planetethiker
logo
umfragen

ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Dienstag, 16. März 2010

ETHIKER: PHILOSOPHIE
PERSONEN
DOWNLOAD
COMMUNITY
KONTAKT
IMPRESSUM

WWF unterstreicht wirtschaftliche Bedeutung der Artenvielfalt Internationaler Tag des Artenschutzes (3.3.2010)

Was kostet die Welt?

Berlin

© Cat Holloway / WWF-Canon

korallen

Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des internationalen Tag des Artenschutzes, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu betonen und umweltzerstörerische Subventionen abzubauen. …Weiterlesen »


WWF warnt vor Bedrohungen der Weltmeere und empfiehlt Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ / Kinostart: 25. Februar

Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet

Hamburg

© Universum Film GmbH

Unsere Ozeane

Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts. …Weiterlesen »


Internationales UN-Jahr der Biologischen Vielfalt – WWF fordert drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen

Die Arche Noah wieder flott machen!

Berlin / Frankfurt am Main

© Zig Koch / WWF

Butterflies

Heute eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin offiziell das internationale Jahr der Biologischen Vielfalt der Vereinten Nationen. Der WWF begrüßt die Ankündigungen, den Kampf gegen das Artensterben zu verstärken. Allerdings dürfe es nicht bei Sonntagsreden bleiben. Deutschland habe noch bis zum Herbst den Vorsitz bei den UN- Verhandlungen im Rahmen des Übereinkommens zur biologischen Vielfalt (CBD) und stehe besonders in der Verantwortung. „Leider kneifen Bund und Länder oft, wenn es konkret wird“, beklagt Eberhard Brandes. Der Geschäftsführer des WWF Deutschland fordert den drastischen Abbau Umwelt erstörender Subventionen, beispielsweise für die Landwirtschaft und die Fischerei. Aktuellen Studien zufolge fließen weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben. …Weiterlesen »


WWF rät zu Hering, Makrele oder MSC-Lachs / Finger weg von Aalprodukten

Weihnachten: Welchen Fisch zum Fest?

Hamburg

© WWF

Fisch-WeihnachtenRund 16 Kilogramm Fisch verzehrt jeder deutsche Verbraucher im Jahr. Gerade zur Weihnachtszeit zählt in vielen deutschen Haushalten Fisch zum Festtagsmenü. Doch längst nicht jeder Fisch auf dem deutschen Markt stammt aus umweltverträglichem Fang, warnt der WWF. „Verbraucher sollten auf die Herkunft des Fisches achten, denn viele Fischereien plündern die Meere“, so WWF- Expertin Heike Vesper. Weltweit gelten 80% Prozent aller Fischbestände als zu stark oder bis an die Grenzen ausgebeutet. „Wir raten, nur Fisch zu kaufen, der schonend gefangen wird und aus gesunden Beständen kommt“, so Vesper. Zur Orientierung sollten Verbraucher beim Fischkauf auf das blaue Siegel des MSC (Marine Stewardship Council) achten. Das Zeichen garantiert eine umweltfreundliche Fischerei. …Weiterlesen »


WWF begrüßt Ostseestrategie der EU-Kommission / Bundesregierung beim Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten gefordert

Wichtiger Schritt für Ostseeschutz getan

Frankfurt am Main
260_Ostsee_Darss_Ruegen__c_Der WWF begrüßt die heute von der EU Kommission verabschiedete Ostsee-Strategie und fordert die Regierungen der Anrainerstaaten auf, dem Umweltschutz bei der Umsetzung eine zentrale Rolle einzuräumen. Nach Einschätzung der Umweltschützer bietet der gemeinsame Rettungsplan eine einzigartige Chance die Ostsee und ihre Ressourcen länderübergreifend und nachhaltig zu schützen.

Die Ostsee könnte zu einer europäischen Modellregion für Meerespolitik werden, sofern die Anrainerstaaten jetzt den Aktionsplan zügig voranbringen und dabei den Meeresnaturschutz zentral einbeziehen. Es darf aber nicht bei reinen Absichtserklärungen bleiben“ sagt Jochen Lamp, Ostsee- Experte des WWF. …Weiterlesen »


Breite Allianz von Naturschutzverbänden fordert Schutz des Roten Thun

Fischereiministerium muss Flagge zeigen

Hamburg

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).  © Arnold Morascher / WWF

260-_MG_3817-090819-BeifangBundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gerät aufgrund ihrer unentschlossenen Haltung zum Schutz des Roten Thunfischs im Mittelmeer stark in die Kritik. In einem offenen Brief forderten die Umweltstiftung WWF und zwölf weitere Naturschutzorganisationen Ilse Aigner heute auf, den Antrag zur Listung des Roten Thuns im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) auf EU- Ebene endlich zu unterstützen. Derzeit drohe das Votum für ein weltweites Handelsverbot an ungeklärten Positionen zwischen Fischerei- und Umweltministerium zu scheitern. Der Rote Thun (auch Blauflossenthunfisch genannt) wird seit Jahrzehnten überfischt, mittlerweile gilt er im Mittelmeer als vom Aussterben bedroht. …Weiterlesen »


Gute Note für Deutschland / Integratives Nutzungskonzept für die Ostsee gefordert

WWF veröffentlicht Vergleich der Ostseestaaten

Hamburg

© Abraham / WWF

260-Zudar_Strelasund_VogelhDie Anrainerstaaten der Ostsee haben bisher nicht die nötigen Instrumente, um Schutz und Nutzung der Ostsee verantwortlich zu managen, warnt der WWF heute bei der Veröffentlichung des jährlichen Ostsee-Ländervergleiches in Stockholm. Deutschland erhielt noch die besten Noten für seine Maßnahmen zum Schutz und Management seiner Ostseeräume.

Der Ostseevergleich 2009 untersucht, wie die Staaten die internationalen Abkommen zum Ostseeschutz umsetzen, ob sie ihrem Ziel gerecht werden, den Meeresraum ganzheitlich und dem Ökosystem angemessen zu entwickeln und zu managen. …Weiterlesen »


Berliner Kinder übergeben am Kanzleramt 450 gemalte Bilder an die Bundesministerin

WWF-Kindergruppe trifft Ilse Aigner und fordert „Stoppen Sie den Beifang!“

Berlin

Ilse Aigner bei den Young Pandas vom WWF (c) WWF / Arnold Morascher

260_Ilse_Aigner_Young_PandaZehn Berliner Kinder und Mitglieder des WWF- Clubs „Young Panda“ haben Bundesministerin Ilse Aigner vor einem drei Meter hohen Fischskelett am Bundeskanzleramt 450 gemalte Bilder überreicht und gefordert: „Stoppen Sie den Beifang!“. Die Bilder stammen aus einem WWF- Malwettbewerb an dem sich Kinder aus ganz Deutschland beteiligt haben. Mit den Ausmalbildern als Schuppen gaben die „Young Pandas“ gemeinsam mit Ilse Aigner und WWF- Geschäftsführer Eberhard Brandes dem Fischgerippe wieder eine Haut. Fabio Sommer, 9 Jahre: „Ich finde es schrecklich, dass so viele kleine Babyfische, Schildkröten, Delfine und Haie in den Netzen sterben müssen.“ …Weiterlesen »


Greenpeace versenkt Steine vor Schweden

Schutzgebiete werden vor rücksichtsloser Fischerei bewahrt

Hamburg

greenpeace_logoGreenpeace- Aktivisten starten heute mit dem Versenken von Meeresschutz- Steinen vor der schwedischen Küste. Die Regionen Fladen und Lilla Middelgrund im Kattegat, 100 Kilometer südlich von Göteborg, stehen nur formal unter Schutz: Grundschleppnetz- Fischer durchpflügen die artenreichen Kaltwasserriffe und Sandbänke. Über 300 Felsbrocken wollen die Aktivisten mit Hilfe des Greenpeace- Schiffes Beluga II und eines weiteren Frachtschiffes dort versenken. Im vergangenen Sommer haben die Aktivisten bereits ein Sylter Schutzgebiet mit Steinen vor rücksichtslosen Fischereimethoden gesichert. Greenpeace fordert, dass sich die EU- Fischereiminister mit den Umweltministern auf nutzungsfreie Zonen einigen. Die Fischereiminister erteilen bisher Fangquoten, die auch das Schleppnetzfischen in Natura2000- Schutzgebieten ermöglichen. …Weiterlesen »


Greenpeace: Bilanz über die im Sommer 2008 versenkten Steine vor Sylt

Meilensteine für den Schutz der Nordsee

Hamburg

greenpeace_logoDie von Greenpeace- Aktivisten vor Sylt versenkten Steine schützen die Artenvielfalt vor zerstörerischen Fischereimethoden. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im August 2008 hatten Aktivisten 320 Naturfelsen zum Schutz vor der Schleppnetz- Fischerei am Sylter Außenriff versenkt.

Eine Untersuchung der Steine zeigt nun, dass dort keine Schleppnetz- Fischerei mehr stattgefunden hat. Zahlreiche Arten besiedeln zudem die mehr als 300 Tonnen Felsgestein, die das Außenriff erweitern. In den nächsten Wochen werden Greenpeace- Aktivisten damit beginnen, Steine vor der schwedischen Küste zu versenken. …Weiterlesen »


Eigentümer und Herausgeber: Anke Pohl www.ethiker.com
Das Copyright für veröffentlichte Publikationen, Objekte und Inhalte der Webseite verbleibt bei den Eigentümern bzw. www.ethiker.com.
Eine Vervielfältigung oder Verwendung dieser Inhalte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche
Zustimmung der Copyright-Inhaber nicht gestattet.
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für die Inhalte externer Links übernommen.

SSL Zertifikate

buero