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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Sonntag, 22. Oktober 2017

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Fischereiministerium muss Flagge zeigen

Breite Allianz von Naturschutzverbänden fordert Schutz des Roten Thun

Hamburg

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).  © Arnold Morascher / WWF

260-_MG_3817-090819-BeifangBundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gerät aufgrund ihrer unentschlossenen Haltung zum Schutz des Roten Thunfischs im Mittelmeer stark in die Kritik. In einem offenen Brief forderten die Umweltstiftung WWF und zwölf weitere Naturschutzorganisationen Ilse Aigner heute auf, den Antrag zur Listung des Roten Thuns im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) auf EU- Ebene endlich zu unterstützen. Derzeit drohe das Votum für ein weltweites Handelsverbot an ungeklärten Positionen zwischen Fischerei- und Umweltministerium zu scheitern. Der Rote Thun (auch Blauflossenthunfisch genannt) wird seit Jahrzehnten überfischt, mittlerweile gilt er im Mittelmeer als vom Aussterben bedroht. …Weiterlesen »

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WWF veröffentlicht Vergleich der Ostseestaaten

Gute Note für Deutschland / Integratives Nutzungskonzept für die Ostsee gefordert

Hamburg

© Abraham / WWF

260-Zudar_Strelasund_VogelhDie Anrainerstaaten der Ostsee haben bisher nicht die nötigen Instrumente, um Schutz und Nutzung der Ostsee verantwortlich zu managen, warnt der WWF heute bei der Veröffentlichung des jährlichen Ostsee-Ländervergleiches in Stockholm. Deutschland erhielt noch die besten Noten für seine Maßnahmen zum Schutz und Management seiner Ostseeräume.

Der Ostseevergleich 2009 untersucht, wie die Staaten die internationalen Abkommen zum Ostseeschutz umsetzen, ob sie ihrem Ziel gerecht werden, den Meeresraum ganzheitlich und dem Ökosystem angemessen zu entwickeln und zu managen. …Weiterlesen »


WWF-Kindergruppe trifft Ilse Aigner und fordert „Stoppen Sie den Beifang!“

Berliner Kinder übergeben am Kanzleramt 450 gemalte Bilder an die Bundesministerin

Berlin

Ilse Aigner bei den Young Pandas vom WWF (c) WWF / Arnold Morascher

260_Ilse_Aigner_Young_PandaZehn Berliner Kinder und Mitglieder des WWF- Clubs „Young Panda“ haben Bundesministerin Ilse Aigner vor einem drei Meter hohen Fischskelett am Bundeskanzleramt 450 gemalte Bilder überreicht und gefordert: „Stoppen Sie den Beifang!“. Die Bilder stammen aus einem WWF- Malwettbewerb an dem sich Kinder aus ganz Deutschland beteiligt haben. Mit den Ausmalbildern als Schuppen gaben die „Young Pandas“ gemeinsam mit Ilse Aigner und WWF- Geschäftsführer Eberhard Brandes dem Fischgerippe wieder eine Haut. Fabio Sommer, 9 Jahre: „Ich finde es schrecklich, dass so viele kleine Babyfische, Schildkröten, Delfine und Haie in den Netzen sterben müssen.“ …Weiterlesen »


Schutzgebiete werden vor rücksichtsloser Fischerei bewahrt

Greenpeace versenkt Steine vor Schweden

Hamburg

greenpeace_logoGreenpeace- Aktivisten starten heute mit dem Versenken von Meeresschutz- Steinen vor der schwedischen Küste. Die Regionen Fladen und Lilla Middelgrund im Kattegat, 100 Kilometer südlich von Göteborg, stehen nur formal unter Schutz: Grundschleppnetz- Fischer durchpflügen die artenreichen Kaltwasserriffe und Sandbänke. Über 300 Felsbrocken wollen die Aktivisten mit Hilfe des Greenpeace- Schiffes Beluga II und eines weiteren Frachtschiffes dort versenken. Im vergangenen Sommer haben die Aktivisten bereits ein Sylter Schutzgebiet mit Steinen vor rücksichtslosen Fischereimethoden gesichert. Greenpeace fordert, dass sich die EU- Fischereiminister mit den Umweltministern auf nutzungsfreie Zonen einigen. Die Fischereiminister erteilen bisher Fangquoten, die auch das Schleppnetzfischen in Natura2000- Schutzgebieten ermöglichen. …Weiterlesen »


Meilensteine für den Schutz der Nordsee

Greenpeace: Bilanz über die im Sommer 2008 versenkten Steine vor Sylt

Hamburg

greenpeace_logoDie von Greenpeace- Aktivisten vor Sylt versenkten Steine schützen die Artenvielfalt vor zerstörerischen Fischereimethoden. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im August 2008 hatten Aktivisten 320 Naturfelsen zum Schutz vor der Schleppnetz- Fischerei am Sylter Außenriff versenkt.

Eine Untersuchung der Steine zeigt nun, dass dort keine Schleppnetz- Fischerei mehr stattgefunden hat. Zahlreiche Arten besiedeln zudem die mehr als 300 Tonnen Felsgestein, die das Außenriff erweitern. In den nächsten Wochen werden Greenpeace- Aktivisten damit beginnen, Steine vor der schwedischen Küste zu versenken. …Weiterlesen »


Deutschland unterstützt Handels- Verbot für bedrohten Thunfisch

WWF begrüßt Entscheidung des Bundesumweltministers / Thunfisch im Mittelmeer vom Aussterben bedroht

Berlin / Hamburg

Foto: © M. San Felix

260_Roter-Tunfisch__c__-MDie Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die Entscheidung Deutschlands, den Antrag auf einem Schutz des Blauflossenthunfischs durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES zu unterstützen. „Es wäre angesichts des extrem kritischen Zustandes des Bestandes verantwortungslos, den Antrag Monacos nicht zu unterstützen“, sagt Heike Vesper, Fischerei- Expertin des WWF. Seit vielen Jahren bemüht sich der WWF intensiv um den Schutz des Mittelmeertunfisches.

„Nur durch ein konsequentes Handelsverbot kann der Wiederaufbau des stark dezimierten Mittelmeer-Bestandes sichergestellt werden“, sagt Heike Vesper. …Weiterlesen »


Die stille Invasion

Invasive Arten verursachen weltweit Schäden in Milliardenhöhe. / Wollhandkrabbe und Rippenqualle dringen nach Deutschland vor

Frankfurt am Main

Foto: © Erling Svensen / WWF-Canon

260-HI_233182-Meerwalnuss-_Nach einem Bericht der Umweltstiftung WWF reisen in Ballastwassertanks von Schiffen jeden Tag 7000 Arten rund um den Globus und dringen in Ökosystem ein, die den Neuankömmlingen mangels natürlicher Feinde schutzlos ausgeliefert sind. Dabei verursachen die tierischen Globetrotter Schäden von jährlich fast 36 Milliarden Euro. Vor allem die Fischerei, aber auch Wasserversorger und Hafenbetreiber leiden unter den invasiven Arten, die das ökologische Gleichgewicht außer Kraft setzen. Trotzdem ist ein internationales Abkommen gegen die unsachgemäße Entsorgung von Ballastwasser noch immer nicht ratifiziert. …Weiterlesen »


WWF begrüßt Rettungsplan für die Ostsee

EU-Kommission legt Plan für Schutzstrategie vor – Nachbesserungen nötig

Stralsund / Brüssel

Foto: Stralsund bei Rügen © Abraham / WWF

260_zudar_strelasund_vogelhDie heute von der EU- Kommission vorgelegte Strategie zum Schutz der Ostsee ist vom WWF Deutschland grundsätzlich positiv aufgenommen worden. Die darin formulierten Absichten stellen nach Meinung des WWF eine große Chance dar, die Ostsee länderübergreifend und nachhaltig zu schützen. Jetzt ist eine konsequente und schnelle Umsetzung nötig. Zudem sind Nachbesserungen fällig. Einige Punkte müssen im Hinblick auf den Meeresnaturschutz deutlich verschärft werden. Der WWF fordert die Bundesregierung und die ab Juli amtierende schwedische Ratspräsidentschaft auf, sich dafür einzusetzen. …Weiterlesen »


Schlaue Netze für Deutsche Fischer

WWF fordert breites Bündnis für umweltschonende und zukunftsfähige Fischerei

Hamburg

Foto: © Hans-Ulrich Rösner / WWF

260-krabbenkutter-pellwormSchwindende Fischressourcen und immer engere, politische Rahmenbedingungen bedrohen nach Einschätzung der Umweltstiftung WWF die deutsche Fischerei in ihrer Existenz. Zudem soll auf dem für Deutschland besonders bedeutenden niederländischen Markt ab 2011 nur noch nachhaltig zertifizierter Fisch verkauft werden. Auch in der Bundesrepublik haben Unternehmen reagiert und wie die Handelskette EDEKA eine Umstellung ihres Fischsortiments beschlossen. Doch auf die neuen Herausforderungen sei die deutsche Fischerei nicht ausreichend vorbereitet, befürchtet der WWF. Nachhaltige Fangmethoden müssten beispielsweise stärker als bisher zum Einsatz kommen. …Weiterlesen »


Thunfisch im Mittelmeer bis 2012 ausgestorben?

Fangsaison im Mittelmeer wird gestartet. / WWF-Prognose: Totaler Kollaps der Bestände wegen Überfischung

Frankfurt am Main

Foto: © B.J. Skerry/Nat. Geogr. Stock / WWF-Canon

260-hi_230609-blauflossenthDer Blauflossen- Thunfisch im Mittelmeer wird, wenn sich nichts ändert, bis zum Jahr 2012 ausgerottet sein. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF nach Analyse der Populationsbestände und der vorhandenen Zahl an fortpflanzungsfähigen Tieren. Die Fangsaison für den Blauflossen- Thunfisch im Mittelmeer wird traditionell Mitte April eingeläutet. Zu der offiziellen Fangquote kommt nach WWF- Angaben eine Dunkelziffer an illegalen Fängen. Zwar hat die EU kurzfristig die Fangsaison um zwei Wochen verkürzt, doch damit wird die Jagd auf Thunfisch trotzdem noch in der Laichsaison, die im Mai beginnt, stattfinden.

Der WWF hatte in der Vergangenheit wiederholt einen kompletten Fangstopp bis zur Erholung der Bestände, die in den vergangenen 50 Jahren um etwa 75 Prozent eingebrochen sind, gefordert. …Weiterlesen »


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