BUND-Maßnahmenpaket für mehr Stromeffizienz
Steigerung der Energieeffizienz kann Atomkraftwerke überflüssig machen
Berlin
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlichte ein mit Unterstützung des Heidelberger ifeu- Instituts für Energie- und Umweltforschung erarbeitetes Maßnahmenpaket für mehr Stromeffizienz und warf der Bundesregierung vor, die Einarbeitung entsprechender Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in ihr energiepolitisches Konzept versäumt zu haben. Es gehe ihr vor allem darum, politisch gewollte Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu legitimieren. Damit werde eine verbraucher- und klimafreundliche Stromversorgung blockiert. Es werde nicht einmal untersucht, ab wann Erneuerbare Energien die Atomkraftwerke ablösen könnten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.06.2010 Rubrik: POLITIK
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NRW darf nicht Klimaschutz- Schlusslicht bleiben
Unterschriftenkampagne für Klimaschutzgesetz gestartet
Düsseldorf

Ein von der Klima- Allianz getragenes breites Aktionsbündnis aus Kirchen, Entwicklungsorganisationen, Umweltverbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert von der zukünftigen nordrhein- westfälischen Landesregierung ein wirksames Klimaschutzgesetz. Mit dessen Hilfe könnten die Treibhausgasemissionen in NRW bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Dafür müsse das Energiesystem in Wirtschaft und Verwaltung in diesem Zeitraum beinahe vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.04.2010 Rubrik: POLITIK
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McKinsey- Studie zeigt:
100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien sind bis 2050 möglich, sicher und preiswert
Brüssel / Bonn

Die Europäische Klimastiftung (ECF) veröffentlichte heute in Brüssel eine von McKinsey erstellte Studie zur Stromversorgung der Zukunft. Diese verdeutlicht, dass bis Mitte des Jahrhunderts in Europa ein Umbau des Elektrizitätssystems auf 100 Prozent Erneuerbare Energien möglich ist. “Das Szenario mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien liefert genauso verlässlich und kostengünstig Strom wie andere Niedrig-CO2-Szenarien, die noch auf Kernkraft oder Kohle setzen. Jetzt gibt es keinen vernünftigen Grund mehr, auf diese Risikotechnologien zu setzen”, kommentierte Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.04.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Australisch- Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke- Heinemann
Forscherteam macht wichtige Entdeckung für die nächste Solarzellengeneration
Berlin
Sabine Ranke-Heinemann

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Dr. Udo Bach an der Monash University in Australien hat erstmals eine innovative Methode entwickelt, um den Leistungs- Output der nächsten Solarzellengeneration zu erhöhen.
Die Wissenschaftler der Monash University, in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten in Wollongong, Australien und Ulm haben Tandemzellen aus farbstoffsensibilisierten Solarzellen hergestellt, die eine dreimal höhere Effizienz bei der Energieumwandlung gegenüber bisherigen Tandemzellen dieser Art aufweisen. Der Schlüssel zu dieser Innovation lag laut Bach in der Entdeckung eines neuen, effizienteren Farbstoffes, der den Betrieb von invertierten farbstoffsensibilisierten Solarzellen deutlich effizienter macht. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: FORSCHUNG
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Europäische Umwelt- und Nachhaltigkeitsräte empfehlen:
Stromnetze und Verkehrswege zukunftsfähig gestalten
Berlin
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) unterstützt die europaweite Initiative von Umwelt- und Nachhaltigkeitsräten (EEAC) “Für zukunftsfähige europäische Infrastrukturen”. Verkehrswege und Stromnetze müssen einen Beitrag zu den langfristigen Klimaschutz- und Biodiversitätszielen der Europäischen Union (EU) leisten. Die neue deutsche Bundesregierung sollte sich in der EU hierfür einsetzen.
Klimaschutz und erneuerbare Energien
Der internationale Konsens den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C zu begrenzen, erfordert Emissionsverminderungen in den Industrieländern von insgesamt 80 bis 95 %. Insbesondere der Strom- und Verkehrssektor müssen klimaneutral werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 27.10.2009 Rubrik: UMWELT
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BUND:
Über 370 Bundestagskandidaten quer durch die Parteien unterschreiben Manifest gegen Atomkraft
Berlin
373 Direktkandidaten unterstützen ein Manifest gegen die Atomenergie, das vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute in einer der größten deutschen Tageszeitungen veröffentlicht wurde. Darin wird dazu aufgerufen, am 27. September gegen eine Politik zur Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken zu stimmen. Zu den Unterstützern des Manifests gehören Brigitte Zypries und Sigmar Gabriel sowie zahlreiche weitere prominente Kandidatinnen und Kandidaten der SPD, von den Grünen u. a. Renate Künast und Cem Özdemir und von der Linken u. a. Gregor Gysi und Dagmar Enkelmann. Von der Union sind der CSU- Abgeordnete Josef Göppel sowie der sächsische CDU- Direktkandidat Frank Heinrich darunter. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.09.2009 Rubrik: POLITIK
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Greenpeace- Aktivisten hissen Banner am Reichstagsgebäude
“Dem Deutschen Volke eine Zukunft ohne Atomkraft”
Hamburg / Berlin
15 Greenpeace- Aktivisten sind heute Morgen auf das Reichstagsgebäude geklettert, um für den Atomausstieg zu demonstrieren. Unter der Inschrift “Dem Deutschen Volke” am Westportal des Gebäudes haben die Aktivisten ein 3 mal 15 Meter großes Transparent mit den Worten “… eine Zukunft ohne Atomkraft” angebracht. 91 Prozent der Deutschen sprechen sich dafür aus, dass im Jahr 2050 die Erneuerbaren Energien die bedeutendste Rolle in der Energieversorgung Deutschlands spielen sollen. Dies ist das Ergebnis einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen repräsentativen Meinungsumfrage bei tns- emnid zu den Präferenzen für die zukünftige Energieversorgung in Deutschland. Für die Atomkraft traten lediglich sieben Prozent der Befragten ein. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.09.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF: Nationaler Entwicklungsplan schöpft Potentiale der Elektromobilität nicht voll aus
Elektrisch fahren nur mit Erneuerbaren
Frankfurt am Main
Foto: © Jürgen Matijevic / WWF
Der WWF begrüßt den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität, der heute vom Kabinett beschlossen werden soll, fordert jedoch Nachbesserungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Wenn Elektrofahrzeuge einen ambitionierten Beitrag zum Klimaschutz leisten sollen, muss ihre Markteinführung an den Ausbau der Erneuerbaren Energien über die jetzigen Ziele hinaus gebunden werden. Im derzeitigen Entwicklungsplan fehlt eine derartige Festlegung jedoch. Hier muss die nächste Bundesregierung nacharbeiten und sich zum zusätzlichen Ausbau Erneuerbarer Energien verbindlich bekennen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 19.08.2009 Rubrik: UMWELT
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GESIS – Leibnitz- Institut für Sozialwissenschaft
Saharastrom und Wasserkraft – mit erneuerbaren Energien in die Zukunft
Bonn
Die Juli- Ausgabe der GESIS – Fachinformationsreihe “Recherche Spezial” thematisiert die sozialwissenschaftlichen Aspekte der regenerativen Energiegewinnung und deren Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Im Zeichen von Klimaerwärmung und Verknappung der Erdölressourcen zeigt sich zunehmend die Notwendigkeit, den Energiebedarf aus nachhaltigen, sich erneuernden Quellen zu beziehen. Neben Sonnenkraft werden auch Windenergie, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme genutzt, um Strom zu erzeugen. In der Bundesrepublik Deutschland lag Ende März 2009 der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtenergiegewinnnung bei rund 10 Prozent. Doch trotz hoher Investitionskosten und technischer Schwierigkeiten beim Stromtransport nimmt die Menge der regenerativ gewonnenen Energie rasch zu. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.07.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Solarforscher Aldo Steinfeld vom Paul Scherrer Institut PSI und der ETH Zürich erhält Preis des amerikanischen Ingenieurverbandes für Arbeiten zu erneuerbaren Energien
Treibstoff aus Sonnenenergie
Villingen/Schweiz
Prof. Steinfeld neben dem PSI-Hochfluss-Solarsimulator zum Testen von Hochtemperatur-Solarreaktoren bei einer Strahlungsintensität von bis zu 5000 Sonnen. Foto: Paul Scherrer Institut
Konzentrierte Sonnenenergie kann technisch nicht nur zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt werden, man kann mit ihrer Hilfe auch Brennstoffe wie Wasserstoff oder indirekt sogar flüssige Treibstoffe produzieren. Nun wurde einer der Pioniere auf diesem Gebiet, Professor Aldo Steinfeld vom Paul Scherrer Institut und der ETH Zürich, mit dem Yellott Award, dem Preis des amerikanischen Ingenieursverband ASME für Arbeiten zu erneuerbaren Energien ausgezeichnet. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.07.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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