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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Donnerstag, 18. März 2010

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BUND warnt:

Bundesregierung darf nicht zur Kumpanin der Atomkonzerne werden

Berlin

BUND

Anlässlich des heute Abend im Kanzleramt stattfindenden Gesprächs zwischen Bundesregierung und Stromkonzernen über mögliche AKW- Laufzeitverlängerungen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Regierungskoalition davor gewarnt, ihre Energiepolitik einseitig an den Interessen der großen Stromkonzerne auszurichten. Hubert Weiger, BUND- Vorsitzender: “Die Bundesregierung riskiert nicht nur den nächsten Atommüll- Gau, wie wir ihn gerade in der Asse erleben. Sie arbeitet auch an ihrem nächsten Image- Gau als billige Kumpanin für Großkonzerne. Statt sich die Steigerung der Profite von Stromkonzernen zur Aufgabe zu machen, sollte sich die Bundesregierung um eine zukunftsfähige Energieversorgung kümmern.” …Weiterlesen »


Universität Duisburg- Essen

Innovationsmarkt “Erneuerbare Energien”

Duisburg / Essen

uni_duisburg_essenRegenerativen Energien gehört die Zukunft. Sie könnten im Jahr 2050 die Hälfte des weltweiten Energiebedarfs decken, sagen Experten. Ingenieurwissenschaftler der Uni Duisburg-Essen (UDE) beschäftigen sich intensiv mit den Alternativen zu Öl, Gas oder Kohle. Beim diesjährigen Innovationsmarkt am 28. Oktober, stellen sie Interessenten aus Wirtschaft und Industrie ab 18 Uhr Forschungsergebnisse und Projekte vor (MC/ MD-Foyer, Campus Duisburg). Zum Programm gehören Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion. Die Schirmherrschaft hat RWE Innogy, ein Unternehmen für erneuerbare Energien. …Weiterlesen »


Mehr als 350 Trecker und rund 50.000 Menschen setzen ein machtvolles Zeichen: Atomenergie hat in Deutschland keine Zukunft! Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien

Anti-Atom-Demonstration “Einfach mal abschalten – ATOMKRAFT NEIN DANKE!”

Berlin

bundRund 50.000 Menschen und mehr als 350 Trecker beteiligten sich an der bundesweiten Anti-Atom-Demonstration am Samstag in Berlin und erteilten der weiteren Nutzung der Atomenergie eine klare Absage. Dazu erklärte der Trägerkreis des Anti- Atom- Trecks: “Von dieser Demonstration geht ein klares Signal aus: Die Zeit des Wartens auf den Atomausstieg ist vorbei! Nach Asse II und Krümmel und dem Gerede von Laufzeitverlängerungen sind die Menschen es einfach leid. Wir haben heute den Schulterschluss erlebt zwischen dem jahrzehntelangen Widerstand an den Standorten und aus den Bürgerinitiativen, der erstarkten Branche der Erneuerbaren Energien, den um nachhaltige, sozialverträgliche Arbeitsplätze streitenden Gewerkschaften und einer für die Bewahrung der Schöpfung eintretenden Kirche. …Weiterlesen »


Umfrage zeigt: Grüne Jobs und Erneuerbare Energie können Wahl entscheiden

Die Bundestagswahl rückt näher und Deutschland sucht die KlimakanzlerIn

Berlin

germanwatchlogoWährend sich Deutschland auf die Bundestagswahlen in diesem Monat vorbereitet, könnte laut einer deutschlandweiten Infratest- dimap- Umfrage der Klimawandel den Ausschlag geben. Die Studie wurde von der neuen Kampagne KlimakanzlerIn gesucht in Auftrag gegeben. Mehr als neun von zehn Wählern (92%) gaben an, dass der Aufbau einer klimafreundlichen Wirtschaft mit Millionen neuer Arbeitsplätze wichtig für ihre Wahlentscheidung sei – mehr als die Hälfte sagten sogar, dies sei sehr wichtig.

“Klimawandel und grüne Jobs sind die vernachlässigten Themen dieser Wahl”, sagte Ricken Patel, Direktor der globalen Kampagnenorganisation Avaaz.org, bei der Vorstellung der Umfrage in Berlin. …Weiterlesen »


Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Wegweiser für Energieforschungspolitik

Berlin

helmholtzEnergieforscher der Helmholtz- Gemeinschaft haben im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie Leitlinien für eine wirkungsvolle Energieforschungspolitik skizziert und Empfehlungen zur Stromversorgung, Wärme- und Kälteversorgung sowie zur Mobilität der Zukunft ausgearbeitet. Heute übergeben der Präsident der Helmholtz- Gemeinschaft, Prof. Dr. Jürgen Mlynek, und der Vizepräsident der Helmholtz- Gemeinschaft für den Forschungsbereich der Energie, Prof. Dr. Eberhard Umbach, die Broschüre an den Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums Jochen Homann und stellen die Eckpunkte vor. …Weiterlesen »


WWF Studie: Kredite und Investitionen können jetzt noch an Nachhaltigkeitskriterien angepasst werden

Konjunkturpaketen fehlt die ökologische Ausrichtung

Berlin

Abbildung: © Frank Rumpenhorst

260_WWF_Konjunkturstudie__cDen Konjunkturprogrammen der Bundesregierung fehlt fast jede nachhaltige und ökologische Ausrichtung. Das ist das Ergebnis einer Studie des WWF Deutschland. Anders als von der Bundesregierung mit Begriffen wie Umweltprämie suggeriert, liefern die Maßnahmen der beiden milliardenschweren Programme nur kurzfristige wirtschaftliche Einzelimpulse, so die Studie. Nur 6 von 32 Maßnahmen haben positive ökologische Effekte. Bestenfalls 13 Prozent der Maßnahmen können als nachhaltig eingestuft werden. Einziger „grüner“ Schwerpunkt sind die Investitionen in energetische Sanierungen, die mit bis zu 9 Mrd. Euro einen zu geringen Anteil am Gesamtvolumen von 107 Mrd. Euro haben. …Weiterlesen »


UN- Klimadeal als Signal für nachhaltige Investments

Finanzindustrie erwartet ambitionierte Ergebnisse in Kopenhagen

Bonn

germanwatchlogoWie wirkt sich die Finanzkrise bisher auf die Bestrebungen der Finanzindustrie aus, ökologische und soziale Faktoren besser in ihre Investitionsentscheidungen zu integrieren? Und welche Auswirkungen werden für die Zukunft erwartet? Das sind die Schlüsselfragen einer aktuellen Studie, die Germanwatch heute gemeinsam mit dem Consultingunternehmen onValues in Bonn – anlässlich der Klimavorverhandlungen – vorgestellt hat. Diese zeigt, dass der Finanzmarkt das angestrebte UN- Klimaabkommen in Kopenhagen Ende des Jahres als Kipp- Punkt für den weiteren Ausbau nachhaltiger Investitionen betrachtet – besonders im Umwelt- und Klimabereich. …Weiterlesen »


Eurosolar e.V.

Auszeichnung für bahnbrechende Förderung alternativer Energiequellen

Bonn

eurosolarFür seinen dauerhaften weltweiten Einsatz zur Verbreitung der Solarenergie erhält Hermann Scheer, Mitglied des Deutschen Bundestags, Präsident von EUROSOLAR, Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien und Träger des Alternativen Nobelpreises, die Karl Böer Solar Energy Medal of Merit 2009.

Die Auszeichnung wird ihm am 7. Mai in der Gore Recital Hall des Roselle Center for the Arts an der Universität von Delaware in Newark überreicht. US- Vizepräsident Joe Biden wird an der Preisverleihung teilnehmen. Hermann Scheer, der nach dem früheren US- Präsidenten Jimmy Carter (1993) als zweiter Politiker und nach dem Gründer des Freiburger Fraunhofer- Instituts für Solare Energiesysteme, Adolf Goetzberger (1997), als zweiter Deutscher mit dieser Medaille geehrt wird, hält eine Rede über die “Globale Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien”. …Weiterlesen »


GLOBAL 2000: Österreich muss Klimaschutz ernst nehmen und seinen Anteil an Erneuerbaren Energien ausweiten

Aktueller EU-Bericht zeigt grobe Lücken in Österreichs Klima- und Energiepolitik auf

Wien

Quelle: Global 2000

global2000Österreich ist eines der Mitgliedsstaaten innerhalb der Europäischen Union, welches wenig Fortschritte bei der Ausweitung des Anteils an Erneuerbaren Energien innerhalb der Elektrizitätproduktion vorweisen kann. Dieses schlechte Zeugnis für Österreich geht aus einem aktuellen Bericht der Europäischen Kommission hervor. Während das vorgegebene Ziel für 2010 78,1 Prozent an Erneuerbaren Energieträgern lautet, erreichte Österreich 2006 gerade mal 61,6%.

„Erschreckend ist dabei nicht nur die große Lücke zum angestrebten Ziel, sondern vor allem das Fehlen jeglicher Schritte in die richtige Richtung“, so Manuel Graf, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. …Weiterlesen »


VENRO fordert Kehrtwende in Afrika- EU- Strategie

Afrikanische Bevölkerung außen vor

Bonn

venroDie Gemeinsame Afrika- EU- Strategie hat nur Aussicht auf Erfolg, wenn die Zivilgesellschaft stärker in den Prozess eingebunden wird. Bisher wurden die Interessen der afrikanischen Bevölkerung nur unzureichend berücksichtigt, kritisiert der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) anlässlich des am 28. April in Luxemburg stattfindenden Treffens der europäischen und afrikanischen Minister.

„In der Strategie wird die Beteiligung der Bevölkerung ausdrücklich garantiert. Doch das steht nur auf dem Papier und hat nichts mit der Realität zu tun“, so die stellvertretende VENRO-Vorstandsvorsitzende Christa Randzio- Plath. …Weiterlesen »


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