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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Mittwoch, 10. März 2010

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Kritik von Umweltverbänden:

Computermesse Cebit ohne Fortschritt beim Energiesparen

Hannover / Berlin

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Mehrere Umweltverbände haben zum Ende der Computermesse Cebit kritisiert, dass “Green IT” weiterhin ein Nischendasein fristete und eine verständliche Verbrauchskennzeichnung bei IT -Produkten immer noch nicht in Sicht sei. Die an der Kampagne “energieeffizienz – jetzt!” beteiligten Organisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Deutscher Naturschutzring (DNR), das Öko- Institut und der ökologische Unternehmerverband B.A.U.M. sehen den Trend zu übergroßen 3D- Fernsehern und -Monitoren sowie zu leistungshungrigen Spiele -Computern mit Sorge. Außerhalb der Ausstellungsfläche auf der Cebit für sogenannte “Green-IT- Lösungen” spiele Energieeffizienz kaum eine Rolle. …Weiterlesen »


Die neue EcoTopTen- Marktübersicht zu Kühl- und Gefriergeräten verzeichnet besonders sparsame Geräte

Coole Stromsparer: Größere Auswahl bei umweltfreundlichen Kühlschränken & Co

Freiburg

oeko-institutErfreulich: Die Auswahl an besonders umweltfreundlichen, sparsamen und zugleich günstigen Kühl- und Gefriergeräten ist gegenüber dem Vorjahr wieder größer geworden. “Unsere aktualisierte Marktübersicht von EcoTopTen verzeichnet ein Plus von 66 Prozent bei Modellen der Energieeffizienzklasse A++”, betont Dr. Dietlinde Quack, Expertin für umweltfreundliche Haushaltsgeräte am Öko-Institut.

Doch während immer mehr Hersteller in Sachen Energieeffizienz aufholen, lassen die neuen sparsamen Kühlgeräte den Handel weiterhin kalt: “Leider kann der Kunde längst nicht alle effizienten Modelle auch tatsächlich im Laden finden”, bedauert Dr. Dietlinde Quack. “Besonders bei Sonderangeboten bleiben die grünen Kühl- und Gefriergeräte häufig außen vor.” …Weiterlesen »


UBA-Studie untersucht Wirkungen von Energieeffizienz- Maßnahmen in Gebäuden, Verkehr und Unternehmen

Beschäftigungsmotor Klimaschutz

Dessau-Roßlau

umweltbundesamtAmbitionierter Klimaschutz führt zu mehr Beschäftigung: Rund 630.000 neue Arbeitsplätze können in Deutschland entstehen. Voraussetzung dafür: Die Bundesregierung verfolgt das Ziel weiter, die nationalen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 insgesamt um rund 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu reduzieren. Einen wichtigen Beitrag leisten Maßnahmen für eine bessere Energieeffizienz.

So schafft allein die schnelle und konsequente Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in Gebäuden bis zum Jahr 2012 fast 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. …Weiterlesen »


WWF begrüßt das europaweite Verbot der 100- Watt Birnen

Leichter Abschied von der Glühbirne

Frankfurt am Main

Foto: © CC

260-06_14009-Gluehbirne-_c_Der WWF begrüßt das europaweite Glühbirnenverbot, das am Dienstag in Kraft treten wird. Bis 2012 werden alle konventionellen Glühbirnen aus dem Handel verschwinden und bis zum Jahr 2020 jährlich 15 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht dem Stromverbrauch von Rumänien pro Jahr.

„Es ist wichtig, dass der Klimaschutz in den Häusern Einzug hält“, erklärt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF. „Energiesparlampen allein machen zwar noch keinen Klimaschutz, aber sie sind ein Baustein für ein modernes Energiekonzept.“ Mehr Energieeffizienz sei dringend notwendig, um bis 2050 ein kohlenstofffreies Energiesystem in Deutschland zu erreichen. „Jeder Beitrag zählt“, so Günther weiter. …Weiterlesen »


Technische Universität Chemnitz

Erstes Fachbuch zur “Energieeffizienten Fabrik” veröffentlicht

Chemnitz

Buchumschlag: Springer

energieeffiziente_FabrikenRund ein Viertel des deutschen Energieverbrauchs geht auf die Industrie zurück. Deshalb kann eine höhere Energieeffizienz in der Produktion maßgeblich zu einem besseren Klimaschutz und zur Ressourcenschonung beitragen. Spätestens seit dem Ölpreisschock im Jahre 2008 sind auch die meisten Unternehmen für eine energieeffiziente Produktion sensibilisiert. Dennoch ist die systematische Entwicklung betrieblicher Energiekompetenzen oft noch mangelhaft. Selbst grundlegendes Wissen zur energieeffizienten Produktion müssen sich Praktiker wie Studierende bisher aus einer Vielzahl von Fachaufsätzen und Vortragsskripten zusammenfügen. …Weiterlesen »


Energieeffizienz in der Robotik

Roboter lernen Strom sparen

Stuttgart

Simulationstool zur Generierung energieoptimierter Bahnen. Foto: © Fraunhofer IPA

roboter_lernen_strom_sparenIm Rahmen des Forschungsprojekts “Energieeffiziente Robotersysteme” (EneRo) wurden am Fraunhofer IPA der Energiebedarf von Robotersystemen untersucht, um Einflussfaktoren zu identifizieren und Optimierungspotenziale abzuleiten. Die Ergebnisse werden vom 1.-3. Juli zum 50- jährigen Institutsjubiläum an einer Demonstratorzelle des Fraunhofer IPA präsentiert.

Steigende Energiekosten einerseits sowie die vom Staat wegen des Klimawandels geforderte Reduzierung der CO2- Emissionen andererseits haben dazu geführt, dass energieeffiziente Technologien zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Faktor werden. …Weiterlesen »


WWF Studie: Kredite und Investitionen können jetzt noch an Nachhaltigkeitskriterien angepasst werden

Konjunkturpaketen fehlt die ökologische Ausrichtung

Berlin

Abbildung: © Frank Rumpenhorst

260_WWF_Konjunkturstudie__cDen Konjunkturprogrammen der Bundesregierung fehlt fast jede nachhaltige und ökologische Ausrichtung. Das ist das Ergebnis einer Studie des WWF Deutschland. Anders als von der Bundesregierung mit Begriffen wie Umweltprämie suggeriert, liefern die Maßnahmen der beiden milliardenschweren Programme nur kurzfristige wirtschaftliche Einzelimpulse, so die Studie. Nur 6 von 32 Maßnahmen haben positive ökologische Effekte. Bestenfalls 13 Prozent der Maßnahmen können als nachhaltig eingestuft werden. Einziger „grüner“ Schwerpunkt sind die Investitionen in energetische Sanierungen, die mit bis zu 9 Mrd. Euro einen zu geringen Anteil am Gesamtvolumen von 107 Mrd. Euro haben. …Weiterlesen »


UN- Klimadeal als Signal für nachhaltige Investments

Finanzindustrie erwartet ambitionierte Ergebnisse in Kopenhagen

Bonn

germanwatchlogoWie wirkt sich die Finanzkrise bisher auf die Bestrebungen der Finanzindustrie aus, ökologische und soziale Faktoren besser in ihre Investitionsentscheidungen zu integrieren? Und welche Auswirkungen werden für die Zukunft erwartet? Das sind die Schlüsselfragen einer aktuellen Studie, die Germanwatch heute gemeinsam mit dem Consultingunternehmen onValues in Bonn – anlässlich der Klimavorverhandlungen – vorgestellt hat. Diese zeigt, dass der Finanzmarkt das angestrebte UN- Klimaabkommen in Kopenhagen Ende des Jahres als Kipp- Punkt für den weiteren Ausbau nachhaltiger Investitionen betrachtet – besonders im Umwelt- und Klimabereich. …Weiterlesen »


Umweltbundesamt (UBA)

Stromfressende Kühl- und Gefriergeräte sowie Waschmaschinen sollen vom Markt verschwinden

Dessau-Roßlau

umweltbundesamtEU- Parlament entscheidet morgen über neue Anforderungen für sparsamere Haushaltsgeräte
Das EU- Parlament entscheidet voraussichtlich am morgigen Mittwoch über verschärfte Anforderungen an die Energieeffizienz von Kühl- und Gefriergeräten und Waschmaschinen. Folgt das Parlament den Beschlussvorschlägen der EU- Mitgliedstaaten von Ende März, wären in allen EU- Mitgliedstaaten Waschmaschinen sowie Kühl- und Gefriergeräte mit einer Energieeffizienzklasse schlechter als A ab Juli 2010 von der Vermarktung ausgeschlossen.

Eine zweite Stufe verbietet ab 1. Juli 2012 Kühl- und Gefriergeräte, die der Effizienz der bisherigen Klasse A entsprechen. Waschmaschinen mit der bisherigen Energieeffizienzklasse A dürften in der zweiten Stufe ab 1. Juli 2013 zu einem erheblichen Teil nicht mehr in den Handel kommen. …Weiterlesen »


Aktueller Tagungsband:

Forscher zeigen neueste Techniken zum energieeffizienten und solaren Bauen

Berlin

energieeffizientes_bauenWelche Techniken gibt es, um Gebäude energetisch zu optimieren und mit erneuerbaren Energien zu versorgen? Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien hat soeben einen Tagungsband veröffentlicht mit den neusten wissenschaftlichen Ergebnissen zu energieeffizientem und solarem Bauen. Das Heft kann kostenlos bestellt werden und steht im Internet als Download zur Verfügung unter http://www.fvee.de/publikationen/themenhefte/.

In Deutschland ist im Gebäudebereich ein riesiges Einsparpotenzial für Energie und CO2 vorhanden, das in zwei Stufen erschlossen werden kann. Zunächst müssen die Gebäude energetisch optimiert werden mit Hilfe von neuen Verfahren für Wärmedämmung und Verglasungstechniken für Tageslicht und Wärmeschutz. …Weiterlesen »


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