Die Energiewende sichern:
Erneuerbare statt Atom
Berlin
Mit einer als Pressekonferenz inszenierten Demonstration haben Spitzenvertreter aus Umweltorganisationen, Parteien, ökologisch orientierten Verbänden und Unternehmen in Berlin vor dem Brandenburger Tor gegen die Atompolitik der Bundesregierung und für eine entschlossene Fortsetzung der Energiewende in Deutschland demonstriert. Die binnen weniger Tage mobilisierte gesellschaftliche Vielfalt der Teilnehmer deute auf eine “zunehmende Selbstisolation der Bundesregierung in der Frage der Atomenergie” hin, erklärten die Initiatoren der Veranstaltung. Unmittelbarer Auslöser des Protests war die nach der verlorenen Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen bekannt gewordene Absicht von Union und FDP, den Weiterbetrieb sicherheitstechnisch veralteter Atomkraftwerke sehr kurzfristig und ohne das seit der Bundestagswahl angekündigte nationale Energiekonzept zu beschließen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 31.05.2010 Rubrik: POLITIK
• kommentieren »
UN- Klimaverhandlungen:
Deutschland und EU unter Beschuss
Bonn
Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ist zu erwarten, dass die EU und Deutschland bei der heute startenden Runde der UN- Klimaverhandlungen heftig unter Beschuss kommen wird. “Wenige Tage vor Verhandlungsbeginn hatten insbesondere der deutsche Wirtschaftsminister Brüderle sowie der deutsche EU- Kommissar Oettinger verhindert, dass die EU-Kommission ein Strategiepapier vorlegen konnte, wonach die EU ihre Emissionen ohne Wenn und Aber um 30% reduziert.” erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 31.05.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
BUND warnt:
Bundesregierung darf nicht zur Kumpanin der Atomkonzerne werden
Berlin

Anlässlich des heute Abend im Kanzleramt stattfindenden Gesprächs zwischen Bundesregierung und Stromkonzernen über mögliche AKW- Laufzeitverlängerungen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Regierungskoalition davor gewarnt, ihre Energiepolitik einseitig an den Interessen der großen Stromkonzerne auszurichten. Hubert Weiger, BUND- Vorsitzender: “Die Bundesregierung riskiert nicht nur den nächsten Atommüll- Gau, wie wir ihn gerade in der Asse erleben. Sie arbeitet auch an ihrem nächsten Image- Gau als billige Kumpanin für Großkonzerne. Statt sich die Steigerung der Profite von Stromkonzernen zur Aufgabe zu machen, sollte sich die Bundesregierung um eine zukunftsfähige Energieversorgung kümmern.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.01.2010 Rubrik: POLITIK
• kommentieren »
Universität Duisburg- Essen
Innovationsmarkt “Erneuerbare Energien”
Duisburg / Essen
Regenerativen Energien gehört die Zukunft. Sie könnten im Jahr 2050 die Hälfte des weltweiten Energiebedarfs decken, sagen Experten. Ingenieurwissenschaftler der Uni Duisburg-Essen (UDE) beschäftigen sich intensiv mit den Alternativen zu Öl, Gas oder Kohle. Beim diesjährigen Innovationsmarkt am 28. Oktober, stellen sie Interessenten aus Wirtschaft und Industrie ab 18 Uhr Forschungsergebnisse und Projekte vor (MC/ MD-Foyer, Campus Duisburg). Zum Programm gehören Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion. Die Schirmherrschaft hat RWE Innogy, ein Unternehmen für erneuerbare Energien. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.10.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
• kommentieren »
Mehr als 350 Trecker und rund 50.000 Menschen setzen ein machtvolles Zeichen: Atomenergie hat in Deutschland keine Zukunft! Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien
Anti-Atom-Demonstration “Einfach mal abschalten – ATOMKRAFT NEIN DANKE!”
Berlin
Rund 50.000 Menschen und mehr als 350 Trecker beteiligten sich an der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration am Samstag in Berlin und erteilten der weiteren Nutzung der Atomenergie eine klare Absage. Dazu erklärte der Trägerkreis des Anti- Atom- Trecks: “Von dieser Demonstration geht ein klares Signal aus: Die Zeit des Wartens auf den Atomausstieg ist vorbei! Nach Asse II und Krümmel und dem Gerede von Laufzeitverlängerungen sind die Menschen es einfach leid. Wir haben heute den Schulterschluss erlebt zwischen dem jahrzehntelangen Widerstand an den Standorten und aus den Bürgerinitiativen, der erstarkten Branche der Erneuerbaren Energien, den um nachhaltige, sozialverträgliche Arbeitsplätze streitenden Gewerkschaften und einer für die Bewahrung der Schöpfung eintretenden Kirche. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.09.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
• kommentieren »
Umfrage zeigt: Grüne Jobs und Erneuerbare Energie können Wahl entscheiden
Die Bundestagswahl rückt näher und Deutschland sucht die KlimakanzlerIn
Berlin
Während sich Deutschland auf die Bundestagswahlen in diesem Monat vorbereitet, könnte laut einer deutschlandweiten Infratest- dimap- Umfrage der Klimawandel den Ausschlag geben. Die Studie wurde von der neuen Kampagne KlimakanzlerIn gesucht in Auftrag gegeben. Mehr als neun von zehn Wählern (92%) gaben an, dass der Aufbau einer klimafreundlichen Wirtschaft mit Millionen neuer Arbeitsplätze wichtig für ihre Wahlentscheidung sei – mehr als die Hälfte sagten sogar, dies sei sehr wichtig.
“Klimawandel und grüne Jobs sind die vernachlässigten Themen dieser Wahl”, sagte Ricken Patel, Direktor der globalen Kampagnenorganisation Avaaz.org, bei der Vorstellung der Umfrage in Berlin. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.09.2009 Rubrik: POLITIK
• kommentieren »
Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
Wegweiser für Energieforschungspolitik
Berlin
Energieforscher der Helmholtz- Gemeinschaft haben im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie Leitlinien für eine wirkungsvolle Energieforschungspolitik skizziert und Empfehlungen zur Stromversorgung, Wärme- und Kälteversorgung sowie zur Mobilität der Zukunft ausgearbeitet. Heute übergeben der Präsident der Helmholtz- Gemeinschaft, Prof. Dr. Jürgen Mlynek, und der Vizepräsident der Helmholtz- Gemeinschaft für den Forschungsbereich der Energie, Prof. Dr. Eberhard Umbach, die Broschüre an den Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums Jochen Homann und stellen die Eckpunkte vor. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.09.2009 Rubrik: FORSCHUNG
• kommentieren »
WWF Studie: Kredite und Investitionen können jetzt noch an Nachhaltigkeitskriterien angepasst werden
Konjunkturpaketen fehlt die ökologische Ausrichtung
Berlin
Abbildung: © Frank Rumpenhorst
Den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung fehlt fast jede nachhaltige und ökologische Ausrichtung. Das ist das Ergebnis einer Studie des WWF Deutschland. Anders als von der Bundesregierung mit Begriffen wie Umweltprämie suggeriert, liefern die Maßnahmen der beiden milliardenschweren Programme nur kurzfristige wirtschaftliche Einzelimpulse, so die Studie. Nur 6 von 32 Maßnahmen haben positive ökologische Effekte. Bestenfalls 13 Prozent der Maßnahmen können als nachhaltig eingestuft werden. Einziger „grüner“ Schwerpunkt sind die Investitionen in energetische Sanierungen, die mit bis zu 9 Mrd. Euro einen zu geringen Anteil am Gesamtvolumen von 107 Mrd. Euro haben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.06.2009 Rubrik: POLITIK
• kommentieren »
UN- Klimadeal als Signal für nachhaltige Investments
Finanzindustrie erwartet ambitionierte Ergebnisse in Kopenhagen
Bonn
Wie wirkt sich die Finanzkrise bisher auf die Bestrebungen der Finanzindustrie aus, ökologische und soziale Faktoren besser in ihre Investitionsentscheidungen zu integrieren? Und welche Auswirkungen werden für die Zukunft erwartet? Das sind die Schlüsselfragen einer aktuellen Studie, die Germanwatch heute gemeinsam mit dem Consultingunternehmen onValues in Bonn – anlässlich der Klimavorverhandlungen – vorgestellt hat. Diese zeigt, dass der Finanzmarkt das angestrebte UN- Klimaabkommen in Kopenhagen Ende des Jahres als Kipp- Punkt für den weiteren Ausbau nachhaltiger Investitionen betrachtet – besonders im Umwelt- und Klimabereich. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.06.2009 Rubrik: POLITIK
• kommentieren »
Eurosolar e.V.
Auszeichnung für bahnbrechende Förderung alternativer Energiequellen
Bonn
Für seinen dauerhaften weltweiten Einsatz zur Verbreitung der Solarenergie erhält Hermann Scheer, Mitglied des Deutschen Bundestags, Präsident von EUROSOLAR, Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien und Träger des Alternativen Nobelpreises, die Karl Böer Solar Energy Medal of Merit 2009.
Die Auszeichnung wird ihm am 7. Mai in der Gore Recital Hall des Roselle Center for the Arts an der Universität von Delaware in Newark überreicht. US- Vizepräsident Joe Biden wird an der Preisverleihung teilnehmen. Hermann Scheer, der nach dem früheren US- Präsidenten Jimmy Carter (1993) als zweiter Politiker und nach dem Gründer des Freiburger Fraunhofer- Instituts für Solare Energiesysteme, Adolf Goetzberger (1997), als zweiter Deutscher mit dieser Medaille geehrt wird, hält eine Rede über die “Globale Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien”. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 06.05.2009 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »