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	<title>ETHIKER &#187; Evangelische Kirche</title>
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	<description>TAGESZEITUNG FÜR CSR UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG</description>
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		<title>„Land unter“ am Berliner Dom</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 22:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[GESELLSCHAFT]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[globale Erwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin Foto: © Bernd Lammel / WWF Der WWF setzt den Berliner Dom an drei Abenden vom 18.11. bis zum 20.11. visuell unter Wasser. Mit einer Lichtprojektion auf die Fassade der Kirche warnt die Naturschutzorganisation zusammen mit der Evangelischen Kirche Berlin- Brandenburg- schlesische Oberlausitz (EKBO) und dem Berliner Dom  vor den Gefahren des steigenden Meeresspiegels. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Foto: © Bernd Lammel / WWF</span></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-2084" style="float: left;" title="260-wwf_berliner_dom_hdr_01" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/11/260-wwf_berliner_dom_hdr_01.jpg" alt="dom" width="195" height="146" /></p>
<p>Der WWF setzt den Berliner Dom an drei Abenden vom 18.11. bis zum 20.11. visuell unter Wasser. Mit einer Lichtprojektion auf die Fassade der Kirche warnt die Naturschutzorganisation zusammen mit der Evangelischen Kirche Berlin- Brandenburg- schlesische Oberlausitz (EKBO) und dem Berliner Dom  vor den Gefahren des steigenden Meeresspiegels.</p>
<p>Im Vorfeld des Klimagipfels in Posen wollen die Veranstalter mit der symbolischen Aktion auf die Bedrohung hinweisen, die der vom Menschen verursachte Klimawandel f&#252;r das gesamte Leben auf dem Planeten darstellt. <span id="more-2083"></span>Das Abschmelzen des Gr&#246;nland-Eisschilds aufgrund der globalen Erw&#228;rmung k&#246;nnte in einigen L&#228;ndern zu einem Anstieg des Meeresspiegels von bis zu sieben Metern f&#252;hren und den Lebensraum von mehr als 330 Millionen Menschen bedrohen.</p>
<p class="bodytext"><cite title="Irmgard Schwaetzer">„Die Wellen auf der Fassade des Doms sind nur eine Projektion. In anderen Teilen der Welt ist die Bedrohung bereits grausame Realit&#228;t“</cite>, so Irmgard Schwaetzer, Vorsitzende des Kirchenkollegiums des Berliner Doms. Die Regierung der Malediven suche schon jetzt nach einer neuen Heimat f&#252;r ihr Volk, weil die Wellen noch in diesem Jahrhundert gro&#223;e Teile 1200 Inseln verschlingen k&#246;nnten.</p>
<p class="bodytext"><cite title="Wolfgang Huber">„Die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels zeigen, dass der Klimawandel vor allem die &#196;rmsten der Armen auf der s&#252;dlichen Hemisph&#228;re trifft“</cite>, so Dr. Wolfgang Huber, Bischof der EKBO und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Verursacher seien hingegen in den Industriestaaten des Nordens zu Hause. Deshalb m&#252;sse die L&#246;sung des globalen Problems auch hier gefunden werden. <cite title="Wolfgang Huber">„Wir haben die Verantwortung, den Notleidenden zu helfen“</cite>, so der Bischof. Beim Klimaschutz hei&#223;e dies, die Treibhausgasemissionen in gro&#223;en Schritten herunterzuschrauben. Den armen L&#228;ndern m&#252;sse geholfen werden, sich gegen die drohenden klimatischen Ver&#228;nderungen auf der Erde, z.B. den Anstieg des Meeresspiegels, zu sch&#252;tzen. Daf&#252;r gelte es, auch die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen. <cite title="Wolfgang Huber">„Auch die Kirche selbst kann und muss aktiv werden. Dabei sind f&#252;r Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen viele praktische Beitr&#228;ge zum Klimaschutz m&#246;glich. So gibt es mittlerweile in vielen Kirchengemeinden Ans&#228;tze zum Energie- und Umweltmanagement.“</cite></p>
<p class="bodytext">Angesichts des bevorstehenden Klimagipfels in Posen Anfang Dezember erinnert der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des WWF, Eberhard Brandes, daran, dass die Zeit der Ausweichstrategien vorbei sei. Europa brauche einen Strukturwandel zu einer CO2-armen Wirtschaft. <cite title="Eberhard Brandes">„Die Industriestaaten m&#252;ssen heute, hier und jetzt handeln.“</cite> Es gelte, die unterschiedlichen Ideen in Konzepte zu gie&#223;en. <cite title="Eberhard Brandes">„Wir brauchen verbindliche Ma&#223;nahmen, um deutlich vor 2020 die globalen Emissionen zu reduzieren“</cite>, so Brandes. Die Minister m&#252;ssten in Posen verdeutlichen, dass der Klimawandel immer noch oberste Priorit&#228;t bei den Regierungen hat und dass das Thema gemeinsam mit der &#252;bergreifenden Finanzkrise ganz oben auf der Tagesordnung stehe.</p>
<p class="bodytext">___________________</p>
<p class="bodytext"><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.wwf.de">&gt;&gt; www.wwf.de</a></p>
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