Australisch- Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke- Heinemann
Forscherteam macht wichtige Entdeckung für die nächste Solarzellengeneration
Berlin
Sabine Ranke-Heinemann

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Dr. Udo Bach an der Monash University in Australien hat erstmals eine innovative Methode entwickelt, um den Leistungs- Output der nächsten Solarzellengeneration zu erhöhen.
Die Wissenschaftler der Monash University, in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten in Wollongong, Australien und Ulm haben Tandemzellen aus farbstoffsensibilisierten Solarzellen hergestellt, die eine dreimal höhere Effizienz bei der Energieumwandlung gegenüber bisherigen Tandemzellen dieser Art aufweisen. Der Schlüssel zu dieser Innovation lag laut Bach in der Entdeckung eines neuen, effizienteren Farbstoffes, der den Betrieb von invertierten farbstoffsensibilisierten Solarzellen deutlich effizienter macht. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: FORSCHUNG
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Europäische Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte empfehlen:
Stromnetze und Verkehrswege zukunftsfähig gestalten
Berlin
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) unterstützt die europaweite Initiative von Umwelt- und Nachhaltigkeitsräten (EEAC) “Für zukunftsfähige europäische Infrastrukturen”. Verkehrswege und Stromnetze müssen einen Beitrag zu den langfristigen Klimaschutz- und Biodiversitätszielen der Europäischen Union (EU) leisten. Die neue deutsche Bundesregierung sollte sich in der EU hierfür einsetzen.
Klimaschutz und erneuerbare Energien
Der internationale Konsens den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C zu begrenzen, erfordert Emissionsverminderungen in den Industrieländern von insgesamt 80 bis 95 %. Insbesondere der Strom- und Verkehrssektor müssen klimaneutral werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 27.10.2009 Rubrik: UMWELT
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BUND:
Über 370 Bundestagskandidaten quer durch die Parteien unterschreiben Manifest gegen Atomkraft
Berlin
373 Direktkandidaten unterstützen ein Manifest gegen die Atomenergie, das vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute in einer der größten deutschen Tageszeitungen veröffentlicht wurde. Darin wird dazu aufgerufen, am 27. September gegen eine Politik zur Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken zu stimmen. Zu den Unterstützern des Manifests gehören Brigitte Zypries und Sigmar Gabriel sowie zahlreiche weitere prominente Kandidatinnen und Kandidaten der SPD, von den Grünen u. a. Renate Künast und Cem Özdemir und von der Linken u. a. Gregor Gysi und Dagmar Enkelmann. Von der Union sind der CSU- Abgeordnete Josef Göppel sowie der sächsische CDU- Direktkandidat Frank Heinrich darunter. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.09.2009 Rubrik: POLITIK
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Greenpeace- Aktivisten hissen Banner am Reichstagsgebäude
“Dem Deutschen Volke eine Zukunft ohne Atomkraft”
Hamburg / Berlin
15 Greenpeace- Aktivisten sind heute Morgen auf das Reichstagsgebäude geklettert, um für den Atomausstieg zu demonstrieren. Unter der Inschrift “Dem Deutschen Volke” am Westportal des Gebäudes haben die Aktivisten ein 3 mal 15 Meter großes Transparent mit den Worten “… eine Zukunft ohne Atomkraft” angebracht. 91 Prozent der Deutschen sprechen sich dafür aus, dass im Jahr 2050 die Erneuerbaren Energien die bedeutendste Rolle in der Energieversorgung Deutschlands spielen sollen. Dies ist das Ergebnis einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen repräsentativen Meinungsumfrage bei tns- emnid zu den Präferenzen für die zukünftige Energieversorgung in Deutschland. Für die Atomkraft traten lediglich sieben Prozent der Befragten ein. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.09.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF: Nationaler Entwicklungsplan schöpft Potentiale der Elektromobilität nicht voll aus
Elektrisch fahren nur mit Erneuerbaren
Frankfurt am Main
Foto: © Jürgen Matijevic / WWF
Der WWF begrüßt den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität, der heute vom Kabinett beschlossen werden soll, fordert jedoch Nachbesserungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wenn Elektrofahrzeuge einen ambitionierten Beitrag zum Klimaschutz leisten sollen, muss ihre Markteinführung an den Ausbau der Erneuerbaren Energien über die jetzigen Ziele hinaus gebunden werden. Im derzeitigen Entwicklungsplan fehlt eine derartige Festlegung jedoch. Hier muss die nächste Bundesregierung nacharbeiten und sich zum zusätzlichen Ausbau Erneuerbarer Energien verbindlich bekennen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 19.08.2009 Rubrik: UMWELT
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GESIS – Leibnitz- Institut für Sozialwissenschaft
Saharastrom und Wasserkraft – mit erneuerbaren Energien in die Zukunft
Bonn
Die Juli- Ausgabe der GESIS – Fachinformationsreihe “Recherche Spezial” thematisiert die sozialwissenschaftlichen Aspekte der regenerativen Energiegewinnung und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Im Zeichen von Klimaerwärmung und Verknappung der Erdölressourcen zeigt sich zunehmend die Notwendigkeit, den Energiebedarf aus nachhaltigen, sich erneuernden Quellen zu beziehen. Neben Sonnenkraft werden auch Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt, um Strom zu erzeugen. In der Bundesrepublik Deutschland lag Ende März 2009 der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtenergiegewinnnung bei rund 10 Prozent. Doch trotz hoher Investitionskosten und technischer Schwierigkeiten beim Stromtransport nimmt die Menge der regenerativ gewonnenen Energie rasch zu. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.07.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Solarforscher Aldo Steinfeld vom Paul Scherrer Institut PSI und der ETH Zürich erhält Preis des amerikanischen Ingenieurverbandes für Arbeiten zu erneuerbaren Energien
Treibstoff aus Sonnenenergie
Villingen/Schweiz
Prof. Steinfeld neben dem PSI-Hochfluss-Solarsimulator zum Testen von Hochtemperatur-Solarreaktoren bei einer Strahlungsintensität von bis zu 5000 Sonnen. Foto: Paul Scherrer Institut
Konzentrierte Sonnenenergie kann technisch nicht nur zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt werden, man kann mit ihrer Hilfe auch Brennstoffe wie Wasserstoff oder indirekt sogar flüssige Treibstoffe produzieren. Nun wurde einer der Pioniere auf diesem Gebiet, Professor Aldo Steinfeld vom Paul Scherrer Institut und der ETH Zürich, mit dem Yellott Award, dem Preis des amerikanischen Ingenieursverband ASME für Arbeiten zu erneuerbaren Energien ausgezeichnet. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.07.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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WWF, Germanwatch, Vattenfall Europe Transmission und TenneT engagieren sich erstmals gemeinsam für die vollständige Integration erneuerbarer Energien ins europäische Stromnetz
Renewables- Grid- Initiative bringt Umweltverbände und Netzbetreiber an einen Tisch
Berlin
Die Renewables-Grid-Initiative (RGI) fördert den Ausbau von Produktions- und Hochspannungsnetz-Kapazitäten zur vollständigen Integration von zentral und dezentral erzeugter erneuerbarer Energie. Zu diesem Zweck bringt die RGI Umweltverbände und Netzbetreiber an einen Tisch. Zum ersten Mal engagieren sich WWF, Germanwatch, Vattenfall Europe Transmission und der niederländische Übertragungsnetzbetreiber TenneT für ein gemeinsames Anliegen.
Eine massive Steigerung der Integration erneuerbarer Energien ins europäischen Stromnetz wird notwendig, um die Klimaschutzziele der Europäischen Union (20 Prozent erneuerbare Energie bis 2020) zu erreichen und die angestrebte CO2- Reduktion um mindestens 80 Prozent bis 2050 zu verwirklichen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 06.07.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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WWF und Allianz stellen G8 Climate Scorecards 2009 in Berlin vor / klimapolitische Anstrengungen der G8- Staaten bisher nicht ausreichend / Deutschland im Vergleich führend
G8- Staaten erreichen Klimaziele nicht
Berlin
Abbildung: © WWF
Deutschland ist im Vergleich mit anderen G8-Staaten knapp vor Großbritannien und Frankreich führend im Klimaschutz. Allerdings hat bisher keines der G8-Länder ausreichende Maßnahmen getroffen, um einen gefährlichen Klimawandel aufzuhalten. Zu dem Ergebnis kommen die G8 Climate Scorecards, eine Studie von Ecofys im Auftrag von WWF und Allianz SE.
Nur noch fünf Monate bleiben der Staatengemeinschaft bis im Dezember in Kopenhagen über ein Kyoto- Folgeabkommen verhandelt wird, das die gefährlichsten Folgen des Klimawandels abwenden soll. Dafür, so sind sich Wissenschaftler inzwischen einig, ist es notwendig, die globale Temperaturerhöhung auf maximal 2°C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.07.2009 Rubrik: POLITIK
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Neues Informationssystem ist online:
Tiefe Geothermie
Hannover
3D-Bild des Untergrunds mit Bohrungen (dunkelblau) und Tiefenlinien (braun)Auszug aus Informationssystem GeotIS
Das Geothermische Informationssystem für Deutschland (GeotIS) ist seit Anfang Juni unter der Adresse http://www.geotis.de im Internet verfügbar. Es werden kostenlos Informationen über geologische Strukturen und physikalische Parameter des Untergrunds bereitgestellt, die für eine Nutzung der tiefen Geothermie relevant sind. Zusätzlich können alle wichtigen Daten über geothermische Anlagen, bestehende und im Bau befindliche, direkt angezeigt werden.
Das Geothermische Informationssystem ist am Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik in Hannover mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in mehrjähriger Arbeit aufgebaut worden. Als Partner waren geologische Dienste der Bundesländer, zwei Universitäten und eine Geothermie- Firma beteiligt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.06.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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