendig, damit die Oberfl&#228;che Elektronen reflektiert, welche von verschiedenen Detektoren wieder eingefangen werden k&#246;nnen. Die Detektoren erzeugen aus den eingefangenen Elektronen einen entsprechenden Helligkeitswert. Wie bei einem Scanner entsteht so Bildpunkt f&#252;r Bildpunkt, Zeile f&#252;r Zeile ein Bild in schwarz-wei&#223;.</p>
<p>Die Farben entstehen sp&#228;ter durch die Zuordnung einer Farbe zu dem jeweiligen Schwarzwei&#223;bild eines Detektors. Da bei der Aufnahme meist zwei, manchmal auch drei Detektoren gleichzeitig verwendet werden, entstehen Mischfarben. Durch partielle Kolorierung l&#228;sst sich das Bild zus&#228;tzlich visuell ansprechender gestalten.</p>
<p>______________________</p>
<p>Die &#196;sthetik des Unsichtbaren &#8211; Pflanzenoberfl&#228;chen unter dem Elektronenmikroskop<br />
Galerieausstellung im Botanischen Museum Berlin-Dahlem<br />
Ort: Botanisches Museum Berlin-Dahlem, K&#246;nigin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin<br />
Dauer: 11. Juni bis 23. August 2009, t&#228;glich von 10 bis 18 Uhr<br />
Eintritt: Erwachsene 2 €, erm&#228;&#223;igt 1 €; (beim Garteneintritt ist der Museumseintritt frei)</p>
<p>______________________</p>
<p><strong>Weitere Informationen: </strong><a  href="http://www.bgbm.org/bgbm/museum/expo/galerie/diller.htm">&gt;&gt; www.bgmb.org</a></p>
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