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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Samstag, 20. Januar 2018

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Landwirtschafts-, Umwelt-, Tierschutz-, Menschenrechts- und entwicklungspolitische Organisationen fordern sofortige Maßnahmen zur deutlichen Begrenzung der überschüssigen Milchmenge

Systemwechsel in der Milchpolitik jetzt

Berlin / Brüssel

germanwatchlogoDie anhaltende Krise auf dem Milchmarkt und die Protestaktionen von Milchbauern in vielen europäischen Ländern zwangen die Landwirtschaftsminister der EU- Mitgliedstaaten zu einem außerplanmäßigen Treffen am Montag. „Spätestens jetzt muss allen Verantwortlichen klar geworden sein, dass die bisherigen Maßnahmen zur Stabilisierung der Milchpreise gescheitert sind“, sagt Romuald Schaber, Vorsitzender vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM). „Der Aufstand der Milchbauern in Deutschland und vielen europäischen Nachbarländern ist ungebrochen. Sie haben die Gesellschaft hinter sich und das stärkt die Milcherzeuger und deren Anliegen ungemein.“ …Weiterlesen »

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Oxfam fordert: Faire Milchpreise statt Exportsubventionen

Internationaler Milchgipfel 21.-24.09.2009 in Berlin

Berlin

oxfamVom 20. bis 24. September findet in Berlin ein internationales Treffen der Milchwirtschaft statt, an dem hochrangige Wirtschafts- und Regierungsvertreter teilnehmen. Die europäische Milchwirtschaft wird auch dort wieder auf eine weltmarktorientierte Milchpolitik mit wettbewerbsfähigen Preisen und steigenden Überschüssen setzen. ‚Diese Praxis treibt die Milchbauern hierzulande und in armen Ländern in den Ruin‘, erklärt Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale. Dabei rechnen Experten in Zukunft mit einem sinkenden internationalen Handel mit Milchprodukten (Butter, Käse und Milchpulver). Oxfam fordert deshalb einen Paradigmenwechsel in der europäischen Milchpolitik. ‚Es macht keinen Sinn, weiter auf die Expansion der Milchmenge zu setzen, wenn es dafür keinen Markt gibt‘, erklärt Wiggerthale. Stattdessen muss die Milchquote drastisch gesenkt werden. …Weiterlesen »

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Oxfam: EU entsorgt erneut Butterberge und Milchseen zu Dumpingpreisen in Entwicklungsländern

EU- Milch- Politik:

Berlin

oxfamAm 1. März 2009 beginnt die EU-Kommission mit dem Aufkauf von 30.000 Tonnen Butter und 109.000 Tonnen Magermilchpulver, um die Milchpreise auf dem europäischen Binnenmarkt zu stabilisieren. Ende Januar wurden bereits die EU- Exportsubventionen für Milchprodukte wieder eingeführt. „Ein Skandal! Die Europäische Kommission trägt mit ihrem verantwortungslosen Krisenmanagement die Probleme der EU auf dem Rücken der Entwicklungsländer aus“, kritisiert Marita Wiggerthale, Handelsexpertin von Oxfam Deutschland. Es werde versäumt, die strukturellen Probleme der europäischen Milchwirtschaft anzugehen.

Neben mehreren Industrieländern ist einzig Südafrika von den subventionierten Milchexporten ausgenommen. Die EU fördert also seit Januar wieder den Export von Dumping-Milch in arme Länder, deren eigene Landwirtschaft diesem unlauteren Wettbewerb nicht gewachsen ist. „Die billigen Milchpulver- und Frischmilchimporte unterbieten die Milchpreise der einheimischen Kleinbauern und gefährden ihre Existenzgrundlagen“, so Wiggerthale. …Weiterlesen »

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„Neue Exportsubventionen sind ein Schlag ins Gesicht der Hungernden“

Aktion auf der Grünen Woche

Berlin

gruene_wocheDie Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Brot für die Welt, FIAN und Germanwatch protestieren mit der Aktion „Exportsubventionen vergiften den Markt – Schwarze Zukunft für Milchbauern in Nord und Süd“ gegen die beschlossene Wiedereinführung von Exportsubventionen für Milchprodukte. Für Milchbauern in Entwicklungsländern sei diese Maßnahme ein Schlag ins Gesicht. Gerade in Zeiten der Hungerkrise müsse die EU alles vermeiden, was zu Verletzungen des Menschenrechts auf Nahrung führen kann. Ab diese Woche werden wieder Exporterstattungen für Butter, Käse sowie Milchpulver gezahlt, nachdem sie eineinhalb Jahre ausgesetzt waren. Das teilte die EU-Kommission vergangene Woche mit. …Weiterlesen »

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