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	<title>ETHIKER &#187; Energiekosten</title>
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	<description>TAGESZEITUNG FÜR CSR UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG</description>
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		<title>Computermesse Cebit ohne Fortschritt beim Energiesparen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 11:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hannover / Berlin Mehrere Umweltverb&#228;nde haben zum Ende der Computermesse Cebit kritisiert, dass &#8220;Green IT&#8221; weiterhin ein Nischendasein fristete und eine verst&#228;ndliche Verbrauchskennzeichnung bei IT -Produkten immer noch nicht in Sicht sei. Die an der Kampagne &#8220;energieeffizienz – jetzt!&#8221; beteiligten Organisationen Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Deutscher Naturschutzring (DNR), das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hannover / Berlin</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4615" style="float: left;" title="euro_taste_gruen_by_Rainer-" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2010/03/euro_taste_gruen_by_Rainer-.jpg" alt="euro_taste_gruen" width="195" height="132" /></p>
<p>Mehrere Umweltverb&#228;nde haben zum Ende der Computermesse Cebit kritisiert, dass &#8220;Green IT&#8221; weiterhin ein Nischendasein fristete und eine verst&#228;ndliche Verbrauchskennzeichnung bei IT -Produkten immer noch nicht in Sicht sei. Die an der Kampagne &#8220;energieeffizienz – jetzt!&#8221; beteiligten Organisationen Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Deutscher Naturschutzring (DNR), das &#214;ko- Institut und der &#246;kologische Unternehmerverband B.A.U.M. sehen den Trend zu &#252;bergro&#223;en 3D- Fernsehern und -Monitoren sowie zu leistungshungrigen Spiele -Computern mit Sorge. Au&#223;erhalb der Ausstellungsfl&#228;che auf der Cebit f&#252;r sogenannte &#8220;Green-IT- L&#246;sungen&#8221; spiele Energieeffizienz kaum eine Rolle.<span id="more-4613"></span> Die Folgen seien die weitere Steigerung des Stromverbrauchs, der Energiekosten und des CO2-Austo&#223;es auf Grund des Einsatzes von immer mehr Elektronik in Haushalten und B&#252;ros.</p>
<p>Helmut R&#246;scheisen, Generalsekret&#228;r des Deutschen Naturschutzrings (DNR) und Projektleiter der Kampagne &#8220;energieeffizienz &#8211; jetzt!&#8221;: &#8220;Die Cebit hat erneut gezeigt wie dringend es ist, den Stromverbrauch der elektronischen Ger&#228;te zu senken. Eines der wichtigsten Instrumente daf&#252;r ist die klare und verbraucherfreundliche Kennzeichnung ihres Energiebedarfs. Nur wenn die Politik die Weichen f&#252;r einen Effizienzwettbewerb stellt, wird es mehr umweltfreundliche Innovationen im IT-Bereich geben.&#8221;</p>
<p>Verbindliche Energieverbrauchskennzeichnungen und strenge Effizienzstandards f&#252;r IT-Produkte erleichterten auch nach Ansicht von Jens Gr&#246;ger vom &#214;ko-Institut Verbrauchern die Wahl energiesparender Ger&#228;te. Dieter Br&#252;bach, Mitglied der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung des &#246;kologischen Unternehmerverbandes B.A.U.M. appellierte an Eink&#228;ufer und Beschaffer in den Unternehmen, verst&#228;rkt auf die Energieeffizienz neuer B&#252;roger&#228;te zu achten.</p>
<p>Der BUND und die DUH kritisierten, dass Wirtschaftsminister Rainer Br&#252;derle und Umweltminister Norbert R&#246;ttgen sich nicht auf ein Energieeffizienzgesetz einigen k&#246;nnten. Die Bundesregierung mache sich zunehmend unglaubw&#252;rdig, wenn sie Klimaschutz predige und das Energiesparen erschwere.</p>
<p>Die Umweltverb&#228;nde kritisieren auch die EU-Kommission. Sie vers&#228;ume nicht nur bei Computern und Monitoren eine europaweit verbindliche Energiekennzeichnung einzuf&#252;hren. Bei Druckern, Kopierern und Faxger&#228;ten verzichte sie bisher auf gesetzliche Vorgaben zum Stromverbrauch und setze stattdessen auf Selbstverpflichtungen der Industrie.</p>
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		<title>Besch&#228;ftigungsmotor Klimaschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 15:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dessau-Ro&#223;lau Ambitionierter Klimaschutz f&#252;hrt zu mehr Besch&#228;ftigung: Rund 630.000 neue Arbeitspl&#228;tze k&#246;nnen in Deutschland entstehen. Voraussetzung daf&#252;r: Die Bundesregierung verfolgt das Ziel weiter, die nationalen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 insgesamt um rund 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu reduzieren. Einen wichtigen Beitrag leisten Ma&#223;nahmen f&#252;r eine bessere Energieeffizienz. So schafft allein die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dessau-Ro&#223;lau</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1921" style="float: left;" title="umweltbundesamt" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/10/umweltbundesamt.jpg" alt="umweltbundesamt" width="195" height="158" />Ambitionierter Klimaschutz f&#252;hrt zu mehr Besch&#228;ftigung: Rund 630.000 neue Arbeitspl&#228;tze k&#246;nnen in Deutschland entstehen. Voraussetzung daf&#252;r: Die Bundesregierung verfolgt das Ziel weiter, die nationalen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 insgesamt um rund 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu reduzieren. Einen wichtigen Beitrag leisten Ma&#223;nahmen f&#252;r eine bessere Energieeffizienz.</p>
<p>So schafft allein die schnelle und konsequente Umsetzung von Klimaschutzma&#223;nahmen in Geb&#228;uden bis zum Jahr 2012 fast 100.000 neue Arbeitspl&#228;tze in Deutschland.<span id="more-4166"></span> Bis zum Jahr 2020 sind sogar &#252;ber 350.000 neue Arbeitspl&#228;tze m&#246;glich. Dies ist das Ergebnis der neuen Studie &#8220;Gesamtwirtschaftliche Wirkungen von Energieeffizienzma&#223;nahmen in den Bereichen Geb&#228;ude, Unternehmen und Verkehr&#8221;, die das Fraunhofer Institut f&#252;r System- und Innovationsforschung in Karlsruhe im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durchf&#252;hrte. Die Ergebnisse zeigen, dass Ma&#223;nahmen zur Steigerung der Energieeffizienz nicht nur dem Klima, sondern auch der Besch&#228;ftigung n&#252;tzen: Investitionen in Energieeffizienz und Emissionsminderungen st&#228;rken langfristig den Wirtschaftstandort Deutschland.</p>
<p>Eine verbesserte Energieeffizienz mit besserer W&#228;rmed&#228;mmung steigert die Kaufkraft von Eigent&#252;mern und Mietern, da deren Heizkosten sinken. Die Modernisierung der W&#228;rmebereitstellung in Geb&#228;uden mindert zudem den Bedarf an Gas- und Heiz&#246;limporten, was die Binnennachfrage belebt und der hohen Energieimportabh&#228;ngigkeit Deutschlands entgegenwirkt. Gleichzeitig schaffen die erforderlichen umfangreichen Investitionen zur Geb&#228;udesanierung neue Besch&#228;ftigungsm&#246;glichkeiten &#8211; vor allem im Baugewerbe und bei baunahen Dienstleistungen wie der Baufinanzierung. All das belebt die Wirtschaft und schafft Wachstum und Besch&#228;ftigung.</p>
<p>Mit entschiedenen Effizienzverbesserungen im Verkehrsbereich und in Unternehmen sind weitere positive Besch&#228;ftigungswirkungen m&#246;glich. Falls die Autoindustrie umgehend in die Entwicklung erheblich effizienterer Autos investiert, ergeben sich daraus Marktchancen, so dass bis 2020 fast 220.000 zus&#228;tzliche Arbeitspl&#228;tze in Deutschland entstehen. Kontinuierliche Anstrengungen von Unternehmen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz senkt ihre Energiekosten und schafft Spielr&#228;ume f&#252;r neue Arbeitspl&#228;tze: Bis 2020 sind so &#252;ber 260.000 zus&#228;tzliche Stellen m&#246;glich.<br />
Damit ist klar: Klimaschutz ist mehr als ein moralisches Gebot. Die Steigerung der Energieeffizienz schafft nachhaltig Besch&#228;ftigung und Wachstum und kann in Deutschland dazu beitragen, die Wirtschaftskrise zu &#252;berwinden.</p>
<p>_____________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.umweltbundesamt.de/">&gt;&gt; www.umweltbundesamt.de</a></p>
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		<title>Roboter lernen Strom sparen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 08:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stuttgart Simulationstool zur Generierung energieoptimierter Bahnen. Foto: © Fraunhofer IPA Im Rahmen des Forschungsprojekts &#8220;Energieeffiziente Robotersysteme&#8221; (EneRo) wurden am Fraunhofer IPA der Energiebedarf von Robotersystemen untersucht, um Einflussfaktoren zu identifizieren und Optimierungspotenziale abzuleiten. Die Ergebnisse werden vom 1.-3. Juli zum 50- j&#228;hrigen Institutsjubil&#228;um an einer Demonstratorzelle des Fraunhofer IPA pr&#228;sentiert. Steigende Energiekosten einerseits sowie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stuttgart</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><small>Simulationstool zur Generierung energieoptimierter Bahnen.</small><small> Foto: © Fraunhofer IPA</small></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3523" style="float: left;" title="roboter_lernen_strom_sparen" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/07/roboter_lernen_strom_sparen.jpg" alt="roboter_lernen_strom_sparen" width="195" height="136" />Im Rahmen des Forschungsprojekts &#8220;Energieeffiziente Robotersysteme&#8221; (EneRo) wurden am Fraunhofer IPA der Energiebedarf von Robotersystemen untersucht, um Einflussfaktoren zu identifizieren und Optimierungspotenziale abzuleiten. Die Ergebnisse werden vom 1.-3. Juli zum 50- j&#228;hrigen Institutsjubil&#228;um an einer Demonstratorzelle des Fraunhofer IPA pr&#228;sentiert.</p>
<p>Steigende Energiekosten einerseits sowie die vom Staat wegen des Klimawandels geforderte Reduzierung der CO2- Emissionen andererseits haben dazu gef&#252;hrt, dass energieeffiziente Technologien zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Faktor werden.<span id="more-3521"></span> So sind beispielsweise die Industriestrompreise zwischen 2003 und 2007 um bis zu 45 Prozent gestiegen. Mit &#252;ber 130 000 installierten Einheiten stellen Industrierobotersysteme ein Hauptelement automatisierter Fertigungen dar und haben demzufolge einen hohen Anteil am Energiebedarf in produzierenden Unternehmen. Deshalb kann ein energieeffizienter Einsatz von Robotersystemen helfen, deren ben&#246;tigte Energie zu senken und so zur Kostensenkung und einem nachhaltigeren Einsatz von Ressourcen beizutragen.</p>
<p>Im Rahmen des Forschungsprojekts EneRo (Energieeffiziente Robotersysteme) wurden am Fraunhofer IPA Untersuchungen zum Energiebedarf von Robotersystemen durchgef&#252;hrt, um wichtige Einflussfaktoren zu identifizieren und Optimierungspotenziale abzuleiten. Dabei war das Ziel, eine Roboteranwendung als Ganzes zu optimieren. Deshalb wurden die Untersuchungen am Beispielszenario einer Pick-and-Place-Anwendung durchgef&#252;hrt. Ein mit einem Vakuumgreifer ausger&#252;steter Industrieroboter greift Teile an Position A (z. B. von einem F&#246;rderband) und legt diese an Position B (z. B. einer Pr&#252;fstation) ab. Der vom Vakuumgreifer ben&#246;tigte Unterdruck wird von einem in den Greifer integrierten druckluftbetriebenen Ejektor erzeugt. Das bedeutet, dass die Roboterzelle neben elektrischer Energie f&#252;r den Roboter auch Druckluft als Energieform ben&#246;tigt.</p>
<p>Untersuchungen des Druckluftverbrauchs des Vakuumgreifers in diesem Szenario ergaben, dass durch eine geeignete Einstellung des Vakuumniveaus und der Abblaszeit durchaus Druckluft eingespart werden kann. Diese Einsparung hat bei angenommenen Druckluftkosten von wenigen Cent pro Kubikmeter Druckluft jedoch nur geringe Auswirkungen auf die entstehenden Kosten und wurde deshalb nicht weiter betrachtet.</p>
<p>Untersuchungen des Stromverbrauchs des Roboters (130 kg Nutzlast, Radius Arbeitsbereich 3 m) ergaben, dass bei einer Reduzierung der Verfahrgeschwindigkeit um 25 Prozent der Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent sinkt. Eine um 50 kg geringere Last sorgte &#8211; je nach Bewegung &#8211; f&#252;r einen um bis zu 25 Prozent geringeren Energieverbrauch. Ein Vergleich von Punkt-zu-Punkt-Bewegungen mit linearen Bewegungen ergab, dass bei Punkt-zu-Punkt-Bewegungen der Energieverbrauch um bis zu 45 Prozent gesenkt werden kann.</p>
<p>Hier ergeben sich noch weitere Optimierungsm&#246;glichkeiten, da sowohl Punkt-zu- Punkt-Bewegungen als auch lineare Bewegungen keine energieoptimierten Bahnen darstellen. Deshalb wird im Projekt Enero ein Simulationstool zur Erzeugung energieoptimierter Bahnen f&#252;r Industrieroboter durch Verwendung genetischer Algorithmen entwickelt. Damit ist soll es m&#246;glich sein, den Energieverbrauch einer Roboterbewegung weiter zu senken.</p>
<p>____________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.ipa.fraunhofer.de/">&gt;&gt; www.ipa.fraunhofer.de</a></p>
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