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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Donnerstag, 26. April 2018

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Globales Klimainvestment braucht „frisches Geld“

Haushaltsentwurf der Bundesregierung gefährdet die Glaubwürdigkeit Deutschlands

Berlin

PM www.germanwatch.org

germanwatchIm vorgelegten Haushaltsentwurf der Bundesregierung fehlen die kurzfristigen Finanzmittel, die Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der Klimakonferenz in Kopenhagen den armen Ländern in den Jahren 2010 bis 2012 versprochen hatte. Im sogenannten „Copenhagen Accord“ verpflichteten sich die Industrieländer, kurzfristig insgesamt 30 Milliarden US- Dollar für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern bereitzustellen. Deutschland sagte dabei 1,26 Milliarden Euro bis 2012 zu – dies entspricht 420 Millionen Euro jährlich. Davon waren zuletzt lediglich 70 Millionen Euro „neue und zusätzliche“ Mittel übrig geblieben, die nicht bereits an anderer Stelle versprochen wurden. Auch diese sollen nun endgültig unter den Tisch fallen. …Weiterlesen »

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Koalitionsfraktionen verwässern Klimaversprechen der Bundesregierung

Germanwatch kritisiert: Nur teilweise wird die Kopenhagen- Ankündigung erfüllt

Bonn / Berlin

germanwatch

In seiner nächtlichen Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, dass für die internationale Klimafinanzierung bis 2012 jährlich durchschnittlich 420 Millionen bereitgestellt werden sollen. Germanwatch kritisiert, dass der größte Teil dieser Gelder bereits vor Jahren schon einmal in anderem Zusammenhang versprochen wurde. Damit wird das von der Bundeskanzlerin in Kopenhagen gemachte Versprechen von neuen und zusätzlichen Mitteln nur zu einem viel zu kleinen Teil eingelöst. Sah es bis gestern noch so aus, als würde der komplette Betrag aus früher versprochenen Mitteln bestehen, stellen die Koalitionsfraktionen nun zumindest 70 Millionen Euro als neues Geld bereit. …Weiterlesen »

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„Globale Vernetzung“ darf nicht auf Kosten der Entwicklungsländer gehen

Entwicklungs- und Umweltorganisationen rufen CeBIT-Aussteller auf, weltweit faire Arbeitsbedingungen in der IT-Produktion zu schaffen

Hannover / Berlin

germanwatch

Entwicklungs- und Umweltorganisationen haben zum Beginn der CeBIT die Elektronikhersteller dazu aufgefordert, faire Arbeitsbedingungen in ihrer Produktion zu schaffen. Laut Germanwatch, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung und der Christlichen Initiative Romero gibt es noch keine sozial gerechten und wirklich grünen IT-Geräte. Mit kreativen Aktionen sowie einem makeITfair-Stand von Germanwatch auf der CeBIT wollen die Organisationen auf die Probleme aufmerksam zu machen.

„Die immer günstigeren Preise für Geräte einer vernetzten Welt dürfen nicht auf Kosten der Arbeiterinnen in den Entwicklungsländern gehen. Das muss auch bei dem Green IT Forum ‚Kosten runter und Umwelt schonen‘ auf der CeBIT deutlich werden. …Weiterlesen »

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Roger Moore spornt an zur „Mission Kinderrechte“

UNICEF- JuniorBotschafter 2010:

Köln

unicef

„Mission Kinderrechte“ – der dienstälteste UNICEF- Botschafter Sir Roger Moore und die JuniorBotschafter Sofie, Laura, Franziska und Katharina aus dem bayerischen Weilheim rufen gemeinsam auf, sich als UNICEF- JuniorBotschafter zu bewerben. Noch acht Wochen haben Schulklassen, Gruppen und einzelne Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Zeit um mitzumachen.

Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. März. „Kinder sind die besten Botschafter für ihre Rechte und setzen sich gern für andere ein“, würdigte Sir Roger den Einsatz der UNICEF- JuniorBotschafter. „Die Kinderrechte gelten für alle Kinder. Wir alle können etwas dafür tun, dass sie weltweit Wirklichkeit werden“, sagte Laura Krietenstein, eine der vier JuniorBotschafter- Gewinnerinnen 2009. …Weiterlesen »

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Weltweiter Klimaschutz – Meldefrist für Reduktionsziele

Oxfam: EU hat nichts aus Debakel von Kopenhagen gelernt

Berlin

oxfam

Am 31. Januar endete die vom Klimagipfel in Kopenhagen gesetzte Frist für die Vertragsstaaten der UN- Klimarahmenkonvention, ihre künftigen Klimaschutzziele an das UN- Klimasekretariat in Bonn zu melden.

Jan Kowalzig, Klimaexperte bei Oxfam Deutschland, über das von der EU eingereichte Ziel, die europäischen Emissionen bis 2020 nur um 20 Prozent unter das Niveau von 1990 zu drücken, und nur unter gewissen Bedingungen auf bis zu 30 Prozent aufzustocken: …Weiterlesen »

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Ergebnisse des Klimagipfels eine reine Farce

Geburtsstunde einer starken globalen Klimabewegung

Frankfurt am Main

Als „reine Farce“ hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Ergebnisse des UN- Klimagipfels bewertet. „Kopenhagen war höchstens in Bezug auf das Ausmaß seines Scheiterns ein historischer Gipfel. Dies nun mit einem Formelkompromiss noch als Fortschritt verkaufen zu wollen, ist ein Schlag ins Gesicht der Milliarden Menschen, die unter den Folgen des Klimawandels leiden werden, ohne etwas zu seinen Ursachen beigetragen zu haben.“, sagte Chris Methmann von der bundesweiten Attac- Arbeitsgruppe Energie, Klima, Umwelt (EKU).

Erfreulich sei dagegen, dass sich in Kopenhagen erstmals eine globale Klimabewegung bisher unbekannter Stärke gezeigt hat. …Weiterlesen »

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Jetzt ist die Zeit, die Krise der Klimaverhandlungen zu überwinden

Führungsrolle von Merkel erwartet

Kopenhagen

germanwatchlogoZum aktuellen Stand des UN- Klimagipfels kommentierte gestern Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Nach Tagen des Stillstands ist die große Frage: ist heute der Tag des Durchbruchs? Mit zunehmender Zeitnot wird es immer schwieriger, wichtige politische und technische Teilfragen zu schließen. Zwei Tage vor Abschluss der Konferenz kommt es jetzt darauf an, dass konstruktive Kräfte aus Industrie- und Entwicklungsländern Koalitionen bilden und gemeinsam den Weg zu ambitionierten Reduktionszielen, zu den notwendigen langfristigen Finanzzusagen für Klima- sowie Regenwaldschutz und Anpassung sowie zu einem ambitionierten und rechtlich verbindlichen Abkommen zu bahnen. Angela Merkel kann dabei eine zentrale Rolle spielen. Dann aber muss sie über vage Ankündigungen hinaus zeigen, dass sie es ernst meint.“ …Weiterlesen »

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Auswirkungen der Finanzkrise auf Kinder in den ärmsten Ländern

Steffen Seibert für UNICEF in Nepal

Köln

unicefUNICEF ist besorgt über die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die ärmsten Kinder. In den Ländern Südasiens wie Nepal, Bangladesch oder Indien nimmt die Zahl der Hungernden zu. Vom heutigen Montag (14.12.) bis Donnerstag (17.12.) besucht der Journalist und ZDF- Moderator Steffen Seibert in Nepal UNICEF-Programme, mit denen Familien im Kampf gegen die extreme Armut und insbesondere die Mangelernährung der Kinder unterstützt werden.

Die durch hohe Nahrungsmittelpreise, Missernten und Naturkatastrophen extrem angespannte Lage vieler Familien in den Entwicklungsländern wird durch die Folgen der Finanzkrise noch verschärft. …Weiterlesen »

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Globaler Klima- Risiko- Index 2010 spiegelt die verletzlichsten Länder in fast zwei Jahrzehnten wider

Kopenhagener Klimagipfel muss darauf reagieren:

Kopenhagen / Bonn

Globaler Klima-Risiko-Index 2010 (für die Jahre 1990-2008)
kri2010karte-highresDie Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat den Globalen Klima- Risiko- Index 2010 heute in Kopenhagen veröffentlicht, demzufolge Bangladesh, Myanmar und Vietnam von 1990 bis 2008 die am schwersten von Wetterextremen betroffenen Länder waren. Betrachtet man lediglich das Jahr 2008, wurden Myanmar, Yemen und Vietnam am stärksten getroffen. Der Index, der auf den Daten der NatCatSERVICE- Datenbank des Rückversicherers Munich Re basiert, zeige die Notwendigkeit einer Antwort des Klimagipfels, betonte die Organisation in Kopenhagen. Den betroffenen Ländern müsse geholfen werden, sich auch an den Klimawandel besser anzupassen. …Weiterlesen »

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Bundesregierung setzt Kopenhagen- Deal aufs Spiel

Germanwatch kritisiert Anrechnung von Klimafinanzierung auf die Armutsbekämpfung

Bonn

germanwatchlogoHeute hat die neue Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP ihre Verhandlungsposition zum Kopenhagener Klimagipfel in einem Bundestagsantrag beschlossen. Während dieser einige positive Aspekte enthält, sieht Germanwatch an einem für die Klimaverhandlungen zentralen Punkt die Gefahr, dass Deutschland damit die Entwicklungs- und Schwellenländer vor den Kopf stößt. So hat die Bundesregierung beschlossen, dass Finanzmittel für den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern auf die schon bestehende Verpflichtung angerechnet werden sollen, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden. Bisher zahlt Deutschland erst 0,36 Prozent. …Weiterlesen »

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